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Esoterik kritisch betrachtet

Skeptische Diskussionen über esoterische Weltbilder. Kritik an Fehlentwicklungen, Scharlatanerie und sonstigen negativen Auswüchsen.


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Alt 01.05.2011, 18:39   Wunschbücher und wünschen mal kritisch Beitrag #57 (permalink)
Argos
hat Nahlebenerfahrungen
 
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Registriert seit: 10.06.2010
Ort: Aachen
Alter: 33
Beiträge: 2.033
Zitat:
Zitat von friedl Beitrag anzeigen
ein wunschloser Mensch wäre m. E. ein toter Mensch, der nix mehr will.
Ja, die "Persönlichkeit" ist dann tot, das stimmt. Und das was übrig bleibt - da herrscht Einigkeit in den fernöstlichen Philosophien und Religionen - ist mehr als alles, was man kennt. Papaji wurde mal gefragt "Who are you?" Und als er dann mit Lachen fertig war, antwortete er "I'm dead!"

Und hat Jesus nicht gesagt "Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich jeden Tag? Wer mir nachfolgen will, muss sterben!" Vielleicht meinte er damit nicht den physischen Tod (Er hat zu Lebzeiten ja keine Selbstmördersekte gegründet), sondern vielmehr den der Persönlichkeit, des Egos.

Zitat:
Zitat von friedl Beitrag anzeigen
Der mit allem zufrieden ist, der eigentlich auch nicht mal wünscht, seinen Schöpfer kennenzulernen.
Ich bin mir nicht sicher, ob man seinem Schöpfer näherkommt, weil man sich ihn herbeiwünscht. Aber vielleicht kommt man ihm näher, wenn man ihn einfach nur liebt.

Zitat:
Zitat von friedl Beitrag anzeigen
Und ohne wünsche, würde man sich dann Kinder, Familie etc. wünschen???
Machen Familie und Kinder einen automatisch glücklich? Und wenn ja, sind die dann auch alle automatisch glücklich oder nur der, der sie gegründet hat?

Geändert von Argos (01.05.2011 um 18:56 Uhr)
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Alt 01.05.2011, 21:30   Wunschbücher und wünschen mal kritisch Beitrag #58 (permalink)
Gast28232
Gast
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Argos Beitrag anzeigen
Ja, die "Persönlichkeit" ist dann tot, das stimmt. Und das was übrig bleibt - da herrscht Einigkeit in den fernöstlichen Philosophien und Religionen - ist mehr als alles, was man kennt. Papaji wurde mal gefragt "Who are you?" Und als er dann mit Lachen fertig war, antwortete er "I'm dead!"

Und hat Jesus nicht gesagt "Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich jeden Tag? Wer mir nachfolgen will, muss sterben!" Vielleicht meinte er damit nicht den physischen Tod (Er hat zu Lebzeiten ja keine Selbstmördersekte gegründet), sondern vielmehr den der Persönlichkeit, des Egos.
Ja, klar, aber JEsus hat auch nie gesagt, das man sich nie was wünschen dürfte, im Gegenteil. "bittet, so wird euch gegeben" was aber natürlich auch klar ist, das man um unvergängliche Dinge bittet. Und eine Bitte stammt ja aus einem Wunsch, oder irr ich mich da?

Zitat:

Ich bin mir nicht sicher, ob man seinem Schöpfer näherkommt, weil man sich ihn herbeiwünscht. Aber vielleicht kommt man ihm näher, wenn man ihn einfach nur liebt.
Ja, klar. Aber wenn man jemanden liebt, wünscht man sich eben, das man diese Person, dieses "Wesen" mal persönlich kennelernt? Ich denke schon. Und das hat mit herbeiwünschen nix zu tun.
Es soll Menschen geben, die sich nix sehnlicher Wünschen, als jesus persönlich kennenzulernen, und diesem Wunsch geht die Liebe ja voraus. und die Sehnsucht.
Und wahrlich, als ich den grössten Wunsch hatte, erschien Jesus mir manchmal im Traum.

