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Jenseitskontakte - Sterben & Leben nach dem Tod

Jenseitskontakte werden von einem Medium im Rahmen von Einzel- oder Gruppensitzungen aufgebaut. Wie finde ich ein Medium für Jenseitskontakte? Wie deutet man die Botschaften aus dem Jenseits richtig? Das erfährst Du in der Kategorie Jenseitskontakte.


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Alt 20.11.2008, 23:32   Ich brauche eure Hilfe, ganz dringend!!!! Beitrag #1 (permalink)
Engelein5783
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 20.11.2008
Beiträge: 1
Question Ich brauche eure Hilfe, ganz dringend!!!!

Hallo ich bin neu hier und habe auch gleich eine Frage.
Ich habe 2003 meinen Vater verloren, bin aus meinem Elternhaus ausgezogen.
Erst in eine Wohnung und dann in eine andere Wohnung.
In der 2ten Wohnung bin ich eines Nachts aufgewacht und habe meinen Vater ( Mitte 04) an meinem Fußende vom Bett stehen sehen. Ich habe nichts gesagt, irgendwie war ich starr.Warscheinlich konnte er meine Gedanken lesen und sagte zu mir: Ich bin da, ich passe auf Dich auf. Mir geht es gut!.
Ich habe Ihn in Farbe gesehen und so wie ich ihn das letzte mal gesehen habe.Wie soll ich das nun deuten?
Ich konnte mich nicht von Ihm verabschieden (persönlich) da ich zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause war. als ich zu Hause ankam war er schon weg.Bei der Beerdigung war ich aber dabei.Nur die Erscheinung war lange nach der Beerdigung.Auch gehe ich noch oft zum Friedhof und rede mit Ihm. Seltsam ist es nur das, manchmal, wenn ich auf dem Weg zum Friedhof war, es geregnet hat und kaum bin ich ein paar Schritte auf dem Friedhof gewesen hat es aufgehört zu regnen.
Vorgestern hatte ich einen komischen Traum: Ich war in einem Haus und dort hat eine Gestalt mit mir geredet. Was die Gestalt gesagt hat , hab ich nicht verstanden und erkennen konnte ich die Gestalt auch nicht.

Kann es sein das mein Vater noch in meiner Nähe ist?Weil sonstige Zeichen oder Wahrnehmungen hatte ich nicht.Kann es sein das er mir irgendwann nochmal erscheint? Ich habe seine Kette (die er nie abnahm) bei mir in der Wohnung, hat dies was damit zu tun?Gerne würde ich auch Kontakt zu Ihm aufnehmen um Ihn einige Sachen zu fragen und um nochmal richtig von Ihm Abschied zu nehmen, wie mache ich das?

Bitte helft mir ich weiss nicht weiter......Ich habe meinen Vater sehr geliebt und liebe Ihn noch heute.
Freue mich über Antworten

Geändert von Engelein5783 (20.11.2008 um 23:35 Uhr) Grund: Schreibfehler
Engelein5783 ist offline  
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Alt 21.11.2008, 01:00   Ich brauche eure Hilfe, ganz dringend!!!! Beitrag #2 (permalink)
lalaschen
Neuer Benutzer
 
Benutzerbild von lalaschen
 
Sternzeichen: Wassermann
Registriert seit: 15.11.2008
Alter: 36
Beiträge: 23
loslassen

Liebes englein,ich denke du solltest dich mit einem ritual von ihm nochmal verabschieden und ihn dann hinüber schicken,sag ihm das du ihn liebst.
Aber das es nun zeit ist ins licht zu gehen,du mußt das unbedingt abschlissen sonst kann er auch nicht gehen.
Ich trauere mit dir.Mein verstorbener freund war auch noch einige zeit bei mir,aber ich hab ihm dann auch gesagt er soll gehn und das wir uns wieder sehen.dann hab ich ihn auch nicht mehr gespürt oder gerochen.Das ist zwar schon 20 Jahre her,aber ich weiß es noch als wäre es gestern.
also loslassen, nicht vergessen!
alles liebe
lalaschen ist offline  
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Alt 21.11.2008, 11:24   Ich brauche eure Hilfe, ganz dringend!!!! Beitrag #3 (permalink)
Gast4011
Gast
 
Beiträge: n/a
@loslaschen

Bitte wie funktioniert das loslassen? Ich verlor meinen Papili 2006 und kann heute noch nach 2 Jahren nicht damit umgehen.
Wie kann ich jemanden loslassen, den ich doch soooo lieb hab???
Jeder sagt, man sieht sich wieder...im Kopf ist das auch verankert, aber das Herz....das Herz fühlt anders.
Bei einem Jenseitskontakt (vor 2 Wochen) mit meinem Vati fragte ich mal, wie ich die Trauer um ihn bewältigen kann - seine Antwort fiel kurz und knapp aus....LIEBE.

Tja..und nun steh ich vor einem neuen Rätsel. Ich liebe und ich denke mal, ich werde geliebt von meiner Familie. Was also meint mein Papili damit???

