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Alt 12.06.2011, 21:51   Das Leben selbst als Meditation Beitrag #1 (permalink)
Tyra
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Ort: Münster NRW
Beiträge: 585
Das Leben selbst als Meditation

Hallo,

seit meiner Kindheit praktiziere ich folgende Meditationsübungen ohne dass es mir je direkt bewusst war in vielen Fällen:

viel Im Wald sein, Naturgänge....

Hingabe an jedes Tun

Die Konzentration auf eine Sache...Sinnesmeditationen: an einer Seife schnuppern, Aromatherapie indem ich gewisse Gerüche in der Wohnung postiere.
Kräuter nach Saison und Stimmung als Geruch und Genussmittel

Gute Gespräche führen, Freundschaften und Sozialkontakte pflegen

Samu...einfache Arbeiten...hausarbeiten, Putzen, säubern..fördert die Demut und Konzentration auf Wesentliche = das Umfeld clean halten

Zenmeditation hatte ich eine zeitlang auch praktiziert...Atemtechnik ist per se wichtig.
Zuvor Langlauf, und generell viel körperliche Bewegung hält den Körper und Geist fit, schnell und beweglich. Setzt körpereigene Endorfine also Glückshormone frei.

Singen und summen.

Kinder betreuen und spielen....das hält das innere Kind wach

Führen und sich führen lassen...lehren und lernen. An der Uni oder mit jedem Mitmenschen.

Kontemplation..also träumen und träumend bilder oder Wolken betrachten

Schreiben und dichten

Stille Betrachtung aller Dinge ohne ein zu greifen

Es braucht meiner Ansicht nach so gut wie gar keine speziellen Dinge und Schnickschnack um zu meditieren außer Awareness also das Bewusstsein im SEIN und Umsetzung im Alltag.
Einfach Mensch SEIN das reicht.
Um sich als Mensch zu entfalten helfen natürlich einige Meditationstechniken sehr aber auch nur im aufrichtigen Glauben und aufrichtigem Bemühen.

Von kostenträchtigen Seminaren oder so rate ich ab. Und generell ist es nie schlecht zur Steigerung des Selbstbewusstseins zu lernen sich selbst zu lehren also auch Autodidaktik zu fördern. Basiswissen kriegt man ja eh überall umsonst...durch Naturbetrachtung, im Gespräch mit gleichgesinnten und Interessierten oder im Internet und so.

Liebe Grüße und einen schönen Pfingstsonntagabend wünscht
Tyra
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Alt 12.06.2011, 22:40   Das Leben selbst als Meditation Beitrag #2 (permalink)
Argos
hat Nahlebenerfahrungen
 
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Zitat:
Zitat von Tyra Beitrag anzeigen
Von kostenträchtigen Seminaren oder so rate ich ab. Und generell ist es nie schlecht zur Steigerung des Selbstbewusstseins zu lernen sich selbst zu lehren also auch Autodidaktik zu fördern. Basiswissen kriegt man ja eh überall umsonst...durch Naturbetrachtung, im Gespräch mit gleichgesinnten und Interessierten oder im Internet und so.
Na ja, es gibt nunmal Menschen, die brauchen dabei Anleitung und Unterstützung. Nur weil es Dir scheinbar in die Wiege gelegt wurde oder Du mit einem Verständnis für diese Dinge offenbar geboren wurdest, heißt das nicht, dass das bei allen anderen auch so ist.

Und einigen fliegt auch mal das Leben derart um die Ohren, dass sie ohne Begleitung, Beratung, Coaching oder Untericht einfach nicht weiterkommen. Und dann find ich es schon toll, dass man im Internet oder den gelben Seiten schauen kann, ob es da einen Fachmann für die entsprechenden Bedürfnisse gibt.
Argos ist offline  
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Alt 13.06.2011, 13:18   Das Leben selbst als Meditation Beitrag #3 (permalink)
Hikari
Vollmond-Auge
 
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Registriert seit: 09.11.2009
Beiträge: 124
@Argos

Weißt du was mir grade an Dir aufgefallen ist?

Du be-leuchtest die Dinge immer von allen Seiten. Ich glaube persönlich findest du die Seminare auch nicht so toll, aber noch weniger toll findest du es wenn man die Dinge einseitig darstellt. Und das find Ich offen gesagt klasse. Du kannst über deiner persönlichen Meinung stehen (über deinem Ego) und bleibst dabei, eben wahrscheinlich gerade deswegen, du Selbst.