Zitat:



Machen Familie und Kinder einen automatisch glücklich? Und wenn ja, sind die dann auch alle automatisch glücklich oder nur der, der sie gegründet hat?
Automatisch wohl nicht. Wobei ja auch niemand rund um die Uhr immer glücklich ist.
Doch ich meinte eher den Wunsch eines sich liebenden Paares nach einer Familie mit Kindern.
Und wenn nun beide Teile sich nix mehr wünschen würden, dann würde wohl der Kinderwunsch auch nicht da sein. Und wenn doch ein Kind entsteht, dann eben eher aus einem "Unfall"
Wobei dieser Unfall ja wahrscheinlich auch nicht sein könnte, weil man gar nicht mehr den Wunsch hat, mit seinem Partner intim zu sein, wenn man innerlich wunschlos ist , oder?

In diesem Sinne, meine ich, Wünsche sind nix sündiges, im Gegenteil, Gott hat uns das Wünschen ins Herz gelegt. Aber natürlich, was u. wie wir wünschen, das ist natürlich wieder was anderes.
Wenn ich jemanden zum Teufel wünsch, ist das natürlich nicht grad gut, hingegen ein ehrlicher, von Herzen kommender Wunsch , das es dem anderen gut geht, schon..

Also wünsche ich mir, mögen die Wünsche gerecht sein
 
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Alt 01.05.2011, 22:01   Wunschbücher und wünschen mal kritisch Beitrag #59 (permalink)
Argos
hat Nahlebenerfahrungen
 
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Ort: Aachen
Alter: 33
Beiträge: 2.033
Zitat:
Zitat von friedl Beitrag anzeigen
Ja, klar, aber JEsus hat auch nie gesagt, das man sich nie was wünschen dürfte, im Gegenteil. "bittet, so wird euch gegeben" was aber natürlich auch klar ist, das man um unvergängliche Dinge bittet. Und eine Bitte stammt ja aus einem Wunsch, oder irr ich mich da?
Ja, es heißt "bittet", nicht "wünscht euch". Den unterschied seh ich eher da drin, dass man um Dinge bittet, die man braucht. Wünschen tut man sich meistens nur, was man haben will. Sonst hieß es "Bitten ans Universum". Außerdem enthält Bitten eine dankbare und demütigere Haltung als Wünschen. Von daher würde ich Dir widersprechen: bitten und wünschen sind zwei unterschiedliche Dinge. Das wirst Du schnell feststellen, wenn Du in einer Bäckerei "Ich wünsche mir zwei Brötchen!" zur Verkäuferin sagst anstatt "Ich hätte gerne zwei Brötchen, bitte!"

Zitat:
Zitat von friedl Beitrag anzeigen
Ja, klar. Aber wenn man jemanden liebt, wünscht man sich eben, das man diese Person, dieses "Wesen" mal persönlich kennelernt?
Nein, nicht unbedingt. Ich habe nie einen Gedanken daran verschwendet, dass ich mir ein Treffen mit Jesus wünsche. Ich liebe ihn einfach. Liebe erzeugt keine Wünsche, sondern Wünsche schießen über die Liebe hinaus, so kommt es mir vor.

Zitat:
Zitat von friedl Beitrag anzeigen
In diesem Sinne, meine ich, Wünsche sind nix sündiges, im Gegenteil, Gott hat uns das Wünschen ins Herz gelegt. Aber natürlich, was u. wie wir wünschen, das ist natürlich wieder was anderes.
Wenn ich jemanden zum Teufel wünsch, ist das natürlich nicht grad gut, hingegen ein ehrlicher, von Herzen kommender Wunsch , das es dem anderen gut geht, schon..

