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31.10.2010, 17:37
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Hexen-Familie-Freunde Beitrag #17 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 26.12.2007
Alter: 28
Beiträge: 120
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Zitat:
Zitat von Kristallrune
Hallo zusammen
also ich habe eigentlich kaum freunde eben weil ich mich für Magie akzeptiere die die ich habe wissen es und finden es ok allerdings wünsch ich mir schon das ich menschen in eminer Nähe hätte mit denen ich mich austauschen kann.
lg JinAna
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ja das ist traurig und die Erfahrung musste ich auch machen dass es überhaupt nicht gut ankommt bei den meisten Leuten. Andererseits bin ich auf die Welt gekommen um mich selber zu verwirklichen und nicht so zu sein wie andere mich haben wollen. Was nutzen mir viele Freundinnen aber ich selber fühle mich leer weil ich meine Träume nicht leben kann? Besondere Menschen waren eigentlich schon immer einsam. Schau dir mal die ganzen Dichter oder Komponisten an, die waren eigentlich alle Einzelgänger. Wir sehen und fühlen mehr wie andere Menschen, wir haben besondere Fähigkeiten. Die meisten Mädels in meinem Alter interessieren sich nur für Disco, Typen, saufen, Klamotten und wer ist die tollste und beste und schönste im Land. Ich sag ja nicht dass ich voll die Stubenhockerin bin, klar interessiert mich Styling, Musik und sowas aber allein nur das wär mir zu langweilig. Ich brauch die Magie, ich brauch diese Welt. Es ist als würde ich nach Hause kommen.
Gerade in Deutschland finde ich ist Spiritualität sowieso ein heikles Thema weil eben ein sehr zivilisiertes Land. In vielen anderen Kulturen ist Magie so normal wie Sonntags in die Kirche gehen.
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31.10.2010, 23:25
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Hexen-Familie-Freunde Beitrag #18 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.09.2009
Ort: Wien
Beiträge: 3.777
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Es gibt einen bekannten Hexer - leider habe ich seinen Namen vergessen - der in YOUTUBE davon erzählt, dass er als Hexer in einer Hexenfamilie geboren sei.
Er meint, dass Hexer in erster Linie ihre Kunst dazu benützen um über andere Menschen Macht auszuüben.
Wer das glaubt, kann natürlich das Hexentum, das in Amerika besonders unter Politikern um sich greift, nicht gut heißen.
Auch wendet sich die Hexerei gegen das Christentum und bekämpft und hasst es sogar.
Auch hier im Forum hat eine Hexe das Ansinnen gehabt, dass eigentlich alle Christen von hier verbannt gehörten. Als hätten Hexen das alleinige Recht in einem Esoterikforum ihre Weisheiten von sich zu geben.
Bevor man sich als Hexe bezeichnet, sollte man auch wissen, wie die Hexerei beschaffen ist.
Es wird bestimmt auch verschiedene Strömungen innerhalb der Hexerei geben. Manche stehen auch dem Satanismus positiv gegenüber. Wenn das tatsächlich stimmt - man kann es meistens nicht gut überprüfen - hätte auch ich meine Schwierigkeiten mit dieser Magie.
Da gibt es auch die sogenannte weiße Magie und die weißen Hexen? Aber Davon sagt man auch, dass es halt sehr leicht sei in die schwarze Magie abzurutschen. Auch wird gemunkelt, dass Hexen nicht an Gott glauben sondern Luzifer als ihren Gott verehren.
Die Hexerei hat in der Öffentlichkeit einen schlechten Ruf. Solange sich das nicht ändert, ist es auch für weiße Hexen und Hexer besser, wenn sie nicht davon reden.
Doch ich bin wissbegierig und würde gern mehr darüber erfahren.
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01.11.2010, 21:37
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Hexen-Familie-Freunde Beitrag #19 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 03.09.2010
Ort: Frankfurt am Main
Beiträge: 30
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Ich freue mich, dass der Thread auf so eine Resonanz stößt und finde sehr interessant, was hier geschrieben wird.
Nachdem ich das Thema hier reinstellte, achtete ich plötzlich selbst etwas mehr darauf als früher, wie die Menschen auf das Interesse an Magie oder gar auf eine intensive Beschäftigung damit reagieren.
Da Eure Beiträge hier summa summarum eine klare Tendenz zeigen, lieber etwas zu selten als zu oft über die eigene Lebensweise eines Magiers / einer Hexe zu sprechen, habe ich, da ich ebenso zum Schweigen tendiere, versucht, mich zu hinterfragen, inwiefern ist das Schweigen möglich?
Dabei fiel mir auf, dass es Situationen gibt, in denen man gar nicht so ganz schweigen kann, ohne in eine Lage zu geraten, die weder einem selbst noch seinem Gegenüber „ungemütlich“ vorkäme. Zum Beispiel wenn man gefragt wird, womit man seine ganze Zeit fühlt, und womit man sich außer dem regulären Job beschäftigt. Beschäftigung mit Magie erfordert ja sehr viel Energie und Zeit, da bleiben für alles andere nur bedingt Kapazitäten über. Oder wenn man Besuch kriegt, fallen sämtliche Utensilien (Kelch, Altar und Co) zweifellos auf.
