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20.05.2011, 23:29
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Ich passe nicht zu meinen Eltern! Beitrag #1 (permalink)
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Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 14.07.2010
Alter: 30
Beiträge: 90
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Ich passe nicht zu meinen Eltern!
Meine Mutter kommt aus Polen. Sie wünschte sich immer ein deutsches Kind, als sie mich im Bauch trug. Ihr sehnlichster Wunsch war es das das Kind Ruhe in die Beziehung bringt, durch das Kind alles gut wird, ihr brutaler Mann sich verändert.
Im Kindergarten fand ich einige Kinder sympathisch, andere wiederum nicht. Das war nicht von der Nationalität abhängig. Jedoch fühlte ich als würde ich zu den deutschen gehören, konnte mich aber nicht mitteilen, da meine Prägung durch meine Eltern nicht anwendbar war im Kindergarten.
In meiner frühesten Kindheit wollte ich allen helfen, empfand tiefes Mitgefühl wenn ich Menschen leiden sah, verstand nicht wieso sich die Menschen nicht gegenseitig helfen, der Obdachlose auf der Straße liegt, das Kind von seiner Mutter angeschrien wird. Meine Eltern hielten mich immer davon ab, mit aller Gewalt, setzten dieses andere Bild in mich, durch das ich nun sehe, auch wenn mein Herz sich diesem verschlossen hat.
Meine früheste Kindheitserinnerung, eine dieser die sich in das Gedächtniss gebrannt haben:
Als ich drei war legte ich mich auf den Boden. Wie das geschah weiß ich nicht mehr. Doch daran erinnere ich mich genau: Ich lag da mit der Brust voran, leicht seitlich. Alles wurde weich, so leicht und ruhig war es in mir, wie in meinem ganzen Körper. Es fühlte sich an wie sterben, doch war es nicht schlimm. Alles war entspannt, versuchte zu entgleiten. Ich spürte diese Welt nicht mehr. Völlig Bewegungslos und ohne Gedanken, in völliger Hingabe lag ich da. Mein Vater kam plötzlich stampfend und erregt in das Zimmer gestürmt, schlug immer wieder auf mich ein. Ich bewegte mich kaum, spürte die Schläge gar nicht. Sie waren dumpf und schmerzlos. Erst als ich zu einer Bewegung fähig war wandte er sich von mir ab und ging wortlos in das Wohnzimmer. Soviel ich auch nachgrübelte, ich konnte keinen Grund finden warum er dies tat. Er saß ruhig im Wohnzimmer.
Die Schmerzen welche einige minuten nach diesem Vorfall aufkamen waren dann doch sehr real. So oft wie er schlug, spürte ich jeden einzelnen Treffer, immer heftiger, ein wenig apathisch, weil ich nicht wusste was da geschah. Nicht mal weinen konnte ich, was sich nach Minuten und totaler Verwirrtheit änderte.
Dies geschah nur ein einziges Mal. Da war auch diese Stimme in meinem Herzen die mir sagte was ich tun soll. Doch ich konnte nirgendswo hin, die Schläge, Schreie und Flüche a´la "jebem ti sonse, ti boga ti jebem" "Die Sonne verflucht/soll dich ficken, Gott auch, wie alles andere" waren stärker als die Stimme. Sie hatte immer recht. Doch der tägliche Wahnsinn, Ungerechtigkeit, Inkonsequenz, mangelnde Kommunikation, wie ich es sonst nirgens, in KEINER anderen Familie sah, mich zu unterdrücken und zu foltern, liesen diese Stimme verkümmern. Vor allem anderen auch das mir jede Entscheidung abgenommen wurde, sogar ob ich Papier nehmen darf, oder einen Stift, mich immer minutenlang, manchmal über Stunden verteilt, rechtfertigen musste, warum ich z.B. einen Stift nehmen will, was auch zu Schlägen führte, führte dazu das ich mich niemals gegen andere durchsetzen konnte, der Stimme in meinem Herzen niemals folgte, sie irgendwann im Erwachsenenalter nicht mehr zu hören war.
Auch waren da verschiedene Fähigkeiten in jugend und Kindheit, spiritueller Natur, die nun verpufft sind.
Meine Frage ist was dieses Erlebniss mit drei zu bedeuten hat und ob ich den Weg in die Finsterniss gehen muss oder irgendwo das Glück bereit ist für mich zu kämpfen*. Ich selber war immer ein Kämpfer, für welche Seite entscheidet sich wer sich mehr Mühe gibt.
