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01.01.2007, 08:59
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Visionen - erzähl mir davon! Beitrag #1 (permalink)
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in ruhigem Trab vorwärts
Sternzeichen:
Registriert seit: 08.03.2006
Alter: 44
Beiträge: 929
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Visionen - erzähl mir davon!
Marina
Als ich 10 war, wohnte ich in einem alten gelben Haus mit wildem Garten voller saftiger Früchte: ein Pfirsichbaum, der sich an der Hauswand hochkletterte, frische Kirschen und Beerenbüsche. Die Kinder aus der nahen Schule kamen gern mal bei unserem Garten vorbei, sie durften so viel essen, wie sie wollten.
Unmittelbar daneben auf der anderen Strassenseite sassen sie manchmal zusammen auf dem Mäuerchen, da gehörte ich dazu, obwohl ich erst 10 war und die älteren Kinder normalerweise unter sich sein wollten. Ich beobachtete stumm und schüchtern die Kinder um mich, war glücklich, weil ich für diesen Moment dazugehörte.
Eines der Mädchen stand gerade auf. Mir gefiel ihr sanftes Wesen, ihre weiche Seele. Ganz anders als ihre zickige Schwester, sagten alle im Dorf. Marina hiess sie. Irgendetwas war mit ihr und dem Jungen, bei dem sie vorher sass. Offensichtlich ein kleiner Streit. Der Junge wirkte geknickt. Da drehte sich das Mädchen verspielt zu ihm und gab ihm verliebt einen Kuss. Es lag so viel Lebenwärme darin, voller Poesie und Liebe, wie ein junges verliebtes Mädchen sie für einen Jungen empfindet.
In diesem innigen Augenblick des Gefühls nahm ich etwas wahr, was diesen Kuss zu etwas überirdisch Schönem veredelte und ihm gleichzeitig einen tragischen Blutstropfen beimischte.
Ich wusste auf einmal: Sie wird jung sterben...Mein Herz zog sich zusammen und alles um mich herum wurde farbentleert, grau und trist, als wäre das Leben schwarz-weiss geworden. Die Kinder merkten nicht, was in mir vorging, wie ich vorher glücklich war, erfüllte mich nun eine tiefe Melancholie.
Ich empfand Marinas Glücksgefühl und wusste, dass ihr Leben poetisch, weich, rund und in sich einen tiefen Sinn hatte, auch der frühe Tod... Wenigstens hatte sie schon einmal geliebt und geküsst, tröstete ich mich.
5 Jahre später starb sie durch einen Autounfall...
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01.01.2007, 13:02
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Visionen - erzähl mir davon! Beitrag #2 (permalink)
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Chaot*g+
Sternzeichen:
Registriert seit: 27.07.2006
Ort: Wien
Alter: 23
Beiträge: 327
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Vor ein paar Monaten. Ich wollte mich mit meiner Schwester treffen. Bügelte meine Sachen,machte mich fertig, ging noch schnell mit dem Hund raus.
Plötzlich hatte ich das Gefühl meine Hände würde brennen.Und als ich blinzelte sah ich irgendwas rotes,und spürte Hitze.
Es war zu der Zeit Sommer und ich "registrierte" diese Hitze net wirklich.Dachte ist normal.
Ging nochmal in meine Wohnung zurück um meinen Hund zurück zu bringen.
Dann ging ich weiter zur Straßenbahn Station. Wartete auf die Straßenbahn,als ich sie endlich kam und ich einstieg,fuhr plötzlich ein Feuerwehrwagen entgegen.
Ich dachte mir:"Ein Zeichen?"
Als ich endlich in dem Cafe angekommen bin wo ich mich mit meiner Schwester traf,da wurde mir plötzlich ein wenig schwindelig. Und ich spürte wieder diese Hitze.
Als ich die Augen kurz schloss, sah ich eine Art Kabel,dass sozusagen glühte vor Hitze.
