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17.02.2009, 10:13
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Grundsatzdebatte Esoterik Beitrag #1 (permalink)
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Weltenwanderer
Registriert seit: 23.10.2008
Beiträge: 646
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Grundsatzdebatte Esoterik
Dr. Block brachte mich auf die Idee, diese Debatte zu eröffnen.
Man KANN darüber Diskutieren, aber man MUSS es nicht!
Auch wenn jemand im LSD-Rausch erfahren hat, "dass es einen Erdgott geben soll, der an der Menschheit Rache nehmen will, wegen der hohen Umweltbelastungen", dann kann dies sehrwohl im weitesten mit Esoterik zu tun haben.
Denn Esoterik ist die Schau nach Innen!
Auch Nostradamus hat sich in Rausch versetzt, damit er zu seinen Weissagungen kommen konnte. Und vieles davon stimmte.
..............................
Nun kommen wir zur Definition für Exoteriker:
Exoterik ist Alles, was einem von AUßEN zugetragen wird!
Dass aus "der Mutter Erde" NEUES entsteht (Pflanzen die wachsen,,, Tiere die sich davon ernähren,, Menschen die aus der Erde, Sand usw. etwas bauen..., Wasser, das alles belebt)...
...und ALTES hervorgeholt wird um Neues entstehen zu lassen (Edelsteine...die zu Schmuck verarbeitet werden, Vulkanausbrüche.. die neue Inseln entstehen lassen)...
DAS ist doch auch Analytikern (und Exoterikern) bekannt
Dass sich "die Mutter Erde" gegen die unkontrollierte, alles vernichtende Ausbeutung wehrt (mit Wasserbeben--Tsunami... hervorgerufen durch Verschiebungen der Erdplatte durch Atomversuche) Orkane, Stürme, Windverfrachtungen... hervorgerufen durch die Regenwaltabholzungen) usw...
Auch dies dürfte Analytikern (und Exoterikern) bekannt sein
------------------------------------
Wenn nun Gelehrte eines Volkes der Bevölkerung erklären wollten, wie sie mit der Umwelt sorgsam umgehen können...müssen...sollen...., dann haben sie sich Dinge ausgedacht, die diese "einfachen Leute" auch verstehen konnten.
Sie haben den Umweltereignissen Gestalten gegeben...
Feen, die die Blüten bestäuben (Blütenstaub)
Erdvölkchen, Zwerge, Kobolde, Gnome, die man beachten muß und so bei der Bearbeitung des Bodens mithelfen, wenn man sie achtet. (Die Achtung der Mutter Erde, die Leben hervorbringt)
Wenn nun jemand im LSD- Rausch glaubt, einen Erdengott gesehen zu haben, dann hat ihn sein Unterbewußtsein diese Erkenntnis in der Form gezeigt, in der ER es verstehen konnte... als "Erdengott"...
Geändert von Wollweis (17.02.2009 um 10:18 Uhr)
Grund: Schreibfehler
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17.02.2009, 16:34
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Grundsatzdebatte Esoterik Beitrag #2 (permalink)
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auf dem lichtweg
Registriert seit: 22.07.2007
Ort: In mir
Beiträge: 323
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licht und liebe
werter dr. block,
das licht das gemeint ist, muss nicht das sonnenlicht sein.
ich verstehe unter diesem licht das innere licht, dessen funken in jedem menschen vorhanden ist.
es gibt menschen, die heilen mit diesem licht. doch bei dieser art der lichtarbeit geht es wohl weniger um beweisbarkeit, als darum, dass es viele menschen gibt, die zugang dazu gefunden haben und zufriedener und glücklicher sind.
übrigens, man kann auch block-aden damit lösen.
in liebe
mit lichtvollem gruss
mondin
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19.02.2009, 18:46
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Grundsatzdebatte Esoterik Beitrag #3 (permalink)
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Weltenwanderer
Registriert seit: 23.10.2008
Beiträge: 646
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Zitat:
Zitat von Dr. Block:
Man könnte meinen, viele Esoteriker/Spirituelle personifizieren alles
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Teilweise... uuuund was spricht dagegen...?
Zitat:
Zitat von Dr. Block:
Wenn man zu viele Abgase produziert, rächt sich die Natur, weil sie sich schlecht behandelt fühlt und etwas klarstellen möchte ... das ist, wie ich finde, eine unheimlich kindlich-naive Vorstellung von natürlichen Vorgängen.
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Alles ist aus "Teilchen" zusammengesetzt... nur eben... verschieden zusammengesetzt... aus welcher Sichtweise (wie) man es sieht, ist eben für jeden Anders... was soll daran falsch sein...?...
Wenn du es als "kindlich und naiv" bezeichnest,... dann ist dies doch auch bloß eine "Sichtweise"..., Deine Sichtweise"...  (glaubst Du, Deine Sichtweise ist Richtiger?)
