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08.07.2007, 01:26
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Etwas zum Nachdenken.... Beitrag #1 (permalink)
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Erwachende
Sternzeichen:
Registriert seit: 29.05.2007
Ort: Nähe Kassel
Alter: 38
Beiträge: 53
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Etwas zum Nachdenken....
Was meint Ihr zur folgenden Aussage, die mir heute Abend beim Denken gerade eingefallen ist? Je glücklicher ein Mensch mit sich selbst ist, um so besser kann er in die Seele Anderer blicken und ihr wahres Wesen erkennen....
Für mich ist es die Erklärung des Spruches, der aussagt, dass man Andere erst wirklich lieben kann, wenn man sich selbst liebt. Denn wenn man mit sich selbst glücklich ist bzw. sich selbst lieben kann, ist die Sicht auf die Seele Anderer nicht durch seine eigene Unglücklichkeit getrübt und man hat dadurch das Wissen wie man Andere glücklich machen und sie wirklich lieben kann, so dass sie tatsächlich glücklich werden können.
Kann man das eigentlich einfacher erklären und hat das schon mal ein Philosoph oder eine andere Berühmtheit gesagt? 
Jedenfalls hab ich's am eigenen Leib erfahren und deshalb ists mir wahrscheinlich auch eingefallen...danke an Dich, mein Liebster, Vater meiner Tochter! 
Vielleicht könnt Ihr ja was damit anfangen?
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08.07.2007, 01:35
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Etwas zum Nachdenken.... Beitrag #2 (permalink)
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Gast
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Stimme ich zu.
So neu ist das allerdings nicht 
Gruss,
tea
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08.07.2007, 03:51
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Etwas zum Nachdenken.... Beitrag #3 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 21.02.2006
Ort: Konstanz
Beiträge: 205
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Hallo Sinneslauscherin,
im Prinzip gebe ich dir recht. Doch der Blick auf andere kann auch durch das eigene Glücklichsein getrübt werden. Ich würde deinen Satz also etwas modifizieren:
Je mehr ein Mensch mit sich im Reinen ist, desto eher kann er in die Seelen anderer schauen und deren wahres Wesen erkennen.
Was hältst du davon?
liebe Grüße
Hannah
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08.07.2007, 12:14
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Etwas zum Nachdenken.... Beitrag #4 (permalink)
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Erwachende
Sternzeichen:
Registriert seit: 29.05.2007
Ort: Nähe Kassel
Alter: 38
Beiträge: 53
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@ tea: Weißt Du, viele Menschen lesen solche Sprüche, fühlen sie aber nicht. Auch anders rum, manche Menschen fühlen und erkennen sowas ihr ganzes Leben lang, weil sie einfach so sind von Natur aus, oder die besten Voraussetzungen haben so zu fühlen. Deshalb ist es ihnen auch nicht neu. Für mich ist es was Neues insofern, dass ich es jetzt richtig "fühle".
@Hannah: Ja, da stimme ich Dir zu! Soweit bin ich persönlich noch nie im Leben gekommen um auf die Idee zu kommen, aber Du hast vollkommen recht. Würde man so eine Situation eigentlich dann als Egoismus bezeichnen? *grübel*
Jedenfalls ist es mir persönlich wichtig, solche Dinge zu besprechen um sie dadurch auch richtig verinnerlichen zu können, damit ich auch danach leben kann und sie nicht vergesse. Mir tut es gut solche Dinge schwarz auf weiß zu sehen.
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08.07.2007, 14:08
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Etwas zum Nachdenken.... Beitrag #5 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 21.02.2006
Ort: Konstanz
Beiträge: 205
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Hallo Sinneslauscherin,
mmmmh, Egoismus würde ich das nicht nennen, auch wenn das in beiden Fällen ( Glücklichsein / Unglücklichsein ) sicherlich eine Rolle spielt.
Ich würde eher sagen, daß beide Seiten zu einer Art "Verblendung" führen. Auch beim Glücklichsein siehst du deine Umgebung und die Menschen nur eingeschränkt.