So eine Art zu kommunizieren zeugt, in meinen Augen, von Intelligenz und einem klaren und ausgeprägten Intellekt. Das würde Ich mir hier im Forum öfters wünschen.

Danke das es Dich gibt, so wie du bist.

@Tyra

Und auch Dir ein Danke für deine Beschreibung von Meditation. Damit hast du mir (und Ich hoffe auch anderen) bewusst gemacht das Meditation ganz natürlich sein kann und von Innen kommt und nicht unbedingt was mit versteiften Regeln und Haltungen zu tun hat.
Und der ein oder andere der sich mit Meditationen abübt wird sicherlich erfreut sein, zu hören, dass er das im Grunde schon längst kann und immer wieder macht.



Zum Thema:

Sich voll und ganz auf das Essen zu fokusieren und es zu fühlen, zu riechen, zu schmecken ist eine gute "Erdungs-Meditation".

Bestimmte Musik einfach mal mit allen Sinnen wahrnehmen.
(Geht auch sehr gut in der Natur mit der Natur.)

Auf einer Wiese liegen und in den blauen Himmel starren ohne sich dabei groß Gedanken zu machen.

Beim Duschen voll und ganz sich und das Wasser fließen lassen.

Mit allen Sinnen ein Buch lesen. Vorallem Fantasiebücher wo man voll und ganz in eine andere Welt eintauchen kann. (So wie wir das hier und jetzt im Grunde auch tun, nur vergessen haben das wir das tun.)


Geändert von Hikari (13.06.2011 um 13:20 Uhr)
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Alt 13.06.2011, 15:22   Das Leben selbst als Meditation Beitrag #4 (permalink)
Tyra
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Ort: Münster NRW
Beiträge: 585
Zitat:
Zitat von Argos Beitrag anzeigen
Na ja, es gibt nunmal Menschen, die brauchen dabei Anleitung und Unterstützung. Nur weil es Dir scheinbar in die Wiege gelegt wurde oder Du mit einem Verständnis für diese Dinge offenbar geboren wurdest, heißt das nicht, dass das bei allen anderen auch so ist.

Und einigen fliegt auch mal das Leben derart um die Ohren, dass sie ohne Begleitung, Beratung, Coaching oder Untericht einfach nicht weiterkommen. Und dann find ich es schon toll, dass man im Internet oder den gelben Seiten schauen kann, ob es da einen Fachmann für die entsprechenden Bedürfnisse gibt.

Stimmt, in Bezug auf Krisen kann es jeden mal erwischen und ich finde es ebenfalls gut dass das Internet hier gute Mithilfe leisten kann.
Prävention als Vermeidung von Krisen ist natürlich besser
Also Achtsamkeit und achtsame Lebensführung ohne Zipp und Zapp.

Das Kernwissen dazu wurde jedem in die Wiege gelegt und ist aktivierbar durch simple Dinge: Aktivierung des inneren Energieflusses und Instandhaltung des Energieflusses. Wenn die innere Energie fließt steht der Kontakt zum Innersten und zu allem was als Äußeres erscheint.
Nur leider wird hier ja bereits von den Eltern her auf breiter Ebene gepfuscht, sie pferchen ihre Kinder in Wohnungen ein parken sie vor TV und sowas. Eine Massenpopulation mit einer feindseligen Umgebung für Kinder...breite Autostrassen auf denen viele sterben etc.
Ein Bekannter der Mediziner ist berichtete von immer mehr depressiven Kindern die in der Klinik zur Elektroschockbehandlung landen....grausam..wie konnte es nur soweit kommen? Eine wahnsinnige Welt die sich zum Painbody verwandelt hat....kopfschüttel....

Das innere Selbst ist ein Schlauch zum Kosmos (Mikrokosmos also Erde und Makrokosmos) und man erhält sämtliches erforderliches Wissen von unten nach oben und oben nach unten, wenn der Schlauch offen ist, sprich die Chakren frei und die Energie fließt. Jeder Mensch hat den Job oder die Aufgabe diesen Schlauch offen und den Energiefluß fließend zu halten.

Hilfe zur Öffnung findet man wenn es mal hart auf hart kommen sollte, weil man gepennt hat, und in einer Krise steckt in Therapien oder sonstigen spirituellen Arbeiten oder ansonsten schlichtweg in einem bedürfnisgerechten Lebensstil.

