Vorweg: Ich bin
kein Wissenschaftler und dementsprechend gebe ich keine 100%ige Gewährleistung, dass mein Laienwissen komplett korrekt sein sollte. Wer zu den genannten Theorien und den wissenschaftlichen Informationen mehr weiß, kann dies ruhig mitteilen und ich werde es entsprechend mit einbeziehen. Ich bin mir trotzdem sicher, dass die Idee an sich ihre Bewandnis hat und auch beibehalten wird - bis der Versuch tatsächlich einmal durchgeführt, falsifiziert und als falsch (oder richtig) eingestuft werden kann.
Hintergrund: Ich mache mir seit Jahren Gedanken darüber, wie es eigentlich möglich ist, dass wir in der Lage sind, Astralreisen zu erleben und Traumwelten zu besuchen. Vor kurzem habe ich schließlich die Stringtheorie für mich entdeckt. Ich bin nicht der beste Mathematiker, aber ich habe doch die wichtigsten Grundlagen der Stringtheorie begriffen und festgestellt, dass sie sich nicht mit den Astralwelten, Astralkörpern und sogar Träumen ausschließt. Im Gegenteil: Es bietet eine plausible Erklärung für viele Phänomene, die heutzutage noch im Bereich des „Übersinnlichen“ liegen.
Da ich nun mal ein Mensch bin und der Mensch von Natur aus neugierig ist, ging ich einen Schritt weiter und überlegte mir, mit welcher Herangehensweise ich bei diesem Thema am ehesten Erfolge feiern könnte. Dabei lag der Gedanke in der Machbarkeit und der Finanzierbarkeit. Die Wissenschaft schaut zur Beweisbarkeit der Quantenphysik in das Zentrum des Universums und auf die riesigen Teilchenbeschleuniger. Ich habe nicht die Mittel um ein Superteleskop oder einen Teilchenbeschleuniger zu bauen. Also was bleibt mir? Mir bleibt das Wissen um unser menschliches Nervensystem. Dazu später mehr.
Die Stringtheorie
Die Theorie besagt, dass wir in einem exakt 9-dimensionalen Raum leben, der von einer 10. Zeitdimension in Bewegung gesetzt wird. Dabei verschachteln sich die 9 Dimensionen in sogenannten Brans (abgeleitet von Membran). Wir leben auf einer Bran mit 3 Dimensionen. Die Wissenschaft geht davon aus, dass wir grundsätzlich in der Lage sein müssten, auch die anderen 6 räumlichen Dimensionen wahrzunehmen. Dies geschieht jedoch nicht, weil die Dimensionen entweder zu großflächig ausgedehnt sind oder die Objekte aus den anderen Dimensionen so klein sind, dass sie erst in einem planckschen Größen erkennbar wären. (wer mehr erfahren will =>
http://de.wikipedia.org/wiki/Planck-Einheiten)
Das Nervensystem
Nervenzellen erhalten Signale entweder durch Neurotransmitter oder elektrische Impulse. Diese Signale regen die Nervenzelle zu eigenen weiterverarbeitenden Handlungen an. Anschließend wird die Nervenzelle ihrerseits einen Impuls heraus senden. Dieses Vorgehen ist identisch mit der Funktionsweise eines Computerprozessors. Von diesen Prozessoren besitzen wir bis zu einer Billiarde allein in unserem Gehirn. Mal ganz von den Nervenzellen im Rückenmark, im Magen und sämtlicher anderer Bereiche des Körpers.
Übrigens interessant zu wissen: Im Bereich der
Chakren gibt es stärkere Anhäufungen von Nervenzellen.
Die Astraltheorie
Angenommen die Astralwelt befindet sich auf einer dreidimensionalen Ebene in einem neundimensionalen Raum. Unsere Welt befindet sich ebenfalls in einer dreidimensionalen Ebene im selben neundimensionalen Raum. Beide Ebenen sind im Urzustand voneinander getrennt.
Weiter angenommen, die Natur hat einen Weg gefunden, ein Bindeglied zwischen den Ebenen herzustellen, das sich als unser Gehirn manifestiert. Dann wären drei große Rätsel gelüftet:
1. Die Stringtheorie wäre in ihren Grundlagen bewiesen
2. Es würde komplett erklären wie unser Gehirn funktioniert und
3. Es würde die reale Existenz der Astralwelten beweisen.
Wir würden ein komplett neues und viel größeres Universum entdecken. Wir würden ein viel umfassenderes Verständnis für unsere Welt, unsere Gedanken und unserem Umgang mit den anderen Ebenen entwickeln.
