Mir sind beim Durchlesen deiner ersten beiden Einträge zwei Dinge durch den Kopf gegangen, hier die entsprechende Textpassage:
Zitat:
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Wir lieben das Licht und kehren dem Schwarzen den Rücken zu
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Im Grunde genommen stimme ich Dir zu, anhand von dem, was ich bisher weiß, aber...
Ich würde mich selber zwar nicht als Hexe oder als Wicca sehen, auch wenn ich (vorallem au der Enerrgieebene) naturverbunden lebe und auch oft mit dem Kopf in höheren Spären hänge.
Was bei mir ein Stirnrunzeln hervorruft ist der letzte Satz: das Licht zu lieben und dem schwarzen den Rücken zu kehren.
Ich selber sehe mich als schwarzträgerin, in form der Kleidung und auch der Lebenseinstellung. Nicht zwingend als Gothic, aber halt doch schwarz! Deswegen habe ich aber noch lange nichts mit dem bösen oder dunklen am Hut, wie es hier indirekt inverbindung gebracht wird ("dem schwarzen den Rücken kehren")
Keine Bange, ich fühle mich nicht persönlich angegriffen, oder so

Es ist halt nur ein Vorurteil, welches mir immer wieder begegnet. Diese Verbindung von schwarz mit dem Bösen! Und sie ist eben nicht zwingend gegeben!
Hier mein zweiter Gedankengang:
Was ist eigentlich böse?
"Normale Menschen" würden warscheinlich den Luzifer mit dem Bösen in Verbindung bringen, aber wer ist er? Letztlich nur ein gefallener
Engel! Wie kann ein Engel böse sein? Das ist ansich schon ein widerspruch in sich!
Was ich damit sagen will: Es kommt immer auf den Blickwinkel an!
Wie oft im Leben bezeichnen wir etwas als böse? Fragt man den oder diejenige, von der/dem unserer meinung das böse ausgeht: Ist es zwingend gegeben, die Person mit unserer definition des bösen übereinstimmt? Heißt, ihr/sein tun auch als böse sieht?! Ich denke nicht, es kommt immer auf den Blickwinkel an!

Viele Worte, ein wahrer Gehinerguss, aber ich hoffe, ich konnte damit etwas nützliches beisteuern

Viele Grüße
at-sunrise