|
» Karten |
|
|
» Benutzer (5.049)
» Sehenswürdigkeiten (126)
» Ereignisse (0)
|
|
Wenn du dich kostenlos registrierst kannst du neue Themen verfassen, an Umfragen teilnehmen und vieles mehr. Falls Du bei der Registrierung oder Anmeldung Probleme hast, dann kontaktiere uns.
 |
29.04.2009, 12:06
|
Hm, etwas kompliziert das ganze... Beitrag #1 (permalink)
|
|
Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 29.04.2009
Ort: Hamburg
Alter: 23
Beiträge: 145
|
Hm, etwas kompliziert das ganze...
Also ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht so recht, wie ich anfangen soll und null Ahnung ob das hier reinpasst oder nicht...
Meine Oma starb ende 2005 an Darmkrebs. Seit dem hängt mehr oder weniger der Haussegen bei mir schief. Mein Bruder (27) verkroch sich mehr und mehr in den Alkohol, meine Mutter (46) lässt einiges schleifen und ich?! Tja, ich kämpfe mich durch. Meine Oma war unser Mittelpunkt und war immer für uns da.
Was ich nur nicht verstehe, mein Bruder redet in meinem Beisein über Oma und sobald ich das tue, gibts kalte Blicke. Gut, ich konnte sie nicht immer im Kh besuchen, weil mir das ganze ziemlich an die Nieren ging, aber ich bin immerhin das Küken in der "Familie"... Der eine verdrängt das ganze, der andere buddelt sich in seine kleine Welt ein und ich bin jetzt irgendwie der Oberhaupt, der alles in die Hand nimmt...
Letztens gab es zwar ein offenes Gespräch, wurde aber kaum beachtet, wenn ich mal erstaunte Blicke von mir abließ oder mal was gesagt habe... Geschweige denn, wurde mit mir drüber geredet, auch wenn die Wunde bis heute noch nicht ganz geschlossen ist...
Sollte es hier nicht reinpassen, gerne verschieben...
|
|
|
29.04.2009, 12:23
|
Hm, etwas kompliziert das ganze... Beitrag #2 (permalink)
|
Registriert seit: 11.09.2008
Beiträge: 0
|
aber ich bin immerhin das Küken in der "Familie"... Der eine verdrängt das ganze, der andere buddelt sich in seine kleine Welt ein und ich bin jetzt irgendwie der Oberhaupt, der alles in die Hand nimmt...
Hallo Piper&Prue,
der Abschied deiner Oma aus dem Familiensystem hat etwas offenbart: Es gibt eine Lücke. Die gab es schon vorher, aber Oma hat sie mitgefüllt, so wie du jetzt einen Platz einnimmst, der nicht deiner ist.
Das Sterben deiner Oma hat dir viel Angst gemacht. Die unsichtbare Krankheit auch. Vielleicht macht dir dieses ganze Menschsein Angst.
Du erwähnst ein offenes Gespräch, in dem du aber nicht gesehen wurdest.
Wenn du eine Aufstellung machen möchtest, ist es wichtig, dein Anliegen zu formulieren. Was genau möchtest du?
Wenn es weitere Probleme gibt - mir fehlen zumindest in deinem Beitrag die Männer - ist eine Aufstellung sehr sinnvoll, um für dich Frieden ins Familiensystem zu bringen. Kennst du bereits Therapeuten, die so arbeiten? Hast du dir schon eine Aufstellung angesehen?
Herzlichst
Yemaya
|
|
|
29.04.2009, 12:48
|
Hm, etwas kompliziert das ganze... Beitrag #3 (permalink)
|
|
Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 29.04.2009
Ort: Hamburg
Alter: 23
Beiträge: 145
|
Hi Yemaya,
nun, was möchte ich... Soweit es geht, wieder diesen Zusammenhalt in dieser "Familie" spüren. Gut, jeder lebt sein eigenes Leben und soll man auch. Nur manchmal fühlt man sich wirklich im Stich gelassen und das ist nicht gerade das feine...
Was meinst Du mit, das in meinem Beitrag die Männer fehlen?!
Ich streube mich irgendwo gegen eine Aufstellung, vielleicht aus Angst, das da halt jemand fehlt und das ist meine Oma. Ich hab letztes Jahr eine (aber für mich selber) eine Therapie angefangen und da hat der Therapeut so eine ähnliche Aufstellung gemacht und das hat mir schon die Schuhe ausgezogen...
Ob ich jetzt damit besser klar komme, müsste man schauen.
|
|
|
29.04.2009, 13:28
|
Hm, etwas kompliziert das ganze... Beitrag #4 (permalink)
|
Registriert seit: 11.09.2008
Beiträge: 0
|
Hallo nochmal,
mir fällt auf, dass du Familie in Anführungszeichen setzt. Seid ihr keine Familie?
Mit den Männern meinte ich den Opa und deinen Vater.
Natürlich fehlt deine Oma. Kann es sein dass du Angst hast, diesen Umstand annehmen zu müssen? Dann müsstest du deine Traurigkeit spüren, nicht wahr?
