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06.06.2009, 23:07
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Bipolare Störung Beitrag #1 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 06.06.2009
Ort: bei Hannover
Beiträge: 33
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Bipolare Störung
Hallo,
bin ganz neu hier und habe gleich mal eine ziemlich tiefgehende Frage:
Wie würdet ihr eigentlich eine bipolare Störung (wechselnde Perioden von Manie und Depression) aus energetischer Sicht definieren?
Medizinisch betrachtet ist es eine anlagebedingte Stoffwechselstörung des Gehirns, was z.B. mit Lithium sehr gut behandelt werden kann.
Doch was ist die energetische, seelische, geistige Ursache?
Hat jemand vielleicht Erfahrung in der Behandlung bipolarer Störungen?
Darf man Reiki geben? Oder ist es zu riskant?
Bin gespannt auf eure Antworten.
Slow
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07.06.2009, 08:17
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Bipolare Störung Beitrag #2 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 06.10.2008
Ort: 69123 Heidelberg
Beiträge: 65
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hallo Slow
ich denke bei so einer wechselwirkug wäre es sicher auch mal einen versuch wert eine chakra und meridian harmonisierug durchzuführen dann kommen oft die organfunktionen vonalleine wiede in gang
eine weiter uterstützung könnten zb auch bachblüten oder orchidee essenzen die ich persönlich wesentlich wirkungsvoller finde als die bachblüten
zu reiki
ich beschäftigege mich schon seit rund 15 jahren mit allen möglichn arten von enrgie von reiki über pendeln orgonstrahler bis bioresonanz und habe dabei eigentlich die feststellung gemacht das bei einer energetischen übertragung der körper nur die energie annimmt die zu ihm passt
was nicht passt nimmt der körper auch nicht an
( im gegensatz zu mitteln die eingegeben werden die kanner ja nicht ablehnen )
insoweit kannst mit reiki eigentlich keinen schaden anrichten, du bietest ja nur die energie an und der körper nimmt sie an oder lehnt sie ab
viel glück den richtigenweg zu finden
lg aus heidelberg
klaus
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07.06.2009, 09:02
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Bipolare Störung Beitrag #3 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 23.08.2008
Ort: Beginn Bergisches Land
Alter: 43
Beiträge: 4.641
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Zitat:
Zitat von klaus-hd
hallo Slow
ich denke bei so einer wechselwirkug wäre es sicher auch mal einen versuch wert eine chakra und meridian harmonisierug durchzuführen dann kommen oft die organfunktionen vonalleine wiede in gang
eine weiter uterstützung könnten zb auch bachblüten oder orchidee essenzen die ich persönlich wesentlich wirkungsvoller finde als die bachblüten
zu reiki
ich beschäftigege mich schon seit rund 15 jahren mit allen möglichn arten von enrgie von reiki über pendeln orgonstrahler bis bioresonanz und habe dabei eigentlich die feststellung gemacht das bei einer energetischen übertragung der körper nur die energie annimmt die zu ihm passt
was nicht passt nimmt der körper auch nicht an
( im gegensatz zu mitteln die eingegeben werden die kanner ja nicht ablehnen )
insoweit kannst mit reiki eigentlich keinen schaden anrichten, du bietest ja nur die energie an und der körper nimmt sie an oder lehnt sie ab
viel glück den richtigenweg zu finden
lg aus heidelberg
klaus
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Dem stimme ich voll und ganz zu.
Liebe Grüße Dirk
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07.06.2009, 10:54
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Bipolare Störung Beitrag #4 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 06.06.2009
Ort: bei Hannover
Beiträge: 33
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Hallo,
danke Klaus und Dirk für eure Antworten.
Ja, ich hatte auch das Gefühl, dass Fernreiki gern genommen wird.
Eine Einweihung wäre vielleicht riskant, aber die Frage stellt sich bei dem Betroffenen noch nicht.
Ich würde so gerne diese Erkrankung aus energetischer Sicht verstehen.
So, wie manche meinen, daß Schizophrenie mit Besetzungen zu tun haben kann, gibt es da vielleicht auch Erklärungsansätze für manische Zustände? Eine Manie kann ja sehr sehr heftig sein, ich finde das Phänomen faszinierend, auch wenn ich das nicht selbst erleben möchte.
Viele talentierte Künstler, Musiker usw. sind bipolar. Es scheint also auch etwas mit gesteigerter Kreativität zu tun zu haben.
Vielleicht hat noch jemand Gedanken dazu.
