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02.06.2009, 09:47
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Liebe und Licht beim bockigen Kind Beitrag #1 (permalink)
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Weltenwandler
Sternzeichen:
Registriert seit: 05.05.2009
Ort: Hamburg
Alter: 36
Beiträge: 604
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Liebe und Licht beim bockigen Kind
Hallo!
Für alle Väter und Mütter von bockigen Kleinkindern habe ich hier eine tolle Erfahrung die ich machen darf und euch mitteilen möchte:
Mein Sohn (2Jahre) ist altersbedingt gerade in einer sehr anstrengenden Phase. Er ist eigentlich sehr lieb und oft auch ausgeglichen, doch er hat immer mal wieder seine kleinen Bockanfälle. Ihr wisst sicher was ich meine...
Dann ist er zum Beispiel nicht in der Lage zu hören. Er kommt nicht wenn man ihn ruft (anziehen, Zähne putzen, etc,). Er ignoreirt mich und meine Frau dann einfach total.
Das kann einem im Alltagsstreß schon ziemlich zur Weißglut bringen. (Obwohl er ja aus seiner Sicht durchaus Recht hat. Er will halt dann nicht, dass müssen wir doch akzeptieren....)
Schnell bin ich in der Vergangenheit dann wütend geworden, wurde laut und habe ihn mir dann geholt. Natürlich mi viel geschrei. Danach war dann alles noch viel schlimmer. Das war sehr unbefriedigend, denn ich bin eigentlich sehr harmoniebedürftig.
Dann habe ich in einer solchen Situation einfach mal etwas anderes ausprobiert:
Ich habe mich vor ihm hingesetzt und meditiert. Ich habe an Licht und Liebe gedacht und versucht weißes Licht auszustrahlen. (Klappt ganz gut bei mir). Dann geschah das "Wunder", er kam angelaufen und ist mir in die Arme gefallen, mitten in einer Bockphase!
Ich war begeistert. Ich konnte ihm ohne geschrei die Zähne putzen. Er hatte danach immer noch gute Laune.
Ich war nun neugierig und habe angefangen weißes Licht mit meiner Hand in seine Richtung zu übertragen, wenn er bockig ist. Und siehe da, auch das funktioniert.
Ich muss aber dazu sagen dass ich ein geübter energetischer Heiler bin.
Aber ich denke dass mit der Meditation dürfte jeder hinbekommen.
Ich sollte noch erwähnen das mein Sohn sonst in der Regel keine Energie von mir annimmt. Wenn ich das mal versuche wird er unruhig und geht weg oder weint. Nur wen er sehr krank ist kann ich kurz Energie geben.
Liebe und Licht nimmt er aber in der Bockphase offensichtlich gerne an.
Ich finde dass sehr beeindruckend.
Ich bin jedoch ein wenig besorgt ob ich so seinen Willen unbewusst beeinflusse. Mein Gefühl sagt mir es ist o.k., dennoch würde mich eure Meinung dazu interessieren.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen machen dürfen?
Ich würde mich sehr über eure Antworten freuen.
Liebe Grüße
Das Tanzende Kind
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02.06.2009, 10:29
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Liebe und Licht beim bockigen Kind Beitrag #2 (permalink)
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SuperMod
Registriert seit: 30.06.2006
Ort: Mit den Füssen auf der Erde und dem Kopf in den Sternen
Beiträge: 8.374
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interessant, was du da schreibst, klingt gut!
Wobei ich nicht ganz verstanden habe, warum du das weisse Licht sendest, ist Liebe nicht ausreichend?
Zitat:
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Ich bin jedoch ein wenig besorgt ob ich so seinen Willen unbewusst beeinflusse. Mein Gefühl sagt mir es ist o.k., dennoch würde mich eure Meinung dazu interessieren.
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Die Trotzphasen eines Kindes sind Phasen der "Grenzabsteckung" - wie weit darf ich gehen, wie weit erlauben die (Eltern) mir sie zu ignorieren, etc....
Meinem Gefühl nach, verlagerst du durch das senden von Energie dieses "Abstecken" lediglich.
