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21.10.2009, 22:27
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Tod eines geliebten Menschen Beitrag #1 (permalink)
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 08.05.2009
Ort: Darmstadt
Alter: 30
Beiträge: 24
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Tod eines geliebten Menschen
Hallo liebe Mitmenschen,
ich weiß nicht ob mein Thema hier richtig ist. Vielleicht muss es auch in eine andere Sparte verschoben werden.
Es geht um den Tod meines Opas den ich sehr geliebt habe. Auf den erste Blick nichts tragisches: ein alter Mann stirbt!.. Aber was mich nicht in Ruhe lässt, ist dass er so leiden musste. Dass er sich so gequält hat über Wochen hinweg. Und dass er so ein lieber Mensch war.
Warum ist es so ungerecht? Warum hat man das Gefühl, dass die Lieben mehr leiden müssen als die jenigen die eher kalt durchs Leben gehen?
Ich konnte keinen Abschied nehmen. Ich hab das letzte mal mit ihm gesprochen, das war an meinem Geburtstag und das war 2 Monate vor seinem Tod. Ich mache mir Vorwürfe.
Als ich das letzte mal bei meiner Oma zu Hause war, fing ich an wie verrückt nach irgendwas zu suchen. Ich hatte gehofft eine Nachricht von ihm zu finden oder einen Brief oder irgendwas. Aber nichts. Ich hatte gehofft in meinem Träumen mit ihm zu reden. Aber nichts.
Mich lassen diese Schuldgefühle nicht mehr los. Ich hätte ihm noch so gerne so vieles gesagt. Und obwohl ich nicht wirklich an Channeling glaube, wäre es so schön wenn ich die Möglichkeit hätte ihm sagen zu können wie sehr ich ihn geliebt habe. Und ich bilde mir manchmal ein, dass er sauer auf mich ist weil ich mich nicht gemeldet habe, und ich deswegen keinen Kontakt zu ihm habe in meinen Träumen.
Ist mir noch zu helfen? 
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21.10.2009, 22:43
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Tod eines geliebten Menschen Beitrag #2 (permalink)
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Neuer Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 18.09.2009
Ort: Hamburg
Alter: 46
Beiträge: 29
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Es ist schwierig wenn man den Abschied nicht nehmen konnte und nein du bist nicht verrückt.
Ich glaube nicht dass er dich strafen will und ich denke das er sicher weiß was du ihm bedeutest. Du kannst es ihm immer noch sagen und er kann es auch immer noch hören 
Es gibt viele Formen des Abschieds und auch wenn er jetzt nicht mehr so sein wird wie er vielleicht Deiner Meinung nach hätte sein können, so kannst du es immer noch tun. Mit einem Brief oder, oder, oder...
Ich hatte seinerzeit keine Möglichkeit mehr mich von meinem Urgroßvater zu verabschieden. Er war mir sehr wichtig da ich keine Großväter mehr hatte und meine Großmutter hatte uns verschwiegen dass er ins Krankenhaus gekommen war und hat uns dann erst Bescheid gegeben als er verstorben war.
Für mich war es seinerzeit wichtig ihn nochmals zu sehen, was dann in der Leichenhalle war. Aber das war das was ich seinerzeit brauchte um zu begreifen dass er wirklich tot war, und gleichzeitig hat es mir seinerzeit die Angst vor dem Tod genommen. Ich habe ihm seinerzeit dort gesagt in Gedanken was ich ihm alles noch sagen wollte und das hat mir sehr geholfen!
Aber wie wo was man mit dem Tod umgeht das ist individuell verschieden. Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg sondern nur DEINEN!
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21.10.2009, 22:55
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Tod eines geliebten Menschen Beitrag #3 (permalink)
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Neuer Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 08.05.2009
Ort: Darmstadt
Alter: 30
Beiträge: 24
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@ Musashi1965
Vielen Dank für deine Worte. Ich kann mir vorstellen wie schwer es auch für dich gewesen sein muss.
Ich hab auch nicht seine Leiche gesehen weil er in Rumänien gelebt hat. Ich war nur vor einem Monat an seinem Grab und es kam mir ganz skuril vor, da in der Wohnung vorher noch immer seine Kleidung im Bad hing und es nach ihm roch usw. Und es war schwer vorstellbar, dass er jetzt in dieser Gruft unter der Erde liegt.
Ich muss zugeben, dass ich auch noch eine Blokade habe mit ihm zu reden. Ich weine um ihn und ich denke an ihn. Und ich hab Bilder von ihm. Aber ich kann noch nicht mit ihm reden. Das ist ganz merkwürdig.
Neulich hatte ich einen Traum.
