Hallo allerseits,
über die doch sehr patriarchisch und autoritär geprägte Vorgehensweise von vielen "Hellinger-Aufstellern" kann man ja geteilter Meinung sein - doch die Methode an sich ist ja ein vielfaches älter als das Hellinger-Modell.
Im Schamanismis vieler eingeborener Völker gibt es die sogenannte "Schildearbeit", die im Prinzip nichts anderes ist, als eine Familienaufstellung bzw. eine systemische Beziehungsaudstellung. Erkannt werden hier kranke Strukturen im Zusammenleben der Familie, aber auch der ganzen Gemeinschaft.
Im schamanischen Arbeiten mit Kraft und Energie haben sich neben der Familie noch andere Hauptkraftquellen herauskristallisiert, nämlich die eigenen Seelen, die eigenen Krafttiere und die Hüter des Ortes.
Eigene Familie ist klar: Das Beziehungsgeflecht gibt uns entweder Stärke oder es raubt sie uns, wenn es pathogen ist.
Eigene Seelen - im schamanischen Denken hat der Mensch mehrere Seelen - :
Damit sind die Zentren oder Sinnesorgane unserer Gefühle gemeint. Eines dieser Zentren ist natürlich die "Familien-Seele".
Krafttiere - das sind unsere spirituellen Begleiter und Helfer, die das jeweilige Lösungspotenzial für ihren ganz speziellen Bereich bereits in sich tragen.
Hüter des Ortes - das ist der Charakter bzw. die Seele des jeweiligen Aufenthaltsortes. Denn auch Gegenden oder Städte haben ihre ganz spezifische, eigene Seele.
In der schamanischen Aufstellung entspricht das vier "Schilden", die ausbalanciert sein sollten.
Mein Tipp: Wer sich aus bestimmten Gründen mit der Hellinger-Methode nicht anfreunden kann, der sollte mal die ursprüngliche, schamanische Variante ausprobieren. Denn überaus nützlich ist dieses systemische Arbeiten sehr wohl, immer dann wenn es um Beziehungen geht.
walk in beauty
Don