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Esoterik allgemein

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Alt 05.04.2006, 22:27   Zeitreisen und Paralleluniversen (sehr langer Beitrag) Beitrag #1 (permalink)
Dreality
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Post Zeitreisen und Paralleluniversen (sehr langer Beitrag)

Hallo zusammen,

vor einiger Zeit schrieb ich hier einen Beitrag zu diesem Thema - allerdings waren meine Ideen noch sehr unausgegohren. Ich schrieb damals den Thread, um von Euch inspiriert zu werden, was auch gelungen ist - nun habe ich lange Zeit gehabt und meine Theorie weitgehend vollendet. Da wird sicher noch viel passieren, aber der erste Teil ist soweit fertig.

Da mich einige darum gebeten haben, mehr über dieses Thema zu schreiben, wenn ich im Chaos meiner Inspirationen, Intuitionen und Gedanken, Ordnung geschaffen habe, möchte ich dies heute tun:




Zeitreisen und parallele Quantenuniversen (Teil1)

Wer über das Thema „Zeitreisen“ schon einmal nachgedacht hat, wird sich vielleicht schon mal seinen Kopf über eine Frage zerbrochen haben, die zusammengefasst auch als das „Großvater-Paradoxon“ bekannt ist. Hierbei geht es um die Schlüsselfrage, was passieren würde, wenn jemand in die Vergangenheit reist, um seinen Großvater zu ermorden, bevor dieser, den Vater des Zeitreisenden gezeugt hat. Wenn man das Gesetz der Kausalität beachtet und dadurch der Ansicht wäre, mit einem Eingriff in Ursachen, die in der Vergangenheit liegen, Auswirkungen in der Zukunft beeinflussen zu können, muss man eigentlich zum logischen Schluss kommen, dass der Zeitreisende nach der Ermordung des Großvaters plötzlich verschwinden müsste, da er nie hätte geboren werden können. Wenn aber der Zeitreisende nicht geboren wurde, war es ihm folglich auch niemals möglich, in die Vergangenheit zu reisen, um seinen Großvater umzubringen, was wiederum bedeutet, dass sich laut der kausalen Gesetzmäßigkeiten im Endeffekt gar nichts verändern würde - weder der Großvater wurde umgebracht, noch der Zeitreisende ist plötzlich verschwunden. Auch zu dieser Schlussfolgerung muss man kommen, wenn man das Gesetz der Kausalität beachtet! Sind Zeitreisen deswegen prinzipiell unmöglich?

Um dieses Paradoxon zu lösen, gibt es viele Ansätze – einer davon ist das so genannte „Viele-Welten-Modell“ aus der Quantenphysik. Auf das „Großvater-Paradoxon“ angewendet, bedeutet es, dass sich in dem Augenblick, indem ein Zeitreisender die Vergangenheit verändert, damit die Realität in zwei Versionen (Zeitlinien) aufspaltet, die einander nicht beeinflussen. In der einen Zeitlinie würde die Ereigniskette durchaus verändert werden, jedoch würde sie nichts an der Realität ändern, aus der der Zeitreisende stammt.

Ich habe lange über dieses „Viele-Welten-Modell“ nachgedacht und halte es für den plausibelsten Ansatz, zur Lösung dieses Paradoxons, jedoch reicht mir dieser Ansatz allein nicht aus, um mit dem Thema abschließen zu können, also habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, dieses Model zu erweitern und für meine Begriffe zu vervollständigen. Da ich aber kein Physiker bin und mir die Möglichkeiten fehlen, durch empirische Daten meine Idee auch nur ansatzweise zu belegen, bleibt sie vorerst eine reine Theorie, die ihren Anfang in folgender Annahme nimmt:

Ich nehme an, dass sich die Realität nicht nur dann in mehrere Wirklichkeiten aufspaltet, wenn jemand in die Vergangenheit reisen würde, und etwas verändert, sondern ich bin der Meinung, dass die Realität sich kontinuierlich und völlig unabhängig von äußeren Einflüssen in jedem Moment dupliziert und wenn ich sage „in jedem Moment“ meine ich das wortwörtlich!