Wobei drauf zu achten ist dass die wirklichen Bedürfnisse NICHT die sind, die von einer Painbodyindustrie proklamiert und progagiert werden. Also keine materiellen dingweltsachen im Übermaß und sowas, sondern eher die feingeistigeren Dinge* Spiritualität ist nichts anderes als den inneren Energiefluss in Gang zu halten damit lebendiger Austausch mit allem existiert, also der Kontakt zum irdischen und kosmischen Gesamtorganismus steht. Womit man dann eh satt ist weil man in der dicken Sahne gelandet ist und der Bedarf nach sonstigem Krams schwindet.

Hilfe sollte natürlich IMMER nur eine zeitlang in Anspruch genommen werden und stets Hilfe zur Selbsthilfe sein. Manche brauchen tatsächlich ab und an ein wenig Anschub aber sollten sich nicht drauf verlassen dass andere den Diener machen um den eigenen Schacht (Energiestring) in Gang zu halten.

Anschub bedeutet auch mal ein gestrenges Wort in Sachen Wiedererinnerung an die Verantwortung, die jeder sich selbst und auch seinen Mitwesen gegenüber hat zu geben. Und zwar die Verantwortung eigenständig mit sich und seinem Energiekram zurecht zu kommen, indem man einfach menschengerecht LEBT und sich fortwährend also täglich eigenständig wie eine liebevolle Mutter, ein gestrenger fordernder Vater, ein schützender und behütender Engel, ein weiser Heiler, ein Lehrer und Schüler etc. um sich selbst bemüht.

Jeder hat das Verständnis und weiss an sich was Sache ist, aber einige drücken sich manchmal ganz gerne vor ihrer Verantwortung und stellen sich blind oder blöd, weil es bequemer ist und man sich hübsch ablenken kann mit allerlei Tand und Krams. Es nennt sich bei den Soziobiologen Schmarotzerdilemma wenn einige ständig bei anderen Energie anzapfen anstatt sich selbst in die Gänge zu kriegen.
Die Gesellschaftsstruktur funktionaler Ausdifferenzierung ist leider auch net günstig und fördert zu starke Abhängkeiten und vor allem Bedürfnisse die an sich total überflüssig sind.

Die gesamte Menschheit ist derzeit im Modus eines Killervirus, dass der Umgebung Energie abzapft genau wie diese Riesenwellen die Wissenschaftler unlängst mit Satellitencheck gefunden haben: eine durch Energieklau in der Umgebung sich zu einer gierigen alles verschlingenden Riesenwelle auftürmende Hybris.

Die Soziologen sprechen von Verkindlichung der Gesellschaft und in dem Hilfeforum in dem ich poste hatte ich jüngst ne Diskussion mit Mediensüchtigen die sich Pornos reinziehen und denken es wäre das Nonplusultra die eigene Sexualität an Medienscheiss an zu docken..sie saugen an den Titten der Medien und werden nie satt...lol...Painbodyfetischisten die Lust am Leiden haben. Tragischkomisch das Ganze irgendwie.

Die Wiege der Menschheit und des Menschseins befindet sich nicht hier auf der Erde sondern weiter weg und wir alle sind Sternenstaub, gesegnet mit dem göttlichen Geist = dem tiefen inneren Wissen an unsere Herkunft und damit verbundene Verantwortung unser Leben eigenständig zu meistern.

Für uns selbst stehend und für uns selbst in Belangen unseres Lebens hier einstehend in tiefer Verbundenheit mit allen Mitwesen, hier wie anderswo. Jeder für sich allein (seinen eigenen Kram erledigend) und gleichzeitig zusammen mit allen zur Zusammenarbeit und Erschaffung gemeinsamer Projekte. Vor allem HIER dem Projekt der Erschaffung eines neuen Menschen und menschlichen Bewusstseins.

Nur wer eigenständig für sich selbst steht schafft Raum zu einer unverstellten Begegnung. Jede Abhängigkeit (also Baby spielen dass andere ständig braucht und ständig Hilfe benötigt etc.) schafft Karma und der Raum ist verstellt, eine freie Begegnung nicht mehr möglich.
Keine Partnerschaft (auch nicht die zu sich selbst) funktioniert dauerhaft wenn man eingefahrene einseitige Rollenmuster fährt und sich hinter gesellschaftlichen Klischees oder Geschlechterklischees verschanzt und damit bedingte Liebesformen und Abhängigkeitsbeziehungen lebt. Allein die bedingungslose Liebe die sich aus einer ausreichenden Autonomie speist,, also eine Liebe die nicht bedingt ist durch zu große Abhängigkeiten hat Bestand.

