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19.01.2009, 20:13
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Grundlagen zur Familienaufstellung oder Klärung Beitrag #1 (permalink)
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Registriert seit: 11.09.2008
Beiträge: 0
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Grundlagen zur Familienaufstellung oder Klärung
Hallo Ihr Lieben,
leider sind mir die Fragen, die ich einst so schön aus einem wertvollen Buch gesammelt hatte, abhanden gekommen. Wer sich aber für Familienaufstellungen interessiert oder durch Gespräche etwas mehr Klarheit in seine eigene Geschichte bringen möchte, braucht manchmal ein paar Fragen, damit sich die Schatzkisten der Erinnerungen öffnen. Ich fände es sehr schön, wenn die Aufstellenden und die Aufstellungserfahrenen Foris hier mitwirken, damit die Arbeit am eigenen Stammbaum bzw. der ausführlichen Variante Genogramm (schaut mal bei Wiki) für Neulinge etwas greifbarer wird.
Erweitert bitte meine Themenauswahl, vielleicht können hier auch Fragen zu besonderen Problemen im Genogramm beantwortet werden.
Schreibt Fragen dazu, die man seinen Eltern nie gestellt hat, die aber nicht ganz unwichtig oder uninteressant sind.
Kommunikation schafft Verbindung. Ich habe selbst einmal meinem Vater fast 50 Fragen gestellt - an einem Wochenende  . Er war erst verschlossen, wollte wissen, was das soll. Ich sagte, dass er auf keine Frage antworten muß, ich aber für einen ausführlichen Stammbaum gerne einiges wissen würde.
Wenn von einem Verwandten immer wieder die gleichen Geschichten erzählt werden, man will schon garnicht mehr hin ... zu der Tante/dem Onkel ... dann können neue Fragen für ganz neue Geschichten sorgen. Sie können helfen, aus alten, eingefahrenen Gedankenkreisen auszubrechen.
Hier sind erstmal Fragen, die für Systemische Aufstellungen von Bedeutung sein können und einen ausführlichen Stammbaum (Genogramm) ermöglichen.
Gab es
- Todgeburten (Darstellung anders als Fehlgeburten) – wenn ja, welche Umstände?
- Fehlgeburten (Darstellung anders als Todgeburten) – wenn ja, in welchem Monat?
- Vergewaltigung – wenn ja, welche Umstände?
- Schwangerschaftsabbrüche/Abtreibung - wann?
- frühe Tode – wenn ja, welche Umstände?
- Selbstmord oder Selbstmordversuche
- Mißbrauch
- Mord – wenn ja, welche Umstände?
- Unfälle – wenn ja, welche Umstände?
- Amputationen – wenn ja, was, rechts/links?
- Diebstahl – wenn ja, welche Umstände?
- Enteignung – wenn ja, welche Umstände?
- Familienmitglieder, über die nicht gesprochen wurde
- andere Tabuthemen
- besondere Krankheiten
- Sucht
- Kriegsversehrte
- Kriegsvermisste
- Kriegsgefangenschaft
- erste Lieben (Sandkasten, vor Umzug, nicht gebilligt, weggelaufen...)
- erste Partner - wann?
- Kinder aus früheren Verbindungen
- außereheliche Kinder
- besondere religiöse Zugehörigkeiten
- welche Berufe hatten die Eltern, Großeltern, Geschwister, Onkel, Tanten etc.
- welche Personen hatten ein inniges Verhältnis, welche mochten sich nicht?
- besondere Sprüche, Tür-/Torsprüche, Familienmotto, Leitsprüche, wiederkehrende Aussagen
- besondere Begabungen
- Stammbücher – wer hat sie?
Herzlichst
Yemaya
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23.01.2009, 08:41
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Grundlagen zur Familienaufstellung oder Klärung Beitrag #2 (permalink)
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Gesegnet
Sternzeichen:
Registriert seit: 04.01.2009
Ort: Schorndorf
Alter: 52
Beiträge: 18
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Genogrammarbeit / Fragen vor Aufstellungen
Hallo Yemaya.
gute Idee, das mal zu sammeln 
Da ist ja schon fast alles abgedeckt.
Tabus und Geheimnisse werden meist nicht offen kommuniziert oder direkt benannt. Es gibt aber Hinweise, z.B.
