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Hypnose

Mit Hypnose zu neuen Erkenntnissen über Dich selbst kommen. Hier findest Du einen Hypnotiseur. Du erfährst wie Hypnose zur Heilung und als Therapie eingesetzt werden kann.


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Alt 12.11.2009, 10:11   Autosuggestion bei Selbsthypnose Beitrag #1 (permalink)
Torgan
Neuer Benutzer
 
Sternzeichen: Jungfrau
Registriert seit: 09.11.2009
Ort: Braunschweig
Alter: 40
Beiträge: 3
Autosuggestion bei Selbsthypnose

Hallo,

ich habe ein eine Frage zu Autosuggestionen bei Selbsthypnose. In einen leichten Trancezustand kann ich mich ganz gut versetzen. Ob es sich dabei nun um Selbsthypnose oder autogenes Training handelt, sei mal dahingestellt (ich habe vor Jahren bei meiner Hausärztin einige Kurse bzgl. autogenes Training gemacht).

Nun möchte ich mir in dem Trancezustand selbst Dinge suggerieren, zu allererst einmal, keine unnötige Angst zu haben. Und damit sind wir schon beim Problem: Ich leide an einer generalisierten Angst- und Panikstörung, war damit auch schon in Psychotherapeutischer Behandlung. Das hat alles geholfen, aber hin und wieder gerate ich in den Zustand aufsteigender Panik (ohne ersichtlichen Grund). Dieses Gefühl kann ich durch Entspannungsübungen gang gut niederdrücken (meist jedenfalls). Aber ich möchte im Endeffekt, dass diese Panik gar nicht mehr nach mir greift.

Nun sind negative Suggestionen ("Ich will keine Angst mehr haben") ja nicht gerade hilfefördernd. Vielleicht bin ich ja ein bisschen verbort, aber wie um alles in der Welt, kann ich mein Ziel denn positiv formulieren? Reicht es die Verneinung zu erntfernen (KEINE Angst) oder sollte das Wort "Angst" aus der Autosuggestion völlig entfernt und durch etwas anderes ersetzt werden.
Wenn letzteres: In welchem Zustand befindet man sich denn, wenn man keine Angst hat? "Ruhe" trifft es ja auch nicht unbedingt. Souverän? Gelassen? Ich habe keine Ahnung.

Ich würde mich freuen, wenn mir jemand von Euch einen Tipp geben könnte. Ich bin auch am Austausch mit anderen Leuten interessiert, die Meditation, Autogenes Training oder Selbsthypnose zur Unterstützenden Behandlung einer generalisierten Angst- und Panikstörung einsetzen (Achtung: Ich meine damit nicht die kleinen Alltagsängst, sondern eine medizinisch diagnostizierte neurotische Störung).

Viele Grüße
Andreas
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Alt 12.11.2009, 10:51   Autosuggestion bei Selbsthypnose Beitrag #2 (permalink)
Elmar
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von Elmar
 
Sternzeichen: Zwillinge
Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Vorarlberg
Alter: 58
Beiträge: 8.434
Es gibt hier ein eigenes Board zur Hypnose - Selbsthypnose - ich bitt mal die Amins, das dorthin zu verschieben.

Da ist auch eine Selbsthypnoseanleitung drin - du wirst sehen, es sind viele Ähnlichkeiten zum Autogenen Training.

