Ich habe Deine Beiträge seit ein paar Tagen gelesen.
Seit gestern weiß ich, dass meine geliebte Hündin Sierra, 12 Jahre alt, (Collie/Jagdhund-Mix) bald sterben muss!
Ich weine seitdem ohne Unterlass, wir beide nehmen Rescue-Tropfen. Können beide noch nicht loslassen.
Bin gestern, nachdem ich die Nachricht von meinem Freund, der mit ihr bei der Tierärztin war, bekommen hatte, früher von der Arbeit nach Hause gekommen. Bin völlig zusammengebrochen, als ich erfuhr, dass Sierra einen riesigen Tumor in der Milz hat, inoperabel (zumal sie einen schweren Herzfehler hat).
Die Tierärztin rät, sie schnellstmöglich einzuschläfern. Sierra hat Schmerzen.
Allerdings, als ich gestern nach Hause kam, schaute sie mich ganz entsetzt an, als ich vom Einschläfern sprach.
Sie hat sich beim Gassi-Gehen so sehr gefreut, dass wir alle unsere Lieblingsplätze besucht haben. Ich habe ihr leckeres Dosenfutter gekauft. Trockenfutter rührt sie nicht mehr an.
Sie hat sich seit gestern auch nicht mehr eingenäßt, auch nicht mehr erbrochen. Sie zeigt mir, dass sie möchte, dass ich noch ganz normal die Küche putze und sie will noch ein paar Stunden/Tage "Normalität" erleben.
Habe heute nacht auf einer Matratze neben ihr geschlafen. Wir haben beide Angst vor dem, was auf uns zukommt.
Sie ist der beste Hund der Welt, das einzige Wesen, dass mich vollkommen akzeptiert und versteht. Wir lieben uns abgöttisch.
Aber ich weiß, dass es kein Zurück mehr gibt. Ich habe ihr auch gesagt, dass wir versuchen müssen, loszulassen.
Habe mit einer Tierkommunikatorin telefoniert. Sie hat erkannt, dass Sierra sehr erschöpft ist, aber noch ein bischen bei mir bleiben möchte. Die körperlichen Schmerzen sind noch zum Aushalten.
Ich stehe seit gestern völlig neben mir. Kann nichts essen, es bricht mir das Herz, daran zu denken, dass schon heute Sierras letzter Tag sein kann!
Dabei ist es ein wenig tröstlich, zu lesen, dass Dein Poldi den Weg über die Regenbogenbrücke bereits gegangen ist!








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