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10.10.2010, 19:01
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Schuld und Verantwortung Beitrag #1 (permalink)
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Ursache
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 27
Beiträge: 5.748
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Schuld und Verantwortung
Schuld und Verantwortung
Im Rahmen der spirtiuellen Entwicklung oder im Rahmen der Bewusstwerdung des Menschen gibt es ein Thema, was wohl jeden den permanent begleitet. Es ist zumindest überall vertreten: Das Thema Verantwortung.
Im Laufe des Erwachsenwerdens übernimmt man automatisch mehr und mehr Verantwortung. Ab einem gewissen Punkt, so scheint es, hören aber viele Menschen mit diesem Prozess der Verantwortungsübernahme auf. Spätestens an der Grenze zwischen innerer und äußerer Welt wird nicht selten angehalten oder zumindest stark verlangsamt. Das bisherige reicht ja auch um im praktischen Leben irgendwie klar zu kommen.
Dabei geht genau da eigentlich erst das richtige Erwachsenwerden los. Erst hier entwachsen wir dem naiven unschuldigem Kind und werden wirklich Erwachsen.
Wir leben in einer Welt voller Menschen, die diesen Schritt noch nicht gegangen sind und sich gegenseitig viel Leid zufügen. Vor allem aber fügen sie sich selbst Leid zu.
Es wird gerne in Schuldige, Unschuldige, Opfer und Täter eingeteilt. Keine der Parteien ist jedoch dem naiven undschuldigem Kind, das sie waren und immernoch sind, entwachsen. Diese Einteilung hat ihren Sinn in der Rechtssprache und vielleicht auch an anderer Stelle, aber sie beschreibt nicht die Realität des Bewusstseins der Menschen.
Ebenso, wie man dem Kind, was seinen Kot zur "Verschönerung" der Tapete benutzt, nicht die Schuld dafür geben kann/sollte, kann man auch einem unbewussten Menschen nicht die Schuld für sein unbewusstes Verhalten geben.
Wie gesagt, ich rede hier nicht vom rechtlichen Aspekt, da macht es Sinn einen Mörder entsprechend dem, was er getan hat ins Gefängnis zu stecken.
Es geht mir hier im den spirituellen Aspekt, also das, was jeder einzelne tut, wenn er Menschen in seinem Umfeld die Schuld für etwas gibt oder wenn er sich selbst die Schuld für etwas gibt.
Schuld und Verantwortung beißen sich.
Wenn ich jemand oder mir selbst die Schuld für etwas gebe, dann kann ich nicht sehen, inwieweit ich selbst Verantwortung habe oder nicht. Und daher kann ich diese Verantwortung auch nicht übernehmen und demnach auch nicht weiterwachsen.
Im Namen der Verantwortungsübernahme und des spirituellen Wachstums muss sich der Einzelne zwangsläufig mit dem Schuldbegriff in seinem Leben auseinandersetzen.
Freu mich auf einen anregenden Austausch und vielleicht auch die ein oder andere eigene Erfahrung (von mir dann ggf. auch, aber jetzt habsch erstmal keine Zeit mehr).
Grüße Shuichi
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10.10.2010, 19:25
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Schuld und Verantwortung Beitrag #2 (permalink)
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...Lecker Keks...
Sternzeichen:
Registriert seit: 25.02.2009
Ort: Hessen
Alter: 36
Beiträge: 737
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Hi Shuichi
ich habe Dein Eingangspost mehmals gelesen, es will mir aber nicht einleuchten, inwiefern Schuld und Verantwortung sich beißen. Meiner Erfahrung nach, ist es eher so, dass erst wenn ich für irgendwas Verantwortungsgefühle entwickle, kann ich mich für irgendwas schuldig fühlen. Sonst geht es mir am allerwerteste vorbei, es existiert nicht--weder als schuld noch als verantwortung--.
