Hallo Morphelia,
ich antworte dir nur als Teilnehmerin von solchen Aufstellungen, ich habe keinerlei Ausbildung in dieser Richtung.
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Zitat von Morphelia
-Gibt es Persönlichkeitsstrukturen die auf die Familienaufstellung nicht so gut/erfolgreich reagieren? Oder Problematikem die nicht so günstig sind?(Ich vergleich das jetzt mal einfach mit der Hypnose, zu der eben manche nicht fähig sind...nur zum Verständnis)
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Ja. Ich würde psychisch sehr instabilen Menschen abraten. Die Aufstellungen wirken seelisch sehr tief - und alleine schon, wenn du als Stellvertreterin für jemand anderen teilnimmst, kann das einiges "hochholen".
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- Mich würde sehr eure Meinung dazu interessieren , ob man ausschließlich von einem Therapeuthen oder evtl. auch von jemandem ohne fachbezogene Ausbildung angeleitet werden sollte/kann?
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Wenn du eine Erkrankung (Depression) hast, würde ich darauf achten, dass der Aufstellungsleiter Therapeut ist oder zumindest Heilpraktiker für Psychotherapie mit weiteren therapeutischen Kenntnissen und dass er darüber hinaus auch nach der Aufstellung noch für Fragen zur Verfügung steht oder bei Problemen weiterhilft.
Gleichzeitig empfehle ich dir dringend, dir den Aufstellungsleiter vorher anzuschauen und nur als Stellvertreterin teilzunehmen, bevor du selbst aufstellst. Die Bandbreite der Methoden und individuellen Herangehensweisen ist sehr groß und nicht jede Methode sagt jedem Menschen zu. Hinzu kommt, dass ja auch die menschliche Ebene stimmen muss und wenn dir der Aufstellungsleiter auf Anhieb unsympatisch ist, bringt dir eine Aufstellung dort sicher wenig. Wenn du vorher Aufstellungen anderer siehst, solltest du spüren können, ob dir diese Methode und dieser Aufstellungsleiter gut tun.
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- Wie bereitet man sich am besten auf eine Aufstellung vor?
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Bringe so viel wie möglich über deine Familiengeschichte in Erfahrung. Der von Hexe76 angegebene Link gibt darüber gut Auskunft. Kenntnisse zur eigenen Lebensgeschichte (Wunschkind, frühe Trennungen etc.) sind ebenfalls wichtig.
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- Kann man eine Aufstellung auch während einer Depression oder depressiven Verstimmung machen?
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Depressive Verstimmung: Eventuell, wenn eine Nachbetreuung angeboten wird und behutsam vorgegangen wird. Bei handfesten Depressionen würde ich vorher um ein Einzelgespräch mit dem Aufstellungsleiter und dem behandelnden Arzt/Therapeuten suchen.
LG, Schwefelfell