Denn, das ist eine wichtige und nötige Erfahrung für deinen Sohn, um psychisch gesund und stabil aufzuwachsen.
Reibereien dieser Art machen unsere Kinder stark und aufmerksam.
Dein Sohn ist noch sehr klein (warte, bis er in die Pubertät kommt  ) aber auch er benötigt diese Reibfläche mit seinen Eltern.
Besser finde ich es, den Kindern einen klaren Rahmen zu geben, in welchem sie selbst entscheiden können, wie sie die Sache entscheiden (freier Wille und das Lernen von Konsequenzen).
Z.B. dem Kind in einer ruhigen Minute, wenn dieses zugänglich und aufmerksam ist erklären: mir gefällt nicht, dass du mich ignorierst. Ich will, dass du hörst, wenn ich dir was sage. WEnn ich das dritte mal (so lernt er zählen  ) deinen Namen gerufen habe und du mich ignorierst, dann gehen wir morgen nicht auf den Spielplatz.
Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, ob ein Kind mit 2 Jahren schon das versteht, ich glaube, meine Tochter konnte das, der Sohn nicht, denn es kommt auf das Kind drauf an.
Mit Liebesenden mache ich auch meine Erfahrungen, eine davon habe ich hier niedergeschrieben: Fulbertas Erfahrung (Post Nr.6)
Bin neugierig, was die anderen schreiben werden... interessantes Thema!
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05.06.2009, 10:53
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Liebe und Licht beim bockigen Kind Beitrag #3 (permalink)
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Gast
Registriert seit: 21.02.2009
Beiträge: 0
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Hallo!
Ja, ein interessantes Thema, was Du da anschreibst.
Hab einige Zeit darüber nachgedacht, ob das nun Beeinflussung des Willen ist oder nicht. Ich meine irgendwie schon. Aber machen wir das nicht ständig? Nicht nur mit den Kindern, sondern auch Erwachsene untereinander? Der eine macht das mit weißem Licht, der andere mit Liebe, der nächste manipuliert alles und jeden wie er nur kann, drängt den anderen seine Meinung auf und so weiter und so weiter.
Ich denke, wie Fulberta, dass Kinder solche Reibereien brauchen. Und die müssen nun mal auch Wut und Ärger zulassen dürfen. So wie Erwachsene auch. Aber ich denke, dass ein Zweijähriges das noch nicht unbedingt versteht, wenn man es in ruhiger Minute "aufklärt". Bis zum nächsten Wutanfall ist wieder alles vergessen.
Ich versuche es mit meinen Kindern so zu handhaben, dass ich sie nicht verbiege oder ihnen meine Meinung aufdränge. Ok, weisses Licht kann ich ihnen schon mal gar nicht schicken. 
Ich mach das oft mit Handpuppen. Ihr kennt die doch? Mir ist aufgefallen, dass die Kinder, wenn sie auf Erwachsene nicht mehr reagieren, doch noch auf die Puppen reagieren und mit ihnen reden. Ist es auch eine Art Manipulation?
Wenn das allerdings auch nicht reicht, lass ich es einfach wütend sein und schreien und irgendwann nehme ich es in Arm, damit es sich wieder beruhigt. Wenn es noch nicht bereit ist, warte ich noch eine Weile und versuche es dann wieder. Somit habe dem Kind seine Wut gelassen, hab ihn nicht verbogen und es kann sich bei mir beruhigen, was es unbedingt auch braucht. So meine Erfahrung.
Natürlich flippe ich auch oft genug aus und hab dann keine Geduld mehr, bin ja auch nur ein Mensch. 
Allerdings findet dann am Ende des Streits eine "Aufklärung" auf der Ebene des Kindes statt. Und dann die Versöhnung.
Ihr kennt doch sichrelich das Gedicht..... sind so kleine hände.....?
Das Gedicht ist für mich so eine Art Vorlage für meine Kinder. Klappt nicht immer, ist mir aber sehr wichtig.
Also, Beeinflussung, Manipulation? Ich denke schon. Aber ich denke auch, dass es, solange es im Rahmen bleibt und mit besten Absichten geschieht, in Ordnung ist. Und den Rahmen muss sich jeder selbst stecken.
