|
» Karten |
|
|
» Benutzer (5.164)
» Sehenswürdigkeiten (129)
» Ereignisse (0)
|
|
Wenn du dich kostenlos registrierst kannst du neue Themen verfassen, an Umfragen teilnehmen und vieles mehr. Falls Du bei der Registrierung oder Anmeldung Probleme hast, dann kontaktiere uns.
 |
|
09.09.2011, 21:55
|
Angst vor Depression Beitrag #1 (permalink)
|
|
Neuer Benutzer
Registriert seit: 10.04.2010
Beiträge: 22
|
Angst vor Depression
Hallo an alle. ich habe keine Ahnung,ob mein Thema in diesem Forum richtig ist. Aber..ich wage es trotzdem. Ich bin 38 und Berufskraftfahrer. Momentan merke ich, das es mir nicht mehr so gut geht. Ich verliere stark an Gewicht. Mein Kreislauf macht häufig schlapp. Und leider kenne ich die Symtome. Vor 8 Jahren waren dies die ersten Anzeichen eines Bourn Outs. Ich weiß nicht, warum ich wieder in dieser Position bin. Seit meinem 16. Lebensjahr kenne ich nur die Arbeit und das einem nix geschenkt wurde. Und irgendwo zwischen dem 16. Lebensjahr und heute muss ich irgendwo verkehrt abgebogen sein. Vor 16 Jahren begann der Alptraum richtig. Ich habe geschafft..jenseits, was ein Mensch zu leisten vermag. 24 und mehr Stunden am Stück arbeiten. Und auch in meinem Privatleben folgte eine Katastrophe der Nächsten. Bis hin, das ein Mensch mich völlig zerbrochen hatte. Und ich einen extrem hohen Preis dafür bezahlt habe. Ich war körperlich und seelisch ein Wrack. Und trotzdem klammerte ich mich an Leben und fand Stück für Stück wieder zurück in Leben. Nun erlebe ich den selben Zyklus noch einmal. Wieder entwickelt sich ein Job zum Alptraum. Und wieder geht Privat etwas zu Bruch. Ich musste mich von einer Frau tennen, weil sie einen neuen Partner gefunden hatte. Und das erlebe ich jetzt zum x-ten male. Mir geht es nich in meinen Kopf, warum das Leben oder das Schicksal es nicht gut mit mir meint? Welche karmischen Schulden habe ich auf mich geladen, daß das Glück selten Gast bei mir ist. Und wie lange kann ein Mensch dies ertragen. Ich habe Angst davor, wieder in ein schwarzes Loch zu fallen. Jemand meinte mal, das vor langer Zeit jemand mit negativen Gedanken mein Leben sabotiert hat. Eigentlich glaube ich nicht daran. Ich bin als Schütze Geborerner eigentlich kein Mensch, der anfällig ist für Melancholie und Trauer. Eigentlich jemand, der leichten Fusses durch das Leben geht. Hungrig nach neuen Abenteuern. Warum aber der selbe Zyklus noch mal? Warum wiederholt sich das jetzt zum x-ten male? Ich hoffe, das ich hier Rat finde. Weil ich eigentlich am Ende meiner Kräfte bin.
|
|
|
09.09.2011, 22:10
|
Angst vor Depression Beitrag #2 (permalink)
|
|
Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 16.01.2008
Ort: Bergstrasse
Alter: 50
Beiträge: 2.340
|
Vielleicht wiederholt es sich,weil du selbst dich wiederholst,verstehe mich nicht falsch Bitte,wenn ich es richtig verstanden habe,bist du eine Art von Arbeitstier,du Arbeitest sehr viel,beim deinen Beruf,bist du sehr viel unterwegs und bist sehr viel Stres ausgesetzt,bei deinen Job,bleibt nicht sehr viel Zeit für Partnerschaft,nicht jeder Dame ist gewillt,es auf die Dauer hinzunehmen..Leider,denn eigentlich weißt man es von Anfang an,nicht wahr? Du solltest vielleicht kürzer treten,dir auch für dich mehr Auszeit genehmigen,ein wenig an dich Denken?
|
|
|
09.09.2011, 22:13
|
Angst vor Depression Beitrag #3 (permalink)
|
|
hat Nahlebenerfahrungen
Sternzeichen:
Registriert seit: 10.06.2010
Ort: Aachen
Alter: 33
Beiträge: 2.033
|
Du arbeitest wie ein Verückter und jagst Beziehungen hinterher. Wieso? Wo willst Du denn hin?... Was hat denn zum ersten Bourn Out geführt? Kann es sein, dass die gleichen Auslöser wieder am Werk sind? Und wenn Du selbst schon den Eindruck hast, dass Du Depressions- oder Bourn Out-gefährdet bist, dann solltest Du Dich behandeln lassen bevor es zu spät ist.