Entwurf des Versuchs
Bislang wird davon ausgegangen, dass die Informationen, die ein Mensch durch Sinneseindrücke sammelt oder auch verarbeitet, im Gehirn abgespeichert wird. Es wird jedoch vollkommen übersehen – oder bewusst in Kauf genommen(?), dass ein Prozessor keine Informationen speichert, sondern lediglich auf Basis von Verarbeitungsroutinen weiterverarbeitet und weitersendet. Woher nehmen wir die Informationen, wenn wir keinen auslösenden Reiz für eine Erinnerung haben? Natürlich muss ich davon ausgehen, dass eine Nervenzelle weit komplexer ist. Da eine Gehirnzelle jedoch die Aufgabe eines Prozessors übernimmt, muss ich davon zwangsweise ausgehen, dass der Datenpool sich woanders befindet.
Wenn wir jedoch die Stringtheorie mit einbeziehen, stehen uns 6 weitere Dimensionen zur Verfügung, in denen Informationen abgelegt werden könnten. Wenn unser Gehirn also auf irgend eine Art und Weise Zugriff auf diese anderen Dimensionen hat, muss es auch eine Möglichkeit geben, Sensoren zu bauen, die genau die Existenz der Dimensionen belegen können.
Um diesen Rückschluss beweisen zu können, muss eine Apparatur entworfen werden, die auf Basis der Neurotransmitter und anderer Indikatoren der Nervenzellen aufbaut. Der Versuchsaufbau würde in etwa so aussehen, dass eine Reihe von Sensoren in einem Raum aufgestellt werden, die erst einmal auf alle Reize der anderen „Ebene“ reagieren. Es muss sichergestellt werden, dass Indikatoren, wie Luftströmungen, Elektromagnetische Strahlung, Luftdruck, etc. ausgeschlossen sind.
Der zweite Teil des Versuchs besteht in der bewussten Herbeiführung von Astralreisen. Es ist allgemein bekannt, wenn auch nicht gerade populär, dass es bewusstseinserweiternde Substanzen gibt, die das Einleiten von Astralreisen begünstigen. Da ich keine Erfahrungen mit solchen Stoffen habe, kann ich auch nicht sagen, welche dafür am besten geeignet sind. Es würde den Versuch beschleunigen, wenn man Versuchspersonen mit den Substanzen in Berührung bringt, um diese unter Laborbedingungen in einen astralen Zustand zu überführen.
Der eigentliche Versuch besteht nun darin, dass die Versuchspersonen sich im astralen Zustand den Sensoren nähern, diese meinetwegen auch berühren. Der hierdurch ausgelöste Impuls sollte genügen, um auswertbare Daten zu sammeln.
Ich habe zwar geschrieben, dass man bewusstseinserweiternde Substanzen einsetzen könnte, aber unser Gehirn ist prinzipiell auch so in der Lage Astralreisen einzuleiten. Deshalb ginge das Experiment auch komplett ohne Drogen - wenn auch unter schwierigeren Bedingungen.

Man erspart sich aber mögliche körperliche Beeinträchtigung der Probanten, wenn keine Drogen im Spiel sind. Im großen und ganzen würde ich das Experiment für jeden Teilnehmer als relativ harmlos einstufen.
Bislang ist dieses Experiment nur als Entwurf vorhanden. Es gibt keine Sensoren. Um diese zu entwerfen müssten erst die Substanzen herausgefiltert werden, die für das Einleiten von Astralreisen zuständig sind. Es müsste herausgefunden werden, wie genau sie auf die anderen "Ebenen" reagieren. Erst dann ließe sich wirklich ein aufbaufähiges - aber auch finanzierbares Projekt in die Wege leiten.
Wenn sich tatsächlich einmal ein echter Wissenschaftler hier verirren sollte, dann könnte dieser Thread vielleicht sogar als Inspiration dienen, um in diese Richtung weiter zu forschen. Vielleicht finden sich aber auch hier einige kreative Köpfe, die tatsächlich in manchen Fachgebieten mehr wissen und man könnte sich kurzschließen, um Konzepte und Experimente zu erarbeiten, die Grundlagen zu dem vorliegenden Konzept schaffen.

Das wars vorerst. Jetzt überlasse ich euch das Feld.