Zitat:
Zitat von Mr.Invisible
Hattet Ihr sowas auch schonmal ????
|
Hi, jo, bei mir wars das erstemal auch mit 11. Da träumte ich daß ein Nachbarsbursche vorm Spiegel stand und die Pistole angesetzt hatte, als ich am Fenster vorbeiging und das sah. Daraufhin legte er die Pistole weg.
Das passierte dreimal hintereinander und dann sagte ich mir, nein, das kann ich nimmer mitansehn, ich geh jetzt nicht mehr vorbei. Soll er sich doch erschießen. - KNALL.
Er hatte sich erschossen.
Kurze Zeit später hat sich dieser junge Mann tatsächlich umgebracht.
Machte ich mir damals auch Vorwürfe, weil ich anscheinend gespürt hatte, dass es ihm schlecht ging und nichts unternommen - und sogar im Traum ihn absichtlich allein gelassen hatte.
Später träumte ich eines Morgens, dass im Nachtdienst auf meiner Station 2 Leute aufeinmal gestorben sind. So was gabs aber noch nie. Von einer wusste ich auch den Namen. - Als ich morgens in Dienst kam, war diese eine Frau tatsächlich gestorben - und noch eine dazu!
Ein weiteres Mal träumte mir, dass in meinem Nachtdienst eine junge Frau mit gebrochenem Bein gestorben ist. Ich träumte, wer auf anderen STationen Dienst hatte, dass ich dort aushelfen musste, eine Sonde zu legen etc.
Als ich an dem Abend in den Nachtdienst ging, merkte ich plötzlich, dass alle diese Leute Dienst hatten, dann wurde ich geholt um auf anderer Station eine Sonde zu legen ...
Mit der Pat., die ich sterben sehn hatte, hatte ich abends noch gescherzt. Aber mitten in der Nacht läutete sie, weil sie totale Beklemmungen hatte. Sie fürchtete zu sterben. Sie hyperventilierte so arg, dass sie in einen Krampf fiel .... und hatte Angst, auf die Psychiatrie geschickt zu werden. Da der Arzt nichts Krankes feststellen konnte, ging er wieder und ich war mit ihr allein. Da mir zu dieser Zeit mein Traum wieder eingefallen war, wagte ich nicht, sie allein zu lassen. Wenn sie mehr krampfte, hielt ich ihr ein Sackerl über Nase und Mund, um dem Hyperventilieren entgegenzuwirken. Und ich hielt einfach ihre Hand, damit sie ihre Panik verlieren konnte. Irgendwie brachte ich sie durch diese Nacht.
In der Früh sagte sie, ich hätte ihr das Leben gerettet, weil sie wär sonst beim Balkon runtergesprungen.
Sie hatte danach keinen solchen Zustand mehr.
Nun. Wie immer das gewesen sein mochte. So gruselig es war, so froh war ich doch auch um den Traum, weil ich damit wusste, dass ich auf sie besonders aufpassen musste.
Seither nehme ich die Träume doch lieber ernst und richte mich so weit es geht danach. :-)
In Deinem Fall hättest wohl kaum was tun können. Dem Opa zu sagen, dass er zum Arzt gehen soll .... hätte vielleicht gar nix gebracht, ausser ihm große Angst.
Gruß Dir
Sternwesen