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06.06.2007, 10:12
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Realität oder Halluzinationen? Beitrag #1 (permalink)
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Gast
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Realität oder Halluzinationen?
Hallo allerseits,
zuerst möchte ich darum bitten, den Beitrag in das richtige Forum zu verschieben, falls er hier falsch wäre.
Ich möchte mal fragen, ob sich jemand mit folgendem Phänomen auskennt: Seit mein Vater vor 2 Jahren einen Schlaganfall hatte, von dem er sich körperlich und geistig wirklich super erholt hat, "sieht" er jede Nacht bedrohliche Gestalten. Sie rotten sich vor ihm zusammen und bedrohen ihn. So hat er es uns jedenfalls erzählt. Er fühlt, dass sie böse sind. Sie stehen in seinem Schlafzimmer, manchmal sieht er sogar Gestalten neben meiner Mutter im Bett liegen und ängstigt sie natürlich mit seinen Aussagen sehr.
Nun sind meine Eltern vorgestern in Urlaub gefahren und während der ganzen Reise waren seine "Verfolger" mit dabei und er hat mehrere Panikattacken erlitten, weil er ihnen entkommen wollte. Sprich: Mein Vater hat versucht, zu flüchten und hat meine Mutter und die anderen Mitreisenden verängstigt.
Dazu muß ich noch sagen, dass mein Vater immer ein jähzorniger, despotischer Mann war. Nach seinem Schlaganfall ist er eher "harmlos" und kindlich geworden, aber diese Visionen gehen auch mit Tabletten von seinem Neurologen nicht weg.
Kann mir jemand erklären, was das sein könnte und wie man Abhilfe schaffen könnte?
Vielen Dank und liebe Grüße von
Hanne
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11.06.2007, 23:45
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Realität oder Halluzinationen? Beitrag #2 (permalink)
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Prismatisch
Sternzeichen:
Registriert seit: 19.08.2005
Ort: hier und dort
Alter: 29
Beiträge: 159
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Wie innen so außen...
Hallo Hanne,
ich tue mir sehr schwer, etwas zu Deinem Beitrag zu schreiben, oder mir gar anzumaßen zu wissen, was die Ursache für das ist, was Dein Vater da erlebt, allerdings kam mir eine Idee. Bilde Dir aber nicht zuviel darauf ein - das kann auch völlig unzutreffend sein. Da Du ja aber zum Glück sowieso eher eine Skeptikerin bist, brauche ich mir darüber wohl keine Sorgen zu machen ;-)
Eine spirituelle Gesätzmäßigkeit ist ja die: "Wie innen so außen"...
Wenn man nun eine eher negative Gesinnung hat, sprich "negative Energien" ausstrahlt, was man ja bei Jähzornigkeit manchmal unterstellen kann oder bei jemanden der sich wie ein Tyrann (despotisch) verhält, dann zieht man solche Energien und oftmals auch Wesen, die solche Energien verkörpern an. Das sieht man ja schon alleine in der Welt die wir mit unseren 5 Sinnen wahrnehmen kömmem. Es heißt ja nicht umsonst "zeig mir Deine Freunde und ich sag Dir wie Du bist"...
Männer die sehr stark dazu neigen, sehr dominierend, oder tyrannisierend z.B. ihrer Frau gegenüber zu sein, werden sicher nicht selten auch Freunde haben, die ähnlich agieren und sie in ihrer Einstellung bekräftigen. Noch viel ausgeprägter findet diese Anziehung (Gleiches zieht Gleiches an) in der geistigen Welt statt und ich könnte mir vorstellen, dass das was Dein Vater da erlebt ein sehr gutes Beispiel dafür darstellt.
Stell Dir vor, dass diese Wesen schon immer bei Deinem Vater waren. Vielleicht haben Sie ihn sogar unbewusst in seinem Handeln bestärkt. Stell Dir vor, dass sie schon vor dem Schlaganfall da waren, er sie aber nicht wahrnehmen konnte und durch den Schlaganfall ist irgend etwas passiert, sodass er sie nun aus irgendeinem Grund sehen kann. Vielleicht hat sich durch diesen Schlaganfall eine innere Blockade und eine Art "Bewusstseins-Filter" gelöst, sodass er nun fähig ist, diese Wesen wahrzunehmen die ihn wohlmöglich schon länger begleitet haben.
Angenommen meine Vermutung stimmt, dann stellt sich die Frage - was sind das für Wesen und warum sind sie da?