ICh war mit einem Mädchen in einem Raum, und sie bat mich ihr zu helfen ein paar Kerzen für den Toten anzuzünden. Es war so eine Art Totenwache. Als ich dann eine Kerze anzündete hinter dem Kopf des Toten, sagte er auf einmal zu mir: Kannst du die bitte ein bisschen weiter rüber stellen, nicht dass du mir die Haare anzündest.
In dem Moment realisierte ich, dass es mein Opa war. Und er setze sich von seinem Totenbett auf und redete mit mir. Aber über irgendwas unsinniges. Und er lachte usw. Und ich weinte, weil ich ihm endlich sagen wollte wie sehr er mir fehlt usw. Aber ich kam nicht zu Wort.
Naja und dann wurde ich wach.
Meint ihr, die Kommunikation jenseits des irdischen Daseins ist möglich?
Meint ihr, dass man auch über Gedanken mit verstorbenen kommunizieren kann?
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21.10.2009, 23:19
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Tod eines geliebten Menschen Beitrag #4 (permalink)
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Little Angel
Registriert seit: 20.09.2008
Beiträge: 52
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Hallo bealina245,
erstmal möchte ich dir sagen, dass es mir sehr leid tut, dass dein Opa gestorben ist. Ich kann dir das Gefühl sehr gut nachempfinden, ich habe meine Oma vor knapp 7 Jahren auch ganz plötzlich verlieren müssen. Jedoch muss ich dir sagen, dass es immer eine Möglichkeit gibt, mit den Toten zu sprechen. Sei es in Gedanken oder auch per Brief, wie dir das lieber ist. Sie können dich ganz gewiss hören! Ich spreche auch oft mit meiner Oma. Ich denke einfach an sie und rede in Gedanken mit ihr, ich bekomme dann auch immer gleich eine Antwort retour. Oder z.B. wenn ich an ihrem Grab stehe, rede ich auch in Gedanken mit ihr. Das funktioniert ganz prima. Wenn du allerdings dafür noch nicht bereit bist, lass dir noch Zeit. Den richtigen Moment wirst du dann schon spüren.
Ich denke, dein Traum hat etwas damit zu tun, dass dir dein Opa ein Zeichen geben wollte, dass er dir noch immer sehr nahe ist und dir deine Zweifel nehmen wollte, dass du keine Angst haben musst - die Verbindung zu ihm stets da ist!
Alles Liebe und Kopf hoch!
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22.10.2009, 01:55
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Tod eines geliebten Menschen Beitrag #5 (permalink)
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Gast
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Hallo, mein tiefstes Mitgefühl. Habe vor 12 Jahren meine über alles geliebte Mutter verloren, ihren Tod kann ich immmer noch nicht richtig verarbeiten, sie war in ihrem ganzen Leben auch so ein unglaublich lieber, stiller Mensch, der nur für die Familie da war und die eigenen Wünsche hintenangestellt hat.
Sie hat kein einfaches Leben gehabt und mußte in ihrem Sterben noch so schwer leiden, und sie ist auch allein gestorben - im Krankenhaus - keiner von der Familie war bei ihr. Ich glaube, sie hat sich extra diesen Zeitpunkt ausgesucht, damit sie friedlich gehen konnte, denn wir haben ja immer versucht, sie festzuhalten, was ja alles für sie nur eine Riesenquälerei gewesen wäre.
Ich habe von meinen Eltern weiter weg gewohnt als der Rest der Familie, und mir wurde per Telefon gesagt, dass sie gestorben sei und noch ca. 1 1/2 - 2 Stunden in ihrem Bett liegenbleiben würde, so dass wir Abschied nehmen könnten von ihr.
Ich habe gehetzt wie nie zuvor in meinem Leben, meinen kleinen Jungen und mich fertiggemacht, zur Bahn gerannt, reingesetzt und gefahren ...... falsch ausgestiegen, viel zu weit gefahren, mußte dann den Rest der Strecke zurück zum Krankenhaus rennen, den Kleinen immer im Schlepptau. Die Zeit verging, 2 Stunden waren rum, ich war verzweifelt, wußte nur, dass ich sie noch sehen und von ihr Abschied nehmen mußte. Als wir endlich im Krankenhaus ankamen, waren wir beide geschafft, fix und fertig, den Kleinen habe ich sofort in die Obhut der Schwestern gegeben und löste dann meine Schwester ab, die Totenwache hielt. Sie hatte die ganze Zeit gebeten, unsere Mutter noch liegenzulassen, ich käme von weiter her und wollte sie unbedingt noch sehen.
Dann saß ich allein mit ihr im Zimmer, ich hatte keine Angst, konnte sie noch streicheln und ihr alles sagen, was mir noch auf dem Herzen lag, denn ich wußte ja, dass sie mich hört. Dann am Ende habe ich ihr gesagt, dass ich sie loslasse und dass sie ins Licht gehen soll und bat die Engel, sie mitzunehmen.