... Gleich geht’s weiter …

Geändert von Dreality (05.04.2006 um 22:32 Uhr)
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Alt 05.04.2006, 22:28   Zeitreisen und Paralleluniversen (sehr langer Beitrag) Beitrag #2 (permalink)
Dreality
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Post Fortsetzung...

Die Zeit misst man bekanntlich dadurch, dass man sie in eine Vielzahl, immer kleiner werdender Zeiteinheiten unterteilt, aber selbst die kleinste Zeiteinheit ist lediglich ein Maßstab, den Menschen gesetzt haben, um überhaupt die Möglichkeit zu haben, die Zeit ungefähr messen und definieren zu können. Man wird jedoch niemals im Stande sein, sie absolut genau zu messen, weil das kleinste Elementarteilchen der Zeit – der Moment, nicht messbar ist, denn selbst eine Nanosekunde besteht aus unendlich vielen Momenten. Vielleicht existiert aus diesem Grund auch keine Uhr auf dieser Welt, die absolut genau tickt.

Einen Moment zu definieren ist übrigens ein ähnlich sinnloses Unterfangen, wie der Versuch, einen Kreis völlig rund zu kriegen, denn zur Berechnung eines Kreises benötigt man die Zahl Pi, welche bisher noch kein Mensch im Stande war, auszurechnen. Ich kann folgende Aussage nicht belegen, aber ebenso wird sie auch kein Mathematiker dieser Welt widerlegen können: „Pi hat unendlich viele Stellen hinter dem Komma und kein Mensch, oder Computer werden je im Stande sein, diese Zahl errechnen zu können!“

Pi integriert also eine Komponente, die man nicht messen kann: Die Unendlichkeit!

Auch die Zeit mit all ihren unendlich vielen Momenten integriert diese Komponente und in jedem, dieser unendlich vielen Momente, entsteht meiner Ansicht nach, ein neues paralleles Quantenuniversum, eine neue Zeitlinie – eine neue Realität! Man sollte sich ruhig ein wenig »Zeit« nehmen, sich dies bildlich vorzustellen, um meine Theorie besser erfassen zu können.

Wenn man es nun wagt, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass es stimmt, was ich annehme und sich bildlich versucht vorzustellen, wie in jedem Moment eine neue parallele Wirklichkeit entsteht, dann wird vielleicht irgendwann der Moment kommen, indem man sich fragt, ob in den parallelen Wirklichkeiten, die kontinuierlich entstehen, immer das gleiche geschieht – ob sich dort alles wiederholt, ob ich, wenn ich in dieser Wirklichkeit eine bestimmte Aktion ausführe, dies auch in der darauf folgenden Realität tun werde usw.

Ich bin der Meinung, dass sich in den eng benachbarten parallelen Wirklichkeiten durchaus alles wiederholt, jedoch nicht in allen! Ab einem gewissen Punkt, wird sich etwas verändern. Ich möchte, bevor ich dies erläutere, eine Analogie anführen, die das Verständnis meiner weiteren Ausführungen möglicherweise leichter macht:

Man sollte sich dafür einen Lichtstrahl vorstellen, der durch ein Prisma strahlt und in alle Spektralfarben gebrochen wird. Das gleiche Phänomen kann man auch in einem Regenbogen betrachten (der übrigens genau betrachtet auch ein völlig runder Kreis ist) indem man beispielsweise die Farben Rot, Violett und Blau erkennen kann. Zwischen diesen Farben sind allerdings UNENDLICH viele Zwischenstufen – unendlich viele Farbtöne. Da haben wir wieder die Komponente der Unendlichkeit und es sind in der Tat, unendlich viele Farbtöne zwischen den Grundfarben, denn man kann sie, genau wie bei Pi und den Momenten, nicht zählen. Die Farben gehen in einer Treppe aus unendlich vielen Zwischenstufen ineinander über und da es unendlich viele sind, ist es ein nahtloser Übergang – mehr eine Welle, als eine Treppe, bzw. beides zugleich!