Ob da irgendwas karmisch ist oder nicht, finde ich gar nicht wichtig. Wie Du mit den Dingen zurechtkommen kannst, DAS ist wichtig.
|
|
|
09.09.2011, 23:07
|
Angst vor Depression Beitrag #4 (permalink)
|
|
Die Friedliche
Registriert seit: 11.12.2006
Ort: auf dem Planeten Erde...
Beiträge: 483
|
Hallo lieber Nikodemus,
ich kann gut nachvollziehen wie du dich fühlst und habe eine Zeit lang selbst unwahrscheinlich viel gearbeitet. Die Arbeit wurde einfach nicht weniger und man fühlt sich verpflichtet alles zu regeln und alles zu schaffen. Bis man irgendwann an einem Punkt kommt, an dem man merkt: Ich kann nicht mehr und noch dazu ist mein Privatleben und mein Seelenwohl da wo ich es nicht gerne sehe...
Weisst du, es ist schwer seine Angewohnheiten loszulassen. Aber wenn sich die Geschichte wiederholt, dann könnte es vielleicht sein, dass du etwas daraus lernen kannst. Es ist vielleicht schwierig es in deiner jetzigen Situation so betrachten zu können. Aber: Sehe es als eine Chance für dich, es diesmal besser zu machen! Alte Gewohnheiten loszulassen ist ein sehr schwieriger Prozess, vor allem dann, wenn sie vermeindlich nicht zum Ziel führen.
Zunächst einmal atme tief durch, gönne dir einen ruhigen Moment. Manchmal hilft auch die Natur beim Durchatmen. Ein Spaziergang am Wasser oder im Park...suche dir einfach einen ruhigen Ort, an dem du dich wohl fühlst. Und dann genieße die Stille und frage dich selbst, was du von deinem Leben erwartest. Argos hat es schon ganz gut gesagt: Wo willst du hin? Ich musste für mich auch irgendwann erkennen, dass es so nicht geht. Ich arbeite gewissenhaft, aber erledige nur die Arbeiten, die ich auch schaffen kann.
Man muss sich nicht jede Verantwortung aufhalsen. Sicher ist es lobenswert, wenn man soviel leistet. Aber irgendwann kommt der Tag, an dem deine Seele und auch dein Körper eindeutige Signale geben! Nutze die Notlage als Chance lieber Nikodemus und setze Prioritäten. Du hast es verdient glücklich zu sein. Mir hat mal jemand gesagt: Erst wenn Altes losgelassen wird, kann Luft und Raum für Neues entstehen! Luft für neue Erfahrungen Wie soll das Glück zu dir finden, wenn du die Hände voll hast mit alten Sachen und Mustern, die dich nicht loslassen und dich belasten?
Suche die Schuld nicht in dir, nicht in irgendjemandem oder irgendetwas, sondern fange damit an, den Weg zu dir selbst zu suchen. Denn nur du weisst, was gut für dich ist und was nicht. Schön, dass du dich getraut hast, dich den Menschen hier anzuvertrauen. Die Tatsache, dass du merkst, dass etwas in dir "im Argen" liegt, zeigt doch, dass du eigentlich nach etwas anderem schreist. Wenn du es alleine nicht schaffst den Kreis zu durchbrechen, dann kannst du dir auch Hilfe von Außerhalb holen. Selbsthilfegruppen, Psychologen oder Verhaltenstherapeuten...Es ist heutzutage wirklich keine Schande dir Hilfe zu holen. Hast du vielleicht Freunde, die dich ablenken könnten und dir beistehen können? Vertrauen darauf, dass es eine Lösung gibt.
Konzentriere dich auf das was du willst und nicht auf das was du nicht willst!
Manchmal kann sich nur etwas ändern, wenn wir bereit sind an uns zu arbeiten und alles beginnt mit einem ersten Schritt. Wenn es sich für dich dann stimmig anfühlt, dann war es ein Schritt in die richtige Richtung!.
Ich wünsche dir von Herzen ganz viel Kraft dabei und bin in Gedanken ganz bei dir 
Sunny
|
|
|
09.09.2011, 23:15
|
Angst vor Depression Beitrag #5 (permalink)
|
|
Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 23.06.2010
Ort: Dresden
Alter: 24
Beiträge: 202
|
Hallo Nikodemus,
google mal nach der Transformationstherapie nach Robert Betz. Hier ist die Transformationstherapie erklärt: http://www.youtube.com/watch?v=GIDfwfVYgqU
Transformationtherapie ist praktisch spirituelle Psychotherapie....sie ist besser als normale Psychotherapie (hab beide Therapieformen erlebt). Ich hab selber auch Depressionen und arbeite seit einiger Zeit mit den Medis von Robert Betz. Überleg dir ob du evtl. erstmal mit einem Transformationstherapeuten arbeitest....