Und da sehe ich mich z. Bsp. persönlich vor einem Dilemma stehen: die Entscheidung, im Freundeskreis nicht unbedingt darüber zu erzählen, hat ja nichts damit zu tun, dass man verständnislose Freunde hätte, es ist oft einfach der „Unwille“ immer wieder auf Skepsis zu treffen und die Sache, für die man einsteht, ständig verteidigen zu wollen, die Skeptiker würden außerdem ohne handfeste Beweise sowieso nichts glauben (und mit Beweisen auch kaum J). Was soll man da aber machen? Seine Freunde nicht mehr in die Wohnung lassen, ständig Fragen auszuweichen, was auf Dauer nicht gut gehen kann, oder doch kein Geheimnis daraus zu machen und sich gerade dem auszusetzen, was man eigentlich vermeiden wollte, Skepsis, misstrauischer Toleranz (nach dem Motto: lassen wir ihr den Spaß, solange sie sich nicht zu sehr da reinsteigert).
Ich sehe mich da oft ratlos, denn ich möchte Magie nicht ständig verteidigen müssen, ich möchte sie für mich leben, ohne das es von außen mit leichtem Schmunzeln akzeptiert wird. Man verschwendet ja letzten Endes doch nur die Energie darauf, diese Lebensweise verständlich zu machen. Wer die Welt des Unbewussten für sich nicht entdecken möchte, den kann man auch nicht „bekehren“, und ich sehe das auch nicht als meine Aufgabe oder möchte es nicht unbedingt zu meiner globalen Aufgabe machen.
Ok, genug drum rum geredet. Das oben Gesagte ist zum Einen als Diskussionsanstoß und zum Anderen als eine Bitte um Rat und Eure Erfahrungen gemeint. Wie entkommt man dem gewissen Zwang, sein „Hexen-, Magierdasein“ vor einem breiteren Kreis zu entblößen, wenn man es gar nicht möchte, ohne dabei sich nur auf die Freunde zu beschränken, die eine tiefere Akzeptanz und Verständnis für Magie haben?
P.S. Ich akzeptiere die Skepsis der Menschen, auch wenn ich dabei für mich denke, dass ihnen eine ganze Menge entgeht. Und deswegen möchte ich irgendwie dem Wunsch gerecht werden, auch diese Menschen um mich zu haben, denn jeder hat etwas liebenswertes an sich, was letzten Endes an diesem Menschen anzieht und wofür man ihn schätzt. Die Skeptiker als untolerant oder blind abschreiben und nicht zu nah an sich ranlassen möchte ich nicht.
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01.11.2010, 21:56
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Hexen-Familie-Freunde Beitrag #20 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 03.09.2010
Ort: Frankfurt am Main
Beiträge: 30
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Zitat:
Zitat von melpomene
Er meint, dass Hexer in erster Linie ihre Kunst dazu benützen um über andere Menschen Macht auszuüben.
Auch wendet sich die Hexerei gegen das Christentum und bekämpft und hasst es sogar.
Auch hier im Forum hat eine Hexe das Ansinnen gehabt, dass eigentlich alle Christen von hier verbannt gehörten. Als hätten Hexen das alleinige Recht in einem Esoterikforum ihre Weisheiten von sich zu geben.
Da gibt es auch die sogenannte weiße Magie und die weißen Hexen? Aber Davon sagt man auch, dass es halt sehr leicht sei in die schwarze Magie abzurutschen. Auch wird gemunkelt, dass Hexen nicht an Gott glauben sondern Luzifer als ihren Gott verehren.
Die Hexerei hat in der Öffentlichkeit einen schlechten Ruf. Solange sich das nicht ändert, ist es auch für weiße Hexen und Hexer besser, wenn sie nicht davon reden.
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Wer sich der Magie widmet, bekennt sich nicht automatisch zum Christentum und erklärt sich auch nicht dagegen. Die Magie hat in der ersten Linie was mit der Kraft des Geistes zu tun. Die Beschäftigung mit der Magie kann die geistigen Einstellungen und Überzeugungen verändern, allerdings schreibt sie sie nicht vor und sagt nicht, man solle sich von dem Glauben abwenden oder zum Luzifer bekennen. Die Magie formt das, was in dem Geist bereits vorhanden war. Waren da gute Absichten - so wird auch die Magie zum Guten eingsetzt, waren die Absichten negativ, so nutzt man das magische Wissen, um Macht um der Macht Willen auszuüben und zu manipulieren. Magie kann man nicht von Anfang an in eine Schublade stecken, sie ist von sich aus nicht polarisierend. Sie stellt ein Werkzug dar, das ein heilendes und ein gefährliches sein kann. Zu was die Magie letzten Endes eingesetzt wird, hängt von dem Menschen ab, der sich deses Wissens bedient. Und Zugang dazu haben alle, sowohl Christen, als auch die Angehörigen anderer Religionen oder Atheisten.Es ist ein bisschen, wie mit den Erfindugen der Menschheit. Eine Erfindung ist von sich aus erstmal etwas geniales und vorschrittliches, wozu sie engesetzt wird, hängt von jedem einzelnen Menschen ab, der Zugang zu ihr bekommt.
Geändert von Denise Winterhof (01.11.2010 um 22:01 Uhr)
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