|
» Karten |
|
|
» Benutzer (5.164)
» Sehenswürdigkeiten (129)
» Ereignisse (0)
|
|
Wenn du dich kostenlos registrierst kannst du neue Themen verfassen, an Umfragen teilnehmen und vieles mehr. Falls Du bei der Registrierung oder Anmeldung Probleme hast, dann kontaktiere uns.
 |
|
22.02.2010, 21:36
|
Glaube und alles wird gut, wie den Glauben nicht verlieren? Beitrag #1 (permalink)
|
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 10.11.2009
Beiträge: 480
|
Glaube und alles wird gut, wie den Glauben nicht verlieren?
Seit 368 Tagen glaube ich feste dran das alles wieder gut wird. Es ist aber nicht wieder gut geworden. Und die einzige Antwort die ich finde ist, weiterhin daran zu glauben das alles wieder gut wird. Und die Ansage das ich nicht zweifeln soll.
Also wie behaltet Ihr den Glauben wenn der klare Menschenverstand sagt das es schon an Selbsverletzung grenzt weiter zu glauben?
Susilein
|
|
|
22.02.2010, 21:55
|
Glaube und alles wird gut, wie den Glauben nicht verlieren? Beitrag #2 (permalink)
|
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.08.2009
Beiträge: 186
|
Hallo
Hallo Susilein,
ich behalte den Glauben, dass alles gut wird, weil ich weiß, dass Zeit und Raum eine Illusion hier auf Erden sind. Dass Deine genannten 368 Tage im Angesicht der Unendlichkeit des Universums ein Fingerschnipper sind.
Es ist nicht leicht, aber man lernt es im Laufe der Jahre, immer wieder Geduld mit sich selbst aufzubringen. Geduld, Demut und Vertrauen, dass alles letztendlich gut wird. Auch wenn es zeitlich nicht begreifbar ist.
Alles Liebe
Kuni
|
|
|
22.02.2010, 21:58
|
Glaube und alles wird gut, wie den Glauben nicht verlieren? Beitrag #3 (permalink)
|
|
Benutzer
Registriert seit: 18.02.2010
Beiträge: 36
|
Die Frage habe ich mir tatsächlich auch schon mal gestellt :-)
Ich glaube, dass man zwischendurch immer mal wieder einen klitze kleinen Erfolg einen Hoffnungsschimmer braucht. Zumindest stelle ich das bei mir fest. Allerdings glaube ich, dass je verfahrener eine Situation ist, man auch umso schwerer kleine Erfolge wahrnehmen kann.
Vielleicht hilft es dir, wenn du eine Person von außen deine Situation beurteilen lässt. Also ein Freundin, die dir nahe steht.
Ich habe das bei meiner Freundin durch. Sie hat gejammert und geklagt und ihr Leben wäre doch so fürchterlich. Ich habe ihr dann einmal die ganzen positiven Dinge aufgezählt, die sie gar nicht mehr gesehen hat. Sie hat sie tatsächlich nicht wahrgenommen. Sie konnte nur noch das negative sehen und war wie blind für alles gute.
Möglich, dass es bei dir ähnlich ist.
Viel Glück
lg
dream
|
|
|
22.02.2010, 22:15
|
Glaube und alles wird gut, wie den Glauben nicht verlieren? Beitrag #4 (permalink)
|
|
Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 08.07.2007
Ort: BW
Alter: 51
Beiträge: 862
|
Zitat:
Zitat von Susilein
Seit 368 Tagen glaube ich feste dran das alles wieder gut wird. Es ist aber nicht wieder gut geworden. Und die einzige Antwort die ich finde ist, weiterhin daran zu glauben das alles wieder gut wird. Und die Ansage das ich nicht zweifeln soll.
Also wie behaltet Ihr den Glauben wenn der klare Menschenverstand sagt das es schon an Selbsverletzung grenzt weiter zu glauben?
Susilein
|
Hi Susilein,
wie geht das denn: glauben, wenn der Verstand etwas anderes sagt ?
Das scheint mir dann nicht wirklich zu funktionieren 
Wenn der Verstand Hindernisse dafür nennt, dass alles gut wird, kann sich kein richtiges Vertrauen aufbauen, dass alles wieder gut wird. Es ist zugegebenermaßen schwierig, gegen die Argumente des Verstandes das Vertrauen aufzubauen. Das kann nur gehen, wenn man vom Ergebnis aus an die Sache dran geht, wenn also der Wunsch, dass sich die Dinge positiv entwickeln, über die Argumente des Verstandes, die dagegen zu stehen scheinen, dominiert. Letztlich dürfte es so sein, dass sich die Wirklichkeit (manchmal auf wundersame Weise) an den Willen anpasst, wenn der stark genug ist.
