entschuldigt es mir bitte, dass ich mich da in ein auf den ersten Blick reines Frauenthema einmische. Beide vorausgehende Ratschläge finde ich sehr nützlich und ich möchte diesen alte, überkommene (Groß-)Mütterweisheiten hinzufügen:
ad 1.) der grundlegende Ratschlag war, nicht zu viel waschen und auf keinen Fall mit Seife - auch nicht mit den industriell erzeugten Vaginalspülungen. Das weiß aber sowieso jede Frau. Essig von Galläpfeln bzw. Holzäpfeln, mit Wasser vermischt, wurde zur Spülung gern empfohlen. Das dürfte für den Fall von durch Diabetes melitus verursachtem Pilz schon damals gewirkt haben. Auf jeden Fall sollte von Antibiotika Abstand genommen werden, da nur Fungizide wirken und eine gewisse Bakterienflora den Pilzbefall eher hemmt als fördert. Auch Hormonaufnahme (Pille oder in Nahrungsmitteln aus Massenware - z.B. Geflügel aus Käfig-/Masthaltung) sowie die Aufnahme von gewissen Insektiziden, Herbiziden, Antibiotika, Pastiziden, gentechnologisch veränderten Bestandteilen in der Nahrung schädigen die natürliche Abwehr gegen Fungus. Bio-Lebensmittel wären eine zeitlang zu empfehlen.
ad 2.) psychische Grundstimmung zum und sexuelle Disharmonie mit dem(n) Sexualpartner(n) sollte auf jeden Fall beachtet werden, denn ganz 'trocken' gesagt, eine gut 'feuchte' Vagina läßt Pilzsporen in den Schleimhautzellen nur schwer ankern. Die Strategie wäre, 'in sich gehen und mit dem eigenen Lustapparat wieder Freundschaft schließen'. Die Phantasie muß wieder beatmet werden.
Als Mann habe ich in den letzten 50 Jahren als einer, der sich mit diesem Problembereich intensiv und lustvoll beschäftigt hat, diese Haltung entwickelt, wobei ein Mann dabei nur mit Zurückhaltung assistieren kann.

