hallo zusammen
Ich erzähle hier von einem für mich sehr schönen und auch wertvollen Erlebnis.
Vielen Dank liebe Joy1 für die Anregung, du hast mich darauf gebracht, dies hier zu schreiben

Mein verstorbener Hund
Als ich etwa 6 Jahre alt war, bekam ich von meinen Eltern endlich einen Hund.
Wir sind ins ein Tierheim gefahren und dort saß er, mein Rex, ein Rottweiler . Schäfer – Mix und etwa 6-8 Monate alt. Er kam direkt auf mich zu und lies mich nicht mehr los.
Wir nahmen Rex natürlich mit nach Hause und von da ab, begleitete er mein Leben.
Er tröstet mich wenn ich traurig war, lag auf meinem Bett, wenn ich Angst hatte, wenn ich mit ihm unterwegs war, war er immer sehr wachsam.
Als Rex etwa 13 Jahre alt war, wurde er krank. Wir fuhren zum Tierarzt, er bekam Medizin und rappelte sich auf, für drei Tage. Als ich von der Arbeit kam, lag er im Hausflur er regte sich kaum, zu schwach um aufzustehen. Ich kniete mich neben ihn und sagte ihm, dass wir gleich zum Arzt fahren würden. (mein Vater war mit dem Auto unterwegs, ich hatte kein Auto) Rex legte seinen Kopf auf meinen Schoß, ich kraulte ihn, wie lange weiß ich nicht. Plötzlich hob Rex seinen Kopf an, sah mich an, dann fiel sein Kopf auf meinen Schoß. Ich schrie das ganze Haus zusammen. Mein Vater der in der inzwischen zurück war, hob Rex auf, legte ihn ins Auto und fuhr zum Arzt. Ich schrie, wollte mit, wollte bei meinem Hund sein. Vergebens ich durfte nicht.
Jahre lang hielt meine trauer an. Seine Hundemarke habe ich heute noch an meinem Schlüsselbund. Lange konnte ich gar nicht über ihn reden und wenn dann nur unter Tränen.
Im Jahre 2007 zogen wir weg. Meine Eltern jedoch blieben in dem Haus wohnen. Während eines Gesprächs mit meinem
Reiki – Lehrer (und guter Freund), hielt dieser plötzlich inne. Er war ganz tief in seinen Gedanken versunken, dann sagte er “ Du musst nochmal in dein Elternhaus zurück, irgendetwas hast du da vergessen“ Ich sagte ihm, das dies nicht sein könnte, da ich wirklich alles mitgenommen hätte, vom Speicher bis zum Keller, alles leer. Er sagte „ Nein, irgendetwas ist im Flur“ mir blieb die Stimme weg, im Flur? Das konnte nur Rex sein bzw. seine Seele.
Er sagte „ Gehe in diesen Flur, verweile dort und sage zu dir, was auch immer ich vergessen habe, ich nehme es nun auf“ Ich befolgte seinen rat einige Wochen später, da ich erst eine günstige Situation abwarten musste. (Kann meinen Eltern ja nicht sagen, dass ich die Seele „abholen“ muss)
Ich stand im Flur, in Gedanken rief ich nach meinem Hund Rex, ich sagte „Wenn ich dich hier zurückgelassen habe tut mir das Leid, komm nun zu mir, ich nehme dich mit. Nach einer Weile sah ich an der Wand eine Figur ähnlich der Freiheitsstatue, ich wusste ich habe ihn befreit. Dann fiel ein Strahl auf die Treppe und zeigt mir damit, dass ich nun zu meinen Eltern gehen konnte.
Einige Tage später bei der
Meditation rief ich nach meinem Hund, fragte ihn ob er nun bei mir wäre. Dann sah ich ihn, er sah mich friedlich an. Ich frage ihn ob er mir sagen könnte wo er damals gestorben war? In meinen Armen oder durch den Arzt, wie ich immer vermutet hatte. Er zeigte mir ein Auto. Ich fragte ihn ob er immer bei mir wäre und wenn ja, wo? Da zeigte er mir den Boden neben meinem Bett. Dann verschwamm er, ich erwachte und war glücklich.
Ich weiß, dass Rex immer noch an meinem Bett wacht auch wenn ich ihn seitdem nicht mehr gesehen habe. Weiß ich, dass er da ist.

Ich sehe gerade, dass die Geschichte doch etwas lang geworden ist, aber das sollte wohl so sein.
Lieben Gruß Eifelmedusa