Aber zur Art der Suggestion. Worte sind nur Mittel und Wege, "Gefühle zu erzeugen oder zu steuern.
Das wichtigere sind die Gefühle selber!
wenn du die suggerierst, keine Angst mehr zu haben, dann machst du das wieder um aus einer Angst heraus - aus der Angst vor der Angst oder Panik.
Besser ist es, wenn du dir Situationen vorstellst, in denen es genau so ist, wie es sein soll.
Hilf mit, in dem du zuvor mehrmals tief in und ausatmest, damit wird dein Herz ruhiger, die Nerven , di damit eng verbunden sind, lockern sich auch, du kannst besser entspannen. Ängste verspannen . wann du also mit Atmen und der Entspannung dem entgegen wirkst, werden die Ängste und Panikreaktionen sofort gelindert.
Zusätzlich solltest du dir "Anker oder Trigger" machen.
Immer wenn du die auslöst, fühlst du dich so ruhig und gelassen.
Wie machst du solche Anker? Du stellst dir Situationen vor, bei denen es so ist, du fühlst dich ruhig und entspannt, atmest tief und gleichmäßig, machst dabei eine "Geste" oder nimmst so eine Art Talisman in die Hand.
Imme , wenn du den Anker auslöst, erinnerst du dich an das angenehme entspannende Gefühl.
Das weinige Male machen, es hilft dann sehr schnell, wenn du bemerkst, dass du unruhig wirst und den Anker auslöst.
Gleich ausprobieren - der Erfolg wird ich überraschen!
Elmar ist gerade online  
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Alt 12.11.2009, 11:15   Autosuggestion bei Selbsthypnose Beitrag #3 (permalink)
Torgan
Neuer Benutzer
 
Sternzeichen: Jungfrau
Registriert seit: 09.11.2009
Ort: Braunschweig
Alter: 40
Beiträge: 3
Hallo Elmar,

Zitat:
Zitat von Elmar Beitrag anzeigen
Es gibt hier ein eigenes Board zur Hypnose - Selbsthypnose - ich bitt mal die Amins, das dorthin zu verschieben.
Oops, da habe ich ja schon gleich ein prima Einstandsposting verfasst (falsch gepostet ;-))

Zitat:
Zitat von Elmar Beitrag anzeigen
Aber zur Art der Suggestion. Worte sind nur Mittel und Wege, "Gefühle zu erzeugen oder zu steuern.
Das wichtigere sind die Gefühle selber!
wenn du die suggerierst, keine Angst mehr zu haben, dann machst du das wieder um aus einer Angst heraus - aus der Angst vor der Angst oder Panik.
Besser ist es, wenn du dir Situationen vorstellst, in denen es genau so ist, wie es sein soll.
Also verstehe ich das richtig, dass ich nicht unbedingt mit Worten suggerieren muss, sondern dass ich mir mein bevorzugtes Repräsentationssystem (ähnlich wie in der NLP) frei aussuchen kann? Ich muss sagen, dass ich persönlich nicht sonderlich gut auf Worte reagiere. Bilder beispielsweise lösen in mir ein wesentlich stärkeres Gefühl aus.

Wenn ich mir nun suggerieren möchte, dass es mir gut geht, reicht es dann aus, wenn ich mir Situationen vorstelle, in denen ich mich gut gefühlt habe?

Und wenn ich das tue: dann bin ich für diesen Moment natürlich ruhig, aber schlägt sich das bei häufigen Wiederholungen der Selbsthypnose auch generell auf den Alltag durch? Du schreibst weiter unten, dass ich mir einen Anker / Trigger setzen soll. Okay. Der hilft mir, wenn ich im Alltag in eine Situation komme (z.B. Angst), aus der ich mich schnell lösen möchte.

Gibt es aber auch eine Möglichkeit, dass ich gar nicht mehr so oft in Angstsituationen komme? Die Angst ist bei mir ja nicht eine begründete Angst, sondern taucht aus heiterem Himmel auf. Ich kann beispielsweise durch ein Kaufhaus laufen, stelle mich an der Kasse an und plötzlich überkommt mich der Gedanke: "Mist, wenn ich jetzt eine Panikattacke bekomme, dann stehe ich mitten in der Schlange der Kasse und komme hier nicht raus". (Also tatsächlich Angst vor der Angst, wie Du unten richtig erkannt hast).

