Zitat:
Zitat von tausendschoen
Segnet bitte auch Sandra, damit sie in Demut erkennen kann, was ein Segen ist.
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Hallo Tausendschoen,
Du willst mich segnen, damit
ich erkenne, was ein Segen ist. Als ich schrieb, dass man das Segnen nicht benutzen kann, um etwas zu erreichen, meinte ich genau diese Einstellung.
Die Veränderung durch einen Segen geschieht nicht beim Anderen, sondern nur bei Dir selbst. Indem du Dir ansiehst, warum Du an etwas leidest, dass scheinbar von außen kommt, indem Du Deine inneren Glaubenssätze untersuchst und änderst, veränderst Du Deine Art Deine Realität zu erschaffen. Das
Schlechte im Außen ist ein Segen des Göttlichen, damit Du Dich innerlich bewegst.
Liebe Magd,
ich schrieb nicht über einen gedemütigten Menschen, sondern über einen demütigen
Menschen. Um seine Spiritualität leben zu können, muss man erst einmal ein echter Mensch werden, authentisch und seiner selbst bewußt. Einen anderen Menschen oder eine Situation zu segnen, um ein Problem zu lösen, ist nichts weiter als eine Flucht vor der Verantwortung. Segnest Du ohne in Dir selbst zu arbeiten, dann benutzt Du Spiritualität um Dich dahinter zu verstecken. Ein demütiger Mensch ist bereit seine Lügen, Illusionen, Rollen und seine Fassade zu entlarven und dabei seine Angst, Verzweiflung, Scham und Abscheu vor sich selbst zu fühlen. Wenn Du Deine Leidensgeschichten wirklich aufgeben willst, dann kannst Du alles, was Du bisher vermieden hast,
erfahren, dann ist es ein Segen.
Liebe Grüße,
Sandra