Nun meine Erfahrung: wenn man sich die Welt anschaut, ist es traurig und kalt und ungerecht. Früher war es mir egal -- hauptsache es geht mir gut. Dann habe ich angefangen darüber nachzudenken, und fühlte mich verantwortlich dafür (dass die Welt so ist wie es ist), und daher schuldig. Dann folgte Aktionismus -- was die Situation nicht wirklich besserte (weder für die Welt noch für mich). Nun bin ich zum Ansicht angelangt, dass wir bestimmten Verantwortungen übernehmen sollten, weil es uns gut geht und wir können es uns leisten -- aber schuldig fühle ich mich nicht mehr.
Vielleicht ist es wirr -- und vermutlich wird es in eine weitere Phase münden. Ich weine manchmal so wie es meinem Herz zerreist, aber es ist Mitgefühl und keinen Schuld.
LG Ludivine
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10.10.2010, 21:21
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Schuld und Verantwortung Beitrag #3 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 09.02.2007
Ort: bei Münster/Westf.
Alter: 59
Beiträge: 2.053
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Hallo!
Mit dem Thema habe ich mich bei der systematischen Anordnung der Bachblüten auseinander gesetzt. Da gibt es 2 Blüten, die mir als polar erscheinen:
Pine - bei übertriebenen oder ungerechtfertigten Schuldgefühlen. Diese heilende Energie nenne ich DIE VERGEBUNG.
Chestnut Bud - für Menschen, die immer wieder den selben Fehler machen, ohne daraus zu lernen. Diese heilende Energie nenne ich DIE VERANTWORTUNG.
Die Polarität ist für mich also Vergebung - Verantwortung.
Die rechte Mitte besteht meiner Ansicht darin im konkreten Fall herauszufinden, wie weit die eigene Verantwortung für ein Vorkommis reicht, und daraus zu lernen und sich selber das, wofür man nichts konnte, zu vergeben. Ich finde, meistens sind Verantwortlichkeit und Nicht-dafür-Können bei einem Ereignis gemischt, in unterschiedlichem Verhältnis.
Man kann in zwei Richtungen aus der Mitte geraten:
zum einen durch Verantwortungslosigkeit, Weigerung Verantwortung zu übernehmen, häufig indem man anderen oder den Verhältnissen die Schuld gibt. Zum anderen durch falsche Schuldgefühle für Dinge, auf die man keinen Einfluss hat (ein Beispiel: wenn jemandem in der Familie etwas zustößt, jemand krank wird oder stirbt, ist meine erste Frage an mich selbst - unreflektiert - "Bin ich das schuld?") oder für Dinge, die gar nicht unbedingt falsch sind, wo nur die Maßstäbe anderer übernommen werden (z.B. ist es mir lange Zeit schwer gefallen mich mitten am Tag, trotz unerledigter Arbeiten, an den PC zu setzen - "das tut man doch nicht").
Wenn ich das Empfinden habe, jemand anders ist an mir schuldig geworden, besteht die rechte Mitte darin herauszufinden, in wie weit er zur Verantwortung zu ziehen ist und wie weit nicht. Meistens sind Anteile von beidem da, denke ich, und echte Vergebung setzt meiner Ansicht nach voraus, dass man sich, wenn möglich, darüber ausgetauscht hat und zu einem gemeinsamen Ergebnis gekommen ist.
Ich weíß nicht, ob das genau dein Thema trifft, wir können ja weiter diskutieren. Erst einmal so viel.
Herzliche Grüße
Marjul
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11.10.2010, 00:51
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Schuld und Verantwortung Beitrag #4 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 07.10.2010
Ort: Ääääärfuuuaaaart de griene hoptstadt von dhüringn
Alter: 26
Beiträge: 398
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wenn ich die verantwortung für meine mitmenschen trage, mache ich mich schuldig, wenn ich sie im regen stehen lasse hough
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11.10.2010, 03:38
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Schuld und Verantwortung Beitrag #5 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 03.08.2010
Beiträge: 210
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der mensch sollte für sich.. das kind im inneren bewahren.
wird "erwachsen" macht er sich schuldig....