Sicherlich kann man einzelne Farbtöne voneinander unterscheiden, aber man wird niemals alle voneinander unterscheiden können, da man dazu die feinste Nuance einer Farbe ermitteln müsste, was unmöglich ist, da es unendlich viele Nuancen gibt – genau wie es zur genauen Messung der Zeit nötig wäre, den Wert eines Moments zu kennen, von denen es nun mal unendlich viele gibt.

Die Wissenschaft war einmal auf der Suche nach dem kleinsten Teilchen der Materie und fand die Atome, die Protonen, Neutronen, Elektronen, Quarks, Neutrinos usw. Irgendwann kamen Wissenschaftler zu der erstaunlichen Feststellung, das das kleinste nicht mehr nur ein Teilchen ist, sondern eine Welle bzw. beides - ein Teilchen und eine Welle. Genau so ist es auch mit der Zeit! Der Moment - das kleinste Teilchen der Zeit ist eigentlich kein Teilchen, da man ihn nicht definieren kann und doch ist er auch irgendwie ein Teilchen, da sich eine Sekunde aus vielen Momenten zusammensetzt. Pi ist keine Zahl, da man sie nicht vollständig aufzählen kann und doch ist es eine Zahl. So wie die Zeit, unendlich viele Momente beinhaltet, so verfügt eine Farbe über unendlich viele Farbtöne. Irgendwann ist allerdings ein Punkt erreicht, indem ein Farbton, der Farbe Blau in Violett übergeht und indem Violett in Rot übergeht und hier schließt sich der Kreis:

Wie es in den Farben von Statten geht, so verhält es sich auch innerhalb der parallelen Wirklichkeiten - irgendwann ist ein Punkt erreicht, indem sich innerhalb der unendlich vielen parallelen Wirklichkeiten, etwas in der Ereigniskette verändert und anders abläuft als zuvor. Es ensteht etwas neues!!!

Blos wann, wie und warum?

Geändert von Dreality (05.04.2006 um 22:43 Uhr)
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Alt 05.04.2006, 22:30   Zeitreisen und Paralleluniversen (sehr langer Beitrag) Beitrag #3 (permalink)
Dreality
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Post Fortsetzung...

Um diese Fragen zu beantworten, muss ich die morphogenetischen Felder mit in meine Theorie einbringen – darunter verstehe ich in diesem Zusammenhang, die Verbindung aller Momente, innerhalb aller parallelen Wirklichkeiten! Durch diese morphogenetischen Felder ist meiner Ansicht nach ein Informationsaustausch innerhalb der verschiedenen parallelen Ich’s möglich, die letztlich eine Veränderung herbeiführen kann!

Folgendes Beispiel könnte hier helfen:

Man stelle sich eine tausend Meter lange Strecke vor, auf der ich entlang laufe, weil sich am Ende der Strecke ein Topf, gefüllt mit Gold befindet – ähnlich, wie in der Legende, vom Ende des Regenbogens, wo sich auch so ein Topf mit Gold befinden soll.
Um dieses Beispiel einfacher darstellen zu können, sollten wir am besten so tun, als würde sich nicht in jedem Moment, sondern nur in jeder Sekunde eine neue parallele Wirklichkeit eröffnen und angenommen ich würde mich einen Meter pro Sekunde auf dieser Strecke fortbewegen, dann wären nach tausend Sekunden, wenn ich das Ende der Strecke erreicht habe, tausend parallele Wirklichkeiten entstanden. In der tausendsten, dieser Wirklichkeiten, würde ich gerade ansetzen, den ersten von tausend Schritten zu gehen. So, nehmen wir an, bei 101 Metern würde eine Bananenschale auf der Strecke liegen, auf der ich ausrutsche, dann würde ich das laut meiner Theorie auch in dem benachbarten parallelen Realitäten tun, doch jetzt kommt der Knackpunkt! Ich behaupte nämlich, dass ich ab einer bestimmten parallelen Wirklichkeit nicht mehr ausrutschen würde, sondern eine intuitive Eingebung bekäme, die mich dazu bewegt, auf den Boden zu schauen. In den dahinter liegenden parallelen Wirklichkeiten würde genau das Gleiche passieren. Diesen besonderen Punkt nenne ich „Quantensprungpunkt“. Irgendwann würde ich vielleicht eine weitere intuitive Eingebung bekommen, die mich vor die Wahl stellt, ob ich diesen Weg überhaupt gehe, oder ob ich mir vielleicht eine völlig andere Strecke aussuche, auf der sich einerseits keine Bananenschale befindet und die vielleicht sogar noch viel kürzer ist, sodass ich mit weniger Schritten den Topf mit Gold erreiche, doch wann entsteht ein solcher Quantensprungpunkt und woher stammt eine solche Eingebung?

