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19.09.2010, 11:28
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Der Fluch des Lichtes Beitrag #1 (permalink)
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Chaosmagier
Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 4.473
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Der Fluch des Lichtes
Einen schönen Sonnentag kann man nur dann so richtig genießen, wenn das Wetter vorher "schlechter" war. Scheint die Sonne im Sommer regelmäßig, wird es normal, wir nehmen es kaum noch wahr. Irgendwann wird die Hitze zur Last und wir sehnen uns nach Abkühlung und Regen.
Das erscheint ziemlich einleuchtend. Warum ist es dann so schwer, diese einfachen Grundsätze auf den geistigen Bereich zu übertragen? Eine der wichtigsten hermetischen Regeln lautet schließlich: "wie oben so unten", wie im geistigen so im materiellen Bereich, und hat sich "wie im Himmel so auf Erden" ansatzweise bis ins Christentum erhalten.
Wie kann man es da als erstrebenswertes Ziel ansehen, ins Licht zu gelangen? Auf dem Planten Venus, dessen eine Seite ständig der Sonne zugewandt ist, ist kein Leben möglich. Wie passend daher, dass das Licht zumindest von einigen konsequenterweise mit dem Nirwana, dem Verlöschen der Existenz, gleichgesetzt wird. Wie schön, wenn man es endlich geschafft hat, sein Ziel zu erreichen und dann nichts davon hat, weil man es nicht mehr wahrnehmen kann!
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19.09.2010, 11:50
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Der Fluch des Lichtes Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 21.09.2005
Ort: Berlin
Beiträge: 305
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Licht ist Leben liebe Zhantee, deswegen wollen wir alle ins Licht - wir wollen ins Leben.
'Licht' ist nur eine Metapher für 'Leben'.
LG
MM
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19.09.2010, 12:11
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Der Fluch des Lichtes Beitrag #3 (permalink)
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Gast
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Es heißt aber " Wie im Himmel so auf Erden" und nicht " Wie auf Erden so im Himmel". Daher erachte ich es als schwieriges Unterfangen, aus irdischer Perpektive Rückschlüsse auf eine himmlische Perspektive zu vollziehen - obwohl das theoretisch auch möglich sein sollte.
Anders gesagt: Es ist einfacher aus erweiterter Perspektive die engere Perspektive zu erkennen, zu verstehen & zu durchschauen, als aus engerer Perspektive eine erweiterte Perspektive zu erkennen, zu verstehen & zu durchschauen. Da die engere Perspektive aber in der erweiterten Perspektive enthalten ist, sind Rückschlüsse wie gesagt möglich.
Ich glaube allerdings nicht das Lichtwesen sich selbst als gut betrachten, diese Wertigkeiten spielen wohl keine Rolle. Sie sind und tun, was sie sind. Weder gut noch schlecht. Und deshalb ist es auch kein Ziel, ein Lichtwesen zu werden durch gute Taten und dergleichen. Man ist es einfach durch das, was man ist, durch sein Sein.
Und daher ist es auch keine Last im Licht zu sein, weil es einfach der natürliche Seinszustand ist, in dem man sich befindet, so wie wir uns durch unser Sein in dem Seinszustand befinden (nämlich ein irdischer) in dem wir uns befinden und diesen in der Summe als behaglich empfinden.
Das ist so, weil der Pingiun nicht gern in der Sahara lebt. 
Vielleicht.
Geändert von Gast9518 (19.09.2010 um 12:14 Uhr)
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19.09.2010, 14:07
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Der Fluch des Lichtes Beitrag #4 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.07.2010
Beiträge: 343
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Ich denke es hängt von der Umgebung ab.
Wir befinden uns in einer dualen Umgebung, in der Dinge durch die Abwesenheit ihres Gegenteils definiert werden können.
In der höchsten Sphäre aber existiert Gott als Absolutum, als Alles-was-ist.
Diese absolute Existenz schließt alles in sich ein, es gibt also nichts, das nicht Gott ist, Gott ist nicht durch sein Gegenteil definierbar, weil es kein Gegenteil von Gott gibt. Selbst die Nichtexistenz ist ein Teil Gottes, denn sie muss ja erst existieren, um...nicht...nicht...zu existieren...
Insofern ist diese letzte höchste Existenz wohl das reine Licht, das Absolutum, etc...aber davon sind wir weit entfernt, wir leben in relativen Welten, da wir all das gute, all die Aspekte der Existenz und der Liebe nur erfahren können, wenn wir deren Gegenteil erschaffen. Gott selbst als Absolutum weiß alles, aber kann sich nicht selbst erfahren, da es kein Gegenteil zu ihm gibt. Daher teilt er sich auf in Seelen, die vieles vergessen von ihrer wahren Natur und so all die Erfahrungen machen, welche Gott erst definieren.
Ich denke, nein, ich weiß und hoffe, dass es zwischen unserer Sphäre und der höchsten Gottessphäre noch unzählige weitere Stufen, Dimensionen, Ebenen gibt, auf denen noch unendlich viele weitere Erfahrungen gemacht werden können, denn nicht im Traum würde ich mir jetzt schon wünschen, direkt zu Gott zurückzukehren.
Geändert von Khris (19.09.2010 um 14:09 Uhr)
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19.09.2010, 14:52
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Der Fluch des Lichtes Beitrag #5 (permalink)
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Ursache
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 27
Beiträge: 5.748
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Komisch, dieses Phänomen "über den Sommer meckern" kenn ich bei mir gar nicht. Es reicht sich an den kalten Winter zu erinnern.
Ebenso ist es beim Licht - jeder der sich daran erinnert, wie es ist lieblos und unbewusst zu sein, wird den Zustand des liebevollen Bewusstsein Seins wohl kaum als unangenehm empfinden, falls er dazu überhaupt mal die Erinnerung braucht.
Grüße Shuichi
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19.09.2010, 15:31
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Der Fluch des Lichtes Beitrag #6 (permalink)
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Chaosmagier
Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 4.473
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Zitat:
Zitat von MariaMarmelade
deswegen wollen wir alle ins Licht
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Wer ist "wir alle", lieber Maria?
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19.09.2010, 15:34
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Der Fluch des Lichtes Beitrag #7 (permalink)
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Chaosmagier
Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 4.473
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Zitat:
Zitat von Blauauge
Es ist einfacher aus erweiterter Perspektive die engere Perspektive zu erkennen, zu verstehen & zu durchschauen, als aus engerer Perspektive eine erweiterte Perspektive zu erkennen, zu verstehen & zu durchschauen. Da die engere Perspektive aber in der erweiterten Perspektive enthalten ist, sind Rückschlüsse wie gesagt möglich.
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Ich sehe den geistigen Bereich nicht als erweiterter an. Geist und Materie sind eins, lediglich die Schwingungsfrequenz ist anders.
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19.09.2010, 15:40
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Der Fluch des Lichtes Beitrag #8 (permalink)
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Chaosmagier
Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 4.473
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Zitat:
Zitat von Khris
Wir befinden uns in einer dualen Umgebung
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Existenz ist nur möglich, wenn Einheit und Dualität im Gleichgewicht sind.
Zitat:
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nicht im Traum würde ich mir jetzt schon wünschen, direkt zu Gott zurückzukehren.
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Mit Gott verbunden und gleichzeitig ein Individuum zu sein sehe ich als erstrebenswertes Ziel.
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