Zitat:
Zitat von Dr. Block:
Das wäre ja fast so, als ob sich Zimmerpflanzen bei ihrem Versorger ganz persönlich mit welken Blättern rächen würde, um es dem Besitzer mal richtig zu zeigen ...
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Du hast anscheinend noch nieeeee mit einer Deiner Pflanzen gesprochen (-: sonst würdest Du wissen, dass es bei den Pflanzen wirklich Wirkung zeigt. (Übrigens in einem wissenschaftlichen Versuch bestätigt)
Zitat:
Zitat von Dr. Block:
Die Natur tut nichts "böses" oder "gutes" da bin ich mir sicher.
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Du hast Recht in "Gut oder Böse" teilt die Natur nicht ein... sie registriert ihr "Angetanes" mit " Lebensaufbauend und Lebensabbauend. (Wobei Lebensabbauend nicht unbedingt schlecht oder böse ist.)
Zitat:
Zitat von Dr. Block:
Die Natur ist neutral und gleichgültig ...
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Neutral und Gleichgültig bewertet die Natur es auf keinen Fall...
z.B.: Wenn die Bäume auf einem Hang abgeholzt werden, halten sie das Erdreich nicht mehr zusammen... Die Natur wehrt sich: der Hang rutscht...
Zitat:
Zitat von Dr. Block:
die Natur verdrückt keine Tränen, wenn Leute bei einem Erdbeben umkommen.
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Richtig, Wenn die Erde sich bewegt, dann kann dies durch druck von innen kommen... warum soll die Natur weinen, wenn es jemanden trifft, der sich auf ihr befindet?
Weinst Du Tränen, wenn Du über eine Ameisenstraße gehst und unter Deinen Füßen 1.000de Ameisen umkommen?
Zitat:
Zitat von Dr. Block:
Was ich auch oft höre, ist dass Dinge für etwas "da" sein sollen ... da werden sehr banalen Natur-Phänomenen persönliche Eigenschaften zugesprochen die sie nicht haben können. Klassisch: die gleichsetzung von Sonnenlicht mit Liebe ...
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Liebe ist keine persönliche Eigenschaft. Also, was bitte meinst Du damit genau?
Zitat:
Zitat von Dr. Block:
wer schon mal Urlaub auf der Sonnenoberfläche gemacht hat wird feststellen, dass das was einem da widerfährt nichts mit Liebe zu tun hat.
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Jemand, der wegen einer schmerzhaften, unheilbaren Krankheit Selbstmord verüben will, würde es sicherlich als einen Akt von Liebe ansehen, wenn er es so schnell überstehen könnte... also, auch eine Form von Liebe... 
Du siehst... alles eine Angelegenheit der "Sichtweise".
Zitat:
Zitat von Dr. Block:
Ja, das kann sein. Letztendlich ist das mit dem Erdengott nur eine Metapher, denke ich.
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Sicherlich... wenn Du es so siehst...in Ordnung.
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20.02.2009, 20:24
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Grundsatzdebatte Esoterik Beitrag #4 (permalink)
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Ursache
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 26
Beiträge: 5.337
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Zitat:
Zitat von Dr.Block
Ich denke, dass die Natur vor allem deswegen nicht weint, weil sie gar kein Bewusstsein hat.
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Ha, erwischt du bist Teil der Natur also hast du auch kein ... Nagut, das ist nicht, was du damit sagen wolltest.
Trotzdem mal die Frage woher willst du das Wissen, das unbelebte Dinge (nach der Wissenschaftlichen Definition von Leben) kein Bewusstsein haben? Du kannst es nicht wissen außer durch eigene Erfahrung und die kann kein anderer außer dir als Beweis anerkennen. Womit wir bei den Grenzen der wissenschaftlichen Beweisbarkeit wären. Natürlich lässt sich der Begriff Bewusstsein so definieren, dass er nur noch auf den Menschen passt, das heißt noch lange nicht, dass man daraus nun weiter Schlussfolgerungen über die Bewusstheit von anderen "Dingen" machen könnte.
Das meiste, von dem wir denken, dass es wahr ist ist doch reiner Glaube. Wir lernen zwar in der Schule und durch anderes viele Dinge, die im allgemeinen als Existent angesehen werden, solange wir sie aber nicht überprüfen, glauben wir sie nur. Da "Dinge" aus dem Bereich der Esoterik fast (und wenn man sich streng an die Begriffsdefinition von Esoterik hält, immer) individuellen Erfahrungen zuzuschreiben sind lassen sich angeblich objektive Diskussionen zu dem Thema eigentlich gar nicht führen. Das einzige was geht, sind Diskussionen über Massensubjektive Phänomäne, wie zum beispiel AKE (Außerkörperliche Erfahrungen) oder Geistreisen - dabei sollten sich die Diskutenten aber ihres gerade aktuellen Paradigmas bewusst sein.
