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05.09.2010, 23:00
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Ohne Gegensätze keine Existenz Beitrag #1 (permalink)
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Gast
Registriert seit: 06.11.2009
Beiträge: 0
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Ohne Gegensätze keine Existenz
Ich habe mir über die Definition und vor allem die Existenz von Gegensätzen sehr lange Zeit Gedanken gemacht, Thesen gegenübergestellt, mich gefragt, ob es schwarz und weiß in dieser Trennung überhaupt gibt, geben kann, geben muss. Beide Ansichten bin ich durchgegangen, sowohl jener, für die es kein schwarz und weiß gibt und auch jener, welche diese Gegensätze als einen wichtigen Bestandteil sehen, der einfach existiert. Ich möchte euch nun .;mein persönliches;. Ergebnis mitteilen:
Wie man an der Überschrift "Ohne Gegensätze keine Existenz" erkennen kann, bin ich in allen Punkten zweifelsfrei zu dem ausschließlichen Ergebnis gekommen, dass es ohne diese Gegensätze nicht funktioniert, dass man ohne sie schlichtweg nicht leben kann. Nicht, dass man auf sie angewiesen wäre, sondern dass sie vielmehr ein fester Bestandteil unseres täglichen Lebens sind, den man nicht so einfach herausstreichen kann.
Die wohl simpelste Erklärung ist, dass man ohne das Erleben dieser Gegensätze nicht einmal sein eigenes Handeln, seine eigene Lebensweise und Einstellung definieren kann. Ein weiterer Punkt ist auch, dass es schlichtweg etwas negatives benötigt, um überhaupt etwas positives erkennen zu können. Und schon dazu benötigt man diese Gegensätze in seinem Leben. Wie man diese jedoch inhaltich definiert, bleibt jedem selbst überlassen. Was ich für gut erheiße, muss ein andere nicht ebenso für gut befinden. Doch, was unabdingbar ist, ist die Existenz der Gegensätze in unserem Leben.
Ohne dass die Sonne unter geht, kann sie auch nicht wieder aufgehen. Wer niemals im Leben eine Niederlage hatte, ist überhaupt nicht in der Lage zu beurteilen, was ein Sieg bedeutet, weil er den Unterschied nicht kennt. Nur dadurch, dass im Leben auch negative Dinge passieren, sind wir überhaupt in der Lage, die darauffolgenden positiven Dinge, die im Laufe der Zeit irgendwann auf negative Dinge folgen werden, wertschätzen zu können. Ohne den anderen Gegensatz zu erleben, wird man nie einen Unterschied zu etwas beurteilen können.
Und an dieser Stelle wage ich zu behaupten, wer der Ansicht ist, es würde kein schwarz und weiß, kein gut und böse geben, sondern alles wäre neutral, der lügt. Ja, das ist meine Behauptung, die ich an dieser Stelle auch nicht zurück nehmen werde, denn ich weiß, was ich sage und bin mir dessen auch bewusst. Ich bin mir zweifelsfrei zu hundert Prozent sicher, dass diese Behauptung der Wahrheit entspricht. Deshalb werde ich sie nicht zurück nehmen.
Ohne Alpha kein Omega, das war schon seid Uhrzeiten so und daran hat sich auch bis heute nichts geändert. Wer in seinem Leben jemals Freude oder Schmerz erlebt hat, der muss auch die Gegenseite dazu kennen, um eines dieser beiden Gefühle definieren zu können. Da ich davon ausgehe, dass jeder von euch in seinem Leben schon einmal Schmerz oder Freude erlebt hat, ist dies einer von vielen Punkten, an dem es das Neutrale schon nichtmehr geben kann. Nur ein Beispiel dafür, warum jeder, der sagt, diese Gegensätze würde es nicht geben, lügt.
