Liebe Zinbi
In der Natur sind tendenziell die dunklen Farben unten, die hellen (Himmel) oben. Wenn wir nun helle Böden haben (und dazu noch dunklere Wände oder eine dunkle Decke), "verkehren" wir die Welt und fühlen uns bald nicht mehr wohl. Deshalb die einfache Richtlinie: Der Boden sollte das Dunkelste im Raum sein. (und die Decke übrigens immer weiss, wenn sich nicht wirklich eine andere (auch helle) Farbe aufdrängt!)
Ich halte sonst nicht viel von allgemeinen Feng Shui-Richtlinien, aber die Reihenfolge Boden-Wände-Decke = dunkelstes-mittel-hellstes zu beachten lohnt sich, für das Wohlgefühl.
Wenn du nun helle Böden wählst, muss halt alles andere auch sehr hell sein, dann musst du aufpassen, dass es nicht steril wirkt.
Bitte auch keine schwarzen Böden (z.B. Bodenplatten): Schwarz gehört dem Element Wasser an und wirkt als Boden sehr ungünstig. Du versinkst in deinen tiefsten traurigen Gefühlen. Das habe ich jetzt schon ein paarmal erlebt in Wohnungen. Leider sind schwarze Platten momentan modern.
Ich halte nichts davon, den Boden nach dem persönlichen Geburtselement auszusuchen.
Z.B. Wasser ist NIE ein gutes Fundament, auch wenn ich Holz bin.
(Ich gewichte sowieso die Geburtselemente fast gar nicht bei einer Beratung, weshalb sind die für euch so wichtig?)
Ein Boden sollte allen Bewohnerinnen und Bewohnern ein Fundament bieten. Das beste Fundament ist offensichtlich die Erde, es bietet Struktur und Halt. Von der Farbe her eignen sich z.B. Brauntöne (z.B. Holzboden / Parkett, das ist dann auch noch zusätzlich Holz) (einen gelben Boden würde ich nicht empfehlen, fände ich seltsam, Gelb dann eher an den Wänden für noch mehr Erde wenn erwünscht) oder Rottöne (nicht zu feurig) wie z.B. Terracotta (im
Aura-Soma-Farbsystem steht Rot für die Erde, und Rot steht ja auch für das Wurzelchakra, das die Basis, die Erdung, symbolisiert).
Wer schon einen hellen (oder schwarzen) Boden hat, kann sich mit Teppichen abhelfen.
Hoffe, dir weitergeholfen zu haben. ;-)
Alles Liebe, Luzia.