Liebt, respektiert und achtet Eure Kinder!
Alles Liebe!
Muki
p.s. für all jene, die das Gedicht nicht kennen:
Sind so kleine Hände
winz'ge Finger dran.
Darf man nie drauf schlagen
die zerbrechen dann.
Sind so kleine Füße
mit so kleinen Zehn.
Darf man nie drauf treten
könn' sie sonst nicht geh'n.
Sind so kleine Ohren
scharf, und ihr erlaubt.
Darf man nie zerbrüllen
werden davon taub.
Sind so schöne Münder
sprechen alles aus.
Darf man nie verbieten
kommt sonst nichts mehr raus.
Sind so klare Augen
die noch alles sehn.
Darf man nie verbinden
könn' sie nichts versteh'n.
Sind so kleine Seelen
offen und ganz frei.
Darf man niemals quälen
geh'n kaputt dabei.
Ist so'n kleines Rückgrat
sieht man fast noch nicht.
Darf man niemals beugen
weil es sonst zerbricht.
Grade, klare Menschen
wär'n ein schönes Ziel.
Leute ohne Rückgrat
hab'n wir schon zuviel.
( Bettina Wegner)
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10.06.2009, 14:41
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Liebe und Licht beim bockigen Kind Beitrag #4 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 27.02.2009
Ort: Sachsen
Alter: 36
Beiträge: 613
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Ja ja die lieben Kinderlein.
Meine Große hatte überhaupt keine Bockphase, von daher kam die dann bei meiner Kleinen völlig überraschend für mich. Dafür ist sie zur Zeit schon voll in der Pubertät. Mir wurde mal gesagt Kinder die eine leichte bzw. fast gar keine Bockphase hatten haben eine heftige Pubertät und umgekehrt. Von daher kann ich bei meiner Kleinen nur hoffen. Ein puberntes und ein bockendes Kind zusammen ist schon was feines.
Die Bockanfälle sind so von jetzt auf gleich, ohne Grund - evtl. Gurke falsch durchgeschnitten oder zuerst den linken Socken angezogen anstatt den rechten - ein Geschrei etc. Ihr scheint es ja auch zu kennen, was mich wiederum beruhigt.
Genausoschnell wie der Bockanfall gekommen ist, ist er auch wieder verschwunden. Da steht man da und zuckt nur mit den Schultern.
Die Kindergärtnerin meinte, das die 'Anfälle' vorwiegend in Entwicklungsphasen kommen und die Kinder nix für können. Sie können sich auch gar nicht an die Dinge erinnern welche sie in soeiner Bockphase fabriziert haben. (wir hatten schon tieffliegende Teller/Tassen/Kuscheltiere/Cremedosen => ja nachdem wo man sich grad befindet )
Meine Methode ist zur Zeit diese:
Da ich mich kenne und ich nicht wirklich viel Geduld nach einem langen Tag mit einem bockenden Kind habe, setzte ich Laura in die Mitte des Wohnzimmers und verlasse es - bleibe aber in Sicht und Hörweite. Wenn sie ihren Bock beendet hat kommt sie von ganz alleine und es ist als ob nix vorgefallen ist.
Manchmal finde ich dann eine völlig 'aufgeräumte' Spielecke wieder - aber das ist ok.
In solch einer Phase nimmt Laura überhaupt keine Energie an - weder von mir noch von ihren Vater.
Alles liebe für Euch
Katrin
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18.07.2009, 00:31
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Liebe und Licht beim bockigen Kind Beitrag #5 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.09.2007
Beiträge: 149
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Kinder
Bockanfälle sind so eine Sache.
Ich find´s ok, wenn man zu sehr genervt ist, das man sich was ausdenkt, um dem abzuhelfen.
Im Endeffekt soll ja der Alltag weitergehen können.
Und vielleicht hat ja nicht so sehr diese Energie geholfen, sondern
eher der total ruhige Erwachsene, der nicht (direkt) auf das Kind einging.
Und es ist ok, zu fragen, wie man diese nervigen Situationen
für sich angenehmer gestalten kann.
