|
» Karten |
|
|
» Benutzer (5.164)
» Sehenswürdigkeiten (129)
» Ereignisse (0)
|
|
Wenn du dich kostenlos registrierst kannst du neue Themen verfassen, an Umfragen teilnehmen und vieles mehr. Falls Du bei der Registrierung oder Anmeldung Probleme hast, dann kontaktiere uns.
 |
14.07.2011, 17:35
|
Tod: Fragen Beitrag #1 (permalink)
|
|
Banned
Registriert seit: 29.04.2011
Ort: 76534 Lichtental
Beiträge: 313
|
Tod: Fragen
Salut Freunde. Bei mir steht zur Zeit das Thema "Tod" auf dem Plan. (also nicht bei mir persönlich, nur rein vom Thema) und dadurch sind mir nun Fragen aufgekommen. Aber ich habe zur Zeit niemanden, dem ich diese Fragen stellen könnte. Vielleicht kann mir ja jemand von euch weiter helfen, würde mich freuen. Eigentlich hab ich mehr als nur eine Frage, aber ich stelle erstmal die für mich wichtigste.
Die meisten Menschen, mit denen ich mich über das Thema Tod unterhalten habe, fassten es als negatives Erlebnis auf. Sie empfanden es, dass ihnen dadurch jemand nahestehendes einfach weg genommen wird. Allerdings gab es auch Menschen, die damit total anders umgegangen sind. Sie waren dankbar, dass die nahestehende Person endlich los lassen konnte. Ich denke das wird auch damit zusammenhängen, ob jemand krank ist und Schmerzen hat, und auf welche Art und zu welchem Zeitpunkt (Alter) eine Person aus dem Leben tritt.
Nun ist meine persönliche Sichtweise zu dem Thema Tod und Sterben, eine positive. (in irgend einer Kultur scheint das ähnlich zu sein) Wenn ich aber einen Menschen begleite, geht es ja nicht darum, diesem Menschen meine Sichtweise aufzudrücken, sondern diesen Menschen auf seinem Weg mit seiner Sichtweise zu begleiten. Da wäre es wohl ungünstig, einem Menschen für den dieser Verlust und der Tod etwas schreckliches darstellt, dann zu sagen, dass ich den Tod positiv empfinde. Das könnte dann zum Missverständnis kommen und als respektlos aufgefasst werden.
Wie geht man nun als Trauer- und Sterbebegleiter mit den verschiedenen Sichtweisen dieses Themas um?
|
|
|
14.07.2011, 19:16
|
Tod: Fragen Beitrag #2 (permalink)
|
|
Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Vorarlberg
Alter: 58
Beiträge: 8.509
|
Es sind da 2 Sichtweisen, die da entstehen, weil wir in der Zeit leben.
Ist jemand von unserem Lieben am Leiden, so hoffen wir, dass der Tod den bald erlöst.
Aber wenn der gesund Munter und auch Jung ist, empfinden wir dies als schlimm.
Zum einen, weil der noch so viel Möglichkeiten vor sich hatte, zum Anderen, weil es ein langer Abschied sein wird.
Bis wir im selben Raum wie der"Vorangegangene" sind, empfinden wir das als eine Leere, die Person fehlt uns.
Wenn wir an kein weiter leben glauben, dann erst Recht.
Doch auch wenn wir daran glauben, ja sogar Kontakt mit der Person bekommen, es ist eben nicht mehr so, dass man die Person in die Arme nehmen kann und genau so empfindet, wie vorher.
Ein starker Glaube kann gut helfen, aber eine Trauer stellt sich mit Sicherheit ein.
Geht es aber um mein Sterben, empfinde ich das eher als Erleichterung, je weniger ich an materiellem anhänge.
Wenn ich alt bin und der Tag nur noch mühselig, dann freue ich mich darauf, "heim" gehen zu dürfen.
So konnte ich es bei meinem Schwiegervater erleben, der da schon ein paar Jahre vor seinem Tod sagte, " eigentlich habe ich genug erlebt und alles erreicht, was ich wollte. Es war hart, das Leben, besonders zu Kriegszeiten, aber es war auch schön, danach.
Sehen zu können, wie meine 2 Töchter sich entwickeln, der Hof weiter geht und schon Enkel da sind, die weiter machen - alles das war Erfüllung.
Nun ist es so weit, der Tod kann ruhig kommen, ich freue mich darauf.
2 Monate vor seinem Tod feierte er ein Jubiläumshochzeitstag.
Das erste Mal in seinem Leben hielt er eine längere Rede - ein Dankesrede und Liebesbekundung an seine Frau und auch seine Töchter.
Wir wussten alle, es ist eine Abschiedsrede.
So kam es denn auch bald.
Bei meinem eigenen Vater war es anders - er - wie später auch meine Mutter - hatten unglaubliche Angst vor dem Tod bis zum letzten Tag.