Es war friedlich und andächtig, und ich war froh, dass ich es noch geschafft hatte und die Schwestern entgegen ihrer Ankündigung sie noch viel länger dagelassen hatten, als sie ursprünglich wollten. So saß ich über eine Stunde mit ihr allein, ich habe gebetet und meinen Kopf auf die Bettdecke neben ihre Hände gelegt, bis die Schwestern kamen, um sie abzuholen. Meine Schwester und ich und mein Kind sind dann sofort gegangen, denn wir wollten nicht sehen, wie sie zugedeckt aus dem Zimmer geschoben wird.
Es war alles sehr traurig, aber sehr, sehr wichtig für mich. Das Leben ist nicht mehr so wie es vorher war. Ich werde sie immer lieben und niemals vergessen............
Geändert von Gast19073 (22.10.2009 um 02:02 Uhr)
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22.10.2009, 05:25
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Tod eines geliebten Menschen Beitrag #6 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 18.08.2009
Ort: Bad Essen/ Osnabrück
Alter: 48
Beiträge: 235
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Guten Morgen ihr Lieben
Erstmal möchte auch ich mein tiefes Mitgefühl aussprechen auch ich weiss wie es sich anfühlt wenn ein geliebter Mensch stirbt und man sich nicht verabschieden konnte. Ich habe vor 2 Monaten meinen Vater verloren, er hatte die Diagnose Lungenkrebs bekommen wurde dann erfolgreich opperiert war auch nochmal zu Hause und musste dann wieder ins Krankenhaus weil es ihm schlecht ging, letzendlich starb er dann weil die Ärzte das Wasser in seiner Lunge nicht bemerkten, das ging alles so rasend schnell, nichtmal meine Mutter konnte sich verabschieden und ich mich eben auch nicht. An dem Morgen als er starb hörte ich ein leises Wimmern und dreimal ein aua dann wars still, danach kam der Anruf das mein Vater gestorben sei.
Sicher tut es weh doch ich habe zum Tod eine etwas andere Einstellung, ich glaube an ein Leben nach dem Tod und weiss das es ihm jetzt besser geht. Als ich an seinem Grab stand Spürte ich (das klingt jetzt vielleicht etwas komisch war aber so) eine Fröhlichkeit und eine unbeschreibliche Leichtigkeit so als wolle er mir mitteilen spüre wie gut es mir geht.
Warum manche Menschen so lange und dolle leiden müssen weiss ich auch nicht, vielleicht aber (das ist nur eine Vermutung) weil man sein Leben nicht loslassen kann sich gegen das fortgehen wehrt.
Vielleicht ist es euch die ihr (mich eingeschlossen) eure lieben vermisst ein kleiner Trost zu wissen (glauben) das es ihnen jetzt besser geht und sie von dort wo sie sind ein Auge auf uns haben.
Eins noch, auch wenn ein lieber Mensch nicht mehr unter uns weilt hört und sieht er/sie uns, sprecht zu euren lieben sie können alles hören und lassen uns das durch kleine Zeichen auch spüren.
Lieben Gruss Silvia
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22.10.2009, 10:29
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Tod eines geliebten Menschen Beitrag #7 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 09.08.2009
Ort: Rheinland-Pfalz; PLZ 55592
Beiträge: 203
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Liebe Bealina!
Es scheint, dass Du durch Deine Schulgefühle blockiert bist aber es wird nicht lange dauern und dann kannst Du Deinen Opa besser wahrnehmen.
Ja, die Kommunikation jenseits des irdischen Daseins ist möglich und ja, man kann auch über Gedanken, Träume, Eingebungen manchmal auch Zufällen miteinander kommunizieren.
Aus Erfahrung kann ich Dir sagen, dass man sich auch noch nach dem Tod verabschieden kann und auch noch (wenn nötig) Dinge klären kann. Dafür macht die Kommunikation auch Sinn.
Du hast einen interessanten Traum beschrieben, indem Dein Opa mit Dir redete. Er war humorvoll und lachte auch. Du kamst nicht zu Wort, da Dir Dein Opa einfach zeigen wollte, dass es ihm jetzt gut geht und wollte nicht, dass Du traurig bist.
Liebe Grüße! Gwydion
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22.10.2009, 10:40
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Tod eines geliebten Menschen Beitrag #8 (permalink)
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Moderator
Registriert seit: 02.12.2008
Ort: Berlin-Wilmersdorf
Beiträge: 4.921
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###Thema verschoben nach Jenseitskontakte - Sterben & Leben nach dem Tod###
LG.
Max.
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