*Niemand erzeugt Glück von allein! Es ist ein Austausch voller Arroganz und Heuchlerlei den unglücklichen gegenüber. Nur die Eltern oder der Vormund entscheidet, ob jemand was zum tauschen hat, oder nicht. Leute die ihr Glück an die Unglücklichen abgeben, bis sie genug haben wieder mitzuspielen, sind wie Engel.
Geändert von astralnewbie (20.05.2011 um 23:34 Uhr)
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21.05.2011, 10:25
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Ich passe nicht zu meinen Eltern! Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 21.09.2010
Alter: 47
Beiträge: 443
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Ich passe nicht zu meinen Eltern
Zitat:
Zitat von astralnewbie
Meine Mutter kommt aus Polen. Sie wünschte sich immer ein deutsches Kind, als sie mich im Bauch trug. Ihr sehnlichster Wunsch war es das das Kind Ruhe in die Beziehung bringt, durch das Kind alles gut wird, ihr brutaler Mann sich verändert.
Im Kindergarten fand ich einige Kinder sympathisch, andere wiederum nicht. Das war nicht von der Nationalität abhängig. Jedoch fühlte ich als würde ich zu den deutschen gehören, konnte mich aber nicht mitteilen, da meine Prägung durch meine Eltern nicht anwendbar war im Kindergarten.
In meiner frühesten Kindheit wollte ich allen helfen, empfand tiefes Mitgefühl wenn ich Menschen leiden sah, verstand nicht wieso sich die Menschen nicht gegenseitig helfen, der Obdachlose auf der Straße liegt, das Kind von seiner Mutter angeschrien wird. Meine Eltern hielten mich immer davon ab, mit aller Gewalt, setzten dieses andere Bild in mich, durch das ich nun sehe, auch wenn mein Herz sich diesem verschlossen hat.
Meine früheste Kindheitserinnerung, eine dieser die sich in das Gedächtniss gebrannt haben:
Als ich drei war legte ich mich auf den Boden. Wie das geschah weiß ich nicht mehr. Doch daran erinnere ich mich genau: Ich lag da mit der Brust voran, leicht seitlich. Alles wurde weich, so leicht und ruhig war es in mir, wie in meinem ganzen Körper. Es fühlte sich an wie sterben, doch war es nicht schlimm. Alles war entspannt, versuchte zu entgleiten. Ich spürte diese Welt nicht mehr. Völlig Bewegungslos und ohne Gedanken, in völliger Hingabe lag ich da. Mein Vater kam plötzlich stampfend und erregt in das Zimmer gestürmt, schlug immer wieder auf mich ein. Ich bewegte mich kaum, spürte die Schläge gar nicht. Sie waren dumpf und schmerzlos. Erst als ich zu einer Bewegung fähig war wandte er sich von mir ab und ging wortlos in das Wohnzimmer. Soviel ich auch nachgrübelte, ich konnte keinen Grund finden warum er dies tat. Er saß ruhig im Wohnzimmer.
Die Schmerzen welche einige minuten nach diesem Vorfall aufkamen waren dann doch sehr real. So oft wie er schlug, spürte ich jeden einzelnen Treffer, immer heftiger, ein wenig apathisch, weil ich nicht wusste was da geschah. Nicht mal weinen konnte ich, was sich nach Minuten und totaler Verwirrtheit änderte.
Dies geschah nur ein einziges Mal. Da war auch diese Stimme in meinem Herzen die mir sagte was ich tun soll. Doch ich konnte nirgendswo hin, die Schläge, Schreie und Flüche a´la "jebem ti sonse, ti boga ti jebem" "Die Sonne verflucht/soll dich ficken, Gott auch, wie alles andere" waren stärker als die Stimme. Sie hatte immer recht. Doch der tägliche Wahnsinn, Ungerechtigkeit, Inkonsequenz, mangelnde Kommunikation, wie ich es sonst nirgens, in KEINER anderen Familie sah, mich zu unterdrücken und zu foltern, liesen diese Stimme verkümmern. Vor allem anderen auch das mir jede Entscheidung abgenommen wurde, sogar ob ich Papier nehmen darf, oder einen Stift, mich immer minutenlang, manchmal über Stunden verteilt, rechtfertigen musste, warum ich z.B. einen Stift nehmen will, was auch zu Schlägen führte, führte dazu das ich mich niemals gegen andere durchsetzen konnte, der Stimme in meinem Herzen niemals folgte, sie irgendwann im Erwachsenenalter nicht mehr zu hören war.