Familienfotos an der Wand oder auf der Kommode, auf denen eine Person abgebildet ist, über die keiner was weiss, die wie scheinbar zufällig mit drauf ist, aber angeblich "unwichtig".
Glaubenssätze in der Familie können ebenfalls auf bedeutsame Ereignisse hinweisen, z.B. einen verheimlichten Bankrott, oder Seitensprung.
Auch aussergewöhnliche Hobbies können eine verschlüsselte Information beinhalten.
Meist ist ein Geheimnis gar nicht mehr bekannt, aber die Familie pflegt ungewöhnliche Kommunikationsmuster. Auch eine besondere Affinität zu z.B. Amerika kann damit zusammenhängen, dass Großmutter nach dem Krieg eine besondere Verbindung zu einem GI hatte.
Hinspüren und dabei möglichst auf Spekulationen und Interpretationen verzichten halte ich für eine geeignete Herangehensweise. Manchmal sammeln sich Informationssplitter an - Einzeleindrücke, die noch kein Bild ergeben und daher wieder vergessen werden. Kommen weitere dazu, ergibt sich im Unterbewusstsein doch ein Bild, das dann als Aha-Erlebnis an die Oberfläche kommen kann.
Sprachstörungen und Lernschwierigkeiten ( nicht aussprechen, nicht wissen dürfen) können im Zusammenhang mit rumorenden Familiengeheimnissen in der dritten Generation davor auftreten. (Umkehrschluss natürlich nicht gültig!)
Professor Franz Ruppert, München, arbeitet mit Psychosepatienten und stösst bei entsprechenden, übrigens sehr achtsam und präszise durchgeführten Aufstellungen auf z.T. bis zu fünf und mehr Generationen zurück liegende, vertuschte Ereignisse im System, die so schwer wiegen, dass das System damit nicht zur Ruhe kommen kann.
Dabei geht es meist um Mord, Inzest und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Andere Geheimnisse gehören vielleicht zur Privatsphäre der Betreffenden und darin gehört nicht gewühlt.
Was Geheinmisse betrifft, zeigt die Erfahrung, dass sowohl eine suchende Unruhe, meist schon von Kind an, als auch zu gegebener Zeit die hilfreichen Hinweise da sind, wenn ein Geheimnis wirklich relevant ist.
Zu diesem Thema finde ich das Buch von John Bradshaw sehr hilfreich.
Familiengeheimnisse: Warum es sich lohnt, ihnen auf die Spur zu kommen
Zur Liste möchte ich ergänzen:
- Flucht und Vertreibung, Heimatverlust
- Schlecht verteiltes Erbe
- Verwicklungen in Naziverbrechen
- Gefängnis
- Psychiatrie
- Inzest / Inzestkinder ( meist ein gut gehütetes, dennoch Spuren hinterlassendes Geheimnis)
- der Kirche geweihtes Leben ( Priester, Nonne, Mönch, Missionar...)
- Tod im Kindbett
- weg gegebene Kinder ( z.B. zu allein stehenden Verwandten)
Das erst mal aus dem Ärmel heraus.
Für Betriebe und Organsisationen gibt es nochmal andere Fragen.
Ich weiss nicht, ob es gut ankommt, wenn da fünzig Fragen auf einmal gestellt werden, oder überhaupt im Interviewstil gearbeitet.
Es ist sicher gut, im Hinterkopf zu haben, welche Informationen wichtig sein können, aber hin hören, was zuerst kommt, bringt oft direkter auf eine Spur als das gründliche "Sieben" 
Stammbaum aufzeichnen wollen ist da viel geschmeidiger. Beim Sammeln: Wer gehört alles dazu? Bekommt man eh meist schon freiwillig spontane Kommentare....
Beste Grüße,
Eva
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09.02.2010, 13:55
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Grundlagen zur Familienaufstellung oder Klärung Beitrag #3 (permalink)
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Neuer Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 09.02.2010
Ort: minden
Alter: 30
Beiträge: 2
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huhu,
ich finde die liste sehr interessant und anregend, allerdings ist sie mir zu negativ und problemlastig. in der systemischen beratung wollen wir doch lösungsorient arbeiten.
man könnte eine krise bekommen wenn mann nur die ganzen probleme und schlimme ereignisse für ein genogramm sammeln würde... ein fokus auf nur negatives könnte einen wirklich down ziehen, vor allem wenn geheimnisse ans tageslicht kommen von denen man bisher keine ahnung hatte.
ich bin der meinung, dass man auf jedem fall auch nach positiven fragen sollte!
ich möchte die liste mit fragen nach stärken und ressourcen ergänzen zb:
-mit welchen positiven eigenschaften verbindet man welche familienmitglieder?