Ich erzählte es meiner Schwester,die selber hellsichtig ist,und sie meinte:"Keine Ahnung was damit gemeint ist...hmm..aber ich hab das Gefühl du findest es bald raus!"
Als ich zurück in die Wohnung kam,sah ich DASS DAS BÜGELEISEN NOCH EINGESCHALTET WAR!!!!
Tja aus Fehlern lernt man*G*
Hätte echt böse ausschauen können.Gott sei Dank ist nix passiert.
und die Moral von der Geschicht: HERD,BÜGELEISEN,LAMPEN,ZIGARETTEN,KERZEN...IMMER vor dem Verlassen des Hause ausschalten bzw. ausmachen.
lg
whisper
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01.01.2007, 19:25
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Visionen - erzähl mir davon! Beitrag #3 (permalink)
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Spiders' Worker
Registriert seit: 10.05.2006
Ort: Mittelfranken, nähe Nürnberg
Beiträge: 151
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Ich war 9 Jahre alt. Als ich mit meiner Mutter einkaufen ging. Schon damals war es für mich übersinnliche Dinge normal. Mit einer selbstverständlichen Art sagte ich zu meiner Mutter, Mama morgen stirbt die Oma. Daraufhin meinte sie, red nicht so nen quatsch.
Am nächsten Tag erhielt ich einen Anruf im Kinderhort, ich solle schnell ins Krankenhaus kommen, da mein Nachhauseweg daran vorbeiführte ging ich hin und meine Oma ist im Krankenbett gestorben.
Liebe Grüße
Artemis
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06.01.2007, 22:54
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Visionen - erzähl mir davon! Beitrag #4 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.10.2005
Ort: München
Beiträge: 149
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Hallo !
Deine Geschichte hat mich sehr bewegt. Da zeigt sich auch wieder ganz klar, daß es Hellsehen gibt und Du besonders feinfühlig dafür bist. Es scheint im Leben viel vorgezeichnete Wege zu geben, die man wahrscheinlich nicht ändern kann.
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07.01.2007, 00:05
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Visionen - erzähl mir davon! Beitrag #5 (permalink)
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Nichts ist unmöglich
Sternzeichen:
Registriert seit: 29.05.2006
Ort: Oberbayern
Alter: 24
Beiträge: 67
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Visionen
Ich fahre sehr gerne mit meinem Roller durch die Gegend und so bin ich eines Tages auch dieses Jahr im Sommer wieder unterwegs gewesen. Während dem Fahren bin ich immer sehr entspannt und dachte mir plötzlich,dass ich den schönsten Aussichtspunkt der Umgebung finden wollte. Dabei bat ich die Engel um Hilfe und hatte plötzlich ein ganz klares Bild von einem Hügel mit Bäumen und einer Bank vor Augen...Ich wusste,dass dieser Ort exisiterte und bin lange herumgefahren,um ihn zu finden. Als ich schon aufgeben wollte und auf dem Heimweg war, blickte ich nochmal zurück und sah total erstaunt genau diesen Hügel  Ich fuhr gleich hinauf und konnte kaum glauben,dass diese Vision wirklichkeit geworden ist! Oben angekommen hatte ich den schönsten Ausblick des ganzen Umlandes und auf einem Schild stand,dass das der höchste und attraktivste Aussichtspunkt der umliegenden drei Landkreise sei  Danke den Engeln!
