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11.02.2007, 19:32
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An die Wahrheitssuchenden Beitrag #1 (permalink)
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Gast
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An die Wahrheitssuchenden
Hallo
Egal zu welcher Zeit, an welchem Ort/Land, welcher Kultur, Ansicht... ich glaube es gibt kein Land ohne Wahrheitssucher. Der Protzentsatz derer von denen die Wahrheitssuche der Sinn des Lebens ist, ist zwar gering, aber fast überall irgendwie vetreten.
Wahrheitssuche, Wahrheitssucher/in, Wahrheit- Diese Themen möchte ich in diesem Thread genauerer unter die Lupe nehmen. Ich glaube dieses Thema ist so umfassend, dass man ein ganzes Forum über dieses Thema erstellen könnte, auch wenn all das Geschriebene wohl höchstens ein Finger sein kann, der auf den Mond zeigt.
Mir geht es nicht darum, hier die Wahrheit zu erörrtern, erklären, zu finden, gar auf die kleinsten Details, denn ich denke das würde uns nie gelingen. Für mich ist es fraglich ob der Mensch überhaupt die Fähigkeit hat die ganze Wahrheit zu finden, ich glaube fest, dass er die Fähigkeit hat, wenigstens einen Schimmer davon zu erhaschen.
Mir geht es hier eher um den Rohbau, vielleicht ein bisschen näher zu bestimmen wie man die Wahrheit findet, den mondzeigenden Finger etwas auszurrichten. Ich würde mich freuen wenn ihr zahlreich mitschreibt und lest, ich versuche mal anzufangen, entschuldigt wenn ich mich in ausschweifungen verloren habe.Wenn ich mir angucke was ich im Folgenden so geschrieben habe, muss man denke ich etwas Zeit mitbringen, lest selbst  ...
Ich glaube das Bedürfnis nach Wahrheit ist mehr als ein intellektuelles Gehabe, vielmehr ist es eine Veranlagung im Menschen. Ich glaube jeder hat einmal das Bedürfnis nach wenigstens ein bisschen Wahrheit. Natürlich kann man sich auch denken: "wozu denn dieses Suchen, sei froh dass du lebst, hier und jetzt." Ich habe auch schon so gedacht, und akkzeptiere dieses Denken voll und ganz.
Ich glaube aber auch, dass es kein Fehler sein kann nach Wahrheit zu suchen, denn ganz sicher ist, dass es nur eine Wahrheit gibt und nichts außer dieser. Gandhi sagte, Wahrheit ist Gott. Es mag viele unterschiedliche Vorstellungen von Wahrheit geben. Doch es gibt nur eine, selbst wenn diese sich aus vielen Wahrheiten zusammen setzt, ist es doch nur eine. Es gibt/gab soviele verschiedene Menschen die auf so viele verschiedene Wege die Wahrheit suchen und gesucht haben. Sowie manche ihr Leben der Musik, oder einer anderen Disziplin widmen, glaube ich immer mehr mein leben der Wahrheit, oder besser der Suche nach dieser widmen zu wollen. Wahrheit ist so etwas Einzigartiges und Wunderbares. Ich kann mir nichts schöneres vorstellen.
Ich merkte auch schon, dass das nicht so einfach ist wie man sich das manchmal vorstellt und auch hat er (dieser Weg) Seiten die einem weniger gefallen. Es ist ein steiler Weg.
Ein großes Problem ist glaube ich auch, die Frage welcher Weg zur Wahrheit fürht, welcher in die Irre. Ich habe auch gemerkt, dass man sich dabei nicht auf den logischen Versatand verlassen sollte, sondern man auf sein Herz hören sollte.
Kompliziert wir es da, wo ein Weg, den einem auch das Herz, die innere Stimme weist, den anderen ausschliest. Gehen denn die anderen nicht auch nach dem Herzen? Oder muss die innere Stimme vielleicht geläutert werden?
Was macht ihr an einer solchen Kreuzung?