Schön wäre es also, wenn ich durch Selbsthypnose mein Unterbewusstsein soweit beeinflussen könnte, dass Paniksituationen überhaupt gar nicht erst provoziert werden - denn wenn es erst einmal soweit ist, kostet es eine Menge Energie, da wieder raus zu kommen :-( Auch mit Ankern und Blitzenstpannungsübungen. :-(

Zitat:
Zitat von Elmar Beitrag anzeigen
Hilf mit, in dem du zuvor mehrmals tief in und ausatmest, damit wird dein Herz ruhiger, die Nerven , di damit eng verbunden sind, lockern sich auch,
Ja, danke, das ist ein guter Tipp, den ich schon kannte, der auch funktioniert, aber eben nur, wenn die "Panikspirale" nicht schon zu weit fortgeschritten ist. Wenn ich mich erst einmal hineingesteigert habe, dann ist es echt zu spät und ich muss da für 15 bis 30 Minuten einfach durch die Hölle gehen... bevor sich das Gefühl von selbst wieder legt.

Viele Grüße
Andreas
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Alt 12.11.2009, 12:58   Autosuggestion bei Selbsthypnose Beitrag #4 (permalink)
Elmar
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von Elmar
 
Sternzeichen: Zwillinge
Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Vorarlberg
Alter: 58
Beiträge: 8.434
<Oops, da habe ich ja schon gleich ein prima Einstandsposting verfasst (falsch gepostet ;-))>
Na aber *gg* gibt Schlimmeres das machen die Admins doch gerne ( behaupte ich mal eben*gg*)
Ja das ist richtig- Du brauchst keine Worte - sollst sie aber auch nicht verhindern. Die "Gedankenfreiheit ist zwar interessant, aber nicht notwendig.
Wenn du gut auf Bilder reagierst, dann benutze die - alles was angenehm ist, hilft mit.
Wenn du dies regelmäßig machst, geschieht Erstaunliches - dien Blutdruck wird ( wenn er es nicht schon ist) etwas niederer, auch dein Pulsschlag wird ruhiger und wirst innerlich ruhiger und gelassener.
Alles das wirkt in sich schon den "Panik-Attacken" entgegen.
Den Anker, den du auslöst, solltest du auch auslösen, wenn du in "normalen" Lebenssituationen "bist.
Damit wird es eine Art Gewohnheit, du benutzt irgend wann den Anker immer wieder, ohne daran denken zu müssen.
2 Dinge "passieren" damit;
Wenn du den Anker wirklich benötigst, wird er nicht vergessen, weil es schon sehr tief in dir ist, außerdem zeigst du deinem Unterbewusstsein, dass du es anders willst und es anders besser funktioniert - ähnlich, wie das auch mit den Suggestionen wirkt.
Um so mehr arbeitet dein Unterbewusstsein dann genau auf dieses Ziel zu.
Angst und Panik soll ja eine Reaktion erzeugen, die dein Unterbewusstsein als wichtig erachtet. Unabhängig davon, warum, wenn du (also damit dein Unterbewusstsein ) spürst, das dies erleichternd und besser ist, ohne dass damit andere Nachteile auftreten, lassen die Angststörungen und Panikatacken immer mehr nach.
Es geht weil schneller, als man befürchtet, aber ein wenig Geduld und Beharrlichkeit ist trotzdem wichtig.
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Alt 12.11.2009, 18:08   Autosuggestion bei Selbsthypnose Beitrag #5 (permalink)
f.j.neffe
Benutzer
 
Registriert seit: 23.06.2008
Beiträge: 61
Die Kräfte sollte man mögen, denen die Worte gelten

Zitat:
Zitat von Torgan Beitrag anzeigen
Hallo,

ich habe ein eine Frage zu Autosuggestionen bei Selbsthypnose. In einen leichten Trancezustand kann ich mich ganz gut versetzen. Ob es sich dabei nun um Selbsthypnose oder autogenes Training handelt, sei mal dahingestellt (ich habe vor Jahren bei meiner Hausärztin einige Kurse bzgl. autogenes Training gemacht).

Nun möchte ich mir in dem Trancezustand selbst Dinge suggerieren, zu allererst einmal, keine unnötige Angst zu haben. Und damit sind wir schon beim Problem: Ich leide an einer generalisierten Angst- und Panikstörung, war damit auch schon in Psychotherapeutischer Behandlung. Das hat alles geholfen, aber hin und wieder gerate ich in den Zustand aufsteigender Panik (ohne ersichtlichen Grund). Dieses Gefühl kann ich durch Entspannungsübungen gang gut niederdrücken (meist jedenfalls). Aber ich möchte im Endeffekt, dass diese Panik gar nicht mehr nach mir greift.

