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14.02.2011, 14:34
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Meine Theorie zur Spiegeltheorie Beitrag #1 (permalink)
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Gast
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Meine Theorie zur Spiegeltheorie
Da gibt es ja die Lehre vom Spiegelgesetz. Die war mir immer sehr suspekt.
Der andere spiegelt dir immer das vor, also wenn du böse denkst, handelt der andere auch böse u. umgekehrt , mal so grob angekratzt
Jetzt aber fiel mir folgendes ein u. auf: Wenn man in einen Spiegel schaut, u. an dieser Theorie des Spiegeln was dran wäre, dann müsste ja alles eben Spiegelverkehrt sein! Das heisst, es müsste eigentlich so sein, das das Gegenteil, das verkehrte eben gespiegelt wird.
Aber alles in allem glaub ich überhaubt net, das hier was wahres dran ist, ob seitenverkehrt oder nicht.
Wenn ich nämlich jemand eine im Affekt knalle, dann kann der andere wohl mir eine zurückknallen, oder er kann auch die andre Wange hinhalten.
Wenn ich jemanden beschimpfe, kann er zurückschimpfen, oder er kann einfach anders zurückkommen.
na was denkt ihr?
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14.02.2011, 14:48
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Meine Theorie zur Spiegeltheorie Beitrag #2 (permalink)
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Zwischenwesen
Registriert seit: 10.02.2011
Ort: Schweiz
Beiträge: 135
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Ich denke es kann schon sein, dass das eigene Verhalten, den anderen beeinflusst, wenn man natürlich jemand eher aggressiv begegnet, wird diese wahrscheinlicher nicht unbedingt freundlich warten.
Mir selber fiel zumindest auf, dass ich selber manchmal, so mich verhalten gegenüber gewissen Personen, wie sie zu mir sind. Selber vertrage diese aber oftmals ned, wenn man sich genauso verhält wie sie. Das passiert mir allerdings voll oft, darauf hingewiesen hab micher nur Dritte, die das beobachtet haben.
Was mir ebenfalls auffiel ist, dass manche Personen, das an Anderen kritisieren, was sie selber aber nicht besser hinkriegen. Vielleicht sind sie sich über ihr Problem bewusst und achten besonders drauf, und kritisieren es auch dann bei anderen, weil sie das Verhalten bei sich selbst nicht dulden.
Ok, ich weiss nun nicht inwiefern das mit dem Spiegelgesetz zu tun hat.
Zu dem spiegelverkehrt, vielleicht meinte man ja auch mehr, dass es wie von einem Spiegel reflektiert wird. An sich wenn man sich im Spiegel betrachtet, ist es ja nicht das Gegenteil an sich, man wird ja nicht plötzlich als Mann dargestellt im Spiegel, wenn man eine Frau ist. (Bei manchen vielleicht, aber das liegt dann nicht am Spiegel, sondern eher daran, dass der Körper nicht zur Seele passt)
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14.02.2011, 15:40
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Meine Theorie zur Spiegeltheorie Beitrag #3 (permalink)
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ankhaba
Sternzeichen:
Registriert seit: 18.12.2009
Alter: 44
Beiträge: 3.341
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immer? Nö. (imho)
Manchmal bist Du Spiegel und manchmal Spiegelbild. 
Und ja, es geht um die Reflektion dabei und nicht, ob etwas immer soundso zurück kommt.
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15.02.2011, 17:01
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Meine Theorie zur Spiegeltheorie Beitrag #4 (permalink)
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Ursache
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 27
Beiträge: 5.748
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Zitat:
Zitat von brokenheart31
Da gibt es ja die Lehre vom Spiegelgesetz. Die war mir immer sehr suspekt.
Der andere spiegelt dir immer das vor, also wenn du böse denkst, handelt der andere auch böse u. umgekehrt , mal so grob angekratzt
Jetzt aber fiel mir folgendes ein u. auf: Wenn man in einen Spiegel schaut, u. an dieser Theorie des Spiegeln was dran wäre, dann müsste ja alles eben Spiegelverkehrt sein! Das heisst, es müsste eigentlich so sein, das das Gegenteil, das verkehrte eben gespiegelt wird.
Aber alles in allem glaub ich überhaubt net, das hier was wahres dran ist, ob seitenverkehrt oder nicht.
Wenn ich nämlich jemand eine im Affekt knalle, dann kann der andere wohl mir eine zurückknallen, oder er kann auch die andre Wange hinhalten.
Wenn ich jemanden beschimpfe, kann er zurückschimpfen, oder er kann einfach anders zurückkommen.
na was denkt ihr?
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Diese Gesetze funktionieren auch nicht so wie ein Spiegel bzw. so wie du es beschreibst, aber das hast du ja selbst bereits gemerkt. Tatsächlich gibt es da zwei Phänomene (Gesetze nennen wir das), die ähnlich sind, aber doch unterschiedlich.