Wir wurden HIER geboren um uns zu entfalten und zu wachsen. Und das gelingt nur wenn jeder seinen eigenen inneren Motor hübsch zum Laufen bringt und pflegt und nicht allzu oft auf Hilfen anderer angewiesen ist. Also wenn das göttliche Bewusstsein aktiv ist und das Handeln speist und nicht der polare Verstand der zu viel Unruhe und Unfrieden erschafft.
Klar ergänzt man sich im lebendigen Geist und Zusammenspiel der individuell unterschiedlichen Anlagen und Stärken.
Ausgewogenheit zwischen Individualität/Eigenständigkeit und Sozialer Anbindung.

Ablenkungen wie die Verführungen dieser Gesellschaft (Brot bzw zu viel Fett das träge macht und Spiele fürs Volk) sind zu meiden.
Der meiste Krams ist eh nur Mist und Dünnmilch, die nie satt macht sondern eher süchtig im Sinne von suchend. Und was wird gesucht? Unabhängigkeit und Eigenständigkeit, das Gefühl der Vollständigkeit und damit verbunden natürlich auch Zugehörigkeitsgefühl zu den Mitmenschen. Es wird aber nicht in einer Gesellschaft der Individuen gefunden die in ihren Einzelkammern hinterm BLueScreen und PC verstaut hocken sondern eher in einer lebendigen Polis die sich auf Agoren trifft und austauscht.
Wirtschaftlich gesehen ist Vereinzelung natürlich lukrativ...die gesamte Painbodyindustrie boomt durch den 'Verkauf der Ersatztitte (Medienkrams) und damit verbunden Pharmakonzerne die die Depressiven mit Pillen abfüttern.
Und wie man bei Watzlawick in seinem Buch: Anleitung zum Unglücklichsein liest haut man dann seinem Nachbarn den Hammer, den man sich ausleihen wollte direkt auf den Kopf und fühlt sich erneut allein.

Das Gefühl der Verbundenheit mit sich selbst und allem findet man nicht in all dem Krams und Tand sondern einzig und allein in sich selbst, in dem Innersten, dem Kern und der Kernerinnerung die jeder in sich trägt. Und genau dies ist dann die Basis für ein gutes Miteinander, denn nur wer in sich selbst ruht und angekommen ist, ist in der Lage auf andere offen und aufrichtig zu zu gehen, EINS zu sein und eins zu werden.

Tyra

ähmmm zu den feingeistigen Dingen gehört natürlich ab und an ein Stück Schokotorte oder guter alter Scotch Whisky versteht sich

Ich les grad viel ...Upanishaden oder Alchemie Erschaffung des Steins der Weisen,
Überall taucht das alte Wissen auf, dass nur Entmaterialisierung also weniger Materialpunk und mehr Geistiges das Reine und wahre darstellt und das Bewusstsein zum wahren Leben darstellt. Das weiss an sich jeder aber umsetzen tuns leider viel zu wenige.

Und im Übrigen solltet ihr die Daumen drücken dass die Kindjungs im CERN keinen Erfolg dabei haben ein schwarzes Loch her zu stellen...dann verschwindet nämlich flott und schwuppdiwupp zumindest dieser kosmische Teil und das wars dann vorerst...es sei denn es findet zeitgleich ne weisse Explosion statt.....dann könnte allerdings die Zeit einfrieren...oder so....

Geändert von Tyra (13.06.2011 um 15:45 Uhr)
Tyra ist offline  
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Alt 13.06.2011, 15:29   Das Leben selbst als Meditation Beitrag #5 (permalink)
Argos
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Zitat:
Zitat von Hikari Beitrag anzeigen
Ich glaube persönlich findest du die Seminare auch nicht so toll, aber noch weniger toll findest du es wenn man die Dinge einseitig darstellt.
Ich bin positiv geschockt darüber, dass Du mal eben so meine Motivation für den Beitrag durchschaut hast! (Nichtmal ich selbst habe sie durchschaut ) Danke für die Aufhellung!