Du müsstest die Lücke sehen. Das ist wirklich nicht leicht, unsere Endlichkeit anzunehmen.
Was meinst du mit "eine so ähnliche Aufstellung"? War das Ergebnis heilend? War das Endbild nicht friedlich und liebevoll?
|
|
|
29.04.2009, 14:34
|
Hm, etwas kompliziert das ganze... Beitrag #5 (permalink)
|
|
Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 29.04.2009
Ort: Hamburg
Alter: 23
Beiträge: 145
|
Okay jetzt komm ich auch hinterher, mit den Männern.
Meinen Opa hab ich gar nicht mehr kennengelernt und mein Vater... Meine Eltern sind geschieden und habe aktuell kein Kontakt mehr zu ihm, was auch ganz gut ist.
Die Aufstellung vom Therapeuten war einerseits ganz okay, aber der Mensch an sich der das gemacht hat, war letztendlich unter aller Sau. Sorry für den Ausdruck, aber er hat Ansichten gehabt mit denen ich nicht klar gekommen bin.
Ich sehe und merke auch die Lücke. Das ist ganz klar, aber irgendwie sieht das meine Mutter und mein Bruder nicht! Und Familie wäre für mich, füreinander da zu sein und dem jenigen auch halt zu geben. Dies war bei mir nicht der Fall, wo ich eine schwere Zeit durch gemacht habe (steckte in einer Trennung etc.)! Ich musste mich regelrecht alleine aus diesem Sumpf holen und das war nicht einfach und schon gar nicht mit Kind.
Körperlich ist meine Oma nicht mehr hier, aber irgendwo spüre ich sie.
|
|
|
29.04.2009, 15:18
|
Hm, etwas kompliziert das ganze... Beitrag #6 (permalink)
|
Registriert seit: 11.09.2008
Beiträge: 0
|
Allein im Sumpf
Siehst du, was ich sehe? Die Frauen in deiner Familie müssen alleine durch den Sumpf...
Männer können keinen Halt geben (siehe Bruder), Mütter auch nicht.
Du solltest dir eine Therapeutin suchen, um dieses aufzulösen. Da hilft dir kein Mann, kein Therapeut. Denn Männer bringen es nicht!!!
Dies ist der Satz, der bei euch wirkt. Die Achtung vor dem Mann ist zerstört. Dein Bruder hat keine Selbstachtung und du neigst zur - sorry, ich kenn das selbst  - Arroganz. Dies ist ein weitverbreitetes Muster. Männer haben es oft umgekehrt - in Bezug auf die Mutter/Frau.
Wenn der Mann und die Frau sich gegenseitig unterstützen, auch innerlich deine weibliche und männliche Seite, sich also gegenseitig achten, kommst du in die Selbstachtung.
Schau dir ein paar Aufstellerinnen an, hör dich um oder schreib mal EmmiM an... Erstmal als Stellvertreterin, bis du bereit bist, diese Sache in die Hände der Leiterin zu geben.
Viel Mut dabei wünscht dir
Yemaya
|
|
|
29.04.2009, 19:32
|
Hm, etwas kompliziert das ganze... Beitrag #7 (permalink)
|
|
Gast
Registriert seit: 08.03.2008
Beiträge: 3
|
oh hallo ich les hier mit und entdeck mich hier grad...
piper&prue: dein name klingt ulkig, hat er ne bedeutung?
lg emmie
|
|
|
29.04.2009, 19:37
|
Hm, etwas kompliziert das ganze... Beitrag #8 (permalink)
|
Registriert seit: 11.09.2008
Beiträge: 0
|
Ups, ich habe dich doch falsch geschrieben, Emmie! Hallöchen. Wir kennen uns zwar (vermutlich) nicht, deine Beiträge fand ich aber immer sehr weise und treffend. Hatte noch im Hinterkopf, dass du Aufstellungen machst bzw. jemanden in Hamburg kennst...
Liebe Grüße
Yemaya
|
|
|
 |
| Themen-Optionen |
Thema durchsuchen |
|
|
|
Andere Themen im Forum Familienaufstellung
|
| Thema |
Datum |
Autor |
Antworten |
Letzter Beitrag |
Warum können wir uns nicht leiden?
Warum können wir uns nicht leiden?: Hallo ihr lieben,
ich habe mal eine Frage...
|
23.03.2009 |
Mabo21 |
21 |
29.09.2009 22:46 |
Woher kommen die Energien die man fühlt?
Woher kommen die Energien die man fühlt?: Ich war zwei mal bei einer Familienaufstellung...
|
17.04.2009 |
Lois1305 |
7 |
11.05.2009 12:41 |
Wirkung von Familienaufstellungen
Wirkung von Familienaufstellungen: Hallo Zusammen
ich bin neu hier und habe...
|
25.03.2009 |
Charlotte |
27 |
08.04.2009 16:58 |
Familienstellen
Familienstellen: Hallo,
da hier schon viel erklärendes zum...
|
24.01.2009 |
engel44 |
9 |
24.01.2009 20:58 |
|