Im Augenblick habe ich das Gefühl, dass ich mich in einer Art "Stillstand" befinde.
Im vergangenen Jahr lief es besser: ich hatte zunächst ein ganz merkwürdiges "körperliches" Erlebnis. Danach habe ich angefangen zu suchen. Wie das so sein könnte .... mit Gott und der Welt und allen Zusammenhängen. Mit den Engeln und was es mit Heilsteinen und Familienaufstellungen auf sich hat.
Dann habe ich meine Antworten gefunden. Sie "kamen" in Form von Bücher zu mir. "Gespräche mit Gott" zum Beispeil. Ich habe für mich Antworten gefunden, wußte, dass es eine grosse Wahrheit ist und hatte danach eine Zeitlang einen gute Draht "nach drüben". Alles schien rund und im Fluss zu sein. Selbst mein Umfeld (Chef, Arbeitskollegen) schienen diesem Thema gegenüber offen zu sein.
Ich beschäftigte mich mit Engeln und ging zu einer
Familienaufstellung, die mir auch sehr gut tat.
Alles in allem habe ich also meine Erfehungen zu diesen Themen schon gemacht.
Dann kamen meine Zweifel .... ist es nicht zu "verhuscht"? Meine Ansichten auch zu äußern? Was denkt mein Umfeld?
Ich meine: den Glauben, den kann mir keiner mehr nehmen, aber ich äußere ihn nicht, weil ich weiss das ich auf Unverständnis stoße.
Von daher lebe ich ihn im Herzen. Nicht mit Worten.
Aber mit meiner "Zurückhaltung" was meinen Glauben und alle Zusammenhänge betrifft, sind auch diese Erlebnisse oder das Empfinden dafür zurückgegangen.
Wie kann es mir gelingen wieder auf diesen alten Pfad zu gelangen? Und mich dabei vielleicht auch weiter zu entwickeln?
Oder ist alles okay so wie es ist? Warum habe ich im Augenblick so wenig Bezug zu diesen spirituellen Dingen?
Im realen "Leben" bin ich sehr glücklich: toller Mann, tolles Kind, Super-Job, Harmonie mit Eltern und im Freundeskreis .... aber es fehlt mir etwas und ich komme nicht weiter.....
Ich habe schon so viele Bücher gelesen und auch verstanden, aber es bleibt diese Lücke.
Weiß jemand Rat?