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07.01.2007, 14:05
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Visionen - erzähl mir davon! Beitrag #6 (permalink)
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Gast
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meine erste richtige vision hatte ich vor 2 jahren.. ich dachte bis dato auch nicht, das ich hellseherische fähigkeiten in mir habe.
zwar hatten mir das mal ein paar kartenleger, bei denen ich mal war, gesagt, das ich es könne, aber ich dachte mir immer, das, was sie sehen ist meine intuition.. und nichts weiter, da ich immer nur ein so ein bauchgefühl habe, was mir signalisiert, dieses oder jenes ist so und so.. und so ist es dann auch, aber wie gesagt, für mich ist das normal, und viele menschen haben ein bauchgefühl, also war es für mich nichts besonderes, außerdem habe ich nie bilder dazu gesehen-
aber nun zur vision  .
ich hatte eine arbeitstelle, bei der ich ziemlich viele firmen beliefern mußte.
als ich eines morgens bei dem einen kunden ankam, sah ich auf einmal vor meinem geistigen auge 2 männer in kriegsuniform aus dem 2. ten weltkrieg,
einen jüngeren und einen ältern.
der eine war grad dabei, eine kiste zu heben, der andere ist ganz erschrocken zur seite gesprungen.. es kam was von oben, aber es ist nichts passiert, der, der die kiste gehoben hat, war auch ziemlich baff, da er irgendwie nichts mitbekommen hat.
so das war die vision, ich dachte mir was das solle.
aber nun kommt der hammer, 2 wo später, als ich wieder zu dem kunden kam, meinte die sekretärin ganz aufgeregt, "oh, hier war gestern nachmittag was los", (als ich nicht mehr da war)," die haben hier ne bombe aus dem 2.ten weltkrieg gefunden und entschärft, wir mußten alle evakuiert werden."
ich hatte ne mordsgänsehaut bekommen, und mich dann mal schlau gemacht, wie denn die uniformen im 2. ten weltkrieg aussahen, da ich immer dachte, die waren olivgrün, was aber falsch war, die waren in grau, genau wie die 2 männer aus meiner vision.
ich bekomm heut noch gänsehaut, wenn ich daran denke.
naja, aber bei mir ist es so, ich kann es absolut nicht steuern, etwas zu sehen, wenn ich sehen will, dann seh ich sowieso nichts.. kann also leider nicht damit arbeiten oder es abrufen.. das kommt, nicht oft, aber wenn, dann in einem moment, wo ich selbst nicht damit rechne, meistens dann, wenn ich gaaanz entspannt bin.. und was ich sehe oder sehen will, kann ich auch nicht steuern. schade, aber was solls.
so, das war mal meine geschichte.. ist sehr interessant, von euch zu lesen.
wissen eure leute (umfeld) davon?
meine nicht, ich "weiß" das sie sich damit schwer tun würden, mir zu glauben..
was ich auch verstehen kann, würd mich sicher auch nicht anders gehen.
lg, janis
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08.01.2007, 11:59
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Visionen - erzähl mir davon! Beitrag #7 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 14.07.2006
Ort: Hochschwarzwald
Beiträge: 171
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Habe immer wieder mal so Momente
... wo mir aber immer hinterher klar wird warum oder was da war. Als Kind kann ich mich nur einmal daran erinnern wie ich meinen Eltern mal den Weg zu einer Telefonzelle beschrieben habe aber selber noch nie in diesem Ort war.
Als Kind ist man glaube ich auch noch nicht so abgestumpft gegenüber wahrnehmungen. Heute habe ich manchmal das Gefühl das mein Schutzengel mir "die Tür zuhält" wenn ich irgendwo hinwill dann aber aus irgendwelchen Gründen das Portmone oder Schlüssel nicht finde. ich muß dann erst mal eine ganzen Weile durch die Wohnung irren um die vermißte Sachen an Plätzen wiederzufinden wo ich zuerst nachgesehen habe. Wenn ich dann losfahre oder unterwegs bin höre ich dann von Unfällen oder einmal sogar Überfall auf die Sparkasse wo ich mit 100% Sicherheit hineingeraten wäre, wäre ich "pünktlich" aus dem Haus. Zuletzt noch am Abend des 29.12.06 ich wollte von meinen Eltern zurück (Grevenbroich) nach Hause (Schwarzwald). Ich verabredete mich mit meinem Vater um wieviel Uhr er mich wecken solle weil er auch früh aufstehen mußte, als ich auf einmal den kleinen Schuh von meinem Sohn in einer Flüssigkeits pfütze "sah" in der sich Blaulich spiegelt spontan beschloß ich das er mich erst wecken solle wenn er losführe etwa eine Stunde später als zuerst geplant. Ich bin dann auch ganz ruhig losgefahren als ich hinter Köln auf der A61 bei Grafschaft Ahrweiler von der Autobahn runtergeleitet wurde wegen Vollsperrung der Autobahn. Abends hörte ich dann auch den Grund ein Mann war, vermutlich aus Selbstmordabsichten herraus, als Geisterfahrer auf die Autobahn gefahren und hatte mehrere Unfälle mit Verletzten ausgelößt. Mir läuft jetzt noch ein Schauer über den Rücken beim Gedanken an was wäre wenn du früher gefahren wärst............