LG Danny
|
|
|
22.02.2010, 22:19
|
Glaube und alles wird gut, wie den Glauben nicht verlieren? Beitrag #5 (permalink)
|
|
Ursache
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 27
Beiträge: 5.748
|
Also, wenn es wirklich nicht besser wird, dann hilft nur aussitzen. Ein bisschen fatalismus vielleicht so nach dem Motto: Was soll es kann eh nix machen. ODER Du änderst deine Taktik, versuchst was anderes, damit es besser läuft. Gerade, wenn es über so lange Zeit bescheiden läuft soll das vielleicht ein Hinweis sein, dass man endlich mal was Neues und anderes machen soll als bisher. Glaube und Vertrauen sind gut, aber nur wenn das nicht in warten ausartet.
|
|
|
22.02.2010, 22:48
|
Glaube und alles wird gut, wie den Glauben nicht verlieren? Beitrag #6 (permalink)
|
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 10.11.2009
Beiträge: 480
|
Ja aber wenn ich dran glaube das etwas gut wird, dann warte ich doch automatisch bis es gut wird 
Susilein
|
|
|
22.02.2010, 23:09
|
Glaube und alles wird gut, wie den Glauben nicht verlieren? Beitrag #7 (permalink)
|
|
Gast
|
Zitat:
Zitat von Susilein
Also wie behaltet Ihr den Glauben wenn der klare Menschenverstand sagt das es schon an Selbsverletzung grenzt weiter zu glauben?
|
Hallo Susilein!
Mhm, beschäftige dich mal mit Berichten von Zeitzeugen der Vergangenheit. Viele haben ihre moralischen Prinzipien über Bord geworfen und sich leider selbst beschmutzt, aber die starken im Glauben sind schon zu Lebzeiten daran gewachsen:
Ein herausragendes Beispiel ist "Der Archipel GULAG" von Solschenizyn. Zeitzeuge und inhaftierter der stalinistischen Kriegsgefangenenlager für viele Jahre. Die Bedingungen dort will man sich ungern vorstellen. Wohlgemerkt war er Atheist. Und hat seinen Geist auf hohe Ebenen geschwungen, wahre Reife erlangt. Ohne (von außen gespeiste) Hoffnung, von Hass umgeben, ohne anderen Anker als sich selbst!
Hab leider nur den zweiten Band hier liegen...
Geändert von Gast9518 (22.02.2010 um 23:12 Uhr)
|
|
|
|
23.02.2010, 08:53
|
Glaube und alles wird gut, wie den Glauben nicht verlieren? Beitrag #8 (permalink)
|
|
Ursache
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 27
Beiträge: 5.748
|
Zitat:
Zitat von Susilein
Ja aber wenn ich dran glaube das etwas gut wird, dann warte ich doch automatisch bis es gut wird 
Susilein
|
Nicht zwangsläufig. Es gibt eine Form von Glaube, die fast Wissen ist. Man weiß es dann (aufgrund von Erfahrungen) und vertraut darauf. Wenn dann da warten ist, dann ist es nicht das übliche passive warten, bei dem auch zweifeln dabei ist, sondern mehr ein Ausschau halten. So als ob du am Bahnhof auf jemand wartest. Du weißt, er sitzt im Zug und daher weißt du auch, dass er ankommt und du hältst eben Ausschau in welchen Zug er nun kommt und wo er aussteigt.
Wenn allerdings Zweifel dabei sind, dann fehlt vertrauen und damit kann man sich schon auch gutgehend selbst blockieren und schiebt einen Wechsel der momentanigen Situation möglichweise unnötig weiter von sich weg.
Hast du schonmal geschaut, ob du vielleicht irgendwie deine derzeitige Richtung wechseln kannst. Das Schicksal/die Seele/Gott oder wie auch immer sprechen auch gerne mal durch Erfahrungen zu dir und unter Umständen sollst du etwas ganz anders machen. Könnte das sein?
Wäre, wenn da Möglichkeiten bestehen, sehr sinnvoll, weil dass dann neue Hoffnungen auf einen Wechsel erzeugt und das begünstigt eine Situationsänderung.
Grüße Shuichi
|
|
|
 |
|
| Themen-Optionen |
Thema durchsuchen |
|
|
|
Andere Themen im Forum Esoterik allgemein
|
| Thema |
Datum |
Autor |
Antworten |
Letzter Beitrag |
Veränderungen auf Fotos
Veränderungen auf Fotos: Ich habe noch eine frage,
ich habe in meiner...
|
06.02.2010 |
cosmicdance |
0 |
06.02.2010 17:39 |
mond lässt meine dritte auge von allein auf?
mond lässt meine dritte auge von allein auf?: ja ich finde das ist sehr seltsam.
immer wenn...
|
27.12.2009 |
ajna1991 |
4 |
29.12.2009 06:27 |
asche zu asche ?
asche zu asche ?: wusste nicht so recht, wo ich das hinpacken...
|
22.07.2009 |
shinanai |
5 |
28.07.2009 00:36 |
|