Zitat:
Zitat von frisia
Da gibt es "Leute" die allen ernstes behaupten, dass Krebs durch Glauben, Steine und andere fragwürdige Techniken zu heilen wäre und ein Besuch beim Arzt zu vermeiden, oder gar kontraproduktiv wäre.
Meine Frage ist, wer übernimmt für soetwas die Verantwortung???
Mag sein, dass ich durch meine tägliche Arbeit sehr empfindlich auf das Thema reagiere. Aber ich trage zu einem bestimmten Teil die Verantwortung über das Leben mit diesen Krankheiten.
Ich selbst bin davon überzeugt, dass es alternative Möglichkeiten gibt, zusätzlich zur schulmedizinischen Therapie, die ihre Berechtigung bei der Krebs- oder anderen therapien haben. Aber sollte dies doch wirklich nur in Ergänzung eben dieser erfolgen.
|
Hallo,
ich kann Deinen Zorn nachvollziehen.
Ebenso kann ich nachvollziehen, dass es sinnvoll ist,
alternative Verfahren begleitend zur schulmedizinischen Behandlung einzusetzen.
Dies möchte ich gern im weiteren Verlauf erklären.
Trotzdem vertrete ich die Meinung,
dass gerade der Glauben ziemlich unterschätzt wird.
Wir kennen den Placebo-Effekt.
Da forschen Unternehmen an einer Wunderpille
und der Erfolg dieser Pille ist in klinischen Studien
oftmals nicht signifikant größer als ein Placebo.
Was steckt hinter dem Placebo?
Warum kann eine Pille aus Zucker gesund machen?
Es ist unser Glauben,
der feste Glauben, dass man gesund wird.
Leider hat die "Schulmedizin" lange versäumt
ganzheitlich an eine Krankheit heranzugehen.
Eine große Anzahl von Medizinern ist überzeugt,
dass 90% aller Krankheiten psychosomatisch
ausgelöst werden.
Wenn ich rational handeln will,
sollte mir genau das nicht entgehen.
Es impliziert also ein ganzheitliches Vorgehen.
Und so denke ich,
dass Schulmedizin und alternative Verfahren
mit ganzheitlichem Ansatz zusammen
sehr gute Resultate erzielen können.
Liebe Grüße
Stefan