Die Antwort liegt, wie oben bereits angedeutet, in den morphogenetischen Feldern verborgen. Ich denke nämlich, dass alle parallelen Wirklichkeiten miteinander durch diese Felder vernetzt sind und dass, wie oben erwähnt, ein Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Ich’s, innerhalb dieser Paralleluniversen stattfindet, der sich allerdings „nur“ auf intuitiver Ebene abspielt.

Ich bin mir bewusst, dass diese Aussage einen wahrhaftigen Wissenschaftler zum Lachen bringen würde und bedauerlicherweise wird es mir vermutlich nie möglich sein, diese Theorie – insbesondere, diese Aussage, beweisen zu können, weil ich hier an einen Bereich herantrete, der sich des menschlichen, rational erklärbaren Fassungsvermögens entzieht, da er sich auf einer Ebene abspielt, die sich innerhalb eines Spektrums befindet, welches man nun einmal nicht empirisch belegen kann. Es ist die Ebene innerhalb der Unendlichkeit, welche außerhalb von Raum und Zeit existiert - die Ebene, durch die ein Kreis letztlich vollkommen rund wird, obwohl es rein mathematisch unmöglich ist. Da nun also auch kein Wissenschaftler fähig sein wird, mir die absolute Rundheit eines Kreises darzustellen, mir die genaue Dauer eines Moments zu definieren, oder mir zu sagen, wie viele Farbtöne in Wirklichkeit existieren, stehe ich glücklicherweise auch nicht im Soll, meine Theorie anders zu erklären als durch jene begrenzten Möglichkeiten, die mir innerhalb der Endlichkeit zu Verfügung stehen.

Zurück zu der Frage, wann ein Quantensprungpunkt entsteht:

Ich denke, dass es für jedes Problem eine optimale Lösung geben könnte, auch wenn die Lösung für manche Probleme, vielleicht schon in der Vergangenheit hätte greifen sollen. Wenn wir etwas begehen, das man einen Fehler nennen könnte, weil wir damit ein nicht optimales Ergebnis erreichen, wird diese Information meiner Auffassung nach, gespeichert und durch die morphogenetischen Felder auf die Ich’s aller parallelen Wirklichkeiten übertragen, was ab einem bestimmten Paralleluniversum zu einer Veränderung führt. Ausschlaggebend für die Veränderung der Ereigniskette ist eine kritische Masse. Auf mein Beispiel mit der Bananenschale angewendet, würde das bedeuten, wenn ich in diesem Universum auf der Bananenschale ausrutsche, wird diese Information einmalig weitergegeben. Wenn ich den gleichen Fehler aber in den folgenden parallelen Wirklichkeiten ebenfalls begehe, wird diese Information wieder und wieder weitergegeben, bis eine kritische Masse erreicht ist, sodass diese Information die nötige Kraft besitzt, durch unsere Intuition in unser Bewusstsein einzudringen, da durch wiederholte Bekräftigung der gleichen Information, quasi das Energielevel der Information an sich erhöht wird, bis die Botschaft die nötige Intensität besitzt, uns in einem anderen Paralleluniversum zu erreichen. So funktioniert übrigens auch Auto-Suggestion - indem man sich immer wieder die gleichen Worte suggeriert, bis die Information im Unter-Bewusstsein hängen bleibt.

