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10.10.2010, 10:01
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Eine Stimme für die Intoleranz Beitrag #1 (permalink)
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Chaosmagier
Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 4.473
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Eine Stimme für die Intoleranz
In unserer christlich geprägten Gesellschaft, die selbst vor der Esoterikszene keinen Halt macht, ist es nicht verwunderlich, dass der positive Pol "Toleranz" im allgemeinen als wünschenswert betrachtet und versucht wird, den negativen Pol "Intoleranz" zu vermeiden. Deshalb wird hier im Forum regelmäßig zu mehr Toleranz gegenüber anderen Meinungen aufgerufen.
Mal abgesehen davon, dass theoretisch betrachtet vollkommene Toleranz selbst die Intoleranz tolerieren muss (und damit selbst intolerant wird) und vollkommene Intoleranz sogar sich selbst ablehnt (wodurch sie tolerant wird), so ist es selbst in der Praxis nachvollziehbar, dass zuviel Toleranz bzw. Toleranz am falschen Platz genauso schädlich ist wie zuviel Intoleranz. Die Meinungen darüber, was toleriert werden sollte und was nicht, gehen freilich auseinander, aber dieser Grundsatz ist überall zu finden und immer anwendbar (selbst in den Forenregeln  ).
Deshalb sollten wir aufhören, Toleranz höher zu bewerten als Intoleranz. Beides hat seine Berechtigung und seinen Platz, weshalb ich hiermit meine Intoleranz gegenüber der einseitigen Bevorzugung der Toleranz zum Ausdruck bringen möchte  .
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10.10.2010, 10:52
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Eine Stimme für die Intoleranz Beitrag #2 (permalink)
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Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 16.06.2010
Ort: Breisgau
Alter: 31
Beiträge: 85
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dem kann ich nur zustimmen.... 
Hab zwar lang daran geknabbert, weil ich dachte es müsste eine Lösung für das "Problem"  her,
aber seit ein paar Jahren kann ich es auch einfach so stehen lassen....weils ja nicht wirklich eins ist, nur von einigen dazu gemacht wird
...frag mich nur wie du gerade darauf kommst
LG,
Cassi
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10.10.2010, 11:16
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Eine Stimme für die Intoleranz Beitrag #3 (permalink)
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Ursache
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 27
Beiträge: 5.748
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Vielleicht wird deswegen so viel Wert auf Toleranz gelegt (und ähem, von den Christen, echt? → Homoehe, Jesuswitze etc...), weil die Intoleranz noch so groß vertreten ist.
Wenn du für dich da ein Gleichgewicht gefunden hast, dann ist das doch prima, aber ich denke, dass dieses Gleichgewicht in der Welt noch lange nicht erreicht ist.
Wenn du darin, dass mehr zu Toleranz aufgerufen wirst eine positive Bewertung siehst, dann wird das für dich schon irgendeinen Sinn machen -... ich sehe darin einfach nur einen Fokus, der gesetzt wurde und der sinnvoll ist.
Grüße Shuichi
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10.10.2010, 11:28
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Eine Stimme für die Intoleranz Beitrag #4 (permalink)
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सच्चिदानन्द
Sternzeichen:
Registriert seit: 31.05.2007
Ort: नन्दन
Alter: 36
Beiträge: 4.515
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jaja...
wir kommen doch immer wieder auf einen Schluss...
das gesunde Mittelmaß machst....
.......ist es so?....oder so?
Jede Situation ist individuell und erfordert eben auch genau dieses vorgehen nämlich individuelles

l.gr.
fjörgyn
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10.10.2010, 11:51
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Eine Stimme für die Intoleranz Beitrag #5 (permalink)
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Mensch
Sternzeichen:
Registriert seit: 16.09.2009
Alter: 35
Beiträge: 2.662
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Vor allem kann man toleranz nicht in cm, Litern oder einer sonstigen Maßeinheit angeben!
Damit ist selbst die Grenze zwischen Toleranz und Intoleranz für jeden anders!^^
Wenn ich etwas nicht toleriere, dann bin ich sozusagen dagegen und das nennt man dann Landläufig auch Meinung! ^^ ^
Ich muß ja auch nicht alles und jeden tolerieren, es wäre sogar hinderlich in der eigenen freien Entfaltung.
Die wichtigste frage ist wohl immer "was beeinträchtigt mich daran? Und warum? Und wieso fühlt es sich für mich so falsch an, dass ich darauf antworten muß?"^^
Meist lernen beide was aus der Diskussion. Was ja auch unseren Entwicklungsprozess darstellt.
Dennoch sollte immer Respekt dabei sein. Denn Respektlosigkeit kann ein konstruktives Gespräch sehr schnell zerstören.
Gruß
Scratch
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10.10.2010, 14:39
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Eine Stimme für die Intoleranz Beitrag #6 (permalink)
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Ithaka ist nah.
Sternzeichen:
Registriert seit: 03.01.2008
Ort: Stuttgart
Alter: 43
Beiträge: 1.437
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Zitat:
Zitat von Zhantee
Mal abgesehen davon, dass theoretisch betrachtet vollkommene Toleranz selbst die Intoleranz tolerieren muss (und damit selbst intolerant wird)
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Hallo Sven,
das in Klammern ist für mich unlogisch.
Kannst Du es an einem Beispiel verdeutlichen?
Liebe Grüße
Stefan
Geändert von odysseus05 (10.10.2010 um 14:41 Uhr)
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10.10.2010, 15:04
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Eine Stimme für die Intoleranz Beitrag #7 (permalink)
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Gast
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Zitat:
Zitat von odysseus05
Hallo Sven,
das in Klammern ist für mich unlogisch.
Kannst Du es an einem Beispiel verdeutlichen?
Liebe Grüße
Stefan
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Das interessiert mich auch.
Weil Duldsamkeit doch durch die Duldung der Unduldsamkeit nicht selbst zur Unduldsamkeit wird, sondern beides bleibt, was es ist. Oder?
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10.10.2010, 16:22
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Eine Stimme für die Intoleranz Beitrag #8 (permalink)
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Mensch
Sternzeichen:
Registriert seit: 16.09.2009
Alter: 35
Beiträge: 2.662
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Zitat:
Zitat von Blauauge
Weil Duldsamkeit doch durch die Duldung der Unduldsamkeit nicht selbst zur Unduldsamkeit wird, sondern beides bleibt, was es ist. Oder?
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 Die liebe Wiki Pedia sagt zu toleranz: "Toleranz, auch Duldsamkeit, ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten. Gemeint ist damit heute häufig auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung unterschiedlicher Individuen."
Wobei ich denke das der Chaosmage hier weniger von Duldsamkeit sondern mehr von "auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung unterschiedlicher Individuen" spricht.
Wenn ich jegliche Lebensweise toleriere, wird es irgendwann automatisch zu einem Interessenkonflikt kommen. In dem ich entweder tolerieren muß, dass mich jemand in meinen Interessen beschneidet (keine Gleichberechtigung mehr und somit intolerant sich selbst gegenüber) oder jemand anderen darin beschneidet und ich durch unterlassen die eine Lebenseinstellung toleriere und die andere ignoriere, denn sonst würd ich ihn ja unterstützen!^^
Du kannst nicht tolerant sein, wenn sich zwei Streiten es kann dir höchstens scheißegal sein!
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