Es gibt soviele Wege. Alle streben sie nach Wahrheit, doch können sie alle zur Wahrheit führen? Die Ziele, die Wahrheit und auch der Weg sind oft sehr unterschiedlich. Die Einen glauben an einen Personifizierten Gott, manche an einen unpersonifizierten, manche an mehrere und andere an gar keine/n. Sogar die ursprüngliche Idee der modernen Wissenschaft basiert auf der Suche nach der Wahrheit.
Ich vermute, dass ich mich auf relativ dickem Eis bewege, wenn ich sage, dass Grundeigenschaften wie Nichtgewalt, Lauterkeit und Reinheit im Denken, Reden und Handeln für die Wahrheitsfindung recht wichtig sind. Dünner wird das Eis dann schon, wenn ich sage, dass dazu Liebe, Keuschheit und Askese von Nöten sind, das kommt dann auch auf die Definition von Reinheit und Lauterkeit an.
Ich sage, dass wir in uns selbst und in der Welt des Geistes suchen müssen um Wahrheit zu finden. Aber selbst dort kann man glaube ich schnell in die Irre tappen. Ich persönlich glaube, dass Liebe, ein weites Herz und fester Glaube auch von Nöten ist. Liebe über uns selbst, also über unser Ego hinauswachsen, welches uns sonst immer von anderem abschneidet.
Auch vermute ich, dass der beste Ort wohl die Wildnis ist, denn welcher Tempel ist besser als den den Gott selbst geschaffen hat?
Wahrheit liegt vielleicht gar nicht in den Ebenen des Wissens sondern eher in den Ebenen der Erfahrung und des Seins.
Ich glaube wir müssen aufhören für uns etwas zu sein, um in der Wahrheit alles zu werden. Es muss wunderschön sein, von der Wahrheit erfüllt zu sein. Da gibt es vermutlich keinen Alltag mehr, keine Trennung. Vielleicht kommt das schon wieder auf die Auslegung von Wahrheit an, doch ich glaube fest daran, denn wie schon gesagt hat Wahrheit gefunden haben meiner Meinung mit dem Sein zu tun.
Wahrheit ist das normalste was es gibt, und doch unglaublich.
Wahrheit ist nie von uns getrennt, doch wir sind (scheinen) es von ihr.
Wahrheit ist das Einzige, überall, doch kann ich sie nicht sehen.
Wahrheit kann so schön sein, dass sie wie ein Traum erscheint, doch wer träumt wenn es nichts außer dem Traum gibt. Wie aus einem Traum im Traum aufwachen.
Wahrheit ist mehr als wir, doch sind wir ein teil von ihr.
Wahrheit ist so tief und kompliziert, und doch gibt es nicht Einfacheres.
Wahrheit ist das größte Rätsel aller Zeit.
Naja, ich bin wohl kein Dichter. Ich hoffe ich hab mich nicht zu sehr in der Poesie verloren  Jetzt seit ihr erstmal am Zug, falls überhaupt jemand soweit gelesen hat 
Liebe Grüße,
Flo
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12.02.2007, 15:45
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An die Wahrheitssuchenden Beitrag #2 (permalink)
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Gast
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Teil 2- Ergänzungen
Hi
Ihr wart ja bisjetzt recht Wortkarg  also schreib ich auch mal noch ein bisschen
Zitat:
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Gandhi sagte, Wahrheit ist Gott. Es mag viele unterschiedliche Vorstellungen von Wahrheit geben. Doch es gibt nur eine, selbst wenn diese sich aus vielen Wahrheiten zusammen setzt, ist es doch nur eine.
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Hier meinte ich mit Gandhi sagte, aber nur: "Wahrheit ist Gott"
Ich möchte hier vielleicht nochmal ein bisschen was ergänzen und vorher Beschriebenes vielleicht nochmal errörtern, ergänzen und auch ml ein paar Fragen stellen. "Ich glaube" werde ich jetzt nicht unbedingt hinschreiben, da ich in diesem Thema bisjetzt generell nur glauben kann.