Ein weiteres Mittel um das Prinzip meiner Theorie zu untermalen stellt auch das „101 Affensyndrom“ dar:

Mit dem „101 Affensyndrom“ ist ein Experiment gemeint, welches Wissenschaftler an einem Strand mit Affen durchgeführt haben. Und zwar warfen Sie einigen Affen, nasse Kartoffeln in den Sand, woraufhin diese, die Kartoffeln aufhoben und aßen. Nach einer Weile kam einer der Affen auf die kluge Idee, die Kartoffel ins Meer zu halten, um den störenden Sand zu entfernen. Als die anderen Affen das beobachteten, machten Sie es dem klugen Affen nach. Das interessante dabei ist, dass diese Wissenschaftler das gleiche Experiment auf einer benachbarten Insel durchführten und mit großem Erstaunen feststellten, dass die Affen es dort sofort intuitiv richtig machten und von Anfang an mit der Kartoffel zum Meer gingen. Es mussten zunächst hundert Affen auf Sand beißen, bis der erste es richtig machte. Die Information wurde ebenfalls über morphogenetische Felder auf alle anderen Affen der benachbarten Insel übertragen, nachdem die kritische Masse erreicht wurde.

Dieses Phänomen ist übrigens auch dem Patentamt bekannt, denn seltsamerweise werden binnen kürzester Zeit auf der ganzen Welt Patente für die gleiche Erfindung beantragt. Auch dafür sind die morphogenetischen Felder verantwortlich. Die Erfindung als solches wird eigentlich nicht erfunden, sondern gefunden. Und wenn der erste sie findet, liegt der Weg quasi frei, sodass Erfindern, die an einem ähnlichen Konzept tüfteln, plötzlich ein Licht aufgeht und sie auf die gleiche Idee kommen, wie der, der als erstes die Erfindung gefunden hat, weil eine Energiebahn zwischen (Er)finder und (Er)findung aktiviert oder wurde, was es ähnlichen (Er)findern einfacher macht, auf die gleiche Bahn „zu springen“.

So funktioniert auch meine Theorie – manchmal muss man 101 Mal auf der Bananenschale ausrutschen, bis die kritische Masse erreicht ist und durch meine Intuition zu mir dringen konnte, sodass ich in einem anderen benachbarten Paralleluniversum nicht mehr ausrutsche.

Vielleicht ist nun auch etwas klarer, wieso das Beispiel mit dem Farbspektrum so passend ist, denn genau wie die Farben ineinander übergehen und am Ende doch zu einer völlig anderen Farbe werden, so ist es auch mit den parallelen Wirklichkeiten – sie gehen durch jeden Moment ineinander über, aber auch wenn es scheint, als würde sich in den nahe liegenden Paralleluniversen alles wiederholen, auch wenn es scheint, dass der eine Farbton neben dem anderen, gleich aussieht, so findet doch auf längerfristige Sicht gesehen, eine Veränderung zu etwas völlig anderem hin, statt.

Beim Verdauen meiner Theorie, mag dem ein oder anderen vielleicht der Gedanke gekommen sein, dass es doch eigentlich völlig irrelevant ist, was andere Ich’s in den verschiedenen parallelen Wirklichkeiten tun oder nicht tun, da wir ohnehin nur in einer dieser Wirklichkeiten existieren – warum sich also den Kopf darüber zerbrechen?
Dies ist ein sehr egoistischer Gedanke, der für den, der meine Theorie wirklich versteht, sehr belustigend wirken muss. Dieser Gedanke ist nahezu so egoistisch wie die Frage „Warum soll ich besser handeln – die andern tun es doch auch nicht!“ und er ist deswegen so belustigend, weil er einerseits so egoistisch scheint, aber einem Egoismus entspricht, der sich doch gegen keinen anderen richtet, als gegen sich selbst - egal, ob das Selbst sich nun in der einen oder in der anderen parallelen Wirklichkeit manifestiert! An solchen Aussagen, merkt man, wie begrenzt die meisten Menschen doch denken – sie tragen Scheuklappen vor den Augen und nehmen nur den Bruchteil ihres Selbst wahr, der sich in ihrem Kopf befindet, haben dabei aber selbst das größte Brett vorm Kopf, was es ihnen unmöglich zu machen scheint, über den Tellerrand der scheinbaren Wirklichkeit hinauszublicken und hier möchte ich ansetzen, um meiner Theorie eine weitere Dimension zu verleihen:


... Gleich gehts weiter ....