Nun sind negative Suggestionen ("Ich will keine Angst mehr haben") ja nicht gerade hilfefördernd. Vielleicht bin ich ja ein bisschen verbort, aber wie um alles in der Welt, kann ich mein Ziel denn positiv formulieren? Reicht es die Verneinung zu erntfernen (KEINE Angst) oder sollte das Wort "Angst" aus der Autosuggestion völlig entfernt und durch etwas anderes ersetzt werden.
Wenn letzteres: In welchem Zustand befindet man sich denn, wenn man keine Angst hat? "Ruhe" trifft es ja auch nicht unbedingt. Souverän? Gelassen? Ich habe keine Ahnung.

Ich würde mich freuen, wenn mir jemand von Euch einen Tipp geben könnte. Ich bin auch am Austausch mit anderen Leuten interessiert, die Meditation, Autogenes Training oder Selbsthypnose zur Unterstützenden Behandlung einer generalisierten Angst- und Panikstörung einsetzen (Achtung: Ich meine damit nicht die kleinen Alltagsängst, sondern eine medizinisch diagnostizierte neurotische Störung).

Viele Grüße
Andreas
Du kennst Autosuggestion nur als Technik, sich damit was anzutun. Autosuggestion ist aber ganz was anderes. Sie ist das Geschenk des Geistes an uns: Wir können und müssen permanent denken - auch wenn wir es nicht können. Also sollte man aus seinen Denkfolgeergebnissen was lernen und mit dieser Supergabe nach und nach so umgehen, dass sie einem immer mehr Freude macht. Dazu müsste man seinem Talent aber erst einmal selbst Freude machen und es nicht nur immer benutzen wie einen Gegenstand: schließlich sind WIR unsere Talente, und wie sich die Talente durch unsere Behandlung fühlen, so fühlen WIR uns.
Als Ich-kann-Schule-Lehrer ist es daher mein Hauptgrundsatz, der beste Freund aller Talente (Geistes- und Seelenkräfte ) zu werden, in mir wie auch in anderen. Und nun überleg Dir mal die Wirkung des IKS-Satzes 2008: "Wenn ich mit deinen Talenten BESSER umgehe als du, dann mögen sie mich und folgen mir lieber als dir. Hypnose und Suggestion sind nichts weiter als Werkzeuge; man kann damit die schönsten Sachen machen aber auch alle und alles in die Flucht schlagen. Auf die menschliche Qualität kommt es zuerst an.
Als Ich-kann-Schule-Lehrer würde mich deine Panikstörung nur am Rande interessieren; sie ist lediglich der Wegweiser, der mir zeigt, dass es Deinen Kräften, die Dufür die Problemlösung hast, schlecht geht. Also werd ich meine Energie sofort von der Panikstörung zurückziehen und mit ihr zu deinen geschwächten Kräften gehen. Mit Achtung und Anerkennung werde ich sie begrüßen, ihnen ihre Güte bestätigen und eben alles, was sich gut fühlen lässt und stark macht, mit ihnen tun. DU hast mindestens 5000 verschiedene Kräfte und Talente in Dir. Wann hast Du welchem davon zuletzt ein gutes Wort gesagt? Überleg mal, welche Tiefenwirkung Du mit deiner nächsten Suggestion bekommst, wenn Dich die Kräfte, denen Deine Worte gelten, mögen! Ich freue mich auf Deinen Erfolg.
Franz Josef Neffe
f.j.neffe ist offline  
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Alt 12.11.2009, 18:26   Autosuggestion bei Selbsthypnose Beitrag #6 (permalink)
Torgan
Neuer Benutzer
 