Die Lieblingsbeschäftigung eines Wahrheitssuchers, der sein leben dieser Suche widmet, dessen Mittelpunkt diese Suche ist, ist die Wahrheitssuche. Das Tolle ist, dass er diese Beschäftigung überall und immer (außer vielleicht wenn er in einem bewusstseinslosen Zustand wie Tiefschlaf ist) nachgehen kann. Denn alles liegt ja dieser Wahrheit zu Grunde. Alles was Wirklichkeit ist, was existiert, dass ist so denke ich auch Wahrheit. Auch wenn es für unser Verständnis gegen den göttlichen Willen ist, gehört es doch zur Wahrheit, denn sonst wäre die Schöpfung, doch unvollkommen. Ich weiß dass es viele Sichten gibt, doch jede ganzheitliche Sicht muss doch die Ganzheit zu Grunde liegen.
Für die Leute die an keinen Gott, oder einen unpersönlichen Gott glauben sind es dann eben sich ergänzende Polaritäten, Yin und Yang, gut und böse wird als ein nötiges Gleichgewicht gesehen, oder gut und böse sind Einteilungen die sich nur der Mensch denkt, also Illusison.
Wenn man an einen einzigen (persönlichen) Gott glaubt und das schlechte nicht akzeptiert, dann müsste es ja zwei Götter geben.#naja, ich glaube jedem ist klar was ich meine. Wir können durchaus uns von dem Bösen abwenden und die Wahrheit kann man meines erachtens auch nicht mit einem hassenden Geist erkennen. Doch hass, Gewalt, usw. gibt es eben mal und wenn das nicht im Einklang mit der Wahrheit wäre, wäre die. Wahrheit nicht alles, nicht der Urquell, und somit auch nicht die Wahrheit
Nun bin ich ja dahin gekommen, weil ich sagte, dass der Wahrheitssucher seiner Beschäftigung des Suchens immer nachgehen kann. Das meine ich, weil eben alles Wahrheit ist, sowie ja eben erläutert. Und wenn ich mir z.b. meine Klassenkameraden angucke, diese die sich die ganze zeit nur beleidigen, Sexbessesen und aggressiv sind, so finde ich das schon einerseits traurig, aber dennoch sind sie ein rießiges Rätsel. Sie haben nichts herausragendes Wahres ansich, doch dennoch. Genauso wie wenn ich einen Blick aus dem fenster werfe. Ich kann zwar von Atomen, Quarks und co, von Stoffwechselprozsessen und Strukturen reden. Also biologische, physiche oder chemische Prozesse benennen. Doch das alles ist nur innerhalb dieses Dings. Die Substanz, die Essenz, die Wirklichkeit kann ich so nicht begreifen. Daum kann derWahrheitssuchende ständig dieses unergründliche versuchen zu ergründen, vielleicht ist es ja gar nicht so unergründlich, wir versuchen es nur falsch zu ergründen? Auch wenn diese Ergründung in Meditation vielleicht erfolgreicher ist, kommt man mit dieser Einstellung weit fröhlicher aus, als wenn man es als Abhalten von der Wahrheitssuche sieht. Auch mir passiert dieser Fehler oft, wenn ich. Wer das aber gelernt hat umzuetzen, der wird um einiges glücklicher sein.
Ich selbst erträume mir von einem leben mit der Wahrheit auch ein Leben
ohne Alltag, also ohne Gewohnheiten, ohne Schatten. Sondern ein Leben mit dem Himmel in sich selbst, in allen Dingen nur die Wahrheit sehen. Wi muss ein leben wohl sein, indem es wirklich kein Schimmer Negatives gibt, Wenn man in Gott eingegangen ist. Möglich oder wirklich nur ein Traum? Wer weis...
Der Wahrheitssuche muss immer achtsam sein. Sein Leben der Wahrheitssuche widmen heist jeden einzelnen Augenblick der Wahrheitssuche zu widmen. Man muss mit dem Streben nach Wahrheit so vereint sein wie man es später auch mit der Wahrheit sein will. Leicht gesagt...
