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16.08.2010, 01:07
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Einfach mal DANKE sagen! Beitrag #1 (permalink)
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Gast
Registriert seit: 06.11.2009
Beiträge: 0
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Einfach mal DANKE sagen!
Schönen guten Abend euch allen,
als ich vorhin ins Badezimmer getapert bin, weil ich aufs Klo musste, drückte ich, wie sosnt auch immer, den Lichtschalter im Bad. In diesem Zeitpunkt hatte ich das Bedürfnis, mir Gedanken darüber zu machen, wie gut ich es habe, dass das Licht angeht, sobald ich auf den Schalter drücke, dass ich frisches Wassr bekomme, sobald ich den Hahn öffne, dass ich Essen habe, welches in Supermärkten in Hülle und Fülle bereit steht, dass ich ein sicheres zu Hause habe, mit einem Dach über dem Kopf, mit 4 Wänden und Scheiben, damit es nicht hinein zieht und einer Heizung, damit ich es schön warm habe. Dass ich jede Nacht in einem weichen Bett schlafen kann, mit Kopfkissen und Zudecke. Und dass ich zu all dem, was andere Menschen schon als riesengroßen Luxus ansehen würden, sogar noch Dinge habe, die ich nicht einmal umbedingt benötigen würde.
Und mit all diesen Gedanken merkte ich, dass ich all diese Dinge immerzu als Selbstverständlichkeit angesehen hatte, weil ich ja mit all dem schon von klein auf aufgewachsen war und es gar nicht anders kannte, diesen im Prinzip totalen Luxus. So sehr, wie ich es in dem Moment alles schätzte, was ich hatte, (Strom, fließend Wasser, genügend Essen usw.) war meine Wertschätzung und Dankbarkeit sogar viel größer, um es selbst überhaupt begreifen zu können. Mir ist klar geworden, dass ich so viel im Überfluss habe, dass ich es nicht einmal schaffe, es alles gleichzeitig wertschätzen zu können! Das führte dann bei mir bisher dazu, dass ich es überhaupt nicht wertgeschätzt, sondern es als selsbtverständlich gesehen hatte.
Ich habe nun, auch durch diese Gedanken, von denen ich mir immernoch nicht erklären kann, warum mich dies plötzlich überkam, in meinen jungen Jahren beschlossen, deutlich spartanischer zu leben. Nicht, dass ich verschwänderisch wäre, aber warum soll ich mehr haben, als ich überhaupt brauche? An dieser Stelle möchte ich einfach mal DANKE sagen, für alles, was ich habe. Denn, ich bedanke mich dafür wirklich viel zu selten, wenn überhaupt... Und, bei manchen Dingen einfach etwas kürzer zu treten, abends Kerzen anstatt elektische Festbeleuchtung und genrell auf mein Konsum- und Lebensverhalten zu achten, wird mir sicherlich nicht schaden. Mir geht es, in dem was ich alles habe, sowieso viel zu gut, wenn man das Leben vieler anderer Menschen vergleicht...
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16.08.2010, 01:16
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Einfach mal DANKE sagen! Beitrag #2 (permalink)
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Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.08.2010
Alter: 31
Beiträge: 82
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Dem kann man sich eigentlich nur anschliessen. Man gewöhnt sich an so vieles und übersieht ganz gern dass das alles gar nicht so selbstverständlich ist.
Zitat:
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Nicht, dass ich verschwänderisch wäre, aber warum soll ich mehr haben, als ich überhaupt brauche?
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Das ist doch mal wie eine echte Kriegerin gesprochen. Ich finds gut wenn das auch mal ausgesprochen wird. Kann eigentlich nur unterschreiben.
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16.08.2010, 08:13
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Einfach mal DANKE sagen! Beitrag #3 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 08.06.2010
Ort: Ingelheim
Alter: 25
Beiträge: 702
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Na da schliess ich mich auch an und sage Danke.