Also wünsche ich mir, mögen die Wünsche gerecht sein
Was ist schon sündig...? Aber dass Gott uns Wünsche ins Herz legt, das halt ich für eine Fehleinschätzung! Vielmehr sind es Erziehung, gesellschaftliche Prägung, Werbung und Konditionierung, die uns Wünsche ins Hirn pflanzen. Man bittet um Dinge, die man braucht und man wünscht sich Dinge, die man will (uns glauben zu lassen, dass man etwas braucht, obwohl man es nichtmal will, ist eine werbestrategie und nennt man "Bedarfsweckung"). Das Brauchen kennt eine Sättigung, das wollen auch...? Meistens nicht! Das Wollen ist meistens ein Fass ohne Boden. Es befriedigt - wenn überhaupt - nur kurzzeitig und deshalb ist es unmöglich ein Weg, der zum Glück führt.
Argos ist offline  
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Alt 02.05.2011, 00:20   Wunschbücher und wünschen mal kritisch Beitrag #60 (permalink)
nanabosho
Banned
 
Registriert seit: 15.04.2011
Ort: so oft wie möglich in meiner Mitte
Beiträge: 192
Nun, da hier Jesus so oft zitiert wird:
Er sagte auch (Luther-Übers.): Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, dann wird euch alles andere zufallen. (Man vergebe mir, dass ich jetzt keine Lust habe, nach der Stelle zu suchen, um die Angabe zu machen.)
Da müsste man nun fragen: Was ist denn das Reich Gottes?
Jesus sagt an anderer Stelle: Es ist inwendig in euch.
Also tragen wir es in uns.
Ich sage: Es ist das, was uns im Tiefsten erfüllt und glücklich macht. Es ist fast immer etwas Anderes als die doch meist sehr oberflächlichen Wünsche. Und es ist etwas, was uns mitgegeben ist, damit wir der Welt, den Mitmenschen usw. dienen können. Talente, Fähigkeiten, das, was unsere Besonderheit, ja BERUFUNG ausmacht.
Wir müssen herausfinden, was unser ureigenstes DING ist, um dem nachzugehen. (Vgl. auch Udo Lindenberg: "Ich mach mein Ding.")
Und uns dann darauf verlassen, dass uns alles zufällt, was wir brauchen.
Ich bin schon ein beträchtliches Stück auf diesem Weg gegangen. Er ist sehr abenteuerlich und ich hatte oft Angst, ob ich es schaffen könnte oder dabei u. U. draufgehe. Aber ich hatte tatsächlich immer, was ich brauchte. (Nicht immer, was ich w o l l t e!)
Aber das, was ich tue, erfüllt mich so, dass ich an dieser Stelle sagen würde: Es ist das "Reich Gottes" in mir, mein Reichtum, mein inneres Licht!
Und alles das und die Zielgerichtetheit, die man dazu braucht, wird von den Wunschbüchern z. T. ganz und gar verschwiegen. Deshalb: Sie sind einseitig und nur auf Verkaufszahlen orientiert. Also nicht wirklich hilfreich.
Wer das "Reich Gottes" sucht, wird es finden, aber nicht durch Befolgen eines Rezeptes aus der Küche von Mrs. Byrne beispielsweise.
Herzliche Grüße,
nanabosho
nanabosho ist offline  
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Alt 02.05.2011, 02:28   Wunschbücher und wünschen mal kritisch Beitrag #61 (permalink)