Hier bin ich mir aber auch nicht ganz sicher, ich frage mich ob das berhaupt möglich ist. Überhaupt ist das was ich vom Wahrheitssucher schreibe ja auch so mein Idealbild, ob es in der Praxis funktioniert versuche ich auszuprobieren.
Die Wahrheit kann man im Äußeren vielleicht besser an etwas kleinem, gewöhnlichem studieren, als an etwas großem, atemberaubendem. Aber wie auch schon geschrieben muss man nach der Wahrheit wohl im Inneren suchen, im Sein und erfahren.
Zur zeit setelle ich mir das so vor, dass wir dazu unseren Geist, oder etwas anderes in uns erwecken müssen. Etwas dass in jedem von uns ist, zudem aber die meisten Menschen den Kontakt verloren haben. Durch dieses etwas kann die wahre wahrheitssuche vielleicht erst richtig beginnen. Genau wie jemand ein Schiff, oder wenigstens ein Boot braucht um die Weltmeere zu besegeln. Wie kommt man an dieses etwas. Es gibt ja viele Theorien. Manche sagen durch reinste Liebe, manche durch Meditation, durch Lauterkeit, also larem Geist, Askese und meißtens Mischungen davon. Vielleicht könnten wir ja mal heausarbeiten was in allen Religionen und Philosophien relativ übereinstimmt?
PS: Noch ein schöner Spruch der mir grad im Kopf rum macht, auch von Gandhi, eins seiner Bücher heist so:
Wer den Weg der Wahrheit geht stolpert nicht.
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Das wars jetzt erstmal wieder mit den Spekulationen  Jetzt versuche ich mich ich mal weiter mit der Praxis die weniger auf dem Intellekt ruht.. und irgendwie weitaus schwirieger ist.
Würde mich über wenigstens Feedback freuen, dass ich weiß wo ich mit diesem Thread überhaupt bin 
Gb es unter euch eigentlich so welche die einzig nach der Wahrheit, also nach Gott, oder dem Wesen aller Dinge suchen?
Liebe Grüße,
Flo
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12.02.2007, 17:57
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An die Wahrheitssuchenden Beitrag #3 (permalink)
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~Gaia~
Registriert seit: 24.11.2005
Ort: In meinem Herzen
Beiträge: 11.228
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Hi Flo,
das mit deinen Klassenkameraden ist denke ich normal in deinem alter. War bei mir früher auch nicht anders Mädels und Jungs erleben einen wichtigen Schritt in Richtung des Erwachsenwerdens, ich denke bei dir drückt sich das eben nur anders aus.
Um aber jetzt beim Thema Wahrheitssuche zu bleiben 
Ich denke ein jeder Sucher oder Finder von Wahrheit liegt nie falsch, es gibt für mich da keine bestimmten Worte was Wahr ist und was dem ensprechen soll. Mein Herz führt mich ins Innen zu mir, somit nehme ich an und kann in Allem etwas für mich Wahres erkennen.
In Erkenntnis würde ich noch hinzufügen, da die Erkenntnis uns meisst hilft unsren Weg zu meistern.
Unsre individuellen Erfahrungen die uns prägen, verschiedene Möglichkeiten, nicht nur stur in eine Richtung blicken, ist für mich wichtig geworden, denn was ist schon Wahr, es ist meine Denkweise, deswegen muss die Richtung des Andren nicht eine falsche sein.
Ich mag garnimmer so trennen zwischen der Wahheit und mir, das verschafft mir eher einen Zwang und ich bin dadurch nicht richtig frei in mir und meinem Denken.
Alles wird kommen wie es kommen soll und wird, in mir wie auch Aussen spielen sich Veränderungen ab, es anzunehmen, zu ergründen was mich zu manchen Entscheidungen bewegt hat ist ganz intressant, doch im Hier und Jetzt fällt mir da nur der einfache ICH BIN Zustand ein, nicht mehr nicht minder. Ich mag kein Werten mehr, wer wo höher oder tiefer liegt. Ich denke auch es ist die Toleranz die Uns immer mehr verbindet in unsren verschiedenen Ansichten, das finde ich sehr schön, wir müssen nichts bestimmtes Sein um uns Gross und in der Wahrheit zu fühlen, auch in allem Kleinen kann ich wenn ich einfach ich selbst sein kann und auch bin zufrieden mit mir und meiner Umwelt meinen Glauben leben und eine Suche ist, ein "sich finden" geworden.