Auch waren da verschiedene Fähigkeiten in jugend und Kindheit, spiritueller Natur, die nun verpufft sind.
Meine Frage ist was dieses Erlebniss mit drei zu bedeuten hat und ob ich den Weg in die Finsterniss gehen muss oder irgendwo das Glück bereit ist für mich zu kämpfen*. Nicht das Glück muss für dich kämpfen, sondern Du und nur Du kannst für dein Glück kämpfen. Ich selber war immer ein Kämpfer, für welche Seite entscheidet sich wer sich mehr Mühe gibt.
Beweise dir selber was für ein guter Kämpfer du bist, aber nicht für andere sondern für Dich.
Und unsere Eltern suchen wir uns aus, denn die Erfahrungen die wir mit unseren Eltern machen , will unsere Seele erfahren und etwas daraus lernen.
vergib Dir und deiner Seele, für die gemachten Erfahrungen, fang wieder an auf deine Stimme zu hören, denn sie ist immer noch da 
*Niemand erzeugt Glück von allein! Doch du allein bist erzeuger von Glück, für dich selbst und somit für andere, denn das Glück was du in dir hast, strahlst du nach außen und somit ziehst du es wieder durch andere an. Es ist ein Austausch voller Arroganz und Heuchlerlei den unglücklichen gegenüber. Nur die Eltern oder der Vormund entscheidet, ob jemand was zum tauschen hat, oder nicht. Leute die ihr Glück an die Unglücklichen abgeben, bis sie genug haben wieder mitzuspielen, sind wie Engel.
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Sei du dein Engel, liebe dich mit allem was zu dir gehört, mit dem Negativem so wie mit dem Positivem aus deinem bisherigen Leben und lebe.
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21.05.2011, 12:18
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Ich passe nicht zu meinen Eltern! Beitrag #3 (permalink)
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~Gaia~
Registriert seit: 24.11.2005
Ort: In meinem Herzen
Beiträge: 11.228
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Zitat:
Zitat von astralnewbie
Ich selber war immer ein Kämpfer, für welche Seite entscheidet sich wer sich mehr Mühe gibt.
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Was macht einen Menschen zum Kämpfer und was ist ein Kämpfer ? Sind es die Umstände, also die Umwelt alleine oder ist es Mitgefühl, welches von einem menschlichen Wesen ausgeht um andere Menschen an der Hand zu nehmen, obwohl er Ablehnung erfährt ? Mein geliebter Kämpfer, wenn du bereit bist die Waffen abzulegen um dich wertfrei zu betrachten, wirst auch du erkennen was dich antreibt und dich "Starr" werden lässt, so mein Empfinden.
Zitat:
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*Niemand erzeugt Glück von allein! Es ist ein Austausch voller Arroganz und Heuchlerlei den unglücklichen gegenüber. Nur die Eltern oder der Vormund entscheidet, ob jemand was zum tauschen hat, oder nicht. Leute die ihr Glück an die Unglücklichen abgeben, bis sie genug haben wieder mitzuspielen, sind wie Engel.
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Ich sehe gerade die Natur vor mir, wie alles seinen Lauf nimmt.
Ich spreche jetzt aus Erfahrung,...als Erwachsener kannst du jetzt selbst entscheiden wer dir nahe ist und wer nicht. Du wirst spüren wer dir gut tut und wer nicht, du weisst es einfach, so kannst du dich entweder lösen oder dich binden an ihre schlechten Angewohnheiten. Es liegt an und in dir, was du aus deinem Leben machst und wie du dich entscheidest. Du musst deshalb keinen Menschen aufgeben, sondern du gibst nur auf, eine Aufgabe annehmen zu wollen, die nichts mit dir zu tun hat.Lass sie ihr Leben leben und lebe du das deine, du bist es JETZT um den es geht. Ich wünsche dir alles Liebe.
Geändert von Abdarel (21.05.2011 um 12:20 Uhr)
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21.05.2011, 20:04
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Ich passe nicht zu meinen Eltern! Beitrag #4 (permalink)
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Gast
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Hallo astralnewbie,
nichts ist verpufft, es ist nur überlagert oder abgespalten, aber es ist noch immer bei dir, greifbar nah!
Du hast im Unterforum Familienaufstellungen geschrieben. Weißt du, wie Familienaufstellungen funktionieren? Hast du Interesse daran? Bei der lösungsfokussierten Aufstellung steht im Vordergrund die Frage: Was soll sich ändern?
Was wäre dein Anliegen für eine Aufstellung?