Doch man kann das Schicksal drehen und wenden wie man will....wenns Herzchen weh tut...dann gibt es keine Salbe dafür.
 
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Alt 21.11.2008, 17:39   Ich brauche eure Hilfe, ganz dringend!!!! Beitrag #4 (permalink)
Thalyssa
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von Thalyssa
 
Registriert seit: 21.09.2005
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 217
@Engelein:

Manchmal kehren Verstorbene zurück, wenn sie spüren das der geliebte, lebende Mensch unter Kummer und Sorgen leidet, oder wenn sie nicht loslassen, dh. nicht den Tod akzeptieren können.
Das ist nichts schlimmes und muss dir keine Angst machen.

@Saltry-Lady:
Normalerweise ist loslassen ein langer prozess der von vielen Gemütszuständen begleitet wird: Unglaube, Wut, Schmerz und irgendwann Akzeptanz.
Unglaube das der den man liebt einfach weg ist.. einen verlassen hat.
Wut auf diesen Menschen der so einfach einen verlassen hat, wut auf das Schicksal der einem diesen Menschen genommen hat samt des dazugehörigen Schmerzes.

Du darfst wütend sein, du darfst fühlen und auch aussprechen und ausleben was du fühlst. Darfst toben, ihn (grab oder bild, oder einfach in den himmel) brüllen, anschreien, weinen... wozu dir auch immer zumute ist.
Das ist normal, menschlich und gesund.
Auch wenn du mit dem Verstand weist, es ist ja nicht seine Schuld, dein Herz weis das nicht und empfindet es einfach. Mach deinem Herzen luft.

Und zwar wenn du diese dinge fühlst, egal wie viel Zeit vergangen ist.
Niemand hat das recht dir deshalb böse zu sein oder dich scheel anzusehen - dein Vater oder wer immer dir da einfach so weggestorben ist - wird es verstehen und niemand anderer diesbezüglich zählt.

Geändert von Thalyssa (21.11.2008 um 17:42 Uhr)
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Alt 21.11.2008, 18:38   Ich brauche eure Hilfe, ganz dringend!!!! Beitrag #5 (permalink)
Gast4011
Gast
 
Beiträge: n/a
Hallo Thalyssa...ich kann mein Gefühl ganz einfach beschreiben:
hilflos
und unendlich traurig,
das ich meinen Papili nicht retten konnte.

Die Hilflosigkeit steht für meine Mama...ich konnte sie vor diesem Schicksal nicht bewahren und muss zusehen, wie sie sich quält.

Ich kann wenig Dankbarkeit empfinden, denn ich habe keine Ahnung, warum ein Mensch sooo viel Schmerz durchleiden muss. Ja ich weiß..die Lernaufgaben...aber mal ehrlich...auf diese Erfahrung hätte ich gerne noch einige Zeit verzichtet.

Brüllen und schreien kann ich nicht, weil der seelische Schmerz mir die Seele und die Kehle zuschnürt.

Und an Weihnachten mag ich noch gar nicht denken....denn dann wird mir schmerzlich bewußt, das nichts mehr wie vorher ist und nie wieder sein wird.

Ich werde wieder die Menschen beobachten, die gemeinsam mit kompletten Familien ihren Weihnachtsspaziergang genießen. Ich betrachte ihre Gesichter und erkenne die Wärme und ihren Genuß, daheim zu sein bei ihren Liebsten.
Dann kehre ich stumm in meine Realität zurück und sehe nur Tränen.....
Tränen der Erinnerung und Tränen der unerfüllten Sehnsucht.

In diesem Sinne sende ich an alle hier einen stillen Gruß im Angedenken an ihre Liebsten. Mögen die Lichter am Sonntag brennen...und das Licht soll alle erreichen die schon vorausgegangen sind.

Salty
 
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Alt 21.11.2008, 21:31   Ich brauche eure Hilfe, ganz dringend!!!! Beitrag #6 (permalink)
Thalyssa
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von Thalyssa
 
Registriert seit: 21.09.2005
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 217
hm Saltry-Lady,
demnach hatte dein Dad eine sehr lange, schmerzhafte Krankheit bis er endlich sterben durfte.

Vielleicht tröstet es dich ein klein bisschen, auch deine Mutter, das er nun, wo er den Körper abgestreift hat, weder Schmerz noch Leid empfindet.

Natürlich leidet ihr, du und deine Mutter unter diesem Verlust, doch könnt ihr euch auch Trost geben.
Meiner Familie und mir hat es nach Mutters Tod damals geholfen das wir uns an sie erinnerten wie sie war vor dem Krebs. "Weist du noch als.. Erinnerst du dich das..."
Auch das ansehen der alten Familienfotoalben half.
Meinem Vater half nach fast 40 Jahren Ehe das er zwei mal in der Woche zum Friedhof fuhr, oft mit Blumen, sich zu ihr hockte und ihr erzählte was ihm so durch den Kopf ging.. bisschen mit Grabpflege und so.
Mir half es abends auf dem Balkon zu stehen und Zwiegespräche mit ihr zu führen.
Denn meine Tobsuchtsanfälle und Weinen hatte ich als ich akzeptieren musste das der Krebs sie töten wird. Ich war nur Dankbar das sie nicht so lange leiden musste - ein halbes Jahr nach diagnose starb sie, noch bevor die grausamen Schmerzen kamen. Sie wollte es so und hat es geschafft, ich bin mächtig stolz auf sie. Und ich weis das sie jetzt glücklich, zufrieden vor allem aber ohne Schmerz und Leid ist.