Ich danke dir für deine Texte, fand sie sehr schön
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12.02.2007, 18:47
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An die Wahrheitssuchenden Beitrag #4 (permalink)
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Gast
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Hi Abbi und Danke für deine Antwort
Die Sachen die du anspricht sind sehr interessant. Auch ich teil(t)e deine Ansichten.
Toleranz z.b. finde ich sehr wichtig. Egal wo, wo intolleranz war gab es meist Krieg, oder zumindest Gewalt. Selbst im Alltag sieht man das ja immer wieder, auch wenn meist in psysischer Gewalt. Meinungsänderung oder ähnlcihes gibt es dagegen ja meist nicht.
Ein problem was sich hier auf Erden oft stellt finde ich ist, dass wir hier nicht aus der Vogelperspektive schauen können, und daher oft sehr schwer lesbaren Spuren folgen müssen. So war auf jedenfall bisjetzt meine Erfahrung. Zurzeit habe ich die Erfahrung, dass ich gewisse Lehren studiere, die mir vielesSchwerer machen, die z.b. nicht zulassen, dass alle Lehren recht haben. Diese Lehren lassen mich praktisch auch in die Rolle schküpfen, die ich früher oft abgelehnt habe. da wäre es teilweise schöner würde ich diese nicht kennen (auch wenn sie mir schon viel Segen gebracht haben). Doch wenn ich diese Schriften z.b. lese, dann spüre ich mein Herz schon glühen.
Dieser Ich-bin-zustand, ist das ein Zustand indem man zwar die Mysterien, oder die Geheimnisse der Schöpfung nicht genau kennt, aber man sich einfach so fühlt, wie das ist voll ok, ich bin wahr, genau wie alles andere, und die Wahrheit ist gut (schwer in Worte zu formulieren)? Mit diesem Zustand hätte ich dann auch schon Erfahrung gemacht, nach dem Zazen z.b..
Auch das mit dem Werten finde ich gut. Ich finde das wird z.b. in der Schöpfungsgeschichte sehr gut symbolisch dargestellt. Adam und Eva aßen von dieser Frucht. Ich weiß nicht ob sie so hieß, aber man könnte sie Frucht der Unterscheidung, der Erkenntnis auf dem Verstand basierend nennen. Das ist das was auch all die Kriege, Konflikte und Gewalt erzeugt. Würde sich jeder von der Frucht der Liebe nähren gäbe es diese auswüchse nicht mehr. Man würde akkzeptieren, dass man eben auch die sogennanten negativen Eigenschaften hat, und das es diese eben gibt. Auch diese kann man ja unter den Dienst der Liebe stellen. Manchmal ist es z.b. gut sich konsquenz gegen etwas zu wehren, wenn es z.b. schädlich für einen ist. Also stimme ich dir zu.
Das was ich auch vorallem mit Wahrheit finden meinte, ist für mich nicht darauf basierend soviele Sachen als falsch zu nennen bis noch eine übrig bleibt. Sondern eher das was die Mystiker immer versuchten zu ergründen. In manchen Religionen wird das z.b. gut dargestellt mit voll erleuchtet, oder Wissend. Ich weiß nicht was ich von diesen Sachen immer halten soll. Vielleicht sind es auch oft eher Selbstsüchtige Leute. Aber so diesen Zustand, einfach zu wissen, wenn es nichts gibt was irgendwie nicht zusammenpasst, wenn es keinen Haken, keinen Zweifel mehr gibt, wenn man eben einfach weiß.