Besonders für die medizinische Versorgung ohne die ich und meine Frau nicht mehr leben würden
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16.08.2010, 12:20
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Einfach mal DANKE sagen! Beitrag #4 (permalink)
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Mensch
Sternzeichen:
Registriert seit: 16.09.2009
Alter: 35
Beiträge: 2.149
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Ich danke dem "Herrn" dafür das ich auf dem Weg der Selbsterfahrung nicht alleine bin. Das er mir soviele Menschen zur Seite gab, die mich immer wieder aufblühen lassen und neue Hoffnung schöpfen.
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16.08.2010, 12:39
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Einfach mal DANKE sagen! Beitrag #5 (permalink)
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die nachdenkliche
Sternzeichen:
Registriert seit: 11.04.2010
Ort: schleswig-holstein
Alter: 72
Beiträge: 3.624
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auch ich bedanke mich,für all das was ich habe.im stillen kämmerlein bedanke ich mich sehr oft,so öffentlich noch nicht.
ich bin im krieg geboren,in hamburg alles verloren,in armut,mit hunger aufgewachsen,da lernt man dankbar zu sein.
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16.08.2010, 13:07
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Einfach mal DANKE sagen! Beitrag #6 (permalink)
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SKEPTIKER!
Registriert seit: 19.04.2010
Ort: bei Berlin
Beiträge: 173
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Zitat:
als ich vorhin ins Badezimmer getapert bin, weil ich aufs Klo musste, drückte ich, wie sosnt auch immer, den Lichtschalter im Bad. In diesem Zeitpunkt hatte ich das Bedürfnis, mir Gedanken darüber zu machen, wie gut ich es habe, dass das Licht angeht, sobald ich auf den Schalter drücke, dass ich frisches Wassr bekomme, sobald ich den Hahn öffne, dass ich Essen habe, welches in Supermärkten in Hülle und Fülle bereit steht, dass ich ein sicheres zu Hause habe, mit einem Dach über dem Kopf, mit 4 Wänden und Scheiben, damit es nicht hinein zieht und einer Heizung, damit ich es schön warm habe. Dass ich jede Nacht in einem weichen Bett schlafen kann, mit Kopfkissen und Zudecke. Und dass ich zu all dem, was andere Menschen schon als riesengroßen Luxus ansehen würden, sogar noch Dinge habe, die ich nicht einmal umbedingt benötigen würde.
Und mit all diesen Gedanken merkte ich, dass ich all diese Dinge immerzu als Selbstverständlichkeit angesehen hatte, weil ich ja mit all dem schon von klein auf aufgewachsen war und es gar nicht anders kannte, diesen im Prinzip totalen Luxus. So sehr, wie ich es in dem Moment alles schätzte, was ich hatte, (Strom, fließend Wasser, genügend Essen usw.) war meine Wertschätzung und Dankbarkeit sogar viel größer, um es selbst überhaupt begreifen zu können. Mir ist klar geworden, dass ich so viel im Überfluss habe, dass ich es nicht einmal schaffe, es alles gleichzeitig wertschätzen zu können! Das führte dann bei mir bisher dazu, dass ich es überhaupt nicht wertgeschätzt, sondern es als selsbtverständlich gesehen hatte.
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Ja es ist unglaublich was wir alles haben und dafür sollten wir wirklich DANKBAR sein! Wenn mein Opa erzählt (als Kind nach dem 2. Weltkrieg aus Ostpreussen geflohen nur mit seinen Geschwistern - seine Eltern waren bereits Tot) oder wenn ich nur an meine eigene Kindheit denke - in der DDR aufgewachsen hatten wir noch bis anfang der 1980er Jahre ein Plumsklo auf dem Hof und keine Waschmaschine sondern draußen im Schuppen einen Waschraum mit einem Großen heißbaren Waschschuber dort wurde wasser erhitzt, Waschmittel dazu gegeben und dan mit nem Großen Holzstab die Wäsche umrühren und Flecke per Hand rausschuppen.
Andererseits...die Stromkonzerne zocken uns ab und beim Wasser wurden wir zwangsweise ans Wassernetz angeschlossen obwohl unser Hauseigener Brunnen an dem unser Haus vorher angeschlossen war super Wasser in Trikwasserqualität liefert das auch wesentlich besser schmeckt.