-wie haben die einzelnen fam.mitglieder es geschafft eine schwere lebenssituation zu meistern?
-wer aus der familie war besonders gut im lösen von problemen?
-welche positiven ressourcen haben die einzelnen fam.mitglieder in das fam.sytem eingebracht?
-in welchen situationen wurden die klientInnen von welchen fam.mitgliedern unterstützt?
-usw
-usw
ich vermisse auch mehr fröhliche ereignisse in der liste:
-hochzeiten
-feiern
-urlaube
-geburten
-erfolge im beruf
-usw
mir ist schon klar, dass eure vorschläge für die genogramm-arbeit gut und wichtig sind, nur sollte man so eine arbeit auch mit positiven fragen füllen. man könnte auch zb ein zweites genogramm mit stärken/ressourcen neben das problemfokussierte legen.
auch geheimnisse können einen positiven sinn enthalten.
mfg
moonkin
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14.02.2010, 20:39
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Grundlagen zur Familienaufstellung oder Klärung Beitrag #4 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 10.11.2009
Beiträge: 480
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Und was antwortet ein Heimkind das seine leiblichen Eltern gar nicht kennt? Allenfalls einen Namen hat? Wie stellt man dann so eine Person?
Ich z.B. könnte über meine leiblichen Eltern gar nichts sagen, nur wie viel Halbgeschwister ich habe. Von meinem Vater ist mir nicht mal der Name bekannt. Auf Nachfrage wurde mir gesagt: Er verstarb 1988 und mehr braucht Dich nicht zu interessieren!!! Also wage ich zu bezweifeln das meine Erzeugerin mir nähere Familienzusammenhänge erläutern würde.
Susilein
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15.02.2010, 20:15
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Grundlagen zur Familienaufstellung oder Klärung Beitrag #5 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 12.11.2008
Ort: Springe
Beiträge: 18
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beim familienstellen gibt es eigentlich nichts negatives, alles ist wie es ist.
nur wenn wir anfangen zu bewerten scheint es negativ, aus der einen oder anderen sicht.
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15.02.2010, 22:11
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Grundlagen zur Familienaufstellung oder Klärung Beitrag #6 (permalink)
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Neuer Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 09.02.2010
Ort: minden
Alter: 30
Beiträge: 2
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huhu
@susilein
man kann auch personen aufstellen, die unbekannt oder verstorben sind. vielleicht gibt es etwas, was man diesen personen gerne sagen würde, oder die für das system wichtig sind, obwohl sie nicht mehr "da" sind. bei einer aufstellung mit stellvertretern kann man auch solche personen stellen, bei gemaltem genogramm kann man vielleicht keine geschichte/hintergründe erzählen aber sie trotzdem einzeichnen. mit hilfe von beziehungslinien zb kann man vielleicht etwas erkennen obwohl die person nicht mehr "da" ist.
nur die aufgabenstellung überhaupt ein genogramm zu zeichnen kann schon was bewirken, weil die gedanken dazu schon zu arbeiten anfangen. mit dem ziel ein genogramm zu malen kann man auch mit familienmitgliedern ganz anders und auf neue weise ins gespräch kommen...
bei einem genogramm muss man nicht unbedingt nur die familie aufmalen .auch partner, freunde/ bekannte, kollegen usw kann man dazu einzeichnen. ich meine "familie" ist ein relativer begriff, es muss sich nicht immer dabei nur um blutsverwandschaft handeln.
man kann auch eine aufstellung machen, ohne dass man das anliegen des klienten überhaupt kennt. da wissen die stellvertreter gar nicht was oder wen sie darstellen. sondern sie fühlen sich in die energien ein und agieren nur anhand emotionen und impulsen ohne weitere infos. das bewirkt auch so etwas beim klienten, sehr spannend.
@scherge007
das stimmt so was du schreibst. ich denke ich habe bewertet, um meine antwort zu argummentieren und die diskussion voran zu bringen...
danke für den hinweis!
mfg
moonkin
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25.01.2011, 16:24
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Grundlagen zur Familienaufstellung oder Klärung Beitrag #7 (permalink)
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Registriert seit: 11.09.2008
Beiträge: 0
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Zwei Jahre ist es her...