Bei mir fangen die Konflikte dann schon an, wenn es darum geht ob man die Wahrheit eher als Mönch findet, oder halt jemand der mit nichts anderes beschäftigt ist als die Wahrheit mit Übungen zu suchen, sowie es z.b. Sadhus machen, oder ob man die Wahrheit eher findet, wenn man voll in dieser Gesellschaft lebt, eine Familie gründet, und versucht possitiv etwas zu bewirken, oder ob das egal ist.
Naja, Meinungsverschiedenheiten was die wahrheit ist wird es waohl immer geben, ich glaube nicht, dass mich Gespräche näher an die Wahrheit bringen können, aber ich glaube, dass sie vielleicht ein klaresres Licht werfen, wie man Gott näher kommt, oder eben diese Mysterien klärt.
Ich glaube nicht fest, dass alle Philosophien, Religion usw. zu diesem Ziel führen, ich glaube aber fest, dass sie alle ein teil wahres haben.
Stalking Wolf z.b., ein alter Apaschen Schmane lehrte Tom Brown, so las ich, er solle alle Lhren unter die Lupe nehmen, sie vereinfach, das heist das wesentliche heraus filtern, und es dann in der Wildnis ausprobieren. Naja, dass mit der Wildnis ausprobieren ist so eine Sache.
Vielleicht könnte man ja aber VERSUCHEN den ersten schritt zumachen. Wenn jemand den Anfang machen will, oder eine idee hat wie man das in einem Forum überhaupt machen kann freu ich mich. Wenn nicht werde ich irgendwann die tage den Anfang probieren.
Liebe Grüße,
Flo
PS: Nochmal an Abbi, freut mich, dass dir meine Beiträge gefallen, das beruhigt
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12.02.2007, 19:13
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An die Wahrheitssuchenden Beitrag #5 (permalink)
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~Gaia~
Registriert seit: 24.11.2005
Ort: In meinem Herzen
Beiträge: 11.228
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Huhu Flo,
hab auch schon viel durch was Religionen angeht, man nehme aus allem das für sich "Gute" dabei heraus, das hat mir bis jetzt sehr viel gezeigt und geholfen. Ich muss für mich nichts ablehnen, egal wie sich mein Glaube nennt, es ist für mich eine "Herzensangelegenheit", denn Liebe ist, was All verbindet.
Dir noch einen schönen Abend*knuddel*
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13.02.2007, 17:39
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An die Wahrheitssuchenden Beitrag #6 (permalink)
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Gast
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Hi Abbi
Ja..hm...ich habe auch mal was gelesen was soviel hieß wie: Die Schöpfung ist tätige Liebe. Liebe verbirgt sich hinter allem...
Hm,
LG,
Flo
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15.02.2007, 18:36
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An die Wahrheitssuchenden Beitrag #7 (permalink)
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Gast
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Hi
Zitat:
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Vielleicht könnten wir ja mal heausarbeiten was in allen Religionen und Philosophien relativ übereinstimmt?
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Da ja bis jetzt noch niemand etwas kongkretes dazu geschrieben hat, mache ich mal den Anfang, in dem ich wenigsetens etwas mir relativ gut bekanntes mal zusammenfasse. Und zwar schreibe ich über das Soto Zen. Ich praktiziere Zazen noch, und habe mich auch ca. ein jahr ausschließlich mit Zen befasst. Einen zenmeister hatte ich zwar noch nie als Lehrer, doch ich habe einige Bücher und texte gelesen und es ja auch schon recht oft praktiziert. Noch dazu muss man sagen, dass man nicht viel Wissen muss um Sotozen zu beschreiben, da Zen nichts mit dem Verstand zu tun hat. Daher is es halt auch nur der Versuch einer Beschreibung  :
Im Sotozen ist die Praxis des Zazen ein und alles. Ohne Zazen kein Zen.
Was ist dann Zazen? Zazen ist keine Meditation oder aähnliches. Zazen ist einfach Zazen, oder auch sitzen genannt. Die korrekte Sitzhaltung ist sehr wichtig (Anleitungen findet man schnell im Internet).
Man konzentriert sich dabei auf die Ausatmung und kehrt immer wieder zur Haltung zurück. Man könnte schon einiges genaueres sagen, aber das ist nur für den wesentlich, der es praktiziert.
