Hallo Community.
Als überzeugter Atheist kenne ich viele Möglichkeiten, wie die Wahrnehmung getäuscht und falsch interpretiert werden kann. Für folgendes Szenario finde ich aber keine vernünftige Erklärung und würde mir ein paar Denkanstöße von euch wünschen.
Ich schlafe nachts ohne Licht. Seit ungefähr einem Monat wache ich morgens jedoch des öfteren auf, und sehe, dass meine Stehlampe angeschaltet ist. Meine erste Vermutung lag darin, dass ich nachts kurz wach werde, die Stehlampe einschalte, wieder einschlafe, und von der ganzen Prozedur am nächsten Morgen nichts mehr weiß. Somit habe ich mich damit nicht weiter beschäftigt.
Nun wurde ich vorgestern Morgen von meinem Handywecker geweckt, und wie ich es meistens mache, stellte ich die Weckzeit noch einmal auf 10 Minuten später ein. Ich drehte mich um um weiterzuschlafen. Nun hörte ich plötzlich das Klicken vom Schalter der Stehlampe und das Licht ging an. Ich habe dann sofort überprüft, ob einfach nur das Licht anging (Stromschwankungen, Reststrom etc.) oder ob sich der Drehschalter auch gedreht hatte. Erstaunlicherweise hatte sich der Drehschalter tatsächlich gedreht, womit feststand, dass sich die Lampe über den Schalter eingeschaltet hatte. Als nächstes habe ich Mal überprüft, wie stark der Widerstand des Schalters ist, wenn ich die Lampe anstellen will. Er lässt sich nur relativ schwer drehen, der Widerstand ist also schon so hoch, dass er nicht ohne stärkere Fremdeinwirkung gedreht werden kann.
Ein elektronisches Problem schließe ich nicht aus, jedoch kann keine elektronische Störung dafür sorgen, dass sich der Knopf an der Lampe dreht.
An dem Morgen fiel mir noch auf, dass mein Fenster derart stark beschlagen war, dass ich nach draußen hin absolut nichts erkennen konnte.
Irgendeine Erklärung?
Danke und viele Grüße
Senzelezz