Sternzeichen: Jungfrau
Registriert seit: 09.11.2009
Ort: Braunschweig
Alter: 40
Beiträge: 3
Zitat:
Zitat von f.j.neffe Beitrag anzeigen
Du kennst Autosuggestion nur als Technik, sich damit was anzutun.
"Sich etwas antun" ist von der Wortwahl her recht negativ belastet. Ich bevorzuge eher "...als Technik, seine Gedanken in die gewünschten Bahnen zu lenken..." :-) (oder etwas Äquivalentes)

Zitat:
Zitat von f.j.neffe Beitrag anzeigen
Autosuggestion ist aber ganz was anderes. Sie ist das Geschenk des Geistes an uns: Wir können und müssen permanent denken - auch wenn wir es nicht können. Also sollte man aus seinen Denkfolgeergebnissen was lernen und mit dieser Supergabe nach und nach so umgehen, dass sie einem immer mehr Freude macht.
Leider muss ich zugeben, dass ich einige Probleme habe, Deinen Aussagen zu folgen. Einerseits sagst Du, dass wir permanent denken müssen, obwohl wir es nicht können. Was meinst Du damit? Das erinnert mich ein wenig an ein Buch über Meditation, dass ich mal gelesen habe. Ich möchte gerade nichts denken, aber mir kommen immer irgendwelche Gedanken in den Kopf. Wenn ich etwas, denke, dann kann ich doch denken?!

Dann sagst Du aber, dass wir aus dem was wir tun (nämlich nicht denken können), etwas lernen sollen? Das verwirrt mich nun doch ziemlich? Kannst Du das näher ausführen?

Zitat:
Zitat von f.j.neffe Beitrag anzeigen
Als Ich-kann-Schule-Lehrer würde mich deine Panikstörung nur am Rande interessieren;
Das mag sein, aber sie (die Panikstörung) ist etwas, das mein Leben und denken ziemlich beeinflusst. Sie ist nahezu allgegenwärtig. Als Aussenstehender kann man das natürlich nur am Rande betrachten, besonders dann, wenn man weiß, dass die Panikattacken nicht wirklich gefährlich, sondern nur sehr unangenehm sind.

Der Betroffene (in diesem Fall ich), sieht das aber ein wenig anders, da es eben ein elementares Problem ist.

Zitat:
Zitat von f.j.neffe Beitrag anzeigen
sie ist lediglich der Wegweiser, der mir zeigt, dass es Deinen Kräften, die Dufür die Problemlösung hast, schlecht geht. Also werd ich meine Energie sofort von der Panikstörung zurückziehen und mit ihr zu deinen geschwächten Kräften gehen. Mit Achtung und Anerkennung werde ich sie begrüßen, ihnen ihre Güte bestätigen und eben alles, was sich gut fühlen lässt und stark macht, mit ihnen tun.
Das klingt ein wenig danach, als würdest Du mir einen Minderwertigkeitskomplex oder etwas Ähnliches unterstellen. (Nur eine Vermutung). Dem ist nich unbedingt so. Ich bin schon der Meinung, dass ich geistige Kräfte, Fantasien habe, die ich sehr wohl zu würdigen weiß. Beispielsweise schreibe ich gerne (Kurzgeschichten und derzeit einen Roman). Auch wenn der Roman bislang noch nicht fertig ist, und nicht klar ist, ob ein Verlag ihn veröffentlicht ist, ist es etwas, auf das ich stolz bin, weil ich ihn mit eigenen Kräften, mit der eigenen Vorstellung, geschrieben habe.

Das ist nur ein Beispiel. Es geht nicht darum, dass ich von mir nicht überzeugt bin und Angst habe, bei irgendetwas zu versagen. Die Panik hat keinen speziellen Grund und schon gar nicht dern Grund der Versagensängste.

Zitat:
Zitat von f.j.neffe Beitrag anzeigen
DU hast mindestens 5000 verschiedene Kräfte und Talente in Dir. Wann hast Du welchem davon zuletzt ein gutes Wort gesagt? Überleg mal, welche
z.B. Gestern abend, als ich von meiner Lektorin die letzten 60 Seiten meines Romans mit überwiegend positiven Anmerkungen zurück bekam :-)

Viele Grüße
Andreas
Torgan ist offline  
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