Herzlichst
Yemaya
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22.05.2011, 09:26
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Ich passe nicht zu meinen Eltern! Beitrag #5 (permalink)
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Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 14.07.2010
Alter: 30
Beiträge: 90
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Zitat:
Zitat von Honneymoon1
Sei du dein Engel, liebe dich mit allem was zu dir gehört, mit dem Negativem so wie mit dem Positivem aus deinem bisherigen Leben und lebe.
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Genau das macht mir sorgen. Doch diese verfliegen immer mehr der Ernüchterung das mein Wille und meine Hoffnung nicht größer sind als die Wegweißer des Schicksals.
Zitat:
Zitat von Abdarel
Was macht einen Menschen zum Kämpfer und was ist ein Kämpfer
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Liebe Abdarel, ein Kämpfer ist jemand der sich jeglichem Schmerz und Folter zum trotz, auf der anderen Seite aus jeglicher Geborgenheit voller Liebe heraus löst, den Zwängen der Ablenkung entsagt, sie auslacht, bekämpft, erkennt es geschehen-, sie verfliegen zu lassen, bis sie nicht mehr zur absoluten Wahrheit gehört.
Zitat:
Zitat von Abdarel
Ich spreche jetzt aus Erfahrung,...als Erwachsener kannst du jetzt selbst entscheiden wer dir nahe ist und wer nicht. Du wirst spüren wer dir gut tut und wer nicht, du weisst es einfach, so kannst du dich entweder lösen oder dich binden an ihre schlechten Angewohnheiten. Es liegt an und in dir, was du aus deinem Leben machst und wie du dich entscheidest. Du musst deshalb keinen Menschen aufgeben, sondern du gibst nur auf, eine Aufgabe annehmen zu wollen, die nichts mit dir zu tun hat.Lass sie ihr Leben leben und lebe du das deine, du bist es JETZT um den es geht. Ich wünsche dir alles Liebe. 
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Jeder, zu jeder Zeit kann entscheiden wer Nahe ist und wer nicht. Aber nur solange das Feuer in einem brennt, das vom Licht der Liebe ausgeht. Ist das Licht erloschen gibt es keine Unterschiede mehr.
Wichtig ist nur das Anfangs viele da sind, von denen du nicht nicht trennen willst. Dann geht diese Fähigkeit, mit dem Licht, niemals verloren. Vorausgesetzt du bist eine Kämpferin.
Das mit dem "es liegt an dir" ist pure Arroganz. Dich sehe ich mit meinem Leben gar nicht mehr hier. Du magst selbstbewusst sein, gescheit, vielleicht schüchtern oder ganz offen, voller Liebe, ein bisschen Schmerz, vielleicht auch mehr sein. Doch für mein Leben bist du nicht einmal einen Fingernagel though genug.
Witzig ist nur an deinen Worten, das JETZT alles was mir bleibt ist diese Aufgabe anzunehmen. Das letzte mal, nach Jahren, das ich einen Menschen sah der mir gut tun könnte war in Goa, zwei Tage vor dem Abflug, an einem einzigen Tag. So nah wie der Mensch war, so weit weg wird er sein. Für einen kurzen Augenblick war ich immer mehr derjenige, der ich wirklich bin, fernab jeder Masken. Erst durch deine Worte wurde mir klar, warum das Schicksal das von mir will. Danke.
Zitat:
Zitat von Yemaya
Hallo astralnewbie,
nichts ist verpufft, es ist nur überlagert oder abgespalten, aber es ist noch immer bei dir, greifbar nah!
Du hast im Unterforum Familienaufstellungen geschrieben. Weißt du, wie Familienaufstellungen funktionieren? Hast du Interesse daran? Bei der lösungsfokussierten Aufstellung steht im Vordergrund die Frage: Was soll sich ändern?
Was wäre dein Anliegen für eine Aufstellung?
Herzlichst
Yemaya
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-Zurück holen was genommen wurde, alles Spirituelle. Nur im positiven, da es im negativen Kirre macht.
-Heraus finden wer ich, wie ich wirklich bin, ablegen aller Masken. Was aber nur im Vertrauen geschehen kann.
-Jemanden an meiner Seite, einen Mensc..., jemanden. Sonst geht alles schneller verloren, wie es gekommen ist. Zumindest anfangs. Oder auch nicht?
Alles andere mache ich selbst.