Als Eltern kleinerer Kinder hat man eher selten die Möglichkeit, seine
Zeitpläne und Erledigungen ohne Unterbrechungen einzuhalten. Deshalb ist
ganz gut, wenn zwei Elternteile sich kümmern können oder auch schon mal
andere etwas helfen. Und dann die so wichtigen Dinge erledigen.
Und - ein wenig Chaos gehört dazu. Zu Kindern.
Bei mehrer Kindern entwickeln man normalerweise eh mehr Gelassenheit.
Inwieweit Energieneinwirkungen manipulativ sind?
Genauso manipulativ wie Eltern versuchen, die gerade auch kleinere
Kinder in ihren schönen Zeitplan zu pressen, ihre Strukturen vorzugeben,
sie zu erziehen.
Natürlich ist das notwendig. Aber genauso notwendig ist es für Kinder,
von den Eltern Spielraum zu bekommen. Zeit haben dürfen.
Mal sich selber so schnell (langsam) anziehen/essen dürfen, wie man
es selber gerne hat. Und auch mal bockig sein dürfen.
Und da kollidieren dann natürlich Interessen miteinander.
Und es ist die Aufgabe des Erwachsenen, den Interessenausgleich so zu
gestalten, der er sich selbst, dem Kind und den Anforderungen der
Situation (z.B. Abend bricht an) gerecht wird.
Oft wird mehr Schwergewicht die Situation haben.
Droht beispielsweise der Bus abzufahren oder ähnliches, dann müssen Eltern und Kinder sich beeilen. Und es ist keine Zeit für Bockig oder zögern
oder genervt sein.
Ist der Erwachsene sehr genervt, geht es vorallem darum,
seine Interesse (Bedürfniss nach Ruhe) zu erfüllen.
Ist Zeit vorhanden und der Erwachsene ausgeschlafen - dann können
die Interessen des Kindes mehr Gewicht bekommt. Das Kind
darf sich Zeit lassen soviel es will beim Schuhe anziehen.
Oder man holt es mit einer schönen "Einladung" zum Zähneputzen ab.
(Hochnehmen, Kitzeln .. tragen, Kullerkullermachen .... )
Und wenn man das alles ganz gut hinbekommt, lernen Kinder
für´s Leben. Vorallem für´s Zusammenleben mit anderen.
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23.09.2009, 08:25
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Liebe und Licht beim bockigen Kind Beitrag #6 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 11.03.2009
Beiträge: 94
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Zitat:
Und wenn man das alles ganz gut hinbekommt, lernen Kinder
für´s Leben. Vorallem für´s Zusammenleben mit anderen.
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Das ist ein sehr wichtiger Satz in meinen Augen. Ich mache leider oft die Erfahrung, dass heutzutage viele Kinder bereits als Kleinkind ihre Eltern durchaus in der Mangel haben. Da toben die Kinder wie Rumpelstilzchen und die Eltern hecheln flehend hinterher: Würdest du das biiiitte sein lassen...
Tanzendes Kind, meine Kinder sind bereits erwachsen. Natürlich hatten die auch Bockanfälle und dann später eben die pubertären Anfälle. Ich hab immer versucht, diese Sachen so gut als möglich zu ignorieren. Wenn die Anfälle keine Wirkung bringen, werden sie relativ schnell wieder abgeblasen.
Für mich müssen auch Kinder lernen, Regeln einzuhalten. Wir haben uns diese Welt als Lebensraum ausgesucht, also müssen wir auch nach ihren Richtlinien mitspielen. Freiraum hört für mich da auf, wo es an den Freiraum von anderen Menschen geht. Kleines Beispiel: Ich will nicht getreten werden, also trete ich auch keinen anderen. Wie schon gesagt wurde, ein Kind testet immer seine Grenzen aus... und Gnade Gott, da sind keine
Ich würde mir da wirklich keine Gedanken darum machen, ob du seinen Willen beeinflusst, dir wird im Laufe der Jahre gar nix anderes übrigbleiben, wenn du willst, dass ein Erwachsener aus ihm wird, der mit seiner Umwelt leben kann.