Ich denke, auf die Frage, was das für Wesen sind, gibt es zwei Möglichkeiten:
Entweder es sind Wesen, die Dein Vater durch seine Art zu leben selbst erschaffen hat - seine eigenen inneren "Dämonen" sozusagen, die irgendwann Gestalt annahmen oder aber es sind Wesen, die es schon vorher gab und durch die negative Art Deines Vaters angezogen wurden.
Und was wollen sie?
Nach meinen Erfahrungen gilt für beide Möglichkeiten das Gleiche: Sie leben von dieser negativen Energie, ganz ähnlich wie Stechmücken vom Blut ihrer Wirte leben (mit dem Unterschied das wir keine Steckmücken selbst erzeugen können *g*)
Es gibt zum Beipiel Menschen die ihr ganzes Leben lang von astralen Wesen begleitet werden, die wie Blutegel an diesen Menschen haften und jene negativen Energien "anzapfen" die diese Menschen durch ihre Art zu leben ständig ausstrahlen und da sich in Deinem Vater offenbar durch den Schlaganfall ein Sinneswanndel vollzogen hat (innen UND außen) und er (entschuldige den Ausdruck aber mir fällt kein besserer ein) "lammfromm" geworden ist, kann ich mir gut vorstellen, dass das diese Wesen ziemlich ärgert, weil sie damit ihre Energiezufur verlieren. Jetzt kann sie Dein Vater auch noch sehen und bekommt Angst vor ihnen. Früher war er der dominant und wenn jemand Angst hatte dann waren es die anderen. Früher war er es, der sich aufgebäumt hat und in anderen durch seine Art oftmals Bedrohnis auslöste und jetzt dreht sich auf einmal der Spieß um. Diese Wesen machen nun das mit Deinem Vater, was Dein Vater mehr oder weniger früher mit anderen gemacht hat: Sie trumpfen sich vor ihm auf und wirken sehr bedrohlich.
Damit würde auch eine weitere spirituelle Gesetzmäßigkeit auf sehr interessante Weise in Kraft treten die im Grunde die Gleiche ist wie "so wie innen so außen" und zwar: "Was man aussendet bekommt man zurück - man wird sähen was man erntet"
Irgendwie finde ich, dass das eine tolle Chance für Deinen Vater darstellt, entgültig reinen Tisch zu machen, aber dazu muss er diesen tieferen Sinn des Ganzen verstehen. Im Grunde ist es sogar egal ob diese Wesen nun von ihm erschaffen oder ob sie angezogen wurden und nur mal angenommen meine Vermutung ist richtig, dann müsste Dein Vater eigentlich nur den Zusammenhang erkennen. Er müsste begreifen, dass diese Wesen nur an seinen "Energieausströmungen" interessiert sind - früher an den emotionalen Produkten seines Machtgehabes und jetzt an seiner Angst. Wenn er das erkennt kann er sich beim nächsten Mal wenn sie da sind, vor diese Wesen hinstellen und ganz gelassen (sinngemäß) sagen: "Ich habe gelernt, was ihr für mich bedeuten solltet - ihr könnt jetzt gehen denn ich habe weder Angst vor Euch, noch werde ich euch nachgeben wie damals - ich werdet jetzt gehen und ich danke Euch für diese Lehre"
Es gibt sicherlich noch mehr Dinge, die es diesbezüglich zu ergründen gäbe aber ich denke was ich schrieb sollte fürs erste reichen.
Und wie gesagt - vielleicht ist alles (m)ein Trugschluss - keine Ahnung ;-)
Liebe Grüße
Eric
Geändert von Dreality (12.06.2007 um 00:12 Uhr)
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30.06.2007, 16:22
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Realität oder Halluzinationen? Beitrag #3 (permalink)
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Padawan
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Registriert seit: 30.06.2007
Ort: raum mönchengladbach
Alter: 46
Beiträge: 140
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hallo hanne,
es kann sein, dass sich dein vater das einbildet, aber es kann als eine botschaft seines unterbewustseins verstanden werden, irgendetwas stimmt in seinem geist nicht und der geist versucht sich dieser störung zu bemächtigen.
es ist aber zu wenig info, damit ich eine wirkliche anlyse machen könnte. hat dein vater eine psychologin? er könnte eine therapie machen, damit er lernt damit umzugehen.
ich sage jetzt mal, dass es nach eine psychose aussieht. aber ich glaube, dass sowas relativ heil bar ist, indem er seine angst bekämpft, sie lernt zu verstehen, bis sie keine macht mehr über ihn hat.
angst kann man lernen und auch verlernen.
alles gute!
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