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17.01.2010, 16:26
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Wer trägt die Verantwortung? Beitrag #1 (permalink)
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Benutzer
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Registriert seit: 12.01.2010
Ort: niedersachsen
Alter: 25
Beiträge: 69
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Wer trägt die Verantwortung?
Ich bin zwar noch nicht lange hier, habe mich aber schon durch einige Beiträge gelesen.
Allerdings muss ich sagen, dass ich manchmal auf Aussagen stoße, die mich auf der einen Seite beängstigen und auf der anderen Seite unglaublich wütend machen. Dazu kann ich mir Kommentare auch nicht verkneifen, wie der ein oder andere schon erfahren musste.
Mir geht es hier nicht darum zu stänkern, sondern an Vernunft zu appelieren. Das eigentliche Thema:
Ganz oft muss ich hier die gruseligsten Sachen lesen, die besonders das Thema Krebs betreffen.
Da gibt es "Leute" die allen ernstes behaupten, dass Krebs durch Glauben, Steine und andere fragwürdige Techniken zu heilen wäre und ein Besuch beim Arzt zu vermeiden, oder gar kontraproduktiv wäre.
Meine Frage ist, wer übernimmt für soetwas die Verantwortung???
Mag sein, dass ich durch meine tägliche Arbeit sehr empfindlich auf das Thema reagiere. Aber ich trage zu einem bestimmten Teil die Verantwortung über das Leben mit diesen Krankheiten.
Ich selbst bin davon überzeugt, dass es alternative Möglichkeiten gibt, zusätzlich zur schulmedizinischen Therapie, die ihre Berechtigung bei der Krebs- oder anderen therapien haben. Aber sollte dies doch wirklich nur in Ergänzung eben dieser erfolgen.
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17.01.2010, 16:52
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Wer trägt die Verantwortung? Beitrag #2 (permalink)
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Ursache
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 26
Beiträge: 5.337
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Die Verantwortung trägt der, der die Entscheidung trifft. Das ist nicht nur bei alternativen Heilverfahren so, sondern auch sonst im Leben. Das es Scharlatan und Schwachfug gibt, ist bekannt auch dass die Schulmedizin nicht immer das non plus Ultra ist. Man sollte also in jedem Fall gut überlegen bevor man eine Entscheidung trifft.
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17.01.2010, 17:03
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Wer trägt die Verantwortung? Beitrag #3 (permalink)
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Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 12.01.2010
Ort: niedersachsen
Alter: 25
Beiträge: 69
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Aber ist das nicht auch ein wenig leichtfertig?
"Naja, ich hab dir zwar dazu geraten, aber jetzt, wo es schief gegangen ist, warst ja eigentlich du schuld, weil du da auch wirklich hin gegangen bist" ???
Heißt es nicht, wer nichts weiß, muss alles glauben? Hat somit nicht auch der "Lehrende" eine gewisse Verantwortung dem Unwissendem gegenüber?
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17.01.2010, 17:38
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Wer trägt die Verantwortung? Beitrag #4 (permalink)
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Gast
Registriert seit: 11.01.2010
Beiträge: 0
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Liebe Frisia,
ich habe das Gefühl, dass Du an einem Scheideweg bist. Du schwörst auf die Schulmedizin, bist aber auf der anderen Seite unsicher. Um hier mal aufzuklären: ICH war es, der bei einem "Krebs-Thema" den Gang zum Arzt abgeraten hat. Ich habe erwähnt, dass die Schulmedizin durchaus ihre Daseinsberechtigung hat. Aber gerade beim Thema Krebs scheiden sich die Geister, denn es wird einiges verschwiegen in diesem Land.
Ich behaupte auch nicht, dass Schiefer den Krebs heilt. Ich sagte nur, dass dieser Stein einen extremen Gehalt an Interferon hat.
Ich freue mich sehr, dass Du die allgemeine Medizin zu hinterfragen beginnst. Halte daran fest.
Zum Thema Ärzte und Verantwortung werde ich mich jetzt mal nicht äußern, da mir sonst Begriffe entweichen, die der Anstand verbietet.
Alles Liebe und ich freue mich wieder etwas vonDir zu hören, Frisia
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17.01.2010, 17:46
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Wer trägt die Verantwortung? Beitrag #5 (permalink)
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Ursache
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 26
Beiträge: 5.337
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Na klar auch der, der Rat gibt hat Verantwortung, aber nicht für die Handlungen des anderen.
Wenn ich einen schlechten Rat gebe und es einem anderen schadet, dann muss ich das vor mir selbst verantworten und daraus lernen - ansonsten wird mich wohl das Leben etwas zu diesem Thema lehren.