Argos
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Sternzeichen: Krebs
Registriert seit: 10.06.2010
Ort: Aachen
Alter: 33
Beiträge: 2.033
Zitat:
Zitat von nanabosho Beitrag anzeigen
Nun, da hier Jesus so oft zitiert wird:
Er sagte auch (Luther-Übers.): Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, dann wird euch alles andere zufallen. (Man vergebe mir, dass ich jetzt keine Lust habe, nach der Stelle zu suchen, um die Angabe zu machen.)
Da müsste man nun fragen: Was ist denn das Reich Gottes?
Jesus sagt an anderer Stelle: Es ist inwendig in euch.
Also tragen wir es in uns.
Ich sage: Es ist das, was uns im Tiefsten erfüllt und glücklich macht. Es ist fast immer etwas Anderes als die doch meist sehr oberflächlichen Wünsche. Und es ist etwas, was uns mitgegeben ist, damit wir der Welt, den Mitmenschen usw. dienen können. Talente, Fähigkeiten, das, was unsere Besonderheit, ja BERUFUNG ausmacht.
Wir müssen herausfinden, was unser ureigenstes DING ist, um dem nachzugehen. (Vgl. auch Udo Lindenberg: "Ich mach mein Ding.")
Und uns dann darauf verlassen, dass uns alles zufällt, was wir brauchen.
Ich bin schon ein beträchtliches Stück auf diesem Weg gegangen. Er ist sehr abenteuerlich und ich hatte oft Angst, ob ich es schaffen könnte oder dabei u. U. draufgehe. Aber ich hatte tatsächlich immer, was ich brauchte. (Nicht immer, was ich w o l l t e!)
Aber das, was ich tue, erfüllt mich so, dass ich an dieser Stelle sagen würde: Es ist das "Reich Gottes" in mir, mein Reichtum, mein inneres Licht!
Und alles das und die Zielgerichtetheit, die man dazu braucht, wird von den Wunschbüchern z. T. ganz und gar verschwiegen. Deshalb: Sie sind einseitig und nur auf Verkaufszahlen orientiert. Also nicht wirklich hilfreich.
Wer das "Reich Gottes" sucht, wird es finden, aber nicht durch Befolgen eines Rezeptes aus der Küche von Mrs. Byrne beispielsweise.
Herzliche Grüße,
nanabosho
Du sprichst mir aus dem Herzen!
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Alt 02.05.2011, 06:39   Wunschbücher und wünschen mal kritisch Beitrag #62 (permalink)
Gast28232
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Zitat:
Zitat von Argos Beitrag anzeigen
Ja, es heißt "bittet", nicht "wünscht euch". Den unterschied seh ich eher da drin, dass man um Dinge bittet, die man braucht. Wünschen tut man sich meistens nur, was man haben will. Sonst hieß es "Bitten ans Universum". Außerdem enthält Bitten eine dankbare und demütigere Haltung als Wünschen. Von daher würde ich Dir widersprechen: bitten und wünschen sind zwei unterschiedliche Dinge. Das wirst Du schnell feststellen, wenn Du in einer Bäckerei "Ich wünsche mir zwei Brötchen!" zur Verkäuferin sagst anstatt "Ich hätte gerne zwei Brötchen, bitte!"