Es ist zum einen so, dass das Gegenüber auf das reagiert, was in uns ist. Gerade in Partnerschaften ist es der Partner, der intuitiv (aber meist unbewusst) unsere Knöpfe drückt und damit "verletzt sein" bei uns auslöst.
Wichtig, er löst es aus, ist aber nicht die Ursache der Verletzung, wie das von vielen geglaubt wird: Nochmal ganz klar und deutlich: "Der Partner (und jeder andere Mensch) ist nie die Ursache für eine Verletzung sondern immer deren Auslöser." Die eigentliche Ursache liegt in uns - etwas anderes zu denken ist ein Schritt ins Opferbewusstsein.
Das ist also die Resonanz, die wir zu/mit anderen haben können: Resonanzgesetz
Das Spiegelgesetz sagt aus, dass andere uns die Möglichkeit bieten unser Inneres auf sie zu projizieren und dort zu betrachten. Jeder kennt es, dass er irgenwann schonmal etwas auf jemand anderes projiziert hat - sei es als Gedankengeschichte, die schlussendlich aus der Luft gegriffen ist oder einfach nur ein Urteil über den anderen. (Wie wir über andere denken spiegel oft, wie wir über uns Selbst oder das Leben oder unsere Beziehung zum Leben denken)
Es wird aber nicht ständig gespiegelt. Wir sehen andere natürlich auch mal so wie sie sind (wenn auch nur eingeschränkt, weil man ja nicht wirklich einen Menschen in seiner Tiefe voll erfassen kann). Und wir treten ja auch nicht immer mit allem in Resonanz - wenn es einem grad selbst prima geht, kann kommen, was will, es wird uns kaum berühren.
Grüße Shuichi
Geändert von Shuichi (15.02.2011 um 17:05 Uhr)
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15.02.2011, 17:58
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Meine Theorie zur Spiegeltheorie Beitrag #5 (permalink)
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Gast
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Zitat:
Zitat von Shuichi
Diese Gesetze funktionieren auch nicht so wie ein Spiegel bzw. so wie du es beschreibst, aber das hast du ja selbst bereits gemerkt. Tatsächlich gibt es da zwei Phänomene (Gesetze nennen wir das), die ähnlich sind, aber doch unterschiedlich.
Es ist zum einen so, dass das Gegenüber auf das reagiert, was in uns ist. Gerade in Partnerschaften ist es der Partner, der intuitiv (aber meist unbewusst) unsere Knöpfe drückt und damit "verletzt sein" bei uns auslöst.
Wichtig, er löst es aus, ist aber nicht die Ursache der Verletzung, wie das von vielen geglaubt wird: Nochmal ganz klar und deutlich: "Der Partner (und jeder andere Mensch) ist nie die Ursache für eine Verletzung sondern immer deren Auslöser." Die eigentliche Ursache liegt in uns - etwas anderes zu denken ist ein Schritt ins Opferbewusstsein.
Das ist also die Resonanz, die wir zu/mit anderen haben können: Resonanzgesetz
Das Spiegelgesetz sagt aus, dass andere uns die Möglichkeit bieten unser Inneres auf sie zu projizieren und dort zu betrachten. Jeder kennt es, dass er irgenwann schonmal etwas auf jemand anderes projiziert hat - sei es als Gedankengeschichte, die schlussendlich aus der Luft gegriffen ist oder einfach nur ein Urteil über den anderen. (Wie wir über andere denken spiegel oft, wie wir über uns Selbst oder das Leben oder unsere Beziehung zum Leben denken)
Es wird aber nicht ständig gespiegelt. Wir sehen andere natürlich auch mal so wie sie sind (wenn auch nur eingeschränkt, weil man ja nicht wirklich einen Menschen in seiner Tiefe voll erfassen kann). Und wir treten ja auch nicht immer mit allem in Resonanz - wenn es einem grad selbst prima geht, kann kommen, was will, es wird uns kaum berühren.
Grüße Shuichi
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Das war Shuichi´s Traummännlein. So nun liebe Kinder, ab ins Bett mit euch...
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15.02.2011, 18:05
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Meine Theorie zur Spiegeltheorie Beitrag #6 (permalink)
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Ursache
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 27
Beiträge: 5.748
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Zitat:
Zitat von brokenheart31
Das war Shuichi´s Traummännlein. So nun liebe Kinder, ab ins Bett mit euch... 
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Ich komm nicht drauf - was willst du mir damit sagen?
Ist doch nur die klassische Erklärung zu diesen beiden Themen (natürlich recht kurz, aber zu weit wollt ich das jetzt auch nicht ausführen)
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15.02.2011, 18:12
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Meine Theorie zur Spiegeltheorie Beitrag #8 (permalink)
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Sono libero
Registriert seit: 28.09.2010
Beiträge: 2.024
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Zitat:
Zitat von brokenheart31
Das war Shuichi´s Traummännlein. So nun liebe Kinder, ab ins Bett mit euch... 
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Mich wundert es nicht mehr, dass es in der Liebe bei dir nicht klappt.
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