Lieben Gruß
Slow
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07.06.2009, 18:59
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Bipolare Störung Beitrag #5 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 06.06.2009
Ort: bei Hannover
Beiträge: 33
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Also, ich habe jetzt herausgefunden, daß manische Depressionen etwas mit dem Solarplexus-Chakra zu tun haben. Die manische Phase wäre dann ein stark überaktiver Solarplexus. Meist ist dann wohl auch automatisch das Herzchakra blockiert.
Ich habe es bis jetzt so verstanden, daß die Betroffenen in der manischen Phase nicht langsamer werden wollen, weil sie fürchten, daß sonst schmerzhafte Gedanken durchkommen. Aber früher oder später müssen sie ja vor Erschöpfung aufhören und das leutet dann die depressive Phase ein.
Warum will (oder muß) ein Mensch seelische Schmerzen so zwanghaft vermeiden? Hat es mit mangelnder Liebesfähigkeit zu tun? Liebe geben - Liebe nehmen - ist ja oft mit Schmerz verbunden.
Fällt euch dazu noch was ein? Ich will das einfach verstehen, es läßt mich irgendwie nicht los
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09.06.2009, 11:33
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Bipolare Störung Beitrag #6 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 06.06.2009
Ort: bei Hannover
Beiträge: 33
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Ja, dann führe ich mal weiter Selbstgespräche 
Also, nach meiner Einschätzung hat der Betroffene abgesehen vom unteraktiven Herzchakra ein ebenso unteraktives Kronenchakra, was sich dadurch zeigt, daß er sich gegen jegliche Form von Spiritualität sperrt.
Ich sollte ihn also erst mal in Ruhe lassen, denke ich.
Es geht mir wie gesagt auch mehr darum, die energetischen Vorgänge zu verstehen, die bei ihm ablaufen.
Er hat ein geöffnetes Stirnchaka, also gute Intuition, ein überaktives Halschakra, redet viel und schnell, ist Musiker, Sänger, Songwriter.
Sakralchakra sehr aktiv, Wurzelchakra könnte stärker sein, ist aber geöffnet.
Zum unteraktiven Herzchakra fiel mir noch auf, daß seine Musik alles andere als herzlos wirkt. Also, was er im Zwischenmenschlichen nicht schafft, gibt er in die Musik. Er wirkt meistens überaus quirlig mit ansteckender Heiterkeit, kann aber auch schnell gereizt oder aggressiv reagieren.
Habe jetzt gelesen, daß unteraktive Chakren durch überaktive Chakren kompensiert werden. Finde ich spannend: im Herzchakra staut sich alles, um dann im Solarplexus und im Halschakra quasi überzulaufen.
Tja, wahrscheinlich wäre für diesen Menschen viel gewonnen, wenn er sich ein wenig mehr für spirituelle Themen öffnen könnte. Das Herzchakra würde sich dann wahrscheinlich so nach und nach ganz von allein öffnen.
Jedoch sagt mir mein Gefühl, ich sollte da nicht dran rummanipulieren. Das muß er irgendwie selber rausfinden.
Wenn vielleicht doch noch jemand dazu ein paar Gedanken hat, nur zu, ich würde mich freuen!
Slowie
Geändert von Slow (09.06.2009 um 11:44 Uhr)
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26.06.2009, 21:38
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Bipolare Störung Beitrag #7 (permalink)
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Gast
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Selbstliebe
Hallo Slow,
hab gesehen, dass du mein Profil angeschaut hast und bin dadurch hier gelandet. In meiner letzten depressiven Phase habe ich mich auch für die Spiritualität gesperrt. Wie sonst hätte ich auch diese Tiefe erfahren können? In einem Chakrenbuch werden die Chakren als Kelche erklärt, die nach vorn und nach hinten gerichtet sind. Nach vorn spiegelt den Kontakt zur Welt, nach hinten den zu sich selbst. Ich kann für mich sagen, dass es um die Erfahrung ging, zu fühlen wie es ist, wenn die Selbstliebe, die Selbstachtung nicht fühlbar ist. In diesem Prozess habe ich homöopathisch gesehen den Selbstmord in meiner Ahnenreihe "verdünnt". Ich steckte in der Depression und habe mich so intensiv wie möglich dabei beobachtet und reflektiert.
Ich gehe nicht von einem Extrem ins andere, zwischen den starken depressiven Phasen liegen etwa 10 Jahre. Und auch in ihnen bin ich nicht in Behandlung, kann meinen Alltag bewältigen, bin in Kontakt zu den Menschen um mich herum.