Wenn man genügend Abstand von sich selbst hat, dann kann man beide Sichtweisen zulassen, ohne eine zu bevorzugen, die des Glücklichen und die des Unglücklichen. Beide Sichtweisen liefern unterschiedliche und doch wichtige "Informationen". Der Wahrheit am nächsten kommt man wohl, wenn man beide berücksichtigt und daraus in einer Synthese etwas Neues entsteht.
Ich glaube, wenn man so weit ist, hat man sich selbst gefunden. ; )
liebe Grüße
Hannah
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08.07.2007, 17:16
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Etwas zum Nachdenken.... Beitrag #6 (permalink)
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Padawan
Sternzeichen:
Registriert seit: 30.06.2007
Ort: raum mönchengladbach
Alter: 46
Beiträge: 140
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hi sinneslauscherin,
hast du schon mla daran gedacht zu philosophieren?
gruss kämpfer
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08.07.2007, 20:25
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Etwas zum Nachdenken.... Beitrag #7 (permalink)
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Erwachende
Sternzeichen:
Registriert seit: 29.05.2007
Ort: Nähe Kassel
Alter: 38
Beiträge: 53
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Hmmm...@ Hannah...ich weiß aus Erfahrung, dass ich in der Lage bin das Wesen der Seele Anderer zu erkennen, wenn ich nicht im Reinen mit mir selbst bin...das sagen mir meine ganzen Erfahrungen mit Menschen, dennoch habe ich es bisher nie erlebt, das auch zu können/nicht zu können während ich im Reinen mit mir war....ganz einfach....weil ich es so gut wie nie war....bis jetzt vielleicht jedenfalls.
Dieser Abstand von dem Du geschrieben hast, diesen hatte ich früher viel zu lange und viel zu sehr zu mir selbst, sonst hätte ich mich viel früher und schneller im positiven Sinne weiterentwickeln und intensiver mit meinem eigenen generalüberholungsbedürfigen Ich auseinander setzen können. Das finde ich zwar schade aber wie sagt man so schön....lieber spät als nie. :-)
@ kämpfer: Ich finde Philosophie in der Tat spannend aber selber philosophieren? Ich nenne das was ich gelegentlich mache einfach grübeln und nachdenken. *g* Für viele die ich kennen lernen durfte nichts weiter als überflüssige Rumüberlegerei.
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09.07.2007, 16:28
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Etwas zum Nachdenken.... Beitrag #8 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 09.07.2006
Beiträge: 29
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Als ich deinen Satz gelesen habe, ist mir das Selbe durch den Kopf gegangen wie Hannah: Selbst ein endlos glücklicher Gemützustand kann zur Verblendung führen.
ein kleines Beispiel aus meinem Leben: In einem mir sehr glücklichen und fast schon schwerelosen Lebensabschnitt habe ich einen Menschen kennengelernt, der mir gegenüber sehr link und hinterlistig war. Ich habe nur seine positiven Seiten gesehen, das Negative gar nicht erst wahrgenommen. Vor lauter Fröhlichkeit habe ich die Gefahr nicht wahrgenommen, dass ich bald seelisch schwer verletzt werde. Und es kam wie es kommen musste: Ich wurde enttäuscht und bin sozusagen "aus allen Wolken gefallen". Ein paar Monate darauf gings in eine psychosomatische Klinik.
Ich möchte dir keinen Schrecken einjagen, aber manchmal ist es gar nicht so verkehrt auch das Negative in einem Mitmenschen zu sehen. Vielen fehlt es jedoch an Hilfsbereitschaft oder Konsequenz ihn zu verlassen, wenn die zwischenmenschliche Beziehung schädigend ist.
Für mich gilt es sogar zu Anfang ein gewisses Potential an Misstrauen zu haben, denn meine Gutgläubigkeit wurden schon viel zu oft ausgenutzt.
Ich gehe natürlich nur von mir aus - bin hierbei keinesfalls ein Vorbild.
Geändert von Skorpion (09.07.2007 um 16:31 Uhr)
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