Hallo Forum,
ich habe über die Kombination Artus/Merlin nachgedacht und festgestellt, dass sie uns ein Symbol für Teamarbeit der verschiedenen *Denktypen* sein könnten (auch und vor allem in uns selbst).
Artus ist ein Vertreter der rational-analytischen Denker, ein Macher, der ein klares Ziel hat und es durchsetzt. Merlin als Zauberer ist ein assoziativer Denker, der ins Innere der Dinge schaut und alles symbolisch erfasst und vernetzt verarbeitet. Merlin erkennt den Sinn, die kleinen und großen Zusammenhänge, Artus setzt sie um. *Hellseher* denken einfach anders. Sie denken in *die Breite*. Wissenschaftler z.B. denken in die Tiefe, sie beschäftigen sich mit den winzigsten Details und fassen die dann zu Erkenntnissen zusammen. Merlintypen sammeln diese *vorgefertigten* Erkenntnisse und bringen sie in Verbindung mit allen anderen Erkenntnissen und erkennen die großen Zusammenhänge, jene die den Sinn *spenden*. Artustypen nutzen die vorgefertigten Zusammenhänge um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Um in der Welt bestehen zu können, muss jeder Denktyp natürlich gewisse *Grundtechniken* der anderen Typen beherrschen, um *erfolgreich* zu sein, muss er sich dennoch auf seinen Denktyp spezialisieren.
Um als *Merlin* wirklich gut arbeiten zu können, muss man viel Zeit in *Selbsterkenntnis* investieren, denn die Assoziationen werden sehr durch die Persönlichkeit gesteuert. Man muss seine Stärken und Schwächen und vor allem Ängste genau kennen, um abschätzen zu können, wie genau die Erkenntnisse sind. Ein assoziativer Denker erkennt früher oder später, dass alles um ihn herum *Symbol* mit vielen verschiedenen *Ebenen* ist. Alles, was Menschen sagen, tun, sind, haben, tragen ist *Symbol* und wer das erkennt, kann beeinflussen. Denn jeder reagiert unbewußt auf Symbole. Will man ein bestimmtes Ziel erreichen, setzt man schlicht die richtigen *Symbole* ein. Hellseher lesen die Symbole, Heiler/Magier benutzen sie (mit verschiedenen Intentionen...).
Wie denkt ihr darüber?
Sandra