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12.01.2007, 17:40
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Visionen - erzähl mir davon! Beitrag #8 (permalink)
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in ruhigem Trab vorwärts
Sternzeichen:
Registriert seit: 08.03.2006
Alter: 44
Beiträge: 929
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Der ertrunkene Junge
Als ich 10 war, erlebte ich viele Todes-Visionen, die sich alle erfüllten. Eine davon war besonders tragisch, mein Pa war dabei, als der italienische Junge, dessen Tod ich voraussah, starb. Noch Jahre danach liess ihn das Geschehen nicht los, er machte sich Vorwürfe, weil er den Tod des Jungen nicht verhindern konnte. Aber das war nicht möglich. Auch ich konnte es nicht verhindern, obwohl ich es voraussah.
Der Junge war etwas älter als ich. Ich kannte ihn kaum, nur vom Sehen und Hörensagen. Er wohnte in meiner Nähe, gleich um die Ecke an der Hauptstrasse, bei der Turnhalle. Als ich zur Turnhalle hin wollte, sah ich ihn auf einmal vor mir. Er fuhr gerade von seinem Haus weg, mit seinem Rad, das irgendwie merkwürdig aussah, nur eine halbe Lenkstange. Der Junge fuhr jedoch freihändig, was ich sehr riskant fand. Er wirkte waghalsig und unüberlegt.
Auf einmal wusste ich, dass er noch im gleichen Jahr sterben würde. Zuerst nahm ich Feuer im Haus wahr, dann eine grosse Wasserwelle, welche den Jungen verschlang. Ich sah seine Ma vor mir, wie sie laut weinte und nicht mehr aufhören konnte.
Bald darauf brannte das Haus, der Junge hatte mit Feuer herumgespielt, hiess es. Ich sah den Rauch über dem Dorf aufsteigen, ging hin, das Haus brannte lichterloh, die Flammen züngelten, genau wie in meiner Vision.
Im gleichen Jahr ertrank der Junge im nahegelegenen Fluss. Er und ein paar andere Jungs nahmen sich ein Boot der Bootswerft und trieben flussabwärts, den gefährlichen Strömungen entgegen. Alle konnten sich retten, doch der Italienerjunge konnte nicht schwimmen und klammerte sich hilflos an das gekenterte Boot.
Mein Pa stand mit seiner Fischerrute auf der anderen Seite des Flusses und rief ihm zu, wie er mit den Händen aus der Strömung wegrudern solle, doch der Junge ruderte in seiner Verzweiflung gerade verkehrt herum und wurde in den Wassersog hineingezogen.
Die ganze Schule war an der Beerdigung des Jungen. Die Mutter weinte und weinte vor seinem Grab, so sehr, dass wir alle mitheulen mussten. Sie war so trostlos, ihr einziger Junge war ihr genommen worden.
Zitat:
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wissen eure leute (umfeld) davon?
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Nur meine Familie und sie glaubt daran, weil sie ja selbst immer wieder erlebt, wie sich meine Träume und Visionen erfüllen.
Geändert von Janine (12.01.2007 um 18:09 Uhr)
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