@ Tyra: An sich bin ich mit Dir einer Meinung und halte das, was Du beschreibst, für wirklich richtig verstandene Spiritualität / Mystik.

Geändert von Argos (13.06.2011 um 15:47 Uhr)
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Alt 13.06.2011, 16:00   Das Leben selbst als Meditation Beitrag #6 (permalink)
Tyra
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Zitat:
Zitat von Hikari Beitrag anzeigen
@Argos

Weißt du was mir grade an Dir aufgefallen ist?

Du be-leuchtest die Dinge immer von allen Seiten. Ich glaube persönlich findest du die Seminare auch nicht so toll, aber noch weniger toll findest du es wenn man die Dinge einseitig darstellt. Und das find Ich offen gesagt klasse. Du kannst über deiner persönlichen Meinung stehen (über deinem Ego) und bleibst dabei, eben wahrscheinlich gerade deswegen, du Selbst.

So eine Art zu kommunizieren zeugt, in meinen Augen, von Intelligenz und einem klaren und ausgeprägten Intellekt. Das würde Ich mir hier im Forum öfters wünschen.

Danke das es Dich gibt, so wie du bist.

@Tyra

Und auch Dir ein Danke für deine Beschreibung von Meditation. Damit hast du mir (und Ich hoffe auch anderen) bewusst gemacht das Meditation ganz natürlich sein kann und von Innen kommt und nicht unbedingt was mit versteiften Regeln und Haltungen zu tun hat.
Und der ein oder andere der sich mit Meditationen abübt wird sicherlich erfreut sein, zu hören, dass er das im Grunde schon längst kann und immer wieder macht.



Zum Thema:

Sich voll und ganz auf das Essen zu fokusieren und es zu fühlen, zu riechen, zu schmecken ist eine gute "Erdungs-Meditation".

Bestimmte Musik einfach mal mit allen Sinnen wahrnehmen.
(Geht auch sehr gut in der Natur mit der Natur.)

Auf einer Wiese liegen und in den blauen Himmel starren ohne sich dabei groß Gedanken zu machen.

Beim Duschen voll und ganz sich und das Wasser fließen lassen.

Mit allen Sinnen ein Buch lesen. Vorallem Fantasiebücher wo man voll und ganz in eine andere Welt eintauchen kann. (So wie wir das hier und jetzt im Grunde auch tun, nur vergessen haben das wir das tun.)

ich finde einseitige Beleuchtung ebenfalls nicht so gut und umrunde ein Thema gerne und beleuchte es von so vielen Seiten wie möglich.

Das mit dem Essgenuss praktiziere ich auch...einfach mit allen Sinnen genießen und sich den tollen einfachen Dingen des Lebens hingeben. Weniger ist da oft mehr.

Fantasybücher mag ich auch, vor allem Pratchett aber auch Shakespeare, William Blake, Philosophen wie Platon und sowas...Wenn die Welt mal untergeht und ich als einzige übrig bleibe ziehe ich in eine Bibliothek Dann bin ich für den Rest aller Zeiten beschäftigt und habe dort gewiss gute Gesellschaft, wenn nicht alles bis auf die Belletristik futsch ist.

Duschen mag ich auch oder in einer Wanne im Wasser schweben.

Und stimmt: du hast den Punkt getroffen, wenn ich das Bewusstsein wecken möchte, dass es kaum Anleitung braucht zur Meditation, da das Kernwissen in jedem bereits da ist, und jeder auf die eine oder andere Weise immer auch schon meditiert hat. Einige vergessen es jedoch manchmal wenn sie zu sehr eingespannt sind in andere Dinge: den Aufbau einer Identitätskiste, Karrierenkram oder sowas.

Was ich unseriös finde, ist der Verkauf von Talismanen, teurem Tand oder Wässerchen die rechts oder links gedreht sind..oder sowas. Das kann an sich jeder selbst herstellen wenn man mit dem Finger in ner Teetasse ne Acht dreht mit Umschlagpunkt und sowas...schlichtes Hexenbasiswissen anwendet. Aber vorher Konzentration damit der Finger im heißen Tee nicht total verbrüht ...lol
Tja mit Feuer und Hitze hab ichs halt...liegt am Sternzeichen Skorpion und Aszendent Sonne mit Sonnenkorona in der Iris meiner Augen bleibt einem da ja auch nix anderes übrig. Also nicht dass ich Pyromanin auf materieller 'Ebene wäre...da bin ich eher feingeistig feurig gepolt.

