Hallo ihr Lieben,
ich habe einige Zeit mit den Karten der Erkenntnis von Chuck Spezzano gearbeitet. Es wird zwar nur eine einzige Familienlegung erklärt, wenn man aber vorher schon ein wenig mit den Karten vertraut geworden ist, seinem Gefühl folgt und sich wirklich nur auf den eigenen Standpunkt konzentriert, zeigt sich eine Menge.
Ihr könnt es wohl einfach auch mit den Tarot-Karten machen.
1. Karte für das Wesen der Familie
2. Karte für die Familien-Aufgabe, also was die Familie bearbeiten möchte
3. Karte für den Vater
4. Karte für die Mutter
5. Karte für einen selbst
6. - ? für Geschwister
letzte Karte für das, worin es mündet, also das Endergebnis.
Wenn ihr das Gefühl habt, eine Position braucht noch eine zweite Karte, folgt dem. Mehr als zwei Karten pro Position würde ich nicht ziehen.
Wichtig ist bei allen Legungen für sich selbst, dass man in die Beobachter-Position geht und versucht, nicht zu bewerten. Man schaut schließlich auch in den Spiegel.
Das ist zwar keine Aufstellung, bringt aber innere Klärung die bekanntlich auch zu äußeren Veränderungen führt

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Eine Aufstellung mit Karten für jemand anderen würde vermutlich so aussehen, dass man für alle Beteiligten eine Karte zieht, sie so in den Raum legt, wie die Personen zueinander stehen und sich dann nacheinander auf die Karten stellt, um zu fühlen, was dort ist. Dabei ist wiederum wichtig, sich nach jeder Position zu reinigen bzw. zu "entrollen". Wieder ganz man selbst zu werden. Sonst gibt es ein Durcheinander. Alles sollte kurz und strukturiert notiert werden, damit man es später nachvollziehen kann. Ich würde empfehlen, diese Arbeit mit 1 bis 3 Freunden zu machen oder mit Heiler/in, Therapeut/in.
Da oft eine Unsicherheit bleibt, wenn man sich allein damit beschäftigt, finde ich eine Aufstellung in der Gruppe am Besten. Dort gibt es - nach meiner Erfahrung - die wenigsten Zweifel.
Herzlichst
Yemaya