Wenn man nun aber Erklärungen für solche Phänomäne finden will, dann kann man das mit Hilfe des psychologischen Paradigmas machen oder mit Hilfe eines anderen Paradigmas (Magie, Seele, usw.) - man wird aber unmöglich zu einem richtig oder falsch kommen, da je nach Paradigmenwechsel diese oder jenes falsch ist. Richtig richtet sich dabei nicht danach, woran die Masse glaubt, auch wenn das viele gerne so hätten. Richtig sollte sich vor allem danach richten, was funktioniert - wenn dich also deine Weltsicht glücklich macht ist das Ok - andere Menschen machen andere Weltsichten aber mehr glücklich (als die Wissenschaftliche Weltsicht). Ich finde das Wissenschaftliche Paradigma zwar hin und wieder hilfreich - an vielen Punkten behindert es aber effektive Arbeit - eben deshalb sollte man esoterische Phänomäne nicht mit Hilfe von wissenschaftlichen Methoden untersuchen, sofern man echtes interesse am arbeiten mit diesen Phänomänen hat. Will man aber sein wissenschaftliches Weltbild festigen ist es sinnvoll esoterische Ph. mit wiss. Methoden zu untersuchen.
Grüße Shuichi
Geändert von Shuichi (20.02.2009 um 20:29 Uhr)
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20.02.2009, 21:51
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Grundsatzdebatte Esoterik Beitrag #5 (permalink)
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Weltenwanderer
Registriert seit: 23.10.2008
Beiträge: 646
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Zitat:
Zitat von Dr. Block:
... trotzdem bin ich so intollerant und extrem und bezeichne Menschen die tatsächlich daran glauben als .. "doof". Und ich glaube, dass kann man mir nicht verübeln.
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Wenn du mit "doof" meinst, dass diese Menschen mit unverdorbenen, unschuldigem Erstaunen an diese Sachen glauben, ja, warum sollte man dann den Metapher "doof" nicht dafür verwenden?
Ist mir jedenfalls lieber, als die Wissenschaft, die oftmals nur "berechnend" ihre sogenannten Beweise "Klug" verbreiten
Zitat:
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Nur so aus neugier: Wann erreicht man bei dir eigentlich den Punkt, an dem der Spruch "wenn Du es so siehst...in Ordnung." nicht mehr gilt?
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Warum sollte er nicht mehr gelten? Wenn Du etwas eben so siehst, wie Du es siehst, dann ist dies doch in Ordnung. 
Es heißt ja nicht, dass die Anderen "genauso" denken müssen
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20.02.2009, 21:58
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Grundsatzdebatte Esoterik Beitrag #6 (permalink)
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Weltenwanderer
Registriert seit: 23.10.2008
Beiträge: 646
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Zitat:
Zitat von Shuichi:
Trotzdem mal die Frage woher willst du das Wissen, das unbelebte Dinge (nach der Wissenschaftlichen Definition von Leben) kein Bewusstsein haben? Du kannst es nicht wissen außer durch eigene Erfahrung und die kann kein anderer außer dir als Beweis anerkennen. Womit wir bei den Grenzen der wissenschaftlichen Beweisbarkeit wären.
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Ja, dieser Ansicht kann ich viel abgewinnen.
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22.02.2009, 16:18
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Grundsatzdebatte Esoterik Beitrag #7 (permalink)
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Ursache
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 26
Beiträge: 5.337
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Zitat:
Zitat von Wollweis
Ja, dieser Ansicht kann ich viel abgewinnen. 
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Schade nur, dass Dr Block nicht mehr antwortet.