Nein, nicht unbedingt. Ich habe nie einen Gedanken daran verschwendet, dass ich mir ein Treffen mit Jesus wünsche. Ich liebe ihn einfach. Liebe erzeugt keine Wünsche, sondern Wünsche schießen über die Liebe hinaus, so kommt es mir vor.



Was ist schon sündig...? Aber dass Gott uns Wünsche ins Herz legt, das halt ich für eine Fehleinschätzung! Vielmehr sind es Erziehung, gesellschaftliche Prägung, Werbung und Konditionierung, die uns Wünsche ins Hirn pflanzen. Man bittet um Dinge, die man braucht und man wünscht sich Dinge, die man will (uns glauben zu lassen, dass man etwas braucht, obwohl man es nichtmal will, ist eine werbestrategie und nennt man "Bedarfsweckung"). Das Brauchen kennt eine Sättigung, das wollen auch...? Meistens nicht! Das Wollen ist meistens ein Fass ohne Boden. Es befriedigt - wenn überhaupt - nur kurzzeitig und deshalb ist es unmöglich ein Weg, der zum Glück führt.
nö, da hast mich falsch verstanden. Gott legt uns natürlich keine Wünsche ins Herz, sondern ich meinte, das das Wünschen ins Herz gelegt wurde.
 
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Alt 02.05.2011, 06:42   Wunschbücher und wünschen mal kritisch Beitrag #63 (permalink)
Gast28232
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Nun, da hier Jesus so oft zitiert wird:
Er sagte auch (Luther-Übers.): Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, dann wird euch alles andere zufallen. (Man vergebe mir, dass ich jetzt keine Lust habe, nach der Stelle zu suchen, um die Angabe zu machen.)
Da müsste man nun fragen: Was ist denn das Reich Gottes?
Jesus sagt an anderer Stelle: Es ist inwendig in euch.
Also tragen wir es in uns.
Ich sage: Es ist das, was uns im Tiefsten erfüllt und glücklich macht. Es ist fast immer etwas Anderes als die doch meist sehr oberflächlichen Wünsche. Und es ist etwas, was uns mitgegeben ist, damit wir der Welt, den Mitmenschen usw. dienen können. Talente, Fähigkeiten, das, was unsere Besonderheit, ja BERUFUNG ausmacht.
Wir müssen herausfinden, was unser ureigenstes DING ist, um dem nachzugehen. (Vgl. auch Udo Lindenberg: "Ich mach mein Ding.")
Und uns dann darauf verlassen, dass uns alles zufällt, was wir brauchen.
Ich bin schon ein beträchtliches Stück auf diesem Weg gegangen. Er ist sehr abenteuerlich und ich hatte oft Angst, ob ich es schaffen könnte oder dabei u. U. draufgehe. Aber ich hatte tatsächlich immer, was ich brauchte. (Nicht immer, was ich w o l l t e!)
Aber das, was ich tue, erfüllt mich so, dass ich an dieser Stelle sagen würde: Es ist das "Reich Gottes" in mir, mein Reichtum, mein inneres Licht!
Und alles das und die Zielgerichtetheit, die man dazu braucht, wird von den Wunschbüchern z. T. ganz und gar verschwiegen. Deshalb: Sie sind einseitig und nur auf Verkaufszahlen orientiert. Also nicht wirklich hilfreich.
Wer das "Reich Gottes" sucht, wird es finden, aber nicht durch Befolgen eines Rezeptes aus der Küche von Mrs. Byrne beispielsweise.
Herzliche Grüße,
nanabosho
na klar! Das Reich Gottes findet man eben nicht in diesen Wunschbüchern. Manchmal sogar entfernt es einem noch mehr, wenn man nämlich zu sehr.

Aber wie gsagt, ich bin der Meinung, das Wünschen nix schlechtes (sündiges) ist, kommt nur draufan, was man sich wünscht. Den der Wunsch soll ja bekanntlich der Vater des Gedanken sein.. oder so
 
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Alt 02.05.2011, 07:39   Wunschbücher und wünschen mal kritisch Beitrag #64 (permalink)
nanabosho
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Registriert seit: 15.04.2011
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Beiträge: 192
Zitat:
Zitat von friedl Beitrag anzeigen

Aber wie gsagt, ich bin der Meinung, das Wünschen nix schlechtes (sündiges) ist, kommt nur draufan, was man sich wünscht. Den der Wunsch soll ja bekanntlich der Vater des Gedanken sein.. oder so
So sollte mein Beitrag auch nicht verstanden werden, friedl!
Selbstverständlich ist es nichts Schlechtes oder "Sündiges". Vielleicht ist es das Wünschen, was einen mit der Zeit darauf bringt, was man wirklich will, aber auch nicht zwangsläufig. - Mir schien nur, bei diesem Thema ging es darum, dass die entsprechenden Bücher einfach nur die "Lotto-Gewinn-Mentalität" fördern und weiter gar nichts.
Falls jemand Hauffs Märchen DAS KALTE HERZ noch kennt: Es gibt den Reichtum des Holländers Michel und den des Glasmännchens. Mit dem ersteren wird gleichzeitig eine Armut in einem anderen Bereich erzeugt (dem des Herzens), mit dem letzteren wird man umfassend reich, weil im Sinn von "erfüllt".

Einen schönen Tag wünscht
nanabosho

Geändert von nanabosho (02.05.2011 um 07:45 Uhr)
nanabosho ist offline  
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