Neide waren am letzten Tag vollkommen ruhig und gefasst.
|
|
|
14.07.2011, 20:20
|
Tod: Fragen Beitrag #3 (permalink)
|
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 18.05.2009
Ort: Wiesbaden
Beiträge: 306
|
Aufklärung über den Tod hilft die Angst und den Schrecken davor zu nehmen.
Die Menschen haben Angst vorm Tod weil sie einfachnicht wissen was danach sie erwartet oder ob sie überhaupt etwas erwartet.
Religionen und Erziehung tun den Rest dazu um die Angst zu schüren.
ich als Medium stehe dazu das der Tod positiv ist und versuche aufzuklären und damit fahre ich gut.
Keiner muss meine Ansicht vertreten aber wenn man sachlich und klar darüber spricht dann habe ich bisher noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.
Na und wenn wirklich mal jemand total gegen Jenseitskontakte ist und meint mit dem Tot ist alles vorbei na dann lass ich ihn halt in dem Glauben , denn eines Tages erfährt er eh das er nicht im Recht ist oder wenns angebracht ist dann mach ich mal eben ein jenseitskontakt und spätestens da habe ich gehört und so einige Gegener überzeugt.
Wenn MEnschen im Sterbeprozess sind, dann interessieren sich auch für das was kommt... Dann einfach vorbereiten und die Angst nehmen.
Es gibt kein allgemein Gültiges Rezept , viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen sind da gefragt und jeder Fall muss idividuell behandelt werden.
|
|
|
14.07.2011, 21:19
|
Tod: Fragen Beitrag #4 (permalink)
|
|
____________
Registriert seit: 05.07.2011
Ort: In diesem Augenblick in deinen Gedanken
Beiträge: 15
|
Ja , es ist wirklich viel Fingerspitzengefühl gefragt während der Begleitung beim Sterbeprozesses.
Ich denke, dann wenn es wirklich so weit ist, wird kaum Jemand angstfrei hinüber gehen.Fast jeder wird um sein Leben kämpfen.
Viele Phasen des Sterbens werden durchlaufen, bis der Moment kommt an dem man sich dem Unausweichlichen stellt und sich selber auf gibt.
Während dieser Zeit können wir, die wir unsere Lieben begleiten eine Menge für das Wohlbefinden tun, denn so lange der Mensch noch leben möchte, dürfen wir ihm auch nicht einreden er wäre ein Todeskandidat.
Es sind sehr persönliche, unglaublich intime Momente denen wir beiwohnen, in denen Achtung, Toleranz und vor allen Dingen auch der Wunsch des Sterbenden eingehalten werden sollte.
Vom Leben danach, könnten wir ihm z B erzählen, wenn wir mit ihm auf Fantasiereisen gehen.
Übrigens sind schon viele Menschen wieder auf die Beine gekommen, die nach medizinischen Wissen, eigentlich potenzielle Sterbkandidaten waren.
Die Hoffnung stirbt eben zu letzt.
Geändert von Fenena (14.07.2011 um 21:22 Uhr)
|
|
|
 |
| Themen-Optionen |
Thema durchsuchen |
|
|
|
Ähnliche Themen zu Tod: Fragen
|
| Thema |
Autor |
Forum |
Antworten |
Letzter Beitrag |
viele Fragen, was nach dem Tod geschieht
viele Fragen, was nach dem Tod geschieht: Hallo ihr Lieben,
ich musste vor ein paar... |
Bullimanu |
Jenseitskontakte - Sterben & Leben nach dem Tod |
13 |
10.10.2010 22:47 |
Andere Themen im Forum Jenseitskontakte - Sterben & Leben nach dem Tod
|
| Thema |
Datum |
Autor |
Antworten |
Letzter Beitrag |
Plötzlich keine Träume mehr
Plötzlich keine Träume mehr: Hallo
ich habe eine zeitlang fast jede Nacht...
|
22.06.2011 |
Angel27 |
6 |
24.06.2011 13:46 |
Inwieweit können Verstorbene unser jetziges Leben beeinflußen?
Inwieweit können Verstorbene unser jetziges Leben beeinflußen?: Hallo ihr Lieben,
mich interessiert das...
|
09.06.2011 |
giana*angel |
23 |
18.06.2011 21:55 |
Blauer Orb
Blauer Orb: Hallo,
heute geht es mal nicht um meine...
|
30.03.2011 |
mcguire |
2 |
31.03.2011 14:41 |
Wir brauchen Hilfe
Wir brauchen Hilfe: Zum vollen Editor wechseln
Hallo Ihr...
|
06.02.2011 |
Gast26990 |
24 |
07.02.2011 23:02 |
Besuch von verstorbenen
Besuch von verstorbenen: Zur Zeit absolviere ich ein 4-wöchiges Praktikum...
|
23.07.2010 |
Gast19498 |
12 |
25.07.2010 16:02 |
|