Nun möchte ich gerne die Diskussionsrunde eröffnen und hoffe auf einen informativen Meinungsaustausch, bei dem auch jeder sachlich bleibt. Ich freue mich ebenso darauf, Argumente, Thesen und Ansichten von Usern mit anderen Meinungen lesen zu können. Generell hoffe ich, dass der noch folgende Austausch in einem angemessenen Rahmen verlaufen wird und dass es nicht in irgend einer Weise ausartet, wenn Leute mitschreiben, die sich einfach nicht benehmen können. Freue mich schon auf eure Antworten und Sichtweisen.
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06.09.2010, 00:05
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Ohne Gegensätze keine Existenz Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 27.02.2010
Beiträge: 431
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Hallo Yona,
also, im weitesten Sinne stimme ich deinen Ausführungen zu. Jedoch in Bezug auf "gut und schlecht" nicht so ganz. Es kommt doch immer auf die Sichtweise des Betrachters der jeweiligen Sache an. Was für den einen gut ist, ist für den anderen schlecht, wie du in etwa auch erwähnt hast. Auch zu "positiv und negativ" wären da noch einige Unstimmigkeiten. In jedem Negativen ist auch Positives enthalten oder kann auch umgekehrt sein. Ich spreche jetzt nicht vom +- und -Pol.
In dem Sinne, ich lass mich auch eines Besseren belehren. Das war nur meine spontane Meinung.
Liebe Grüße
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06.09.2010, 09:38
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Ohne Gegensätze keine Existenz Beitrag #3 (permalink)
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Gast
Registriert seit: 06.11.2009
Beiträge: 0
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Zitat:
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Was für den einen gut ist, ist für den anderen schlecht, (...)
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Zitat:
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In jedem Negativen ist auch Positives enthalten oder kann auch umgekehrt sein.
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Hab ich genauso geschrieben, nur ein wenig anders formuliert
Geändert von Gast19498 (06.09.2010 um 09:58 Uhr)
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06.09.2010, 11:42
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Ohne Gegensätze keine Existenz Beitrag #4 (permalink)
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Registriert seit: 10.08.2009
Beiträge: 0
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Ich denke wir leben in einer relativen Welt, um zu erfahren wer wir sind. Deswegen gibt es die Gegensätze, sonst könnten wir nicht wissen oder erfahren wer wir sind. Wenn es kein groß gäbe, könnten wir nicht erkennen, das es auch ein klein gibt. Genauso mit links und rechts u.s.w.. Wir erfahren durch das was wir nicht sind, was wir sind. LG cleo73
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07.09.2010, 00:16
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Ohne Gegensätze keine Existenz Beitrag #5 (permalink)
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Neuer Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 12.06.2010
Alter: 27
Beiträge: 24
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Positiv und negativ sind Begrifflichkeiten, mit denen wir uns in der Welt zurechtfinden. Die Schöpfung kennt kein "gut" und "böse". (Der bunte Schmetterling ist genauso liebenswert wie die dicke, haarige Spinne.[Trotzdem bäh.  ]) Es ist alles ein Ganzes, egal, ob wir nur eine Seite der Münze wahrhaben wollen, sie hat immer zwei.
Darum denke ich, dass es gerade in der anbrechenden neuen Zeit wichtig ist, gleichgültiger zu sein. Was nicht heißt, dass einem alles Wurscht sein soll, sondern jedem Ding seine Wertigkeit und Existenzberechtigung zu lassen. Sich nicht mehr zwischen "gut" und "schlecht" zu entscheiden, sondern für "sowohl als auch"! Dazu sich vom Herzen führen lassen und wir sind ein Riesenstück weiter!!!
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07.09.2010, 09:49
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Ohne Gegensätze keine Existenz Beitrag #6 (permalink)
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Gast
Registriert seit: 06.11.2009
Beiträge: 0
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Zitat:
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Die Schöpfung kennt kein "gut" und "böse"
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Gut und Böse sind nur Begriffe, das stimmt. Doch die guten und bösen Taten an sich, gab es genauso schon bei den Dinosauriern, bei Adam und Eva und bei den Neandertalern, ebenso wie heutzutage auch noch. Ein Dino frisst einen anderen. Für die Dino-Familie des toten Dinos ist dejenige, welche den einen getöten und gefressen hat, ein böser Dino. Für die Dino-Familie des anderen, ist er ein guter Dino, weil er der Familie Nahrung mit nach Hause gebracht hat. Und da soll es gut und böse nicht geben?
