Hallo ihr lieben,
wie ich hier schon vor einiger Zeit geschrieben habe,
ist meine Mutter unerwartet im März 2010 gestorben.
Es ist nun schon über ein Jahr her, aber ich konnte bisher noch nicht wirklich
trauern. Erst musste ich für meine Geschwister und vorallem für meinen Vater da sein, und dann nahm ich Rücksicht auf meine Tochter, die doch auch sehr oft nach ihrer Oma frägt.
Da ich auch immernoch sehr am Zweifeln bin, das es kein natürlicher Tod war, sondern ein Ärztefehler, fällt es mir doppelt so schwer endlich loszulassen und anzufangen das ganze zu verarbeiten.
Ich habe so viele Fragen an meine Mutter, schaffe es aber selber nicht mit ihr irgendwie in Kontakt zu treten. Manchmal stehe ich in der Dusche und die Bilder schießen mir in den Kopf wie sie dalag. Regungslos, kalt,.... einfach gegangen.....
Ich würde so gerne wieder anfangen, "normal" zu leben, doch irgendwie geht das nicht. Wenn das Thema aufkommt das wir ans Grab müssen(Blumen wechseln, Kerze erneuern etc) wird es ganz still im Raum, keiner sagt mehr etwas dazu und es läuft nur noch mechanisch ab.
An manchen Tagen bin ich so fertig, das ich nur noch weine und nach Erklärungen suche, gereizt bin, mit meinem Partner streite,
einfach aus Verzweiflung.
Wie das noch weiter gehen soll, kann ich nicht sagen.
Vll kann mir einer von euch helfen, oder auch irgendetwas von meiner Mutter sagen.
Lg und Danke