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11.10.2010, 04:23
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Schuld und Verantwortung Beitrag #6 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 07.10.2010
Ort: Ääääärfuuuaaaart de griene hoptstadt von dhüringn
Alter: 26
Beiträge: 398
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zum weiterentwickeln müssen wir aber heranwachsen x)
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11.10.2010, 09:11
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Schuld und Verantwortung Beitrag #7 (permalink)
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♥
Sternzeichen:
Registriert seit: 07.01.2010
Alter: 26
Beiträge: 667
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Meine Gedanken:
In dem Moment, wo ich meiner Verantwortung nicht nachkomme, obwohl ich gekonnt hätte, bin ich schuldig!
Also aus purer Faulheit heraus zum Beispiel - dann wäre ich schuld, ja.
Weil man kann, aber nicht will.
Und das wär für mich ein großer Unterschied - können und wollen.
Wenn ich aber eine bestimmte Verantwortung nicht tragen kann und man sie mir aber gibt und es daraufhin schief geht - dann liegt die Schuld nicht bei mir.
Bei wem liegt die Schuld dann?
Bei demjenigen, der mir die Verantwortung gab?
Vielleicht wusste er es auch nicht besser? Konnte es womöglich nicht wissen.
Die Frage ist - ab wann erkennt man, ob man eine Verantwortung tragen kann?!
Kann man das selbst schon vorher einschätzen?
Oder erst dann, wenns zu spät ist?
Manche Dinge passieren - einfach so. Ohne Schuldigen.
Es gibt Dinge, bei denen wir alle unfähig sind die Verantwortung zu tragen.
Wir lernen erst durch Fehler - quasi dann, wenn das erste Unglück schon passiert ist.
(Zu hoffen ist immer, dass dieses Unglück dann eine kleinere Sache ist.)
Und ab dann sind wir dazu angehalten, wenn wir den Fehler erkennen, entsprechend anders zu handeln.
Je nach dem wie alt das Kind ist, wird man es dem Kind erklären oder zeigen, dass es einen nicht glücklich macht. Evtl. auf Mitgefühl appelieren.
Muss man ja eigentlich, wenn es einem Lerneffekt dient.
Ab einem gewissen Punkt des Verstandes allerdings, wird das Kind verantwortlich.
Wenn das Bewusstsein da ist und es gemacht wird um zu provoieren und damit kommt die (womöglich Teil-)Schuld.
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11.10.2010, 21:38
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Schuld und Verantwortung Beitrag #8 (permalink)
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सच्चिदानन्द
Sternzeichen:
Registriert seit: 31.05.2007
Ort: नन्दन
Alter: 36
Beiträge: 4.515
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Hallo Shuichi
sehr schön das Du dieses Thema eröffnet hast...den komischerweise^^ ist mir das gleiche durch den kopf gegangen wie Dir...danke für die reflektion!
ich hätte in der tat noch ein wort dazu genommen und hatte überlegt ob ich ein Thema unter diesem namen eröffne nämlich: Vergebung.
Zitat:
Zitat von Shuichi
[FONT="Comic Sans MS"][COLOR="DarkGreen"]Schuld und Verantwortung
Im Laufe des Erwachsenwerdens übernimmt man automatisch mehr und mehr Verantwortung. Ab einem gewissen Punkt, so scheint es, hören aber viele Menschen mit diesem Prozess der Verantwortungsübernahme auf. Spätestens an der Grenze zwischen innerer und äußerer Welt wird nicht selten angehalten oder zumindest stark verlangsamt. Das bisherige reicht ja auch um im praktischen Leben irgendwie klar zu kommen.
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ich weiß genau was Du damit meinst(glaub ich doch) wenn mensch in der trennung lebt dann ist da eben der unterschied zwischen innen und außen...doch es heißt aber wie innen so außen! Es bedeutet das mensch sich eben auch als collektiv erkennt. Das heißt also wenn ich Dir eine rein haue, heißt es in wirklichkeit das ich mich selbst haue...usw. verteile ich also schuld im aussen dann beschuldige ich schlussendlich mich selbst. Doch es geht gar nicht um Schuld nämlich wenn...
