Hallo The Sea
herzlich willkommen hier im Forum!
"Das Totenreich" darf ich auch manchmal sehen oder Teile davon, deren Erfahrung für mich wichtig ist. Zum ersten Mal hat es sich mir eröffnet, als ein lieber Freund gestorben war. Wir hatten weiter Kontakt und er zeigte mir, wo er dann war und was er tat und erlebte. Ich habe es zusammengefasst in meinem Blog dargestellt.
http://www.esoterikforum.de/blogs/marjul/
Vieles davon war sicher durch seine eigene Art zu erleben geprägt, vieles hat sich mir auch durch wiederholte Erfahrungen bestätigt.
Für mich kommt es aber nicht so sehr darauf an, ob es "dort so ist", sondern diese Erfahrungen zeigen mir Wichtiges für mein jetziges Leben: die Verstorbenen sind nicht "weg", wir können Kontakt halten. Diese sichtbare Welt ist nicht die einzige - sie ist eigentlich nur ein kleiner Teil der gesamten Wirklichkeit, und ich kann mich, ganz gleich was mir hier geschieht, eingebunden fühlen in einen umfassenden Sinn-Zusammenhang.
Ich könnte mir vorstellen, dass dein Erlebnis auch diese Bedeutung für dich hatte: du wusstest, dass dein Großvater nicht weg war, sondern dir zur Seite stand. Und du wusstest, dass die traumatischen Erlebnisse nicht die einzige Wirklichkeit waren, dass es vielmehr einen größeren "Raum" gibt, aus dem unsere sichtbare Wirklichkeit heraustritt, aus dem sie ihren Sinn bezieht und in dem wir uns grundlegend geborgen wissen können.
Ist die beruhigende, festigende Wirkung aus dieser Erfahrung dir denn seitdem geblieben? Ich wünsche es dir! Ich glaube, dass ist die Hauptsache, auch wenn du Einzelheiten nicht mehr weißt.
Vielleicht hebt sich der Schleier aber auch, da du es so sehr wünschst. Die meisten "Jenseits"-Erfahrungen mache ich in
Meditation. Dazu war es notwendig, zu lernen, ganz leer zu werden von Bewegung, Gefühlen, Gedanken, Wollen und Vorstellen. Das fand ich zunächst beängstigend, habe mich aber inzischen daran gewöhnt. Es ist nur ein Durchgangsstadium, dann kommen die inneren Bilder.
Herzliche Grüße
Marjul