Es ist ja wirklich nicht ganz leicht die Wirkung und die Wirksamkeit eines Paradigmas zu erkennen. Besonders, da manche Dinge darauf angelegt zu sein scheinen am Anfang gut Wirksamkeit zu erzielen - in Krisensituationen jedoch schändlichst zu versagen. Ich persönlich wandle zwischen Psychologischem und Schamanischem Paradigma hin und her - dabei muss man ziemlich genau wissen wo die Grenzen der einzelnen Bereiche sind. Sonst macht man sich mit der Psychologie die schamanische Arbeit kaputt oder verbaut sich den Weg, den man Hilfe der Psychologie gehen kann. Es gibt ja genügend Fachzeitschriften, die Phänomäne, die im Schamanischen arbeiten auftreten auf psychologische Weise erklären - dabei muss man aber beachtetn, dass es nur Erklärungen sind - selbst wenn die Neurowissenschaften sich noch mit einklinken sind es nur Erklärungen und keine Wahrheite - auch wenn es plausibel klingt - das liegt vor allem daran, dass es zwischen beiden Bereichen eine recht deutliche, aber sehr feine Grenze gibt, die man finden muss, wenn man sich konstruktiv mit beiden Dingen beschäftigen will. Nur weil wir einen Körper und ein Gehirn haben und bestimmt Bereiche im Gehirn bei bestimmten Erlebnissen reagieren, heißt das nicht, dass diese Bereich auch Ursprung des Erlebnisses sind - würde man das als wahr behaupten, dann hätte man eine Schlussfolgerung zu einer Wahrheit erhoben und das ist zwar möglich aber nicht sinnvoll und richtig (zumindest für mich). Ebenso verhält es sich aber mit vielen Dingen im Bereich der Wissenschaft/Esoterik. Leider fehlen auf beiden Seiten Menschen, die vernünftig abgenzen können und so entweder durch Einseitigkeit oder willkürliches mischen und überschneiden "komische Dinge" produzieren. Ein Großteil des Konflikts zwischen den subjektiven/massensubjektiven Bereichen und den "objektiven" (d.h. theoretisch für jeden auf wissenschaftlich-materieller Ebene nachprüfbaren) Bereichen ist, dass die Leute immer wieder Grenzüberschneidungen machen und sich zur Festigung ihrer eigenen Weltsicht Argumente oder "Dinge" aus anderen Bereichen ausleihen (um diese als pro oder kontra zu verwenden).
Das ist natürlich machbar und funktioniert sicher auch irgendwie - mit einer klareren Abtrennung der beiden Bereiche lässt sich aber mit beiden Bereichen effektiver arbeiten - so habe ich es zumindest erfahren. Immer, wenn ich nicht klar abgetrennt habe gab es Übergriffe des einen Bereiches auf den anderen Bereich - was bei mir dann zur zerstörung von Illusionen geführt hat. Das ist ansich nicht schlecht, aber eben auch unangenehm - viele Menschen klammern sich aber an ihr Weltbild und behindern sich somit selbst. Im ersten Moment scheint das angenehmer zu sein - auf Dauer ist es das aber nicht. Meiner Meinung nach erkennt man das an den vielen ehemaligen beider Seiten - es findet dann immer ein Umschwung zur anderen Seite statt und ein völliges ablehnen des bisherigen - ob dieses extreme Pendel der Persönlichkeitsentwicklung im Erwachsenenalter förderlich ist wage ich zu bezweifeln. Als Kind und Jugendlicher ist das ideal um sich selbst (damit ist auch das Ego gemeint) und den eigenen Platz zu definieren und zu finden. Aber als erwachsender beraubt man sich damit einiger Dinge, die gut für die eigene Entwicklung wären - so ist zumindest meine Sicht beruhend auf meinen Erfahrungen.
Grüße Shuichi
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23.02.2009, 18:55
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Grundsatzdebatte Esoterik Beitrag #8 (permalink)
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Weltenwanderer
Registriert seit: 23.10.2008
Beiträge: 646
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Zitat:
Zitat von Shuichi:
Meiner Meinung nach erkennt man das an den vielen ehemaligen beider Seiten - es findet dann immer ein Umschwung zur anderen Seite statt und ein völliges ablehnen des bisherigen - ob dieses extreme Pendel der Persönlichkeitsentwicklung im Erwachsenenalter förderlich ist wage ich zu bezweifeln. Als Kind und Jugendlicher ist das ideal um sich selbst (damit ist auch das Ego gemeint) und den eigenen Platz zu definieren und zu finden. Aber als erwachsender beraubt man sich damit einiger Dinge, die gut für die eigene Entwicklung wären - so ist zumindest meine Sicht beruhend auf meinen Erfahrungen.
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Ich gehe mal davon aus, dass ich Dich richtig verstanden habe.  Ich denke auch, dass man sich wertvoller Erfahrungen beraubt, wenn man das Eine oder das Andere ins Extreme zieht.
Ich bevorzuge, alles Exoterische ( von außen auf mich zukommende) erst einmal zu hinterfragen, es zu alaysieren und logische Erklärungen dafür zu finden.
Wenn etwas auf Esoterischen Weg ( von Innen auftauchende) auf mich zu kommt, dann nehme ich es erst einmal an, suche dann die Logik und versuche das Erlebte, bzw. das Phänomen mit wissenschaftlichen Erkentnissen und der Logik zu einer Einheit zu bringen.
Spannende Sache.
NUR, manchmal ergibt es einfach keine Logig...keine wissenschaftliche Untermauerung und keine greifbare Grundlage, auf die man zurückgreifen kann... und trotzdem zeigt es Wirkung!
Dann nehme ich es einfach an, versuche mit den Auswirkungen klar zu kommen und es für mich "lebbar" zu machen.
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