Hey lieber Liber,
Aber nun Scherz beiseite... ich erzähle dir meine Vision. Dass es nur ein Traum gewesen sein sollte, kann ich net so recht glauben, denn es war so real und gefühlsbeladen.
Ich sah eine Frau auf einem Hügel stehen und der Wind wehte ihr, ihr langes schwarzes
Haar mit grauen Stränen in's Gesicht. Sie blickte rüber zu den Bergen und den grünen Hügeln. Der Himmel war grau und wolkenverhangen und die Wolken hingen so niedrig, als ob man sie mit den Händen greifen könnte. Ihr Blick war traurig und leer... Sie verspürte eine tiefe Melancholie, Traurigkeit, ja eine Art Bitterkeit.
Sie lebte dort in ihrem Exil, denn sie war verstossen worden und versteckte sich vor den anderen.
Und intuitiv wusste ich, dass ich mich SELBST gesehen hatte, in einem meiner früheren Leben. Von da verstand ich wieso ich mich so dorthin gezogen fühlte.
Jahre später suchte ich mit meiner medial veranlagten Freundin, nach einem Grund für meinen Status Quo in meiner spirituellen Entwicklung. Und sie hatte dann folgende Vision von mir.
Sie sah mich auf einem Schlachtfeld, umgeben von gefallenen und verwundeten Menschen. Es war unsere letzte Schlacht, die wir geschlagen hatten gegen diejenigen, die die Insel christianisieren wollten.
Der "alte" Glaube war besiegt worden und wir zogen uns zurück in die Highlands. Wo ich schlussendlich als "alte", verbitterte Hexe gestorben bin.
Es war zur "Zeit" von Merlin und Morgaine le Faye... und auch ich gehörte zu ihnen.
Und somit lernte ich, dass man aufhören soll, für seine Überzeugung zu kämpfen, egal für wie gerecht man sie auch hält, da man Veränderungen net aufhalten kann.
In der Vergangenheit und auch in der Gegenwart...
Liebe Grüsse
Astrid