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17.01.2010, 17:58
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Wer trägt die Verantwortung? Beitrag #9 (permalink)
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Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 12.01.2010
Ort: niedersachsen
Alter: 25
Beiträge: 68
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Zitat:
Zitat von Shuichi
Wenn ich einen schlechten Rat gebe und es einem anderen schadet, dann muss ich das vor mir selbst verantworten und daraus lernen - ansonsten wird mich wohl das Leben etwas zu diesem Thema lehren.
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Nein, er hat das nicht nur vor sich selbst, sondern auch vor den hinterbliebenden Angehörigen zu verantworten. ICH möchte nicht den Kindern meiner Patienten erklären, dass durch mein Anraten ihre Mutter nicht mehr wieder kehrt. Das muss ich nicht nur mit mir aus machen.
Zitat:
Zitat von Shuichi
Der Ratgebende übernimmt nicht Verantwortung indem er sagt "Oh Gott, ich bin Schuld." Sondern indem er sich eingesteht, einen schlechten Rat gegeben zu haben, sich seine Motivation anschaut und es dann besser macht (daraus lernt).
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Das setzt aber vorraus, dass derjenige seinen Fehler auch einsieht. Und genau das bezweifel ich da doch arg. Wenn ich mich an so Leute wie "Dr" Hamer erinnere, der einige Todesfälle auf seinem Konto hat, obwohl sie eine positive Prognose hatten. Der meint heute noch, dass er alles richtig getan hat... Selbsterkenntnis ist da nicht jedem mitgegeben.
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17.01.2010, 18:03
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Wer trägt die Verantwortung? Beitrag #10 (permalink)
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Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 12.01.2010
Ort: niedersachsen
Alter: 25
Beiträge: 68
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Zitat:
Zitat von Anevay
Gute Ärzte sind schwer zu finden. 
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Da gebe ich dir Recht. Aber da sollte man sich mal die Ursachenkette angucken. Ist der Arzt daran Schuld, oder ist die Politik und das System daran Schuld, dass der Arzt wenig Zeit hat? Ich selbst sehe diese Entwicklung auch kritisch, schließlich hab ich da ständig mit zu tun. Aber ich kenne auch die Kehrseite der Medaille und weiß, wieso diese Entwicklung entsteht.
Die Medizin, also die Wissenschaft dahinter, ist nicht Schuld an dieser Entwicklung.
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17.01.2010, 18:04
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Wer trägt die Verantwortung? Beitrag #11 (permalink)
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Gast
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Zitat:
Zitat von Avatar7
Ich freue mich sehr, dass Du die allgemeine Medizin zu hinterfragen beginnst. Halte daran fest.
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ich persönlich hinterfrage erstmal grundsätzlich, bevor ich mich mit einer krankheit in behandlung begebe, zumindest wenn es sich um eine schwerwiegende krankheit wie krebs handelt.verantwortungslosigkeit und unvermögen gibt es auf allen seiten der medizin und behandlungsmöglichkeiten.
das schlimme ist nur, wenn die zeit drängt, eine wirksame behandlungsmethode zu finden....
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17.01.2010, 18:10
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Wer trägt die Verantwortung? Beitrag #12 (permalink)
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ankhaba
Sternzeichen:
Registriert seit: 18.12.2009
Alter: 44
Beiträge: 3.341
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Doch, frisia,
natürlich haben die Ärzte ihre Verantwortung. Und sie tragen sie oft genug gar nicht, lassen sich Erklärungen unterschreiben, die sie freisprechen, verweigern sonst Hilfe zu geben.
Der schlechte Arzt ist geldgeil, schaut auf die Uhr, kümmert sich nicht.
Der gute Arzt schaut genau, übernimmt Verantwortung, verdient trotzdem genug Geld, erstaunlich.
Schulmedizin funktioniert hauptsächlich symptomorientiert. Und interessiert sich nur wenig für Nebenwirkungen und wie es einem Patienten wirklich geht. Ich weiß wie z.B. in Krankenhäusern gespart wird, zu Lasten der Patienten. Von Personen, die dort arbeiten.
Versuche mal einen Arzt zur Verantwortung zu ziehen - kaum möglich. Man braucht einen sehr guten und teuren Anwalt und muss am besten während einer OP wach gewesen sein und Beweise vorlegen, wurde gepfuscht. Und es geschieht viel Pfusch.
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17.01.2010, 18:16
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Wer trägt die Verantwortung? Beitrag #13 (permalink)
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Gast
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Zitat:
Zitat von frisia
Die Medizin, also die Wissenschaft dahinter, ist nicht Schuld an dieser Entwicklung.
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Natürlich nicht.
GOTT macht DAS.
Krankheiten entstehen im Geiste,
und deswegen sollten, und können,
dort behandelt werden.
Wenn du in der Schulmedizin tätig bist,
ist es nicht so einfach das nachvollziehen.
Aber deine Interesse ist groß.
Etwas bewegt dich in diese Richtung.
Ah, ICH hätte es beinahe vergessen.
Wut schadet der Leber.
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17.01.2010, 18:18
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Wer trägt die Verantwortung? Beitrag #14 (permalink)
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Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 12.01.2010
Ort: niedersachsen
Alter: 25
Beiträge: 68
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@Anevay
Da spricht aber gerade unglaublich viel Halbwissen aus dir. Äußerungen von Dritten als Quelle für deine Aussagen sehe ich als sehr kritisch. Denn sie sagen rein gar nichts aus, da jeder seine subjektive Hetzkampagne mit einfließen lässt.
Es ist richtig, dass es gute und schlechte Ärzte gibt, so wie es auch hier gute und weniger gute "Heiler" gibt. Aber trotzdem steht das nicht für den ganzen Berufsstand. Außerdem gehören zur Schulmedizin noch ein paar mehr, als nur Ärzte.
Und was meinst du, wie wichtig es auch ist, dass man einen Arzt nicht sofort zur Rechenschaft ziehen kann. Nämlich genau wegen diesem existierenden Halbwissen, was Patienten mitbringen. Daraus entstehen dann die kuriosesten Anschuldigungen.
Was meinst du, was ich allein jeden 2. Tag zu diskutieren habe, weil ein PAtient meint aufgrund seiner Apothekenrundschau-Info etwas besser zu wissen. Vergiss bitte nicht, dass für den unwissenden PAtienten viel vereinfacht werden muss, damit er es überhaupt im Ansatz begreifen kann. Und mit dem vereinfachen erfolgt auch schnell das Verdrehen von Tatsachen.
Geändert von frisia (17.01.2010 um 18:22 Uhr)
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17.01.2010, 18:19
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Wer trägt die Verantwortung? Beitrag #15 (permalink)
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Gast
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Zitat:
Zitat von frisia
Aber ist das nicht auch ein wenig leichtfertig?
"Naja, ich hab dir zwar dazu geraten, aber jetzt, wo es schief gegangen ist, warst ja eigentlich du schuld, weil du da auch wirklich hin gegangen bist" ???
Heißt es nicht, wer nichts weiß, muss alles glauben? Hat somit nicht auch der "Lehrende" eine gewisse Verantwortung dem Unwissendem gegenüber?
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Ah du gehörst zu den Menschen die kranke Menschen entmündigen, warum tut du das?
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17.01.2010, 18:23
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Wer trägt die Verantwortung? Beitrag #16 (permalink)
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Benutzer
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Registriert seit: 12.01.2010
Ort: niedersachsen
Alter: 25
Beiträge: 68
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Wo und wie entmündige ich denn hier jemanden? 
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