Hallo,
mein Vater ist kurz vor Weihnachten verstorben, plötzlich und unerwartet.
Eigentlich ist er mein Stiefvater, aber für mich war er immer mein Vater.
Er war jahrelang krank, aber sein Tod hatte nichts mit der Erkrankung zu tun.
Er hatte meiner Mutter immer versprochen das gewisse dinge erledigt werden um Unklarheiten nach seinem tod zu vermeiden, z.b ein Testament.
als er ging hinterließ er aber Chaos und so wie es scheint hat er sich nciht gekümmert.
Er sagte meiner Mutter immer nur "du wirst es finden"!
Kinder aus seiner 1 Ehe, die ihn seit 30 Jahren ablehnen, sollen plötzlich in das Grundbuch für mein Elternhaus, während ich "leer" ausgehe.
Mir geht es nicht darum etwas zu erben, ich hätte eh abgelehnt aber für mich wäre es etwas wie eine Anerkennung gewesen. Anerkennung als seine Tochter
Ich habe noch zwei jüngere Geschwister, seine leiblichen Kinder.
Seitdem ich weiss das es kein Testament zu geben scheint (wir haben gründlich gesucht, aber nichts gefunden) fühle ich mich außen vor und zweifel an meiner Position als tochter.
Sicher, das mag völliger Blödsinn sein und auch irgendwie albern, aber es nagt an mir.
Er hat viel mit mir gemeckert, mich nie wirklich gelobt aber so war er nunmal.
Trotzdem fange ich mich an zu fragen, ob es Absicht war.
Ich weiss das er bei meiner Mutter durchs Haus geistert (Parfumwolken die durchs Haus schweben, Fernseher wird laut und leise usw) und er zeigt sich meiner Mutter auch beinhe tgl durch eine andere Person (die Erklärung ist etwas länger, aber wir sind uns alle sicher) und auch bei meiner Schwester ist er schon aufgetaucht.
Bei mir nicht.
Das mag in erster Linie natürlich "normal" klingen, aber ich habe öfters Besuch von "geistern" und es ist für mich kein neues Gebiet. Er weiss/wusste das.
Ich habe auch schon mit einem Geist geschrieben, allerdings habe ich vor dem automatischen Schreiben noch ziemlich viel Respekt und habe auch etwas Angst, das mein Unterbewusstsein mit Antworten gibt, die ich hören möchte.
Ich weiss nicht mal was ich genau fragen möchte, aber diese Situation nagt an mir.
Meine Schwester und ich haben ihn ins Krankenhaus gebracht, gegen seinen Willen. Ist er uns böse?
am Tag bevor er starb, hat ihn niemand von uns besucht (hatte einen grund), ging er deshalb? Fühlte er sich allein gelassen?
Ich habe vermutlich zu viel geschrieben, klinge verwirrt und wirklich helfen kann mir niemand.
Trotzdem nagt es an mir.
Ich weiss es geht ihm gut, viel besser als hier auf Erden..aber er fehlt mir und ich fühle mich plötzlich total Vaterlos.
Mein Erzeuger wollte mich nciht und meinem Stiefvater war ich nicht "wichtig" genug für ein Testament.
wie gesagt, mir geht es nciht ums Erben, aber es wäre eine Anerkennung gewesen....