Okay ums zu erklären: in meinen persönlichen Fall ist sie notwendig, weil ich vorher starke Beschwerden hatte, die zb eine korrekte Zyklusberechnung unmöglich machten. Bitte seht es mir nach wenn ich jetzt nicht zu sehr ins Detail gehe.
Kondome sind mir in der Vergangenheit trotz garantiert korrekter Anwendung zu oft gerissen und mein Freund hat da auch noch ein Mitspracherecht. In einer Partnerschaft, in der beidedoch noch sehr jung sind will keiner von uns irgendein unnötiges Risiko eingehen.
Ich verwende die Pille also vornehmlich als Verhütungsmittel, aber auch aus anderen dringenden gesundheitlichen Gründen.
Ach ja @ Sanaya: Ich habe meinen Freund schon kennengelernt bevor ich mit der Pille angefangen habe also kann ich ihn jetzt beruhigt heiraten oder? xD
Ich nehme sie jetzt seit vier Monaten und hatte noch keine Änderungen in Wahrnehmung und Gefühlswelt...
Inzwischen bin ich mit meinen Gedanken auf diesem Stand:
Die Pille ermöglicht mir und meinem Freund eine innige körperliche Beziehung, sie ist für mich notwendig und eine eventuelle Schwangerschaft zu riskieren würde ich als moralisch verwerflich betrachten, weil das Kind unter keinen Umständen ein normales Leben bei mir führen könnte.
Und meistens erschaffen wir uns doch unsere Schranken selbst. Da ich bisher keine Änderungen festgestellt habe, glaube ich (momentan) dass die Hormone zwar auf meinen Körper wirken, aber Frauen haben schon im Mittelalter verhütet (nicht nur mit Zyklusberechnungen, sondern auch mit pflanzlichen Mitteln die Gestagenähnliche Substanzen enthielten).
Ich denke also, dass sich die unterschwellige Angst vor einer Schwangerschaft negativer auf meinen Geist auswirken würde und auf eine Weise sicher auch die Beziehung belasten würde als es die Pille tut.
Sie ist ja kein Psychopharmakum. Die haben garantiert negative Wirkungen!
Aber bin weiterhin offen für alle Beiträge! Danke für eure Statements bis hierher.