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07.09.2010, 18:44
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Ohne Gegensätze keine Existenz Beitrag #7 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.02.2009
Ort: Bodensee
Beiträge: 595
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Das Gegenteil ist der Fall! Mit der Dualität gibt es keine echte Existenz.
Gott ist die einzige Wahre Existenz. Der Ego-Geist, eine Illusion von einer Abspaltung von Gott braucht für seine alltägliche Existenz, die Illusion, die große Maya (die Materie etc.)! Es gibt in Wirklichkeit keine Materie, das haben die großen spirituellen Weltanschauungen immer gewusst, heute weiß es sogar die Quantenphysik.
Quantenphysiker - Hans Peter Dürr: Es gibt keine Materie
http://www.youtube.com/watch?v=l1XWv7DXkuI
Zitat:
Zitat von Yona
Ohne Alpha kein Omega, das war schon seid Uhrzeiten so und daran hat sich auch bis heute nichts geändert. Wer in seinem Leben jemals Freude oder Schmerz erlebt hat, der muss auch die Gegenseite dazu kennen, um eines dieser beiden Gefühle definieren zu können. Da ich davon ausgehe, dass jeder von euch in seinem Leben schon einmal Schmerz oder Freude erlebt hat, ist dies einer von vielen Punkten, an dem es das Neutrale schon nichtmehr geben kann. Nur ein Beispiel dafür, warum jeder, der sagt, diese Gegensätze würde es nicht geben, lügt.
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Alpha und Omega (Α und Ω), der Anfang und das Ende sind EINS und keine Gegensätze!
Das muss man nicht aus der Bibel ableiten, Adepten, Eingeweihte und spirituelle Meister, haben dafür andere Quellen und Zugänge. Aber hier im eso Forum kann man so ein Zitat mal als Anregung anbringen.
Zitat:
In der Offenbarung des Johannes (Kap. 22,13) bezeichnet sich der erhöhte Jesus Christus als "das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.“ In dieser Selbstvorstellung Christi werden drei Begriffspaare aufgenommen, die bereits vorher in der Offenbarung erwähnt wurden. Zum einen bezeichnet sich Gott selbst als "Alpha und Omega" (τὸ ἄλφα καὶ τὸ ὦ[1]; Offb 1,8 und 21,6) und als "Anfang und Ziel" (ἡ ἀρχὴ καὶ τὸ τέλος; Offb 21,6 und nach einigen Handschriften auch in 1,8). Zum anderen hat sich Christus in Offb 1,17 und 2,8 als "Erster und Letzter" (ὁ πρῶτος καὶ ὁ ἔσχατος) vorgestellt. Die Kombination der drei Begriffspaare in Offb 22,13 als Selbstvorstellung Christi deutet auf eine Wesensidentität Christi mit Gott hin.
http://de.wikipedia.org/wiki/Alpha_u...scher_Ursprung
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07.09.2010, 18:59
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Ohne Gegensätze keine Existenz Beitrag #8 (permalink)
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Okkultika
Sternzeichen:
Registriert seit: 06.09.2010
Ort: Köln
Alter: 34
Beiträge: 275
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Dunkelheit existiert überall, aber man bemerkt sie erst wenn man im Licht steht und dem Schatten erkennt, den man unweigerlich wirft.
Ich stimme dem zu dass +/- voneinander abhängig sind, jedoch ist es immer eine Frage wie der Zeitgeist zur Definition dessen steht, was aktuell Positiv und was als Negativ betrachtet wird.
Heute würde sich wahrscheinlich niemand mehr dafür bedanken als Opfer für die Götter im Moor oder in einer Feuerschale zu verschwinden. In anderen Zeiten war es eine Ehre - sowohl für dass Opfer als auch für seine Familie.
Definitionen - sie werden sich immer ändern. Und ich denke die Veränderung, die Bewegung in allem, ist ein weiterer Teilaspekt des Ganzen...
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