Bei mir war mit dem "freien Willen" Schluss, wenn meine Kinder der Meinung waren, unbedingt barfuss in den Schnee raus gehen zu wollen, auszuprobieren wollten, ob das Messer wirklich scharf ist etc.
Wenn dein Sohn später mal in den Kiga geht oder in die Schule, wird er sich auch an die gegebenen Regeln halten müssen, da wird keiner nach seinem freien Willen fragen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Lehrer dann Zeit und Lust hätten, Licht zu visualisieren etc.
Kinder aufzuziehen ist schon eine gewaltige Aufgabe
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23.09.2009, 09:47
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Liebe und Licht beim bockigen Kind Beitrag #7 (permalink)
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Weltenwandler
Sternzeichen:
Registriert seit: 05.05.2009
Ort: Hamburg
Alter: 36
Beiträge: 604
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Hallo zusammen!
Ich möchte mich noch mal dazu äußern.
Ich denke man sollte natürlich erst die üblichen Erziehungsmethoden anwenden. Ich habe einige Bücher zu dem Thema gelesen. Unter anderem "Familienkonferenz", "Das Geheimnis glücklicher Kinder" und lese auch weiter Bücher zu dem Thema.
Abgesehen davon zähle ich auf den gesunden Menschenverstand.
Mein kleiner "esoterischer" Trick dient nur zur Überwindung eines hoffnungslosen Bockanfalls wenn keine Zeit dafür ist den Anfall ausleben zu lassen oder andere Methoden anzuwenden.
Sozusagen als Joker. Ich finde das besser als das Kind in so einer Situation am Arm weg zu zerren oder zu tragen.
Ich wende das äußerst selten an. Bisher vielleicht 2 oder 3 mal überhaupt!
Aber es funktioniert, denn durch das senden von Liebe fühlt sich das Kind angenommen. Das Licht dient nur als "Verstärker". Man kann es auch weg lassen.
Das ganze sollte nur eine Anregung sein.
Mein Sohn geht inzwischen in die Krippe und kommt dort sehr gut zurecht. Auch zu Hause läuft alles gut. Er kommt auch sehr gut mit seiner 9 Wochen alten Schwester klar (er gibt ihr Küsschen, will sie kuscheln, etc.)
Liebe sende ich ihm übrigens auch jeden Abend zum einschlafen. Ich lege meine Hand auf sein Herz und lasse Liebe fließen. Er liebt dass. Ich darf dann immer nicht wieder gehen..
Wenn ich dann raus gehe halte ich meine Hand noch in seine Richtung und schicke die Liebe über die Distanz. Er mag das genau so gerne.
Er schläft dann meistens gut ein.
Liebe Grüße
Das Tanzende Kind
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23.09.2009, 13:39
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Liebe und Licht beim bockigen Kind Beitrag #8 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 11.03.2009
Beiträge: 94
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TK, natürlich ist es um Himmels willen nicht verkehrt, dem Kind Liebe zu schicken. Ein Kind kann nie Liebe genug bekommen.
Für mich las sich dein Posting etwas missverständlich  Einen Kind eine "normale" Erziehung zukommen zu lassen und ihm zusätzlich noch per Medi Liebe zu schicken, das ist doch absolut in Ordnung.
Noch ein kleiner Tipp von einer "altbewährten" Mutter: Hör einfach auf deinen Bauch, der kennt sich besser aus als alle Bücher. Es ist doch auch in diesem Themenbereich so, 5 Autoren sind für etwas, die anderen 5 wettern wieder dagegen.
Wichtig für meine Kinder war anscheinend, sie haben mir das mal erzählt, dass ich Zeit für sie hatte, wenn sie mit mir reden wollten. Klar, ich war eine berufstätige Mutter, da war immer Stress, aber wenn eines der Kinder "Problemchen" hatte, musste halt alles andere zurückstehen. Ich hab versucht, Zeit nicht nach Quantität, sondern nach Qualität zu messen. Hat anscheinend funktioniert
Viel Spass und Glück und Freude beim Grossziehen deiner Kinder.
Gruss
Sylvie
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