Bei der Seite robert-betz.de findest du Transformationstherapeuten. Schreib am besten Robert Betz selber nochmal an, email-adresse findest du auch auf der Internetseite. 
Viel Glück!
Damir
|
|
|
10.09.2011, 08:55
|
Angst vor Depression Beitrag #6 (permalink)
|
|
Neuer Benutzer
Registriert seit: 10.04.2010
Beiträge: 22
|
Der 1.Bourn Out kamm, als die Arbeitsanforderungen im Job und ein schlimmes Erlebniss im Privaten zusammen kammen. Eine Frau, die ich bedingungslos geliebt hatte, warf mich weg. Man kann sagen, ich verwechselte irgendwann Liebe mit Hörigkeit. Was folgte, waren ein Selbstmordversuch, psychologische Betreunung. Erst durch das Reiki fand ich die Kraft, mich loszulösen von ihr. Und letztes Jahr,auch die Kraft, bei meiner alten Firma nach 15 Jahren, zu kündigen. Jetzt ist es, das ich vor 3 Jahren eine Frau kennenlernte. Ich fühlte mich wohl und der Wunsch nach einen neuen Zuhause war stark. Auch ihre Tochter schloß ich mein Herz ( sie laüft unter schwer erziehbar ). Und auch wenn die Kleine selbst mir gegenüber handgreiflich wurde, bin ich trotzdem dageblieben. Aber in der Zeit kamm jemand anderes in das Leben ihrer Mutter,und ich legte den Wunsch ad acta. Dann ging es mit dem Mann schief. Und wieder war ich als Partner im Gespräch. Aber ich wollte nicht mehr der Strohhalm sein,an den sich andere klammern. Das hatte ich zu oft. Und meistens fällt man mit, wenn andere fallen. Als ich dann Arbeitslos war, habe ich in die Hände gespuckt und nach Arbeit gesucht. Und fand auch eine. Ich wollte wieder arbeiten und geld verdienen ( meine alte Firma hatte mich um meinen Lohn betrogen, als sie mich nicht mehr bezahlt haben und ich kurz vor der Pleite stand ). Und vor 2 Monaten gestand mir die Frau mir, das sie jemanden kennengelernt hatte. Ich war geschockt. Auch hatte sich die neue Firma als zunehmender Fehler entpuppt. Dort habe ich das Gefühl, wie ein Knecht behandelt zu werden. Und jeder Fehler,selbst wenn es nur Kleinigkeiten sind, wird man zur Schnecke gemacht. Obwohl Fehler dazu gehören um aus ihnen zu lernen. Um sich zu verbessern und genauer zu werden.
|
|
|
10.09.2011, 10:18
|
Angst vor Depression Beitrag #7 (permalink)
|
|
Benutzer
Registriert seit: 07.06.2011
Beiträge: 66
|
Zitat:
Zitat von Nikodemus
Hallo an alle. Jemand meinte mal, das vor langer Zeit jemand mit negativen Gedanken mein Leben sabotiert hat. Eigentlich glaube ich nicht daran. .
|
auch ein hallo von mir 
dieser satz oben, würde ich persönlich streichen.den nur du bist für dein leben verantwortlich.würde dir zu einer therapie raten.auch wenn es nicht leicht ist, einen platz zu finden, bleib am ball.es geht um dich 
dein beruf ist nicht leicht, der druck usw.daher ist die balance zwischen beruf und freizeit sehr wichtig, also wenn du magst, finde was, was dir persönlich freude macht.auch wenn du denkt, du schaffst es nicht, tu es 
was auch immer, aber was nur für dich.
dann meinst du, du wirst wie ein knecht behandelt, wie siehst du dich?
tu dir gutes, fang an.der wandel beginnt in dir selber
ich wünsch dir alles glück dabei.lass die frauen mal frauen sein und schau nur nach dir, mein rat und lerne wieder zu vertrauen, in dich
|
|
|
10.09.2011, 10:21
|
Angst vor Depression Beitrag #8 (permalink)
|
|
Benutzer
Registriert seit: 07.06.2011
Beiträge: 66
|
also du schütze der so hunger hat nach abenteuer, mach was draus.
nicht angst vor depression
|
|
|
 |
|
| Themen-Optionen |
Thema durchsuchen |
|
|
|
|