Das erste Jahr war hart, gerade für meinen Vater, doch wir, mein Bruder und seine Familie und ich hielten zusammen, kümmerten sich umeinander (was bis heute so ist) Zusammen haben wir auch diese unsäglichen Feiertage, wo Mutter am meisten fehlte, zusammen überstanden. Heute ist es kein Problem mehr, auch wenn sie ein ganz kleines bisschen immer noch fehlt - ihre Fähigkeit aus kleinen Dingen etwas prächtiges, spektakuläres zu machen, ihre Kochkünste, ihr Rumzicken ebenso wie die tröstenden warmen Arme, ihre ganze mütterlich warme Art und ihr ausgeprägter Sinn für Familie.

Erinnert euch an deines Vaters gute Seiten, an sein Lachen vielleicht, seine Eigenschaften die euch mut, freude und wärme gaben und bringt die Feiertage hinter euch - indem ihr sie zelebriert, auch ihm zu ehren, besonders wenn sie ihm wertvoll waren. An unserem ersten Weihnachten kamen auch noch meine Cousine, deren Freundin und ihr Bruder zu uns - meine kleine Cousine hatte meine Mutter auch so sehr geliebt. Zusammen waren wir stark - vielleicht gibt es in euer Familie auch Menschen die ihn geliebt haben und mit euch dieses Fest begehen wollen? Zusammenhalt hilft, gibt das Gefühl der Geborgenheit.

Vor allem aber sprecht über eure Gefühle, auch wenn das heisst das irgendwann die Tränen so stark fließen das sie einen Fluss bilden könnten.
Weinen reinigt.
Thalyssa ist offline  
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Alt 21.11.2008, 22:06   Ich brauche eure Hilfe, ganz dringend!!!! Beitrag #7 (permalink)
Inora
Liebe hat lange Fäden
 
Benutzerbild von Inora
 
Registriert seit: 15.10.2008
Beiträge: 1.755
Blog-Einträge: 73
Irgendwie brauchen wir alle eine Form der Verabschiedung, wenn uns ein geliebter Mensch verlässt.

Mein Vater hat sich direkt nach seinem irdischen Tod auf verschiedene Arten bei mir bemerkbar gemacht, bis ich nach 4-5 Monaten auf die Möglichkeit des *automatischen Schreibens* stieß.

Diese Form der Trauerbewältigung half mir dabei, meinen Vater nach einem gewissen Zeitraum loslassen zu können.

Auf diese Weise konnte ich mit meinem verstorbenen Vater nochmals alles besprechen, was mir/ihm/uns zu diesem Zeitpunkt wichtig war.
Meine Mutter als auch ich konnten ihn schließlich nach ca. einem Jahr der Trauer los lassen.

Auf diesem Weg wurde mir außerdem bewusst, daß der irdische Tod nicht das Ende unserer Existenz ist, was ich zwar nie wirklich geglaubt habe, aber das Schreiben mit meinem Vater gab mir letzendlich die Gewißheit.

Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht an meinen Vater denken oder über ihn reden, obwohl er schon fast 7 Jahre tot ist.

Geändert von Inora (21.11.2008 um 22:11 Uhr)
Inora ist offline  
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Alt 21.11.2008, 23:18   Ich brauche eure Hilfe, ganz dringend!!!! Beitrag #8 (permalink)
NeumannAG
Ich weiß wer Gott ist!!!!
 
Sternzeichen: Waage
Registriert seit: 12.10.2007
Ort: in Niedersachsen
Alter: 46
Beiträge: 34
Hallo Inora,
Dein Vater lebt,nicht in Dieser aber in einer anderen Welt.Du hast ihn gesehen weil er es so wollte.Er will Dir zeigen das er Dich ganz doll lieb hat und Du nicht traurig sein sollst weil es Ihm gut geht.Er ist bei Dir und paßt auf Dich auf.
Ich weiß vovon ich rede weil ich schon mal gelebt habe und das alles schon einmal hinter mir habe.
Er wird aber nicht ewig bei Dir bleiben können,wenn er seine Aufgabe erfüllt hat wird er wahrscheinlich selbst wieder hier her zurück kehren,nur die wenigsten schaffen es dort zu bleiben.
Dieses Leben welches wir führen ist nur eine Prüfung und es geht darum sie zu bestehen,viele Seelen brauchen dafür einige Anläufe um es zu schaffen aber einige schaffen es nie.Ganz liebe Grüße Michael
NeumannAG ist offline  
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