Laut Dahlke haben Manisch-depressive Probleme, die Polarität anzuerkennen. Hinter diesem übersteigerten "Harmoniebedürfnis" liegt m. E. eine massive Realitätszerstörung in der Kindheit. Um diese Gefühle der Haltlosigkeit, Wertlosigkeit und der Todessehnsucht nicht noch einmal erleben zu müssen, versucht der Betroffene alle Stimmungen zu kontrollieren und muß immer wieder feststellen, dass alles außer Kontrolle ist und er selbst vollkommen machtlos. Die Mitte kann nicht erzwungen werden sondern nur in sich selbst gefunden werden. Also nicht Selbstkontrolle führt zur Mitte, sondern die Anerkennung und Liebe für sich selbst, wie man ist.
Ich vermute, es fehlt dem Betroffenen jedoch die Unterteilung in Bereiche wie Partnerschaft, Beruf, Familie, Hobby, Körper, Ernährung etc und div. Unterbereiche. Es gibt nur ganz oder garnicht und da er sich nicht vollkommen lieben kann, ist er wieder vollkommen wertlos...
Dies sind meine persönlichen Ansätze zu dem Thema, ich habe aber keinen Kontakt zu Manisch-depressiven und kann nicht aus Kontakt-Erfahrungen schöpfen.
Reiki halte ich für eine gute Sache. Die Öffnung für "spirituelle" Themen kann jedoch auch erschwerend sein. Ich denke es reicht die Bereitschaft, einen höheren Sinn der eigenen Traumata und des eigenen Verhaltens zuzulassen. Dadurch offenbart sich dieser meist mit Leichtigkeit... Dafür muß man aber Gnade zulassen können - nicht leicht mit dieser Mischung aus Wertlosigkeit und Schuldgefühl bzw. Selbstüberschätzung/-verherrlichung auf dem anderen Pol.
Eine aufrichtige aber liebevolle Kommunikation kann helfen, den Bezug zur Realität zu halten. Dem Betroffenen nach dem Mund zu reden oder Kritik zurückzuhalten, um ihn nicht in zu belasten, unterstützt die Polarisierung, denn früher oder später holt die Realität ihn eh wieder ein.
Jetzt bin ich doch überrascht, wie viel mir dazu einfiel  .
Herzlichst
Yemaya
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27.06.2009, 16:02
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Bipolare Störung Beitrag #8 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 06.06.2009
Ort: bei Hannover
Beiträge: 33
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Hallo Yemaya,ich freue mich über deinen Beitrag!Antworte dir in grün.
hab gesehen, dass du mein Profil angeschaut hast und bin dadurch hier gelandet. Ja, ich finde deine Beiträge interessant und wollte mal sehen, wer dahinter steht. 
In meiner letzten depressiven Phase habe ich mich auch für die Spiritualität gesperrt. Wie sonst hätte ich auch diese Tiefe erfahren können? Hm, alles hat einen Sinn...
In einem Chakrenbuch werden die Chakren als Kelche erklärt, die nach vorn und nach hinten gerichtet sind. Nach vorn spiegelt den Kontakt zur Welt, nach hinten den zu sich selbst. Ein Chakra könnte also z.B. nach vorne hin aktiv sein und gleichzeitig nach hinten unteraktiv? Kann man daraus schließen, wie es sich bei einer Depression und bei einer Manie verhalten würde? Ich vermute mal, bei einer Depression wären beide Seiten unterversorgt, während bei einer Manie eventuell nur die vordere Seite aktiv wäre. Aber vielleicht ist das ja auch nicht so wichtig.
Ich kann für mich sagen, dass es um die Erfahrung ging, zu fühlen wie es ist, wenn die Selbstliebe, die Selbstachtung nicht fühlbar ist. In diesem Prozess habe ich homöopathisch gesehen den Selbstmord in meiner Ahnenreihe "verdünnt". Ich steckte in der Depression und habe mich so intensiv wie möglich dabei beobachtet und reflektiert. Ich kann das nachfühlen, kenne das auch. Und hatte ebenso das Gefühl, etwas in meiner Familie dadurch auszugleichen. Zwar nicht freiwillig, aber immerhin, es scheint einen Sinn dahinter zu geben...
Ich gehe nicht von einem Extrem ins andere, zwischen den starken depressiven Phasen liegen etwa 10 Jahre. Und auch in ihnen bin ich nicht in Behandlung, kann meinen Alltag bewältigen, bin in Kontakt zu den Menschen um mich herum. Ich glaube, viele kennen depressive Phasen, nur wenige sprechen darüber. Ich finde es schön, daß Du den Mut hast.
Laut Dahlke haben Manisch-depressive Probleme, die Polarität anzuerkennen. Hinter diesem übersteigerten "Harmoniebedürfnis" liegt m. E. eine massive Realitätszerstörung in der Kindheit. Was meinst du mit Realitätszerstörung?