Aber das ist Meckern auf hohem Niveau!
Zitat:
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Und, bei manchen Dingen einfach etwas kürzer zu treten, abends Kerzen anstatt elektische Festbeleuchtung und genrell auf mein Konsum- und Lebensverhalten zu achten, wird mir sicherlich nicht schaden.
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Kerzen sind nicht besser sogar schlechter - überleg mal wieviele Kerzen du benötigst um einen Raum hell genug zu bekommen um zu lesen.
Eine Kerze benötigt Energie wür die Herstellung und verbrennt dann bei einem Miserabler Lichausbeute über 99% der Energie gehen als ungenutzte wärme verloren nur der Rest wird sichtbares Licht.
Zudem berbrennt die Kerze Sauerstoff und verschlechtert so die Luft im Raum.
Aber dein Gedanke war natürlich möglichkeiten zum Energiesparen zu finden und da hast du auf Jeden Fall recht das sollte jeder tun!!!
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16.08.2010, 22:40
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Einfach mal DANKE sagen! Beitrag #7 (permalink)
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Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.08.2010
Alter: 31
Beiträge: 82
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Zitat:
Zitat von Manu200
Kerzen sind nicht besser sogar schlechter - überleg mal wieviele Kerzen du benötigst um einen Raum hell genug zu bekommen um zu lesen.
Eine Kerze benötigt Energie wür die Herstellung und verbrennt dann bei einem Miserabler Lichausbeute über 99% der Energie gehen als ungenutzte wärme verloren nur der Rest wird sichtbares Licht.
Zudem berbrennt die Kerze Sauerstoff und verschlechtert so die Luft im Raum.
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Naja das ist aber jetzt schon ein wenig reingesteigert. Wer lesen will muss ja nicht nur auf Kerzen zurückgreifen und je nachdem wie man zur Kerze sitzt braucht man doch gar nicht soviel.
Der Wirkungsgrad einer Kerze liegt bei der Lichtausbeute sogar nur bei ca. 0,04 % aber da kann ich kein Problem feststellen.. Die Kerze bezieht ja keine Fremdenergie um dieses Licht zu erzeugen. Bei einer Glühbirne ist der miese Wirkungsgrad ja nun wirklich Verschwendung weil die meiste Energie die aus der Stromquelle beziehe verpuffe für die ich wieder Brennstoffe verwenden muss, aber ich glaube der Vergleich passt hier nicht so ganz, denn die Energie zur Kerzenherstellung ist ja nicht in der Kerze gespeichert.
Na und für die Luft kann man auch zwischenlüften obwohl der Sauerstoffverbrauch doch sehr gering ist, zumal ein Wohnraum ja nicht hermetisch abgedichtet ist. Wenn der Sauerstoffverbrauch höher wäre würde die Flamme auch heller leuchten und man könnte prima lesen plus dem verbesserten Wirkungsgrad. Man kann halt nicht alles haben  .
Und wegen dem Energieeinsatz bei der Kerzenherstellung: Wenn man das wirklich auf die Spitze treiben will, na dann einfach ab zum Imker. Es gibt unglaublich viele die das privat noch machen. Wachs holen und Dochte kaufen und Kerzen selber bauen. Da reicht für die Geduldigen sogar Handwärme zum Formen und die Kreativen können sich ein Einzelstück nach dem anderen bauen inkl. jeder erdenklichen Duftnote und Verzierung.
Es gibt Leute die treffen sich dazu sogar in kleinen Gruppen um sich gegenseitig mit Zierrat und unterschiedlichen gefärbtem Wachs auszuhelfen und um Spass zu haben. Überschussproduktionen werden dann meist auf Basaren für den guten Zweck verkauft und gehen weg wie geschnitten Brot.
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16.08.2010, 22:44
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Einfach mal DANKE sagen! Beitrag #8 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 71
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Wahre Wörter :-). Auch ich bedanke mich dafür, das ich jeden tag was zum essen habe, gesund bin, dach über den kopf, fließendes wasser... dafür bedanke ich mich vom ganzen herzen :-).
Schönen abend.
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