Geändert von Dreality (05.04.2006 um 22:58 Uhr)
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Alt 05.04.2006, 22:31   Zeitreisen und Paralleluniversen (sehr langer Beitrag) Beitrag #4 (permalink)
Dreality
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Exclamation Schluss!

Bisher sagte ich mit meiner Theorie u.a. aus, dass sich in jedem Moment, ein neues paralleles Quantenuniversum eröffnet, indem sich auf längerfristige Sicht eine Veränderung abspielt, die einer Evolution gleich kommt, aber ich habe mich einmal gefragt, wo alles anfing und wo alles aufhört und ob vielleicht ein paralleles Universum existiert, dass sich von hier aus betrachtet, in der Zukunft befindet – ein Universum, indem ich vielleicht schon lange tot bin – diese Überlegung führte mich zu der Frage:
„Ist das Jetzt, wirklich die Gegenwart, oder ist es auch die Zukunft und gleichzeitig die Vergangenheit?“ Natürlich ist das Jetzt in dieser Wirklichkeit, die Gegenwart, jedoch wäre dieses Jetzt aus dem Standpunkt eines vorherigen Paralleluniversums, die Zukunft und aus dem Standpunkt eines zukünftigen Paralleluniversums, indem ich vielleicht schon tot bin, die Vergangenheit.

Wenn das stimmt, ist Zeit relativ und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft finden relativ gleichzeitig statt! Das führt mich zu dem Schluss, dass es nur das „Jetzt“ gibt, nur den Moment, welcher, wie oben erwähnt, die kleinste Zeiteinheit darstellt, sich allerdings auch außerhalb der Zeit an sich befindet, da es unendlich viele Momente gibt. Das Jetzt, der Moment ist also nichts anderes, als eine endliche Unmessbarkeit, innerhalb der
Unendlichkeit!

Diese Aussage mag auf den ersten Blick unheimlich paradox klingen, aber es kann nur so sein: Ein Moment vergeht, ein anderer kommt, also ist ein Moment endlich – jedoch integriert ein Moment, genau wie die Zahl Pi, in sich die Unendlichkeit – nur so kann es möglich sein, dass über die morphogenenetischen Felder, Informationen ausgetauscht werden können, die über die Grenzen der Zeit hinaus gehen, denn wenn meine Theorie stimmt, wären Zeitreisen möglich und werden in jedem Moment praktiziert, denn Informationen im Jetzt reisen durch die Zeit hindurch, von oder zu parallelen Wirklichkeiten, die sich von hier aus gesehen, entweder in der Zukunft oder in der Vergangenheit befinden. Meiner Meinung nach können die Informationen allerdings nur in die relative Vergangenheit transportiert werden. Es ist also nicht möglich, dass eine Information in diesem Jetzt, eine parallele Wirklichkeit erreicht, die sich in der Zukunft befindet. Man kann es sich so vorstellen, als werden die Wirklichkeiten durch eine semipermeable Membran getrennt, durch die Informationen zwar zurück, also in die Vergangenheit transportiert werden können, aber nicht nach vorne in die Zukunft.

Es hilft hier vielleicht, noch mal das von vorhin aufzugreifen, um diese Aussage bildhafter zu verdeutlichen:

Immer noch geht es darum, eine tausend Meter lange Stecke zu laufen, weil sich am Ende der Stecke ein Topf mit Gold befindet – die Bananenschale ist übrigens auch noch da, aber angenommen ich würde dieses Mal über eine Technologie verfügen, die es mir erlaubt, mich von einem Ort, zu einem anderen zu teleportieren, jedoch nicht an eine beliebige Stelle, sondern nur an einen Punkt, an dem ich vorher einen Sendemast aufgestellt habe, der ein Signal zu meinem Teleportationsgerät sendet. Es wäre mir trotz dieser Technologie also nicht möglich, mich zu dem Topf mit Gold, oder an einen Punkt, hinter der Bananenschale zu teleportieren, bevor ich nicht dort war, weil ich an diesen Punkten keinen Sendemast aufgestellt habe. Ich müsste also trotzdem diesen Weg zu Fuß gehen. Was ich aber tun könnte, wäre bei jedem Meter einen Sendemast zu errichten, denn vielleicht merke ich ja am Ende, dass es gar keinen Topf mit Gold gibt, weil der Weg der falsche war und ich umsonst in etlichen parallelen Quantenuniversen auf der Bananenschale ausgerutscht bin. Zum Glück habe ich aber fleißig meine Sendemasteinrichtungen aufgebaut, sodass ich wenigstens den ganzen Weg nicht mehr zurücklaufen brauche, sondern mich einfach zum Ausgangspunkt zurückbeamen kann.