Um diese Gefühle der Haltlosigkeit, Wertlosigkeit und der Todessehnsucht nicht noch einmal erleben zu müssen, versucht der Betroffene alle Stimmungen zu kontrollieren und muß immer wieder feststellen, dass alles außer Kontrolle ist und er selbst vollkommen machtlos. Die Mitte kann nicht erzwungen werden sondern nur in sich selbst gefunden werden. Also nicht Selbstkontrolle führt zur Mitte, sondern die Anerkennung und Liebe für sich selbst, wie man ist. Der Betreffende sagte mal, er würde sich nutzlos fühlen, wenn er nichts zu tun hätte. So hat er ständig zahlreiche künstlerische Projekte am laufen, denen er sich abwechselnd mit großer Begeisterung widmet, er ist fast schon hyperaktiv. Wenn er nicht arbeitet, ist Party angesagt, mit viel Alkohol und wohl manchmal auch Drogen. Sobald er sich entspannt, droht wieder das Gefühl der Nutzlosigkeit. Mal fachlich gesehen, ist er vielleicht weniger bipolar als hypoman. "Hypomanie" bedeutet, daß derjenige sich die meiste Zeit in einem subakuten Zustand der Manie befindet, was nicht unbedingt behandlungsbedürftig ist, weil er sich eigentlich hervorragend fühlt. Abrutscher in die Manie und danach in die Depression (weil einfach keine Energie mehr zur Verfügung steht) gab es bei ihm vorwiegend dann, wenn er richtig verliebt war und die Beziehung auseinander ging. Ich glaube, mittlerweile vermeidet er seit Jahren sich zu verlieben, um sich zu schützen. Dennoch wünscht er sich nichts mehr als die "ewige Liebe". Doch weiß er wohl auch, daß er mit der Liebe zu sich selbst anfangen muß.
Ich vermute, es fehlt dem Betroffenen jedoch die Unterteilung in Bereiche wie Partnerschaft, Beruf, Familie, Hobby, Körper, Ernährung etc und div. Unterbereiche. Es gibt nur ganz oder garnicht und da er sich nicht vollkommen lieben kann, ist er wieder vollkommen wertlos... Ja, er sagte, alle Menschen und Dinge hätten immer eine gute und eine schlechte Seite. In seiner Wahrnehmung vermischt es sich nicht, es gibt keine Graustufen. Entweder die absolute Schönheit oder die totale Finsternis. Er würde lieber mit der "Richtigen" gemeinsam in einem Meer der Gefühle untergehen als mit einer anderen lediglich am Ufer zu sitzen und der Brandung zuzusehen.
Dies sind meine persönlichen Ansätze zu dem Thema, ich habe aber keinen Kontakt zu Manisch-depressiven und kann nicht aus Kontakt-Erfahrungen schöpfen. Ich danke dir, es hat mir schon geholfen.
Reiki halte ich für eine gute Sache. Die Öffnung für "spirituelle" Themen kann jedoch auch erschwerend sein. Habe ich auch so erlebt, denn nach meiner ersten Einweihung hörte ich plötzlich Stimmen in mir. Es war nicht leicht damit umzugehen. Mittlerweile bekomme ich es hin. Es ist eben auch eine Fähigkeit. Könnte mir vorstellen, daß der Betreffende noch viel sensibler darauf reagieren würde. Da wäre wahrscheinlich wirklich erst mal Land unter, aber vielleicht seh ich das zu negativ... *seufz*
Ich denke es reicht die Bereitschaft, einen höheren Sinn der eigenen Traumata und des eigenen Verhaltens zuzulassen. Dadurch offenbart sich dieser meist mit Leichtigkeit... Dafür muß man aber Gnade zulassen können - nicht leicht mit dieser Mischung aus Wertlosigkeit und Schuldgefühl bzw. Selbstüberschätzung/-verherrlichung auf dem anderen Pol. *kopfnick*
Eine aufrichtige aber liebevolle Kommunikation kann helfen, den Bezug zur Realität zu halten. Dem Betroffenen nach dem Mund zu reden oder Kritik zurückzuhalten, um ihn nicht in zu belasten, unterstützt die Polarisierung, denn früher oder später holt die Realität ihn eh wieder ein. Er hat es irgendwie geschafft, sich (auch beruflich) mit Freunden zu umgeben, die auf der einen Seite unglaublich friedfertig und ruhig sind und auf der anderen Seite ihm wohl schon auch Grenzen zeigen. Alles unglaublich nette Menschen.Vielleicht hat er sich ja doch ganz gut mit allem arrangiert im Moment. Ich wünsche es ihm.
Jetzt bin ich doch überrascht, wie viel mir dazu einfiel  . Und ich freue mich, daß doch noch eine Resonanz kam Lieben GrußSlow
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