Zitat:
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Dabei geht genau da eigentlich erst das richtige Erwachsenwerden los. Erst hier entwachsen wir dem naiven unschuldigem Kind und werden wirklich Erwachsen.
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...wir aus dem Kind entwachsen...und damit ist keinesfalls das innere kind gemeint sondern der Bewußtseinszustand....
denn das "innere" Kind brauchen wir es uns schon zu bewahren.
Zitat:
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Wir leben in einer Welt voller Menschen, die diesen Schritt noch nicht gegangen sind und sich gegenseitig viel Leid zufügen. Vor allem aber fügen sie sich selbst Leid zu.
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genau denn in diesem bewußtsein zustand existiert eben Schuld...ohne vergebung...aber wenn mensch erkennt das er selbst es erschaffen hat(wenn auch unbewußt) dann kann er
1. keinem anderen die Schuld geben
dieses geht einher mit Selbsterkenntnis und dann
2. kommt die Vergebung ohne die kann es nicht gehen...
mensch vergibt sich selbst...und dann kann er gar keine Schuld mehr im außen verteilen ...dieser bewußtseinszustand wird dann auch achtsamer anderen gegenüber so das man sich nicht mehr verschuldigt...sich selbst gegenüber so das mensch besser für sich schauen kann was ihm gut tut, so andere sich dann gar nicht mehr verschuldigen können
im großen gesehen ist es so das wir erkennen das WIR es sind und so kommt dann schlussendlich der Satzt: Erschaff dir im innreren das Königreich und alles andere wird Dir dazugegeben...wie innen also...innerliche vergebung so außen...mensch kann dann gar nicht mehr Schuld zuweisen.
Denn sie haben es zwar erschaffen aber wie gesagt UNBEWUßT...
denn sie wissen nicht was sie tun
und dann kommt die streichelnde Kraft der vergebung die sehr viel zum Wandel bewegt
klar können es immer noch Situationen geben wo man unachtsam anderen gegenüber war...dieses Wird dann aber vom beobachter gesehen(wenn auch nicht in diesem moment) und man wird passende maßnahmen einleiten...
Zitat:
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Diese Einteilung hat ihren Sinn in der Rechtssprache und vielleicht auch an anderer Stelle
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genau...und darum geht es eigentlich...klar brauchen wir es das zb Menschen vor einem Mörder geschütz werden...Doch was Du meinst die eigentliche Ursache
um die Wurzel des Ganzen..ist es das was Du meinst...so würde ich es jedenfalls sehen
Zitat:
Ebenso, wie man dem Kind, was seinen Kot zur "Verschönerung" der Tapete benutzt, nicht die Schuld dafür geben kann/sollte, kann man auch einem unbewussten Menschen nicht die Schuld für sein unbewusstes Verhalten geben.
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Genau denn sie wissen nicht was sie tun
Zitat:
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Wie gesagt, ich rede hier nicht vom rechtlichen Aspekt, da macht es Sinn einen Mörder entsprechend dem, was er getan hat ins Gefängnis zu stecken.
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genau
Zitat:
Es geht mir hier im den spirituellen Aspekt, also das, was jeder einzelne tut, wenn er Menschen in seinem Umfeld die Schuld für etwas gibt oder wenn er sich selbst die Schuld für etwas gibt.
Wenn ich jemand oder mir selbst die Schuld für etwas gebe, dann kann ich nicht sehen, inwieweit ich selbst Verantwortung habe oder nicht. Und daher kann ich diese Verantwortung auch nicht übernehmen und demnach auch nicht weiterwachsen.
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ganz genau...doch das erfordert das der mensch über die erscheinung hinaus blickt
Zitat:
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Im Namen der Verantwortungsübernahme und des spirituellen Wachstums muss sich der Einzelne zwangsläufig mit dem Schuldbegriff in seinem Leben auseinandersetzen.
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und wenn die streichelnde Kraft der Vergebung kommt dann hat alle Schuld kein platz mehr
ist es das was Du meinst?
l.gr.
fjörgyn
Geändert von Fjörgyn (11.10.2010 um 21:41 Uhr)
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