Das Zen basiert auf dem nicht Denken. Dies ist ein Zustand, den man unter anderem beim Zazen erfährt. Beschreibungen bringen da nicht viel. Aus diesem Zustand entspringt jedoch auch die Philosophie, die sich wieder in Worte fassen lässt.
Anders als bei anderen buddhistischen Schulen geht es beim Sotozen wie ich es lernte nicht darum Der Erleuchtung, Satori, hinterher zu jagen, sondern es geht viel mehr darum Satori hier und jetzt zu praktizieren.
Der Weg ist das Ziel, und der Weg hat kein Ende. Man praktiziert ihn jeden Tag von neuem. Das Hier und Jetzt wird wichtig, Das heist Achtsamkeit und täglich zazen. Die Gedanken lässt man ziehen. Sie sind Wolken die den Mond verdecken, und mit ihnen geht auch das Bedürfnis, dass alles einen Sinn haben muss, dass man irgendwem etwas beweisen muss, oder z.b. die Trauer. Trennung verschwindet beim zazen, und man kommt in den nicht-dualistischen Zustand.
Im Zen ist der Gewöhnliche Zustand, generell das gewöhnliche von Bedeutung.
Zazen heist sein leben ordentlich durch zu kneten.
Das mag sich vielleicht recht unkomplett anhören, doch das liegt vielleicht daran, dass man es eben praktizieren muss um zu begreifen.
LG,
Flo
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15.02.2007, 18:55
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An die Wahrheitssuchenden Beitrag #8 (permalink)
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Gast
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Das weltliche als Hindernis
Hi
langsam verstehe ich, warum Praktizierende in vielen Religionen sich vom weltlichen enthielten. Nicht aus Eitelkeit, oder Abneigung gegen die anderen Menschen, sondern, da das Weltliche zu einer Echten Gefahr auf dem Spirituellen weg werden kann. Stalking Wolf sagte:" Ablenkung ist der stärkste Dämon".
Wie recht er damit hatte merkte ich immer wieder.
Mir passierte und passiert das immer wieder, sobald ich eine Schwachstelle hatte. Mit Schwachstelle meine ich hier z.b. Zweifel, Unentschlossenheit oder Sorgen, aber auch Müdigkeit/Erschöpfung, Selbstsicherheit/zufriedenheit, Hochmut oder Wut, Ablehnung oder ähnliche Gefühle.
Zweifel z.b. machen den Kopf schwer, dadurch wird das Denken unklar wodurch man unachtsam wir. Die Achtsamkeit ist für den Wahrheitssucher jedoch von großer Bedeutung. Durch Unachtsamkeit, oder generell durch Ablenkungen verliert man sein Ziel aus den Augen, und lässt sich von Dingen wie Gefrässigkeit, Computer (-Spiele) und anderen Sachen we Sex hinreisen. Anfangs denkt man sich vielleicht, ach nur einmal, aber man merkt erst langsam wie man in ein tiefes Loch fällt, indem dann diese "Ausnahmen" zu Drängen oder Süchten werden. Ist man erst mal soweit ist es schwer wieder weg zu kommen, wenn man keinen eisernen Willen hat. Man wird faul und die Gedanken werden unklar so dass man sich praktisch verirrt. Der Wille wird schwächer und man wird wie ein hilfloses Fischerboot im Sturm. Abgesehen davon bringt es einen von seinem Weg ab.
Ausnahmsweise spreche ich mal aus eigener harter Erfahrung.
Die Gründe für solche Fälle sind zahlreich und jeder wird spezielle Schwachstellen haben.
"Auf dem Felde des Zögerns lagen die verkohlten Knochen unzähliger Millionen, die sich am Vorabend des Sieges niederlegten, um auszuruhen - und ruhend den Tod fanden. "
Quelle des Textes in den Gänsefüßchen: http://www.gandhi-auftrag.de/das_ver...er_wildnis.htm
Liebe Grüße,
Flo
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