Ich möchte diesen Strang der Theorie der Welteislehre von Hanns Hörbiger widmen. Hörbiger war ein Kauz, der den Ursprung der Lebewesen aus Eis annahm und auch bei Hitler offene Türen einrannte, weil er an eine Menschenrasse der Arier aus einem Eisgebiet glaubte.
Interessant an der Theorie ist, daß viele Argumente trotz ihrer esoterischen Angehauchtheit von der modernen Wissenschaft ebenfalls vertreten werden.
z.B:
1. Meteroiten, die das Leben auf die Erde brachten. Meteroiten sind oft Eisklumpen. Jeder weiss, daß die Erde einst einem unglaublichen Beschuss aus dem All ausgesetzt war. Sogar der Mond ist aus einem externen Einschlag entstanden. Meteroiten und Eisklumpen könnten als Keime für Leben gedient haben. Beim Einschlag könnten durch die großen Druck- und Temperaturverhältnisse besondere chemische Verbindungen entstanden sein, die als Grundlage für Proteine dienten.
2. Eiszeitliches Europa erschuf eine besondere Menschenrasse. Die ersten Kunstwerke des modernen Menschen wurden in einem Gürtel von Südfrankreich über das nördliche Alpengebiet, bis Südrussland gefunden (siehe Venus vom Hohle Fels). Dieses Gebiet war vor 40.000 Jahren das Gegensatzgebiet zwischen Gletschermassen, d.h. zu Beginn des Weichselhochglazials, als sich wieder massive Gletschergebiete aufbauten. Denkbar ist auch ein späteres eiszeitliches Isolationsgebiet, das erst vor 14.000 Jahren wieder freigegeben wurde, und zwar im Bereich des heutigen Schleswig-Holsteins und Dänemarks.
3. Gegensatz von Kälte und Hitze als Entwicklungsmotor. In der Edda wird der Beginn der Welt aus einem Gegensatz zwischen Heiss und Kalt beschrieben. Die Schlucht Ginnungagap trennt die beiden Gebiete. Immer wieder kommt es zu einer Vereinigung von Feuer und Eis, aus dem Schmelz- und Gefrierprozess entsteht das erste Lebewesen, der Eisriese Ymir.
Diese uralten mythologischen Bilder zeigen der Wissenschaft meiner Meinung nach den richtigen Weg zum Verständnis der Entstehung des modernen Menschen.
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