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28.05.2011, 12:41
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Ich passe nicht zu meinen Eltern! Beitrag #6 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 19.05.2011
Beiträge: 4
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Hallo astralnewbie,
hast du schon mal probiert das Wort "Kämpfer" aus deinem Wortschatz zu nehmen? Denn solange du dich als Kämpfer siehst, wird dein Leben ein Kampf bleiben. Die Wörter, die wir täglich verwenden, üben eine große Macht auf uns und unsere Interpretation der Realität aus.
Gruß, Gurdosho
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02.06.2011, 17:38
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Ich passe nicht zu meinen Eltern! Beitrag #7 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 18.01.2010
Ort: ich bin immer öfter in mir daheim
Beiträge: 2.150
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Zitat:
Zitat von astralnewbie
........
*Niemand erzeugt Glück von allein! Es ist ein Austausch voller Arroganz und Heuchlerlei den unglücklichen gegenüber. Nur die Eltern oder der Vormund entscheidet, ob jemand was zum tauschen hat, oder nicht. ..
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es ist ein Teil unseres Erwachsenwerdens, dass wir uns von den Eltern lösen.
Wir lösen uns von ihnen indem wir uns mit ihnen versöhnen.
Deine Eltern sind nicht für Dein Glück verantwortlich.
Dafür stehst ganz alleine Du grade, ob Du glücklich sein magst oder nicht ist eine Entscheidung tief drin.
Das Glück muss sich niemand erkämpfen. Es ist da-einfach da.
Wie sagt der Volksmund bei mir daheim: Das Glück is a Vogerl, magst es festhalten fliegts weg.
Zitat:
Zitat von Gurdosho
Hallo astralnewbie,
hast du schon mal probiert das Wort "Kämpfer" aus deinem Wortschatz zu nehmen? Denn solange du dich als Kämpfer siehst, wird dein Leben ein Kampf bleiben. Die Wörter, die wir täglich verwenden, üben eine große Macht auf uns und unsere Interpretation der Realität aus.
Gruß, Gurdosho
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ja so ist es.
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05.06.2011, 11:56
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Ich passe nicht zu meinen Eltern! Beitrag #8 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 26.12.2010
Beiträge: 65
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Dissoziation
Hallo,
deine Geschichte hat mich sehr berührt. Sie zeigt viel Leid und viel Schmerz. den Zustand den du mit 3 erlebt hast nennt sich Dissoziation..es gibt da einen erklärenden Artikel bei Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Dissozi...Psychologie%29.
Dein kleiner geschundener körper und deine Seele haben in diesem Punkt sozusagen dein Leben gerettet. Gewlt-und auch Vergewaltigungsopfer können damit für kurze Zeit aus ihrem Körper gehen, um die Schmerzen etc. nicht zu spüren. Um teilweise NICHTS zu spüren. Es ist ein Schutzmechanismus, der bei Traumata sehr häufig auftritt. Es ist ein "Watte" gefühl, nicht real, weit weg..so als wenn du nicht da wärst. Ich weiß nicht, ob es dir im Erwachsenen Alter nochmal passiert ist (bei ähnlich beängstigenden situationen, wenn Menschen Brüllen etc.) Bei Vergewaltigungsopfern kann der zustand bei Intimitäten mit dem Partner auftauchen. bei einer Freundin trat die Dissoziation immer dann auf, wenn sie über den Tod ihres Vaters sprechen sollte. Sie kann sich dann an Stunden kaum noch erinnern.
Es gibt sehr effektive Traumatatherapien, die versuchen die verdrängten Anteile in dein Bewußtsein zu integrieren und die Tramata aufzulösen. Ich persönlich würde an deiner stelle, diese Form der Aufarbeitung nutzen, denn kein Mensch hat es verdient für die Folter seiner Kindheit im erwachsenenalter weiter zu leiden. Den Rucksack hast du aufgesetzt bekommen, wie jeder von uns seinen Rucksack zu tragen hat. Aber wenn der Rucksack in den Rückrat drückt und dich am gehen hindern..ist es manhmal schon hilfreich den Rucksack umzupacken, damit er bequemer sitzt.
Vielleicht hast du die Kraft, dich um so eine Traumatherapie zu bemühen. Die Krankenkasse bezahlt diesen Prozess. Du bist 29 und damit mitten im Leben. Die vergangenheit kannst du LEIDER nicht mehr ändern, aber es gibt Möglichkeiten deine Zukunft erfüllter zu gestalten. Das heißt nicht, dass du vergessen wirst..aber es gibt heilsame Prozesse, die dir deine Natur gegegebene selbstbestimmtheit wieder geben können.
Ich wünsche dir alles alles gute!!! Und viel Kraft für den mutigen Weg! Alles Liebe
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