So ungefähr funktioniert auch das Prinzip des Informationsaustauschs, innerhalb der Paralleluniversen. In einem parallelen Universum, das man, von hier aus betrachtet, als ein zukünftiges Paralleluniversum bezeichnet, würde man unsere Wirklichkeitsebene als Vergangenheit ansehen. Der Unterschied besteht darin, dass das parallele Universum in der Zukunft, bereits einmal an dem Punkt stand, an dem wir uns heute befinden, umgekehrt ist dies aber nicht so. Die bereits existierenden Zukunftsversionen der verschiedenen Realitäten, befanden sich bereits an dem „Zeitknotenpunkt“, an dem wir uns jetzt befinden, aber da jede Realität völlig individuell ist, kann man nicht sagen, dass sie in der gleichen Situation waren – nein, aber sie befanden sich am gleichen, relativen, aber neutralen Zeitknotenpunkt, den man beispielsweise mit einer Jahreszahl definieren könnte. Wir befanden uns aber noch nicht an dem Zeitknotenpunkt, an dem sich die Realität befindet, die wir eine zukünftige Realität nennen würden, darum ist es nicht möglich, dass wir Informationen in die Zukunft schicken, aber umgekehrt geht es!

Soweit erst mal...

Eine Erkenntnis, die man aus meiner Theorie ableiten kann, ist unter anderem die, dass jeder Moment unheimlich wichtig ist und das jeder Gedanke, den wir denken, jedes Wort das wir sprechen und jede Aktion die wir durchführen, auch in vielen Folge-Realitäten ebenfalls genau so durchgeführt wird – aber auch jeder scheinbare Fehler, den wir begehen kommt einem unserer Ich’s zu gute, denn dieses Ich wird jenen Fehler irgendwann nicht mehr begehen. Es lohnt also, vor vielen Entscheidungen in sich zu gehen und auf das Flüstern unserer Intuition zu hören, denn die Information darüber, was das richtige oder optimalste wäre (im Sinne des effizientesten Wegs), liegt bereits vor, wir müssen uns nur dahingehend sensibilisieren, diese Information auch zu empfangen, denn dann verfügen wir in jedem, der unendlich vielen Momente, über die Möglichkeit, einen optimalen Werdegang zu bewirken und eventuell wird es dem ein oder anderen dabei sogar gelingen, sein ganzes Leben in einen einzigen großen Moment zu verwandeln. Es gibt in uns eine Komponente, die ohnehin über das „Wissen“ um das „Richtige“ verfügt – es sollte meiner Meinung nach in unserem Leben viel mehr darum gehen, sich für jene Komponente zu sensibilisieren, die wir das Herz, das Bauchgefühl, unser höheres Selbst, oder unsere Intuition nennen, als darum, mit einem, in seinen Möglichkeiten, begrenzten Instrument, dem Verstand, zu versuchen einen Kreis zu berechnen, der dadurch niemals rund wird. Und dennoch ist der Verstand ein nützliches und auch sehr wichtiges Instrument, doch schenken ihm meiner Meinung nach die meisten Menschen, viel mehr Aufmerksamkeit, als es notwendig wäre, um am Ende das zu erfahren, das jeder anstrebt – Glück!

Teil 2 folgt ein ander mal...