... dass ich dieses Thema eröffnete.
Ich durfte seit dem viel lernen. Die Klärung der Fragen, die ich hier aufgeführt habe, war für mich persönlich sehr wichtig. Ich wollte Zusammenhänge erkennen, durch die Generationen hindurch. Ich bin da sowas wie eine Wissenschaftlerin  . Aber es geht auch ganz anders!
Wenn ich heute Aufstellungen leite, brauche ich nichts mehr, keine Namen, keine besonderen Infos. Diese ergeben sich in der Arbeit. Obwohl es schon hilfreich ist, wenn der Aufstellende selbst weiß, wer alles zum Familiensystem gehört, bzw. zu dem System, welches aufgestellt wird.
Die Bedeutung des Anliegens wurde mir besonders klar, als ich mich mit den Traumaaufstellungen nach Ruppert beschäftigte. Das Anliegen muss alleine formuliert werden. Der Aufstellende legt in seinem Anliegen bereits seine eigene Grenze fest und auch das, was geklärt werden kann/soll. Ist das Anliegen während der Aufstellung präsent, findet eine Klärung oft in 30 Minuten statt! Vor drei oder vier Jahren haben wir noch 2-3 Stunden an einer Aufstellung "geknabbert"!
Man kann auch nur sich selbst und sein Anliegen aufstellen. Allerdings habe ich dafür bisher keine Versuchskandidaten gehabt. Ich würde mich freuen, wenn einer der Aufstellenden hier seine Erfahrungen mit mir teilt!
Herzlichst
Yemaya
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28.01.2011, 17:22
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Grundlagen zur Familienaufstellung oder Klärung Beitrag #8 (permalink)
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Gesegnet
Sternzeichen:
Registriert seit: 04.01.2009
Ort: Schorndorf
Alter: 52
Beiträge: 18
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Zitat:
Zitat von Yemaya
... dass ich dieses Thema eröffnete.
Ich durfte seit dem viel lernen. Die Klärung der Fragen, die ich hier aufgeführt habe, war für mich persönlich sehr wichtig. Ich wollte Zusammenhänge erkennen, durch die Generationen hindurch. Ich bin da sowas wie eine Wissenschaftlerin  . Aber es geht auch ganz anders!
Wenn ich heute Aufstellungen leite, brauche ich nichts mehr, keine Namen, keine besonderen Infos. Diese ergeben sich in der Arbeit. Obwohl es schon hilfreich ist, wenn der Aufstellende selbst weiß, wer alles zum Familiensystem gehört, bzw. zu dem System, welches aufgestellt wird.
Die Bedeutung des Anliegens wurde mir besonders klar, als ich mich mit den Traumaaufstellungen nach Ruppert beschäftigte. Das Anliegen muss alleine formuliert werden. Der Aufstellende legt in seinem Anliegen bereits seine eigene Grenze fest und auch das, was geklärt werden kann/soll. Ist das Anliegen während der Aufstellung präsent, findet eine Klärung oft in 30 Minuten statt! Vor drei oder vier Jahren haben wir noch 2-3 Stunden an einer Aufstellung "geknabbert"!
Man kann auch nur sich selbst und sein Anliegen aufstellen. Allerdings habe ich dafür bisher keine Versuchskandidaten gehabt. Ich würde mich freuen, wenn einer der Aufstellenden hier seine Erfahrungen mit mir teilt!
Herzlichst
Yemaya
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Hallo Yemayal,
ich habe mich im letzten Jahr mit meiner Arbeit von der Familienaufstellung zur Trauma-Aufstellung entwickelt, bzw. zur Arbeit mit dem Anliegen, wie Franz es jetzt nennt.
Deine Begeisterung teile ich also voll :-)
Auf Xing gibt es eine Gruppe (ganzheitliche freie Aufstellungsarbeit), in der wir uns mit interessierten KollegInnen und Aufstellungsklienten (nicht nur) über Trauma-Aufstellung austauschen.
Danke, dass du deine Erfahrung hier rein gestellt hast. Vielleicht magst du auch eine Rezension zu Rupperts neuestem Buch schreiben?
Sonnige Grüße,
Eva
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