Generell habe ich natürlich nichts gegen Fortbildungen oder Workshops oder Seminare, sofern es da auch wirklich was zu lernen gibt und einem nicht Nullachtfuffzehnweisheiten als der heilige Gral verkauft werden.

Gruß
Tyra

Geändert von Tyra (13.06.2011 um 16:03 Uhr)
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Alt 13.06.2011, 16:05   Das Leben selbst als Meditation Beitrag #7 (permalink)
Tyra
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Zitat:
Zitat von Argos Beitrag anzeigen
Ich bin positiv geschockt darüber, dass Du mal eben so meine Motivation für den Beitrag durchschaut hast! (Nichtmal ich selbst habe sie durchschaut ) Danke für die Aufhellung!

@ Tyra: An sich bin ich mit Dir einer Meinung und halte das, was Du beschreibst, für wirklich richtig verstandene Spiritualität / Mystik.
o.k...dann schwingen wir ja auf einer Wellenlänge....schön

Gibt es eigentlich bei diesen Icons auch irgendwo ein Sonnensmilie oder sowas?
Tyra ist offline  
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Alt 13.06.2011, 17:30   Das Leben selbst als Meditation Beitrag #8 (permalink)
odysseus05
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Hallo,

Zitat:
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Um sich als Mensch zu entfalten helfen natürlich einige Meditationstechniken sehr aber auch nur im aufrichtigen Glauben und aufrichtigem Bemühen.
das mit dem Glauben kann ich leider nicht so recht nachvollziehen,
zumal die buddhistische Form keinen Glauben verlangt.

"Glaube mir kein Wort, prüft selbst!"
So ähnlich soll es der Buddha gesagt haben.

Bemühen in der Form,
dass man möglichst regelmäßig meditiert,
dass man seinen Geist immer wieder
auf das Meditationsobjekt oder
das Objekt der Untersuchung ausrichtet,
das kann ich nachvollziehen.

Ansonsten ist Meditation für mich eher geschmeidig.

Die Wirkung der Meditation ist eher subtil und stellt
sich nach und nach ein, auch dann,
wenn man denkt, dass es mit der Meditation
nicht so gut klappt.

Denn der wichtigste Aspekt m. E. ist,
dass wir in der Meditation lernen,
das Fenster zum Leben aufzustossen,
dem Hier und Jetzt.

In dieser besonderen Sitatuation lernen wir
wie wir wieder Kontakt zu uns und der Gegenwart finden.
Unser Körper ist immer nur Jetzt.
Die Konzentation auf den Atem ist ein möglicher Weg zum Jetzt.

Und genau dies können wir im Alltag fortsetzen,
indem wir uns so oft wie möglich daran erinnern,
achtsam zu sein, zu erkennen, wenn wir das Jetzt verlassen haben
und die Kraft der Konzentration einsetzen,
um zurück zum Leben zu kommen,
eben in das Hier und Jetzt.

Dabei können wir natürlich auch achtsam essen,
abwaschen oder duschen, achtsam zuhören und antworten,
achtsam durch die Natur laufen usw.,
Hauptsache wir finden die Verbindung
zum Augenblick und füllen diesen
mit soviel Bewußtsein wie möglich.

Das ist Leben.

Leider haben wir hier "erschwerte" Bedingungen.
Die Arbeitswelt ist schnellebig und sehr informationslastig.
Auch im Privaten prasseln ständig Informationen auf uns ein.
Und dies führt zwangsläufig oft dazu, dass wir die Verbindung
zum Jetzt und zu uns verlieren.
Wir verlieren uns in uns selbst.
Das Radio im Kopf läuft von morgens bis nachts.

Die Informationsflut lässt den Geist nicht ruhiger werden,
sondern im Gegenteil,- er wird noch unruhiger und
findet so das Fenster zum Jetzt noch schlechter.
Dies fördert Stress und Burnout.
Daher macht es Sinn im Alltag nach Inseln der Ruhe zu suchen,
um den Geist zu helfen wieder ins Jetzt, wieder ins Leben zu kommen.

Und von daher macht es Sinn regelmässig zu meditieren,
z. Bsp. nach Satipatthana, der Achtsamkeit auf den Atem.

Liebe Grüße

Stefan

Geändert von odysseus05 (13.06.2011 um 17:32 Uhr)
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