Liebe Grüße

Euer Dreality

Geändert von Dreality (05.04.2006 um 22:59 Uhr)
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Alt 05.04.2006, 23:30   Zeitreisen und Paralleluniversen (sehr langer Beitrag) Beitrag #5 (permalink)
Gast546
Gast
 
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Erst mal lieben Dank Dreality, werd mich dazu äußern, wenn ich alles verdaut habe, muß jetzt ins Bettchen.

Lieben Gruß
Zaunrübe
 
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Alt 06.04.2006, 02:50   Zeitreisen und Paralleluniversen (sehr langer Beitrag) Beitrag #6 (permalink)
ReikiMaster
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also, ich fand sehr viel ähnlichkeiten zum Zen am anfang und die Reiki prinzipien am ende...
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Alt 06.04.2006, 03:01   Zeitreisen und Paralleluniversen (sehr langer Beitrag) Beitrag #7 (permalink)
ReikiMaster
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parallele wirklichkeit

zu deine #2:- als ich ´jetzt in Tunisien war hab ich das auch bemerkt... aber nur unter ein metropol von menschen... so wie auf der golf club hat der moslemisches kelner immer zu gehört und hört mann mit ist vielleicht der meinung Allah's
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Alt 06.04.2006, 04:54   Zeitreisen und Paralleluniversen (sehr langer Beitrag) Beitrag #8 (permalink)
Jenny19
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hallo eric diesen beitrag muss ich schreiben.......super wie du es anschaulich geschrieben hast, es ist wirklich auf anhieb zu verstehen..naja für mich zumindest, es ist sehr stimmig nur schwer in die realität umzusetzen oder sich das ganze auf die seele bezogen vorzustellen.......denn wenn ichs richtig verstanden habe sind diese universen wie ein vollkommener kreis irgendwo treffen sie sich wieder....dieser punkt ist praktisch der ursprung und das ende bzw. entsteht aus dem punkt an dem sie sich treffen ein neues erreignis. also würde in diesem punkt ein neuer kreis entstehen.......denn der anfang ist nicht gleich das ende da sich das ende verändert hat. ich hoffe du verstehst was ich meine.... nunja und die frage der indivuidualität kann ich meinem ego im moment nicht entziehen.......aber ich glaube darauf wirst du nachher noch eingehen es gibt ja nicht unendlich viele duplikate meiner seele die in jedem "moment" in neuen paralleluniversen agieren.....meinst du es evtl so, das diese eine seele diese paralleluniversen entstehen lässt in der unendlichkeit ihres lebens und sich das schlussendlich dann entwicklung nennt?? wäre eine "erleuchtung" praktisch, das komplette vereinen aller farbnuancen in sich.....? jeder gedanke ist ja energie, sind diese paralleluniversen evtl nur die energie die wir unbewusst senden........oder bzw. dann irgendwann bewusst.....wenn ich also völlig im jetzt lebe, habe ich vergangenheit zukunft und gegenwart vereint und könnte dann ja praktisch ohne die paralleluniversen einfach als ich existieren.....oder ne falsch, dann wäre man ja vollkommen gott.....hmm je mehr ich frage desto mehr, erkenne ich den grundstein deiner theorie überschaut zu haben aber für mehr ist es dann auch wieder nicht das meinte ich mit ins leben integrieren....ich bin einfach mal wieder so das mich pures wissen nur oberflächlich tangiert wenn ich es nicht mit meinem selbst und meinem leben im einklang bringen kann aber diesen wesensanteil wirst du wie auch schon so oft bestimmt noch bei mir ansprechen können.

gute nacht mein zwillingsbruderherz

jenny muss jetzt schlafen


PS: ich wollt eigentlich ins bett und hatte eigentlich echt nicht mehr vor reinzuschauen zumindest für ne weile nicht zu schreiben , aber irgendwas sagte schau ins forum....jetzt weis ich warum.warst du das?? ......
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27.10.2007 Gerda135 0 27.10.2007 21:45
The master's Hall of Fame
The master's Hall of Fame: Hallöchen, Freunde und Feinde der Esoterik....
24.04.2007 Jonanda 9 26.04.2007 23:42
War das alles.....????
War das alles.....????: Hallöle ;0) Ich bin mal neugierig auf Eure...
20.09.2006 Gast1960 10 25.09.2006 19:36

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