Der Ratgebende übernimmt nicht Verantwortung indem er sagt "Oh Gott, ich bin Schuld." Sondern indem er sich eingesteht, einen schlechten Rat gegeben zu haben, sich seine Motivation anschaut und es dann besser macht (daraus lernt).
Wenn die Motivation zum Beispiel Gier war "Ach machen sie doch meine Plastiktherapie, die wird ihnen helfen alles andere ist schlecht kostet nur 1000€." dann ist die Verantwortung, die er sich da aufgenommen hat natürlich sehr groß und es bedarf dann eines völligen Umdenkens und einer totalen Neuausrichtung des eigenen Handelns. Da so ein Mensch, aber in der Praxis nicht so schnell umdenken wird, wird ihm das Leben mehr als genug Gelegenheiten bieten um sich zu ändern.
Menschen, die Verantwortung für ihr Leben übernehmen wirken meiner Erfahrung nach sehr glücklich, auch wenn sie einige "falsch" Entscheidungen getroffen haben.
Grüße Shuichi
Geändert von Shuichi (17.01.2010 um 17:48 Uhr)
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17.01.2010, 17:46
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Wer trägt die Verantwortung? Beitrag #6 (permalink)
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ankhaba
Sternzeichen:
Registriert seit: 18.12.2009
Alter: 43
Beiträge: 2.625
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Hi Frisia,
welcher Mensch, bei dem Krebs diagnostiziert wurde, ist schon "so dumm" und verzichtet auf beide Meinungen, auch wenn demjenigen die Nähe zu Alternativen wichtiger ist?
Steht die Diagnose war derjenige ja schon beim Arzt. Und alleine um das Stadium zu kontrollieren, müsste die Schulmedizin tätig werden. Ich glaube kaum, dass ein Betroffener so naiv wäre, wenn die Diagnose steht, einfach weiterzuleben ohne nachschauen zu lassen, ob Krebsheilideen wirklich funktionieren.
Abgesehen davon sehe ich es so, dass Menschen gar nicht erst Krebs bekommen, die wirksame esoterische Methoden anwenden. Auch das stellt sich natürlich erst heraus, wenn ein Arzt nachschaut.
Insofern kann ich absolutistische Äußerungen nicht ernst nehmen. Und jemand, der Krebs hat und nicht zum Arzt geht verantwortet dies selbst. Derjenige, der vom Gang zum Arzt abrät, seinen Teil ebenso, denn negative Ergebnisse kämen auf Umwegen auf ihn/sie zurück durch die Mitverantwortung, wenn derjengie stirbt.
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17.01.2010, 17:52
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Wer trägt die Verantwortung? Beitrag #7 (permalink)
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Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 12.01.2010
Ort: niedersachsen
Alter: 25
Beiträge: 69
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Ich bin an keinem Scheideweg. Ich unterscheide nur zwischen "Daseinsberechtigung" und "Quacksalberei" und das scheint hier dem ein oder anderen schlecht zu bekommen.
Ich selbst komme aus der Schulmedizin, das ist richtig. Haber aber immer ein offenes Ohr für alternative Ergänzungen gehabt. Nur halt nicht für Alles, da ich doch gerne erstmals hinterfrage, was man mir da andrehen möchte.
Ich kann es nur nicht ertragen, wenn sich ein selbsternannter "Heiler" hinstellt und Dinge prädigt, die lebensgefährlich sind. Und mit deiner Aussage über Krebs und dem weiteren Verfahren hast du dich genau in diese Richtung bewegt.
http://www.esoterikforum.de/edel-und...hautkrebs.html
(für die, die hier grade dazu gekommen sind)
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17.01.2010, 17:55
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Wer trägt die Verantwortung? Beitrag #8 (permalink)
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ankhaba
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Registriert seit: 18.12.2009
Alter: 43
Beiträge: 2.625
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Zitat von Avatar7
Ärzte schütten Medikamente (von denen sie wenig wissen), zur Heilung von Krankheiten (von denen sie weniger wissen), in Menschen, (von denen sie NICHTS wissen).
Das habe ich leider schon ganz oft erlebt. Zum Arzt rein, zwei Minuten "wie geht es uns denn", Rezept über Antibiotika, Krankschreibung, "kommen Sie wieder, wenn es nicht besser geht.
Aufklärung über Antibiotika erst von der Apothekerin. Zeit ist Geld.
In meinem Fall immer "nett", wenn keiner Null Ahnung von meinen Medis hat und der Doc meint: Sie merken ja schon, falls es Unverträglichkeiten gibt, ich kenne mich mit ihrem Medikament nicht aus.
Oder: Freitag nachmittags, ich als Notfall, Doc meint, er hätte jetzt Feierabend und ich könnte ja in die Notaufnahme oder nach dem Wochenende wiederkommen. Ich hatte starkes Fieber und war sichtlich angeschlagen.
Gute Ärzte sind schwer zu finden.
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