Man sagt ja immer, Tiere "sehen" mehr, als wir Menschen. Meine Geschichte ist folgende: Vor zwei Jahren bekam ich eine Bordeauxdogge aus der Tötungsstation, die in einem sehr elenden Zustand war. Dieses Tier hängt abgöttisch an mir und versucht ständig, mich vor allem zu beschützen. Mein Mann, ebenfalls sehr tierlieb, wird von diesem Hund von Anfang an abgelehnt.
Das geht sogar soweit, dass er knurrt, wenn mein Mann mir zunahe kommt.
Vor zwei Jahren, ich hatte eine sehr drepressive Phase und wollte eigentllich nicht mehr leben, lernte ich einen Mann kennen, der mir half, diese schlimme Zeit zu überwinden. Es entwickelte sich eine innige Beziehung und die Ehe ging dadurch in die Brüche. Der Hund liebt diesen Mann sehr, anders als mein Ehemann darf er alles mit mir machen. Nun habe ich das Problem, dass ich mich zwischen diesen beiden Männern entscheiden muss. Mein Mann möchte neu beginnen und mein Freund hofft ebenfalls auf ein Leben zu zweit.
Geht es mir schlecht, ist dieser Hund ständig um mich und beobachtet mich ganz genau. Herrscht zwischen meinem Mann und mir eine gewisse Spannung, der Hund merkt es sofort und stellt sich gegen ihn. Verbringen wir einen harmonischen Abend, ist der Hund ganz entspannt. Aber ganz anders das Verhalten meinem Freund gegenüber. Der wird einfacvh nur geliebt von diesem Tier. Ich habe manchmal das Gefühl, das Tier sieht mir in die Seele und versucht über Augenkontakt mit mir zu reden,mir etwas zu sagen.
Meine Frage, soll ich dem Instinkt eines Hundes trauen und mich für meinen Freund entscheiden? Wer kann mir raten?
Liebe Grüße
Gertraud